Gast
#4351790
Wie vermeidet man bei einem ungeregelten Gegentakt Durchflusswandler in H-Brücken oder Push-Pull Topologie eine Sättigung des Kerns aufgrund nicht 100% symmetrischer Schaltphasen? Beispiel: 50V primär Die Hauptinduktivität: 100uH R=0.1 Ohm Die Amplitude des Magnetisierungsstromes ist in diesem Fall Ipp = T*U/L = 0.5A Bei einer Abweichung des Tastverhältnis von 50% von etwa 1% hätte ich eine Netto-Spannung von 0.5V an der Hauptinduktivität, was mit dem Widerstand 0.1Ohm immerhin einen stationären Strom von 0.5V/0.1Ohm = 5A ergäbe. Bei 0.1% Genauigkeit wären das immerhin noch 0.5A, usw. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man das Tastverhältnis unterm Strich tatsächlich so genau hinbekommt... Beim Push-Pull Wandler müsste sich das (scheinbare) Problem ja noch verschlimmern, da man ja wohl die Symmetrie der Primärwicklungen auch bestenfalls auf 1% hinkriegt, vor allem wenn man nur wenige Windungen hat. Da das in der Praxis aber zu funktionieren scheint, sehe ich da wohl etwas falsch bzw. habe etwas ganz wichtiges vergessen? Kann mich jemand aufklären? Ich hoffe ich habe die Frage klar formuliert... Danke ;-)
