Moin moin, ich habe gerade ein kleines Problem, bzw eine allgemeine Frage. Ich war auf der Suche nach Drucksensoren und bin dabei auf diese Kombination gestoßen. SP300 Series Compensated Pressure Sensors With Embedded Microcontroller http://www.sensonor.com/media/52749/user%20manual%20sp300.pdf http://de.farnell.com/sensonor-technologies-as/83628/drucksensor-uncomp-sp50-13/dp/1845339 Ein Drucksensor zusammen mit einem MCU, sodass man gleich AD-Wandeln kann und den Wert auch interpretieren. Sieht soweit eigentlich nach einer sinnvollen Einheit aus. Klar, bei dem Preis (2,50€/Farnell) nicht das genaueste, muss aber in dem Fall auch nicht. Das Problem: Wie Programmiert man die Dinger ??? Da steckt ein RISC-Processor drinnen (laut Datenblatt) und im ROM (?) sollen einige Routinen (auslesen der Sensoren) hinterlegt sein ... Nun bin ich dummerweise nur Atmel-Chips gewöhnt (programmiert in C), nen ARM-Cortex-M0 von NXP war auch schon mal dran ... aber was soll ich denn bei diesen Chips beim Programmer einstellen (Prozessor?), und was für einen Programmer (ISP?) braucht man, um da ne Firmware drauf zu bekommen. Und was für eine Programmierumgebung ... Lauter Fragezeichen, und ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass ich von Atmelstudio und ähnlichen Umgebungen zu sehr verwöhnt bin. Hat jemand, der nur C programmieren kann hier überhaupt eine Chance ? Und falls nein, was müsste ich mir den alles aneignen, um solche ganz allgemeinen MCUs programmieren zu können ?
Soll dir jemand das user manual vorkauen? Der Preis von dem Ding ist interessant, doch wirst du eine lib dazu wohl selber schreiben müssen. Nimm was traditionelles, z.B. einen Sensor mit Analogausgang von Freescale.
>> Soll dir jemand das user manual vorkauen?
Nein, natürlich nicht. Ist eher eine allgemeine Frage. Ich hab das
Manual selber bereits komplett überflogen.
Die Frage ist eher allgemein, wie man so was überhaupt angeht:
in Assembler, damit man den Funktionen im ROM auch die richtigen
Parameter aus den richtigen Registern mitgeben kann (ich meine mich zu
erinnern, dass das die "R" Register waren).
Dann meine ich zu wissen, dass die "benutzerfreundlichen"
Programmierumgebungen die ganzen Datein im Hintergrund für den Benutzer
erstellen (Linke + Maker ??). Das müsste man in dem Fall ja alles selber
machen ?!?!
Und zuletzt die ganzen Hardwareadressen ... wenn ich beim Atmel-Studio
den Atmega-8 einstelle wird ja in einer der Libs die ganzen
Zugehörigkeiten von Addressmap und Hardwarebezeichnung hinterlegt. Auch
das müsste man dann ja alles erst mal erstellen, bevor man da überhaupt
an's benutzen des Sensors denken kann ...
Das klingt dermaßen aufwendig, dass ich mir vorstellen könnte, dass
schlicht niemand die Sensoren anwenden kann und der Preis daher so
günstig ist (Restposten endlich los werden).
Die Programmierumgebung für diesen im Drucksensor verbauten Controller ist vermutlich genau so komfortabel wie du es vom Atmel AVR gewohnt bist, programmieren kann man den in Assembler und sicher auch in C. Allerdings musst du dir erst mal die Programmierumegbung besorgen, also den passenden C-Compiler oder Assembler. Dann ein Programmiergerät, vermutlich ISP (in-system-programmier) wie beim Atmel, aber eben ein anderes. Dann musst dui die Anleitung zum Controller lesen, denn das ganze SPI, I2C, Timer oder UART hat andere Register und Registernamen. Alles in allem ziemlich viel Einarbeitungsaufwand für ein Einzelstück oder eine Kleinserie, deswegen tendieren die meisten Bastler dazu ihren gewohnten Controller weiter zu benutzen und einen Sensor mit Analog- oder I2C-Ausgang zu benutzen.
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