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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wie kann man eine Knopfzellenspannung um ca. 1 Volt erhöhen


Autor: Makke (Gast)
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Hallo,

ich habe ein kleines Problem:

ich möchte gerne in meinen Autoschlüssel eine LED einbauen, damit man
das Schlüsselloch auch mal im dunkeln findet. Allerdings ist das
Problem, daß die sehr spezielle Knopfzelle (besondere Form) nur 1,5
Volt liefert. Die LED, die ich benutzen möchte, benötigt aber eine
Flußspannung von 1,8 Volt. Dementsprechend leuchtet sie auch nur sehr
schwach. Mir geht es jetzt darum, wie man die Spannung geschickt um ca.
1 oder 0,5 Volt erhöhen kann, um die erforderliche Flussspannung
erreichen zu können. Liesse sich vielleicht etwas mit einer normalen
oder Z-Diode schaltungstechnisch geschickt realisieren? Auf jeden Fall
ist nicht viel Platz in meinem Schlüssel!

Also, danke für eure Tipps!
Makke

Autor: Ingo (Gast)
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Bitteschön:

http://www.emanator.demon.co.uk/bigclive/joule.htm

Kleiner als dort geht's höchstens noch mit einem SMD Transistor. Habe
die Schaltung bei mir im Einsatz um alte Batterien aufzubrauchen.
Klappt wunderbar.

Autor: Stefan (Gast)
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2 kleinere Knopfzellen übereinander stapeln bzw. eine Lithium-Knopfzelle
nehmen .

Autor: Rahul (Gast)
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ne kleine Taschenlampe an den Schlüsselbunf hängen...
(Nur so als Vorschlg...)
@Stefan: Und dann die Schlüssel-Elektronik (Fernbedienung...) grillen?

Autor: Makke (Gast)
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Wozu Schlüsselelektronik grillen? Mein Auto ist 12 Jahre alt und wird
noch schön rein mechanisch geöffnet. Aber danke für die anderen Tipps
von euch!
Makke

Autor: Rahul (Gast)
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Ich bin halt davon ausgegangen, dass sich im Schlüssel eine
Fernbedienung befindet (wofür man natürlich keine Taschenlampe
braucht...)

Autor: Christian Fasthuber (fasti)
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Hi!

@ Ingo:

Ich habe auch versucht das Teil nachzubauen aber ich glaub ich bin zu
blöd dazu! Hab mir so einen Ferritkern und 0,2er Lackdraht besorgt und
seeehhhrr genau gewickelt, genauso wie beschrieben und einen normalen
BC547B und den Widerstand genommen aber bei mir will das Ding net.
Hatte bisher noch keine Zeit das genauer zu untersuchen aber hast du
einen Tip für mich, was da schief gegangen sein könnte? Hab den Kern
schon 3 mal gewickelt jedes mal noch vorsichtiger und genauer und es
hat nix gebracht. Die Ferritperle ist allerdings etwas dicker und
kürzer als die auf der HP abgebildete, kanns daran liegen? Ist die
Induktivität zu klein? Passt der Verstärkungsfaktor vom Transistor
nicht (doch lieber einen C)?

mfg

Fasti

Autor: Hubert.G (Gast)
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Schon mal versucht Anfang und Ende von einer Wicklung zu vertauschen?

Autor: Christian Fasthuber (fasti)
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Oh man, danke Hubert, das wars!
Aus dem Progforum:
Mit einem Draht klappt es nicht, und ab zwei kann man verwechseln.

Autor: Oliver (Gast)
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Hier auch noch eine interessante Seite:
http://www.b-kainka.de/bastel36.htm

Autor: Makke (Gast)
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So, ich habe den JOULE THIEF endlich nachgebaut und er funktioniert
wunderbar. Aber kann mir nochmal jemand erklären,was da genau
elektrotechnisch vor sich geht? Transferiert der Transformator etwa die
Spannung hoch um die LED mit der nötigen Spannung zu versorgen oder was
passiert da?
Wäre nett, wenn mir das jemand erklären könnte!

Makke

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Jain,

in dem moment wo der tranistor Sperrt induziert das restliche
magnetfeld eine spannung. diese ist so hoch dass die led leuchtet. sie
kann viel höher sein als die benötigte spannung, da der strom
entsprechend gering ist. Auch in der anderen spule wird dann eine
spannung induziert, welche den transistor wieder öffnet, usw usw.

Autor: Ingo (Gast)
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Der JouleThief ist ein sog. "blocking oscillator". Beim Abschalten des
Transistors entsteht an der Kollektorspule eine Spannung, die sich zur
Batteriespannung addiert. Dies Spannung stellt sich auf die
Flußspannung der Diode ein (höher kann sie nicht werden, da die Diode
dann ja leitet). Das ganze ist also ein selbsterregter Aufwärtswandler.

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