Hallo zusammen, ich habe ein paar Probleme, mir vorzustellen, wie die des pn-Überganges in Durchlassrichtung abläuft. Ich versuche deshalb, mein Verständnisproblem kurz darzustellen; vielleicht stimmt mein Gedankengang ja auch. Der pn-Übergang ohne außen angelegte Spannung habe sich nun energetisch ausgeglichen. Dies bedeutet, das innerhalb der sich gebildeten Raumladungszone im n-Gebiet nun positiv ionisierte Störstellen vorhanden sind, im p-Gebiet dagegen negativ ionisierte Störstellen. Eine inn Durchlassrichtung angelegte Spannung verringert das elektrische Feld in der Raumladungszone, sodass die Diffusion einsetzen kann. Mein Problem jetzt: In den meisten halbwegs ausführlichen Büchern wird dies mit einer Rekombination von Löchern und Elektronen beschrieben. Aber eigentlich werden doch zuerst die ionisierten Störstellen ausgeglichen und dann können Löcher und Elektronen an der Übergangslinie (im Idealfall) rekombinieren? Warum erwähnt das keiner? Werden zum Schluss also durch die äußere Spannung Elektronen und Löcher an der Übergangslinie pn "aufeinander gedrückt" und zur Rekombination veranlasst? Gruß