Ich möchte den ADC Eingang eines Mikrocontrollers mit Diode schützen. Der ADC Eingang kann bis 3,3V. Ich habe auf die folgende Schaltung gefunden und habe eine Verständnisfrage. Die Diode BAT54S hat eine Sperrspannung von 30V. Wie funktionieren die Dioden wenn die Spannung Ue am Spannungsteiler z.B. bei etwa 15V liegt? Wie wird die Spannung dann an ADC Eingang auf 3,3V begrenzt?
Bei dieser Schaltung wird nicht die hohe Sperrspannung der Dioden genutzt, sondern die sehr niedrige Flusspannung. Wenn am ADC eine größere Spannung als 3.3V+Flusspannung anliegt, wird ein Strom durch die obere Schutzdiode fließen und so die Spannung am ADC nach oben begrenzen. Bei der unteren Diode schaut es ähnlich aus. Wenn die Spannung am ADC kleiner wird als 0V - Flussspannung, wird auch diese leitend und begrenzt so die Spannung am ADC nach unten. Wahrscheinlich wird die Flusspannung dabei geschätzt so im Bereich von 250-300mV liegen. Der ADC-Pin wir also auf den Bereich -0.3V bis 3.6V begrenzt. Ob das in deinem Fall ausreicht, sollte sich im Datenblatt des verwendeten Bausteins nachlesen lassen. Vielleicht hat der aber auch schon einen solchen Schutz integriert. Pins von Mikrocontrollern werden übrigens intern auch auf diese Weise geschützt. Grüße Oliver
Die Schaltung hat nur zwei entscheidende Haken: - es fehlt mindestens ein C parallel zum ADC-Eingang - wenn der ADC-Eingang keinen internen Buffer hat, macht der hochohmige Spannungsteiler abtastabhängige Messfehler. Optimal: Nach dem Spannungsteiler ein RR-IO,low-voltage-OPA als ADC-Treiber mit 3,3V betreiben. Evtl. OPA als Sallen-Key-Tiefpass schalten und noch niederohmiges R-C-Glied zum ADC-Eingang
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