DDS Verständnisproblem

Gast #280709
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Hi

ich hab ein kleines Problem. Wenn ich ne DDS hab, beispielsweise nen
AD9835 dann kann der ja maximal 50 MHz clock ab.

1.) Rechteck oder Sinusclock?
2.) Kann das Ding dann z.B. noch nen 24 MHz Sinus machen oder kommt da
nur ein Rechteck raus weil er den Sinus dann nur noch aus 2 Eckpunkten
zusammensetzen kann? (50/24 ungefähr 2) oder kommt da ein sauberer
Sinus raus?

Grüsse
 Waf
Gast #280710
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Hallo Waf,

mit einem "idealen" Tiefpass hintendran reichen 2 Abtastpunkte um den
Sinus zu erzeigen (Abtasttheorem). In der Praxis ist das nicht ganz so.
Je nach Anforderung an die Qualität des Signals wird die
Ausgangsfrequenz ca. im Bereich von 10-40 % vom Taktsignal liegen. Also
mit 50 MHz Takt (der ein Digitaltakt mit geringem Jitter sein sollte )
so ca. 5-20 MHz maximale Ausgangsfrequenz. Bei Analog Devices gibt es
ne ganze Menge Literatur darüber. Einfach auf deren Seite nachlesen.

Gruß THomas
Gast #280712
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Von welchen Abtastpunkten bei einem analogen Filter redest Du? Ich habe
ein bisschen das Gefühl wir reden hier alle etwas aneinander vorbei.
Also erstmal zum Originalpost. Rechteck oder Sinusclock? Das hängt von
Deinem Taktgeber ab. Quarz ist was Sinusartiges, ein Multivibrator ist
Rechteck. "Kommt da hinten noch ein richtiger Sinus raus?" Ähm, aus
einem Mikrocontroller kommt nie ein richtiger Sinus raus. Mit DDS
sowieso nur Rechteck und das wird dann durch Filtern entsprechend
umgestaltet. Bei 50 MHz Taktfrequenz würde ich mir aber 2 Dinge
überlegen: 1. brauch ichs wirklich? 2. Kann ein MC mit 50 MHz Takt
wirklich 50E6 mal ein und 50E6 mal ausschalten pro Sekunde?
Mit einem sehr guten analogen Filter am Ende kannst Du aber durchaus 20
MHz rausholen.

3N
Gast #280714
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Hi

also nochmal.
Ich will die DDS nur mit nem µC konfigurieren sonst nix. Als Takt
dachte ich da an nen Osziallator.
Ich brauche mehr oder weniger saubere 24 MHz Sinus hinten aus der DDS
raus. Wenn ich die Analogwebseite richtig lese ist der LP ja schon
eingebaut.
Das Heisst ich sollte besser mal irgendwas mit 300 MHz clock nehmen um
das Sauber zu erreichen?

Grüsse
 WAF

p.s.: Was kommt eigentlich aus ner PLL raus, Sinus oder Rechteck?
Gast #280719
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Jeder DDS hat "Abtastpunkte" oder Samples einer Sinusschwingung in
seinem interen Sinus-ROM. Wenn ich genau 25 MHz aus einem DDS mit 50
MHz Takt entnehme, springt er intern nur zwischen zwei Werten seiner
Sinustabelle hin und her. Sind das zufällig gerade die beiden
Nulldurchgänge, so kommt immer Null heraus. Wenn ich auch nur 1 Hz
daneben einstelle, bekomme ich einen amplitudenmodulierte Sinus. In der
Nähe der Nyquistfrequenz kann ein DDS nicht mehr sinnvoll betrieben
werden.
Wenn man bei dem ELV-Generator den Rechteckausgang benutzt, sind diese
Schwebungen vermutlich fast völlig unterdrückt.
Gast #280722
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Das Abtasttheorem sagt zwar, dass man die doppelte Abtastfrequenz für
eine eine Frequenz braucht. Bei DDS ist das aber noch ein kleinwenig
anders. Die maximale Frequenz liegt unterhalb der 50% der
Abtastfrequenz, da bedingt durch die Technik von DDS (Stichwort:
Rundung durch abhacken) Rauschen entsteht, was bei hohen Frequenzen
dann problematisch wird. Ich glaube mich sogar daran erinnern zu
können, dass man sogar die 3-fache Frequenz haben sollte, damit was
sauberes rauskommt.

Aber zum originalposting:
1) Rechteckclock
2) Das Ding ist DDS -> Sinus (und anscheinend noch andere Formen).
Gast #280723
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Schau Dir dieses kleine Projekt einmal an, dann siehst Du schon eher wie
soetwas gemacht wird und kannst auch gezielte Fragen dazu stellen.

Die Taktrate sollte möglichst hoch gegen über der Ausgangsfrequenz
sein, sonst wird das Ausgangsfilter ein Problem wenn du einen
"sauberen" Sinus benötigst bei variabler Frequenz.

http://www.elektronik-kompendium.de/public/glahe/ad9833.htm

MfG Manfred Glahe

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