Gast
#289030
Hallo Leute, so was sollte eigentlich ganz gut funktionieren: man entziehe einer verbrauchten FeCl3 Lösung das drin gelöste Kupfer mittels der Elektrolyse. Man spart nicht viel (von den Entsorgungskosten mal abgesehen), muss aber die Brühe nicht wegschaffen. Beim Ätzen findet folgende Reaktion statt: 2FeCl3 + Cu --> 2FeCl2 + CuCl2 Nun geht es darum, das Kupfer herauszufischen und das Chlor in der Lösung zu behalten. An der Kathode aus etwas Beliebigem sammelt sich das Kupfer und Eisen. An der Anode aus Graphit entsteht das Chlor, welches sich eher im Wasser auflöst und FeCl2 zu FeCl3 machen würde. Die Anode sollte auf jeden Fall aus etwas Korrosionsbeständigem (Graphit, vergoldet) sein. Hat das jemand von euch bereits ausprobiert? Wie waren eure Erfahrungen? Gruss Dmitri