Ja, natürlich, es gibt dafür drei Möglichkeiten in AVR-Studio 4.1x:
- die Einfache: du verwendest das externe Makefile für den
AVR-Studio-Build. Das geht, indem du unter Project/Configuration Options
die Checkbox "Use External Makefile" klickst und dein Makefile dort
angibst.
- die Aufwendige: Beim Übertragen von make/Makefile nach AVR-Studio alle
globalen #defines in eine globale .h-Datei übernehmen und diese als
erste in allen .c-Dateien includen. Das funktioniert nur für -D
Kommandozeilen-Defines, evtl weitere Compiler- und Linker-Options musst
du über den "sauberen" Weg übertragen.
- die Saubere: Du legst ebenfalls unter Projekts/Configuration Options
mehrere Konfigurationen an ( z.B. Release/Debug oder entsprechend deinen
HW-Varianten). Hier kannst du dann für jede Konfiguration unter dem
Reiter(?) "Custom Options" alle möglichen Compiler-Options, also auch
-DHWV=1, angeben, die dann spezifisch für diese Konfiguration
gespeichert und beim Build angewendet werden.
Unter AtmelStudio 6 oder 7 findest du die entsprechenden
Einstellungen/Dialoge im Kontextmenu des Projektes ( Nicht der Solution
) unter dem Eintrag "Properties". Ist alles etwas verwirrender als
AtmelStudio 4, mit etwas Suchen findest du aber alles.
Welcher Weg für dich der richtige ist, hängt davon ab, was du primär mit
AtmelStudio machen willst: Wenn du komplett auf AtmelStudio als IDE
setzt, würde ich den sauberen Weg wählen, wenn du AtmelStudio nur mal
zwischendurch zum Debuggen verwenden willst, ansonsten mit deiner
bestehenden Kommandozeilen-toolkette + Editor + make zufrieden bist,
reicht es mMn völlig aus, das externe Makefile einzubinden und alle
Einstellungen auch weiterhin im Makefile vorzunehmen.
Und noch eines: Es ist common style, für Präprozessor-Defines Bezeichner
aus ausschließlich Grossbuchstaben zu verwenden, als nicht -Dhvw=1