LED,Fehlererkennung am TLC5940 trotz Mosfet?

OP #4479442
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Wenn man mit dem TLC Power LEDs mit 200mA und mehr schalten möchte, kann 
man ja einfach Mosfets an die Ausgänge hängen. PWM sollte dabei noch 
funktionieren.

Beraubt man sich damit aber denn nicht auch gleichzeitig der Schutz- und 
Fehlererkennungsfunktionen? Wie könnte der Chip trotz Mosfet noch 
erkennen, ob ein offener Port oder ein Kurzschluss der LED vorliegt?
#4481237
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@ Olli Z. (z80freak)

>Jetzt zu fragen "bist Du sicher mit den 100 mA PRO Kanal" wäre wohl
>unverschämt?!

Nein, ist es nicht. Ich kann aber noch einmal auf das Datenblatt 
verweisen.

Drive Capability (Constant-Current Sink)
- 0 mA to 60 mA (V < 3.6 V)
- 0 mA to 120 mA (VCC > 3.6 V)

> Ich lese immer wieder widersprüchliches dazu.

Wo denn? Bei sog. "Experten" dieses Forums und in den Weiten des 
Internet?

>Ich kann mir nur schwer vorstellen das der Chip insgesamt fast 2A
>schalten kann, ohne der er eine Wasserkühlung braucht ;-)

Dann hast du eine schwach entwickelte Vorstellungskraft. Der TLC5940 hat 
ein HTSSOP Gehäuse mit Kühlpad (thermal pad) und kann bei optimaler 
Kühlung durch die Leiterplatte (siehe Kühlkörper) knapp 4W 
Verlustleistung dauerhaft umsetzen.
Der IC braucht nur reichlich 1V Spannungsabfall, um korrekt den Strom 
regeln zu können. 1V*16*120mA=1,92W. Man kann also bis zu 2V 
Spannungsabfall zulassen. Logischerweise sollte die Versorgungsspannung 
auf die Flußspannung der LEDs abgestimmt sein.
5V sind meist OK, wenn man 3,3V LEDs benutzt. Im Extremfall schaltet man 
noch eine Leistungsdiode in Reihe zu den LEDs, damit bringt man etwas 
Verlustleistung vom TLC5940 weg, die dann an der Diode umgesetzt und 
gekühlt werden muss.

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