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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR ans Netzwerk


Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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ich weis das Thema gab es schon etliche male(ja ich hab die suche
benutzt)aber ich fage trozdem gesondert nach, da ich nichts gefunden
habe.

Das ganze soll ein kleines Kästechen für Werkstattfirmen werden(mein
erstes GROßES projekt)das ein display und 8 Taster besitzt. Eigentlich
recht einfach, da der PC alles auswertet, d.h. ich sage dem Computer
nur das Taster 6 gedrückt wurde und ich bekomme den displayinhalt
zurück.

Jetzt sollen bis zu 100 maschinen über einen hub an einen auswetungs-PC
angeschlossen werden (PC-Software muss ich nicht machen)

Dafür würde ich der einfachheit und moderne halber ein Netzwerk
bevorzugen.

Jetzt ist die Frage der ansteuerung. Da das mit hohen stückzahlen in
Serie geht sollte es im endeffekt möglichst billig sein und nach
möglichkeit keine ISA karte^^ Dieser RS232 zu Netzwerk is definitiv zu
teuer.

Also was haltet ihr von RTL8019AS (die gibts ja auch einzeln)und das
ganze per UDP zu machen? Hierbei fragt sich wie lange es den 8019AS
noch geben wird.

Außerdem habe ich gehört das pakete im UDP paket evtl. nicht in der
richtigen reihenfolge ankommen???

Autor: Winfried (Gast)
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Vielleicht hilft dir das weiter: http://www.ethernut.de/

Autor: SKeller (Gast)
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Ansonsten kannst du ja mal nach dem ENC28J60 suchen.
Ist zwar noch nicht "ganz draußen", aber dafür wahrscheinlich um so
zukunftssicherer

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-179365.html#new

http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcServic...

Autor: Rahul (Gast)
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Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere Kisten gleichzeitig
senden?
Man könnte sonst auch auf RS485/CAN zurückgreifen...
Sonst gibt es noch sowas wie den XPORT von Lantronix, den Siteplayer
von Netmedia oder den BECK-IPC.
Der Beck könnte sowas wohl auch alleine machen...(Hab ich aber keine
Erfahrung mit).
Ob der XPORT das auch alleine (mit etwas Hühnerfutter) kann, weiß ich
auch nicht. Bis jetzt habe ich nur mit dem Siteplayer gearbeitet.

Autor: Jim (Gast)
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"Ansonsten kannst du ja mal nach dem ENC28J60 suchen.
Ist zwar noch nicht "ganz draußen", aber dafür wahrscheinlich um so
zukunftssicherer"


Also meine sechs Samples sind bereits da...


"Außerdem habe ich gehört das pakete im UDP paket evtl. nicht in der
richtigen reihenfolge ankommen???"


Ist doch Wurst, da kümmert sich der Empfänger drum.

Autor: Fritz Ganter (fritzg)
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"Außerdem habe ich gehört das pakete im UDP paket evtl. nicht in der
richtigen reihenfolge ankommen???"


Ist doch Wurst, da kümmert sich der Empfänger drum.

Genau, da musst du ein Protokoll düber machen.
Nicht nur das die Reihenfolge nicht garantiert ist, es ist auch nicht
garantiert dass überhaupt was ankommt.
Nur TCP liefert die Daten richtig ab.
Du müsstest also eine Seriennummer mitübertragen. Dann einen
Mechanismus vorsehen der fehlende Nummern nochmal anfordert (oder
angekommene Nummern bestätigt, bei Ausbleiben der Bestätigung wird
nochmals gesendet).
Oder eben TCP nehmen, das macht genau das.

Autor: Alex (Gast)
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Wo bekommt man eigentlich bezahlbar und in kleinen Stückzahlen diese
sogenannten MagJacks her? Mehr braucht es ja dann eigentlich nicht, um
den Chip ans Netzwerk zu hängen.

Alex

Autor: Bjoern Buettner (tishima)
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Hallo!

