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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Diode mit niederiger Durchbruchsspannung gesucht!


Autor: Sebatian Kreuzer (Gast)
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Hallo,

ich möchte gerne die Schaltung im Anhang nachbauen!
Da ich 2 AA Akkus verwende hab ich nur eine Spannung von 2,4 Volt
anliegen, wenn jetzt über D2 noch 0,7 abfallen bleibt ja nicht mehr
viel übrig....

deshalb möchte ich gerne Dioden aus Germanium oder Kupferoxydal
verwenden bei denen ja jeweils nur etwa 0,2-0,3 Volt abfallen.

Kennt da jemand eine solche Diode mit bezeichnung, ich kenn mich leider
nicht aus hab sonst halt immer nur "normale" Dioden bestellt.

Wäre schon wenn mir wer helfen könnte, die Diode sollte es nach
möglichkeit  bei reichelt geben!

Danke schon mal!

PS:aus urheberrechtlichen gründen musss ich das speichern des PDF
verbieten.

Autor: ,,,, (Gast)
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Jede Shottky-Diode sollte gehen. Bei kleinen Strömen haben die selten
mehr als 0,3V Abfall, es sei denn, es handelt sich um
Hochspannungstypen.

Autor: Sebastian (ein anderer) (Gast)
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Wenn man sich den Schaltplan mal genau anschaut sieht man, dass wenn der
Strom von den Akkus geleifert wird nur eine Diode "im Weg" liegt. Das
mit dem Spannungsabfall ist also nicht soo dramatisch.
Aber ich kann dir auf den ersten blick schon sagen, dass die Schaltung
mit 2 Akuus nicht funktioniert (zumindest nicht wie vorgesehen).
Die 78xx-Spannungsregler haben je nach Strom einen Spannungsabfall von
1-2V bei 25°C. Das heißt, dass du auf die in der Schaltung vorgesehenen
9V ausgangsspannung nochmal 1-2V draufschlagen musst. Selbst wenn du nur
die vorgesehenen 300mA ziehen willst, brauchst du laut Datenblatt schon
ca. 10,6 Volt Eingangsspannung. Am 7809!. Dann kommt noch der
Spannungsabfall von der Diode dazu. Mal mit 0,7Volt angenommen (die vom
Schaltplan hat sogar noch mehr), dann wärn wir bei 11,3V, die die Akkus
auch unter last liefern können müssen.
Ich würde 10 Akkus in reihe schalten. Dann funktioniert die sache
auch.
Im Schaltplan ist ja auch angegeben, dass die akku-spannung 12V
betragen soll. Es ist halt nur die erste und letzte Zelle gezeichnet.

Aber allgemein würd ich von der Schaltung abraten. Du machst dir nur
die Akkus kaputt, und wenn doch mal nen Stromausfall ist, funktionierts
dann auch nicht.
Das Problem ist, dass man die Akkus, wenn sie voll sind, nicht einfach
an der Ladespannung lassen soll, sondern nur noch eine erhaltungsladung
hin sollte. Macht man den Ladestrom so klein, dass der akkku auch in
vollem Zustand kaum Schaden nimmt, dann ist das auch nicht gut, da ein
zügiges Laden besser für die Akkus ist.
Wenn man den Akku vor einem Erneuten Laden nicht komplett leer macht
nimmt er eim das auch übel.
Natürlich ist es nicht so, dass das ding überhaupt nicht geht, aber der
Sinn sei mal dahingestellt. Oft macht es auch nur sinn, wenn man
gleichzeitig mit dem Stromausfall ein Signal an das angeschlossene
Gerät schickt, so dass dieses kontrolliert abschalten kann. Aber für
eine tatsächliche Überbrückung würd ich mich nicht auf diesse schaltung
verlassen.

MfG Sebastian

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Noch weniger Spannungsabfall hat ein Relais, das mit der externen
Stromversorgung einschaltet.

Autor: Sebatian Kreuzer (Gast)
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@ Sebastian, danke für die Ausführliche Antwort!

Leider hab ich anfangs ein paar informationen auslassen, ich möchte
hinter der schaltung keinen 78xx schalten, bei meiner schaltung soll
ein step Up/Down IC von Maxim dahinter. der dann mit der akkuspannung
ohne probleme ordentlich arbeiten sollte.

der ladestrom wird auf 1/10 der kapazität eingestellt, sicherlich ist
mir bewusst, dass das für den akku nicht das perfekte ist. aber ich
möchte die schaltung um fast jeden preis einfach halten.
die schaltung wird auch nicht ständig am netz hängen. sondern
eigentlich nur in notfällen, und eben wenn die akkus zu laden sind,
deshalb gehe ich auch den kompromiss ein!

trotzdem vielen dan für deine tolle antwort, und tut mir leid, dass ich
nicht erwähnt habe das ich keienen 78xx anschließe!

schönen abend noch!

Autor: 3 Newton (Gast)
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Erstaunlicherweise hat Reichelt keine Ge Dioden. Warum eigentlich nicht?
Für niedrige Vorwärtsspannung (nicht Durchbruchsspannung, das wäre dann
eine Zener (Z) Diode) kannst Du eine Schottky Diode nehmen wie oben
vorgeschlagen. Bei einem Ampere haben die so um die 0.3/0.4 V
Spannungsabfall. Unter etwa 0.25 V wirds aber nicht gehen.

3N

Autor: Walter (Gast)
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hat Reichelt zwar schon (AA118 etc) aber bei etwas mehr Strom haben die
auch 0,5V Durchlaßspannung.

@3N
Welche Schottky nimmt man da?

Walter

Autor: Dieter Werner (dds5)
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1 Amp. Typ ähnlich 1N4001 in schottky ist die 1N5819
3 Amp. Typ ähnlich 1N5401 in schottky ist die 1N5822
sollten eigentlich bei jedem Händler zu bekommen sein.

Autor: 3 Newton (Gast)
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SB5xx?

@walter

Autor: Die Waldfee (Gast)
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Es gibt doch auch noch die Möglichkeit, einen Mosfet so zu beschalten,
dass er als Verpolungsschutz dient. Habe ich irgendwo schonmal gesehen.

Autor: romanua (Gast)
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@Sebatian Kreuzer

hallo, wenn es noch aktuell ist, ich glaube so etwas wie LT4351 ist
fuer deine anwendung gedacht.

ansonsten, 20l15t (15A), 10BQ015

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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<<PS:aus urheberrechtlichen gründen musss ich das speichern des PDF
verbieten.
>>
hihi...

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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