Hallo,
da ich in Zukunft mir hin und wieder mal ein individuelles Gehäuse
selbst basteln will ich spiele momentan mit dem Gedanken mir eine
Abkantbank zuzulegen. Das Material soll Aluminiumblech sein. Jetzt sind
die bezahlbaren Abkantbänke z.B. bei Ebay für gerade mal 1,5 mmm
Blechstärke geeignet ...
Was wäre denn ungefähr für eine Blechstärke zu empfehlen bei
Gehäusegrößen (Bedienoberfläche) von bis zu 400 x 300 mm?
Kennt jemand noch andere Bezugsquellen für günstige Abkantbänke ?
Danke
Chris
Hallo,
bestimmt, aber ich suche ja nach einer kostengünstigen Möglichkeit. Da
es sich fast immer ausschließlich um runde Bedienelemente handelt
braucht man nicht mal CNC, eine Ständerbohrmaschine tuts. Nur eben das
Biegen will gemacht sein ...
leider ein wenig zu schmal :(
Was mich aber zunächst mal interessieren würde: was ist denn für
genannte Abmessungen an Aluminium-Blechstärke mindestens zu empfehlen ?
Daß Abkantvorrichtungen für größere Breiten und dickere Bleche erheblich
aufwendiger/stabiler sein müssen und damit auch erheblich mehr kosten
(da ist man schnell im 4-stelligen Euro-Bereich), leuchtet aus meiner
Sicht ein. Selbst größere Abkantbänke sind nur für geringe Blechstärken
ausgelegt, da sie für den Bedarf Luft-/Klimatechnik und Dachdecker
konzipiert sind. Abkantbänke für wirklich dicke Bleche (1,5mm Stahl,
2/3mm Alu) bei größeren Breiten sind im Prinzip für den Privatmann
unerschwinglich.
Da ist die Frage, ob man nicht versucht, ohne Abkanten zurechtzukommen.
Es gibt ja Eckprofile und ganze Seitenwände, wo man glatte Bleche
einschieben kann und stirnseitig Frontplatten und Rückwände
verschrauben kann. Die Röhrenverstärkerbauer arbeiten auch mit dicken
Alublechen (Stahlblech ist aus technischen Gründen ungünstig) und
Seitenwänden aus Holz oder Stein.
eBill
Besorg dir einfach 1-2 stabile Stahl-Flachstangen und befestige sie an
einem stabilen Tisch (mit Schraubzwingen).
Mein erster versuch mit einem kleinen Schraubstock verlief nicht so
gut,da das Blech nicht ganz bis zur biegekante reingepasst hat.
Dann habe ich die andere Seite mit einem alten Holzbrett am Tisch
befestigt, hat bei dem Blech aus einem alten PC-Gehäuse (1,5mm)
hervorragend geklappt.
Dat Teil war am Ende zwar auf der Schraubstockseite zu krumm um es noch
zu gebrauchen, aber ich war um eine Erfahrung reicher :-)
An eine Art Selbstbau habe ich auch gedacht, mir fehlt nur momentan die
Zeit.
Wo liegt eigentlich das Problem der 100 Euro Abkantbänke, wenn man
versucht dickere Aluminiumbleche zu biegen ? Passen die erst gar nicht
rein oder sind die Teile einfach nicht stabil genug ? Vielleicht könnte
man ja auch so eine Bank irgendwie verstärken, das kann doch kein so
unüberwindbarer Sprung sein von 1,5 möglichen mm auf z.B. 2,5
gewünschte mm !?
Blechlieferanten kanten ja bei Zuschnitten auch kostengünstig ab,
allerdings ist das dann mit dem Bohren eines bereits zurechtsgebogenen
Gehäuses etwas blöd ...
Wenn Du nur ab und zu mal ein Gehäuse machen willst, gehst Du am besten
zu einem alt eingesessenen Blechnerei- oder Metallbau-Betrieb. Eben
irgendetwas seriöses. Kleine Städte/Dörfer sind da meisten besser als
Großstädte.
Der kanntet Dir das ganze für ein paar Euros ab. Woher fragen was das
kostet.
Die Presskraft beim Biegen vervierfacht!! sich bei Verdoppelung der
Blechdicke! Die Abkantbreite geht linear in die Biegekraft ein. Damit
wird klar, daß bei Abkantbänken für größere Blechdicken und
Blechbreiten die Backen und deren Lager bzw. die Stempel und Matritzen
sehr große Kräfte aufnehmen müssen, bei größerem Kaliber sind das also
eher Pressen.
Ich habe selbst (gelegentlich) an einer manuellen Abkantbank gearbeitet
und kenne auch Abkantmaschinen und Abkankpressen vom Sehen. Diese
Handabkantbank hatte etwa 1 m Blechbreite und nach meiner Erinnerung
war bei 1,5mm Stahl und 2mm Alu Schluß. Die Abkantbacken waren sehr
stabile Gußteile mit eingelegten Stahlplatten und (um Durchbiegung zu
verhindern) zur Mitte hin dicker/breiter. Nach meiner Einschätzung
wären 4 starke Männer erforderlich, um diese "kleine" Handabkantbank
wegzutragen!
eBill
Hallo,
also ich arbeite in einer firma, die mit aluminiumblechen handelt!
kannst ja mal reingucken: www.anodiserv.de oder schick mir mal ne
e-mail ... jannikscholten@t-online.de vieleicht komme ich ja günstiger
drann als ihr und kann meinen rabatt weitergeben?!
mfg jannik
hey geh bei ne dachdecker oder klemptner fima und frag nach ob die dich
eiweisen koennen steck dem scheff ne zigarre in de mund und 25 euro in
die tasche und geritzt dann is nich mehr lang bis ostern und
weihnachten auf einen tag faellt=)
ich würde mindestens die frontpanels hier machen lassen:
www.schaeffer-apparatebau.de
da kannste ein kostenloses tool zum designen runterladen und so
ziemlich jedes material wählen. das tool berechnet sogar den preis ;o)
sind imho die günstigsten frontplattenbauer. den rest des gehäuses
kannste dann ja aus 1,5 dünnem material machen, die frontplatte z.b.
aus 3mm.