Du solltest etwas andres bedenken und zwar, das teure an diesem Projekt
sind nicht deine LCD Tasten Kisten, sondern die Verkabelung.
In der Firma in der ich arbeite betreue ich in einem Teilbereich ein
vergleichbares Teilsystem, das Prozeßdaten sammelt und auswertet.
In diesem System werden die Daten per RS422 und Telefonkabel
ausgetauscht, das ganze funktioniert seit über 20 Jahren problemlos.
Die Kabel liegen in den gleichen Kabelkanälen wie Versorgungsleitungen
Motorleitungen etc. und werden an einem art RS422 HUB LAN Wandler
gesammelt und an die EDV weitergeleitet.
Ein Maschinenhersteller hat mal wieder versucht in diesen "extremen"
Bereich ihre Maschinendaten per LAN an unser EDV System anzubinden.
Und sind wie einige zuvor ebenfalls gescheitert.
In einem andren Teilbereich der Firma wird erfolgreich Profibus
eingesetzt.
Falls Du für die realiesierung des Projektes zuständig bist, hohl
erstmal die Preise für die Installation der Infrastruktur ein
(Verkabelung, Kabelkanäle verlegen etc.)
Dann solltest Du abwägen ob LAN wirklich das geeignete Bussystem für
deinen Bereich ist oder ob Du nicht sogar auf Bestehende Verkabelung
zurückgreifen kannst (z.B. das eh bestehende Telefonnetz).
Dann erst gedanken darüber machen wie Du deine "Blackbox"
einbindest.
Ich hab noch ein Paar Preise von der letzten Maschineneinbindung im
Kopf.

Schnittstellenkarte in der Maschine 2400€
Verkabelung etc. 4800€
Inbetriebname durch Servicetechniker 1800€
+ etl. Eigenleistung unserer Seite

Also wird kaum ins Gewicht fallen mit welchem Schnittstellenbaustein
Du deine Blackbox realisierst. Es wird nur deinem Chef gefallen das Du
seinen Gewinn optimierst.

Nur so alles als Gedankenanstoß

mfg,
Bjoern

Autor: Rahul (Gast)
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>(z.B. das eh bestehende Telefonnetz).

In moderner Firmenverdrahtung ist das das gleiche wie das Netzwerk:
alles CAT.5/6-Kabel.

Da könnte man notfalls auch Audio-Signale drüberschicken...

Dass UDP eher für Streams benutzbar ist, wo es nicht auf das wirkliche
Ankommen draufankommt, wurde ja schon erwähnt.
Man könnte es aber dazu benutzen, den PC zu "triggern", damit der
sich die Daten bspw. per HTML abholt. Die meisten fertigen Lösungen
unterstützen UDP und TCP/IP als Webserver, um Prozessdaten zu
visualisieren. Man müsste einfach die HTML-Seite so gestalten, dass
Mensch und Maschine sie lesen können...
Es gibt Leute, die auf diese Weise das Wetter ins Radio bringen...

Autor: Alex (Gast)
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Gegen Störfelden helfen immer noch Lichtwellenleiter ...

Autor: Bjoern Buettner (tishima)
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@Alex

Lichtwellenleiter sind sehr gut gegen Störfelder

Nachteil

Nach einem Kabelbrand oder "Gabelstablerattacke" nicht mal eben mit
ein paar Lüsterklemmen zusammengeflickt
und auch nur schlecht bei umgebungtemperaturen ab 200 Grad einsetzbar,
werden mit der Zeit "blnd"

@Rahul
CAT.5/6-Kabel Netzwerk wird bei uns nur für EDV und in der tat
Telefonie  eingesetzt. Ausserdem würde unsere IT Abteilund gurchdrehen,
wenn wir da auch noch mit unseren Spielsachen rangehen würden.
Ansonsten müssen alle Produktionstechnichen Sachen 365 Tage im Jahr 24h
am Tag funktionieren, auch wenn es nur um die Qualtätsicherung geht, wie
im meinen Fall, ausfälle sind schnell mit >5 stelligen Kosten
verbunden.
Noch Proreßsicherer muss der Produktionsbereich laufen, die spielen da
mit ca 200t flüssigem Glas am Tag und da kann dir schnell ein bischen
warm ums Herz werden...........

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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danke für alle antworten, werde mir das bei gelegenheit alles anschaun.

Wie viel komlizierter ist den TCP/IP im gegensatz zu UDP???

es kann schon vorkommen das mal an 2 kasten gleichzeitig was gedrückt
wird.

Autor: A. N. (netbandit)
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>Wie viel komlizierter ist den TCP/IP im gegensatz zu UDP???

Nicht im Gegensatz... das ist ein Schichtmodell. TCP/IP baut auf ein
vorhandenes UDP auf...

Autor: A.K. (Gast)
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"TCP/IP baut auf ein vorhandenes UDP auf..."

UDP baut auf IP auf.
TCP baut auf IP auf.
TCP baut nicht auf UDP auf.

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