Gast
#4352077
Hallo, ich habe noch mal eine Frage zum Durchflusswandler mit Transformator. Und zwar ganz einfach: Warum funktioniert die Speisung über zwei Primärwicklungen und gemeinsamer Speisung eigentlich? https://de.wikipedia.org/wiki/Gegentaktflusswandler#/media/File:Gegentaktwandler_parallelspeisung.svg Ich würde denken, dass es in der Praxis unmöglich ist mit beiden Primärwicklungen exakt den gleichen Fluss zu erzeugen und selbst wenn, dann würden die Einschaltzeiten der beiden Seiten niemals gleich sein. Somit müsste doch IMMER ein DC Anteil auf den Trafo kommen und früher oder später den Kern sättigen? Was baut diesen DC Anteil wieder ab? Ganz offensichtlich funktioniert dieses Prinzip ja in der Praxis. Ist es so, dass bei kleinen Einschaltzeiten der Sekundärkreis einfach den Trafo komplett abmagnetisiert? Wenn das so wäre, dann müsste das Problem doch aber zumindest im Leerlauf bestehen oder nicht? (Vor allem bei ungeregelten Wandlern, die immer mit 50:50 Dutycycle laufen) Michael