Stannol Lötfett - geeignet ?

OP #289672
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Hi!

Ich habe heute in der Uni eine Dose Lötfett entdeckt und
damit ein sram eingelötet. Ging echt saugut, sogar besser als mit
meinem noclean smd flussmittelstift.

Auf der Dose steht:
- Hersteller: Stannol
- DIN EN 29454-1 3.1.1C
- zum weichlöten & verzinnen
- enthält Zinkchlorid
- Warnhinweise

Kann man das bedenkenlos nehmen ? Oder muss ich das entfernen nach dem
löten ?
Oder ätzt mir das mit der Zeit alles weg ?
Dann bleib ich lieber bei meinem Flussmittelstift, da steht wenigstens
drauf dass der nicht entfernt werden muss 8)

Gruss,
Simon
Gast #289676
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Ich benutze das Lötfett nur um die Lötspitze vor jedem Lötvorgang
reinzudippen. Fabrikat Weller, das weiße Plastikdöschen mit rotem
Rand.
Auch beim Verzinnen von Litze hilft es, sie vorher ins Lötfett zu
tupfen. Platine wasche ich auch mit Aceton oder Kontakt-Chemie
"WL"-Spray.
Gast #289678
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Also meine Weller-Lötspitzen halten Jahre mit dieser Behandlung, das was
hier alle als Lötfett bezeichnen ist wohl eher das
Installateurs-Lötwasser, was man durch "Auflösen" von Zinkblech in
Salzsäure erhält.
Gast #289680
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Also im Elektronikbereich verwendet man generell kein Lötfett. Bringt
nur Probleme, besonders wenn man es hinterher nicht vollständig
entfernt.

Zu der Sache mit dem Eintauchen der Lötspitzen ins Lötfett: auweia. Was
meinst du wofür der Schwamm mit zur Lötstation ausgeliefert wird? Mit
dem Lötfett beschleunigst du nur den Tot deiner Lötspitzen. Wenn die
verzundern, dann stimmt deine Löttemperatur nicht oder dein Lötmaterial
ist nicht wirklich zu gebrauchen.

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