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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie realisiert ihr die Stromversorgung für eure µC aus 230


Autor: Nikias Klohr (Gast)
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Hallo,
Ich habe ständig das Problem, dass ich meine kleinen Schaltungen ja
irgendwie mit Strom versorgen muss.
Vor allem bei Schaltungen die immer an sein sollen ist dies eine Frage
der Energieeffizienz!

Bisher habe ich kleine Print-Trafos verwendet...die bringen bei 12V
40ma ... noch nen 7805 dahinter...und man hat genug für en µC und ne
LED, und noch 12V für en Relais oder ähnliches... das Problem ist
nur...das die Trafos warm werden und der 7805 verbrät auch noch was...
ich SCHÄTZE mal die Anordnung benötigt immer 1W.

Es gibt z.B. Schaltungen wie diese hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
Allerdings verbrät die ja auch ordentlich Leistung im Leerlauf.
Ganz abgesehen davon, dass der Netzbetreiber über den cos(phi) bestimmt
nicht glücklich ist ;-)

Eine andere Frage wäre, wie messe ich den Verbrauch meiner Schaltung
überhaupt!? ... Auf der 230V Ebene ist das irgendwie schwierig...oder
hat hier jemand ein Messgerät für WECHSELSTRÖME im mA und µA Bereich?
Allerdings bekomme ich anders die Verluste im Traffo usw. ja garnicht
raus.

Generell will ich ohne irgendwelche spezial IC's auskommen und eine
möglichst günstige, mit wenig Bauteilen zu realisierende Schaltung
(wenns die überhaupt gibt).

Gruß,
Nikias Klohr

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Fertige Steckerschaltnetzteile werden mittlerweile für ziemlich wenig
Geld verkauft, so daß allenfalls an der Eingangsseite eigener
Schaltungen noch ein Abwärtswandler von -sagen wir 12V- auf die
benötigte(n) Spannung(en) vorzusehen ist. Bei geringer
Leistungsaufnahme kann das notfalls auch ein Linearregler sein.
Ein kompletter Netzteilselbstbau erscheint mir nicht reizvoll.

Steckerschaltnetzteile haben gegenüber den alten Steckernetzteilen mit
Trafo den Vorteil, daß im unbelasteten Zustand deren primärseitige
Leistungsaufnahme praktisch vernachlässigbar ist, man also nicht den
"wir heizen die Wohnung mit Wandwarzen"-Effekt hat.

Autor: Joachim Börke (joachimb)
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Ich verwende ein Steckerschaltnetzteil, daß ich als Industrierestposten
bei Reichelt erworben habe.
Das Teil ist klein, leicht, preiswert, hat einen Weitbereichseingang,
liefert Schutzkleinspannung und verfügt über Sicherheitsapprobationen.

Das kann ich mit den Leistungsmerkmalen für 2,50 Euro in vergleichbarer
Qualität nicht selbst bauen.
Gruß
Joachim

Autor: Nikias Klohr (Gast)
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Hallo,
naja...im aktuellen Fall hab ich sowiso 230V in der Schaltung...weil
ich die mit dem Relais schalte. Von daher ist das mit der Sicherheit
kein Argument, weil ich sie eh beachten muss! Zusätzlich soll meine
Schaltung schon in einem "Steckernetzteilgehäuse" untergebracht
werden, da wäre es blöd, noch ein zweites daneben zu hängen um das 1.
mit Strom zu versorgen.
Gruß,
Nikias Klohr

Autor: Marco (Gast)
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Vielleicht wäre es eine Überlegung wert ein Steckernetzteil für ein
Handy zu kaufen und aus seinem Gehäuse zu befreien.
Siemens Netzteile liefern z.B. 400mA bei 5V, sind im Leerlauf absolut
kalt und sollten als "Nachbau" sehr preiswert bei ebay erhältlich
sein.

Autor: Benedikt (Gast)
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>Ganz abgesehen davon, dass der Netzbetreiber über den cos(phi)
bestimmt
nicht glücklich ist ;-)

Das ist sicherlich kein Problem:
Der Netzbetreiber ist über kapazitive Lasten immer Glücklich: Induktive
Lasten hängen nämlich immer viele am Netz.

Autor: peter dannegger (Gast)
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Es ist zwar in der heutigen Zeit unverständlich, aber es ist so:

Billigtrafos werden so gebaut, daß ein Maximum an Kupfer gespart wird
ohne Rücksicht auf Verluste. Das bedeutet, daß man sie so weit
unterdimensioniert, daß sie in Sättigung geraten und wunderschön
heizen.

Was man an Einkaufspreis spart, legt man 100-fach an Energiekosten
wieder drauf.


Peter

Autor: MicroMann (Gast)
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Bei Pollin gibts tonnenweise Schaltnetzteile die in Frage kommen für
fast nichts z.B.

http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&p...

für 0,95 Euro.

Gruß

Autor: MicroMann (Gast)
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Oh,

sorry, das mit der Steckernetzteilgröße habe ich überlesen.
Aber vielleicht findest du ja doch dort was passendes.

Autor: senex24 (Gast)
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Hat jemand Erfahrungen mit den 'ECO Printtransformatoren' von
Reichelt?
Die Spannungen ab 8 V~ erscheinen mir zu hoch für 5 oder 3.3 V=.

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