Target/Controller: MC9S12ZVL Wenn ich mit Codewarrior mein Programm starte (Run oder Debug) funktioniert es. Stecke ich den PEMicro ab (natürlich bei abgeschaltetem Target), und starte das Target ohne diesen, dann verhält es sich anders. Die ausgegebenen PWM haben doppelte Periodenlänge, an einem PWM-Ausgang kommt gar nichts, ein anderer hat dauer-High. Habe einen Beispielcode für diesen Prozessor verwendet (MC9S12ZVL32_RGBLED_0N22G_AMMCLIB_v_1_0_0) und nur angepasst (d.h. die meisten funktionen auskommentiert und nur PWM-Ausgaben dringelassen) In diesem Thread ist ein ähnliches Problem: Beitrag "HCS12 BDM Problem" wobei das bei mir nicht zutreffen sollte, da ich keine Capture-Interrupts verwende. Ursachen, Lösungen ???
Das Problem der unterschiedlichen PWM-Periodenlänge ist mittlerweilen gelöst. Ich verwende jetzt den PLL/Oscillator Setup aus dem Datasheet, angepasst an dem jeweiligen Target (ohne externen Osc). Das Problem der Dauer-Highs an PWM4 und PWM6 bleibt. Die entsprechenden Einstellungen im Module Routing Register sind aber gemacht, um die PWM-Funktion am jeweiligen PIN zu ermöglichen. Es funktioniert ja auch im Betrieb mit dem BDM-Programmieradapter.
1 | MODRR1_PWM0RR=1; |
2 | MODRR1_PWM2RR=1; |
3 | MODRR1_PWM4RR=1; |
4 | MODRR1_PWM6RR=1; |
ok, habe alles reduziert um möglichen Fehler einzukreisen. Ein ganz kleines Programm. Es initialisiert PLL/Oszillator, Code von Datenblatt
1 | CPMUPOSTDIV = 0x00; |
2 | CPMUSYNR = 0x00; |
3 | CPMUREFDIV = 0x00; |
4 | hh = 0x00 | 0x18; |
5 | CPMUSYNR = hh; |
6 | CPMURFLG = 0x60; //Clear PORF and LVRF |
7 | while (CPMUIFLG_LOCK == 0) {} |
8 | CPMUSYNR = 0x00; |
9 | CPMUSYNR = hh; |
10 | CPMURFLG = 0x60; //Clear PORF and LVRF |
Routing der PWM zu entsprechenden PIN
1 | MODRR1_PWM0RR=1; |
2 | MODRR1_PWM2RR=1; |
3 | MODRR1_PWM4RR=1; |
4 | MODRR1_PWM6RR=1; |
Und die üblichen Standard-PWM-Einstellung
1 | PWMPOL_PPOLx = 1; //PWM Polarity Register, x=0,1,2,3,4,5,6 |
2 | PWMPRCLK_PCKB = 6; //Clock-einstellung |
3 | PWMCLK_PCLKx = 0; //Clock-einstellung, x=0,1,2,3,4,5,6 |
4 | PWMCLKAB_PCLKABx = 1; |
5 | PWME_PWMEx = 1; PWM-Enable |
6 | |
7 | PWMPERx = 200; //Periode-length |
8 | |
9 | PWMDTYx = 20; //Dutycycle |
Das wars. Es geht in die Main-Loop.
1 | EnableInterrupts; |
2 | for(;;) { |
3 | _RESET_WATCHDOG(); /* feeds the dog */ |
4 | }
|
Im Betrieb mit BDM-Programmer sehe ich alle PWM-Signale. Im Betrieb ohne BDM-Programmer sind die Ausgänge von PWM4 und PWM6 ständig high und die Amplitutde von PWM2 wesentlich kleiner, aber Form erkennbar. Die Software ist soweit reduziert und einfach, dass eigentlich kein Fehler mehr drinstecken kann. (???)
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