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Forum: Platinen Welche auflösung für laserdrucker?


Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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Hallo,

ich benutze zum ätzen die methode des tonerübertragens. Im moment hab
ich keinen laserdrucker sondern kopiere es mit einem standkopierer im
handelshof. Das funktioniert zwar super aber wird mir langsam zu blöd.

Jetzt wollte ich mal fragen welche auflösung ein laserdrucker
mindestens haben sollte. Er sollte möglichst billig sein.

Was ich auch oft sehe sind drucker die 600dpi können aber mit einem
internen rendering bis zu 2400dpi. Taugt das was???

Es gibt auch das vormat 600x1200, ist das tauglich??? wird das durch
die unterschiedlichen "dots per inch" nicht verzogen oder so???

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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300 dpi heißt  1Pixel= (25,4/300) mm =0,084 mm breit
600 dpi heißt  1Pixel= (25,4/600) mm =0,042 mm breit

ein TQFP mit 0,5 mm Pinabstand, also maximal etwa 0,3mm breiten Pads,
hat dann weniger als 4 Pixel breite Pads in 300 dpi, dementsprechend
rauh ist der Rand des Ausdrucks

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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mehr als TQFP mit 0,5 mm Pinabstand werd ich auch nicht löten. Was
würdet ihr empfehlen???

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ich habe einen Brother HL2030 und drucke mit 600 DpI. Das reicht für
die kleinen Schaltkreise mit 0,5mm Anschlußabstand. (Aber meine Augen
reichen kaum noch dafür) :-(
MfG Paul

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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super!!! dann werd ich mir einen 600dpi zulegen weil die sind noch
relativ billig zu haben

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Lord Ludwig
...wenn ich Seiner Lordschaft den HL 2030 empfehlen darf? Den kriegt
er schon für 99 Euro, edler Herr!
:-))
MfG Paul

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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"edler Herr!" ^^

ich werd mich mal umschaun. hast du den auch und kannst gute erfolge
melden???

Autor: Frank (Gast)
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Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten, dass HP Drucker mit der
Originalpatrone drin nicht so gut geeignet sind. Wenn man aber ne
Patrone vom Zulieferer nimmt, dann klappts richtig gut und nen alten
Laserjet bekommt man machmal schon geschenkt.

bye

Frank

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Lord Ludwig
Ich habe den Hl2030 mit der Originalkartusche. Geht gut.
MfG Paul

Autor: Klaus...(Norad) (Gast)
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Hi

Nun ich Drucke meine Layouts auch auf meinen HP Laserjet1200 aus, aber
ich bin mit dem Ergebnisen nicht so sehr zu frieden.


Laserdrucker haben auch den Nachteil wenn einen Doppelayer-Platienen
herstellen möchte, dass die Layer nach dem Audruck nicht 100%
übereinander passen.

Kommen noch irgendwie Wärme oder kälte ins Spiel Schrumpft oder Wächst
das Medium und dann ist es ganz aus.

Deshalb mal ne Frage welches Medium (Laserfolie etc..) verwendet man am
besten für den zweck.

Oder wie habt ihr es gelöst, das die obere und untere Seite 100%
übereinstimmt.

MfG Klaus

Autor: Dirk (Gast)
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@Klaus

Ich verwende einen HP LaserJet 4+ und habe auch lange mit dem Problem
Folienverzug gekämpft. Selbst die von Zweckform genau für unseren Zweck
vertriebene und sauteure Folie "für Druckformerstellung" (3491) verzog
sich bei mir leicht. Ich habe viele verschiedene Foliensorten
ausprobiert, aber alle hatten entweder zuviel Verzug oder eine
schlechte Tonerhaftung. Seitdem verwende ich Transparentpapier, und
zwar solches für technische Zeichnungen.

Man sollte darauf achten, dass das Transparentpapier nicht zu dünn ist,
ansonsten kommt Zieharmonikapapier aus dem Drucker. Bei Pearl gibt
(gab?) es mal solches Papier mit 80gr/m² afair. Ich lasse dieses Papier
einmal "leer" durch den Drucker laufen, um die letzte Feuchtigkeit aus
dem Papier zu bekommen und drucke danach das Layout darauf aus. Zuletzt
sprühe ich es noch kurz mit Etikettenlöser ein. Die Ausdrucke werden
passgenau und durch den Etikettenlöser satt schwarz. Die Belichtung
dauert zwar einen Tick länger als bei einer Folie (ausprobieren per
Belichtungsreihe!), aber das nehme ich gerne in Kauf.

MfG Dirk

Autor: Klaus...(Norad) (Gast)
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Hallo Dirk!
Danke für den Tipp! Ich hatte damit auch schon Experimentiert
allerdings hatte ich immer wieder Leiterbahnunterbrechungen drin, da
sich Teilweise der Toner durch bewegen des Papiers ablöste.
Vorallem nach dem Belichten.

Der Tonerauftrag könnte auch etwas besser sein deshalb habe ich
nicht mehr weiter verfolgt obwohl in" " das Ergebnis ansich sehen
lassen konnte.

Den Etikettenlöser wo bekommt man den her? Überall oder Spezeilles
Geschäft.

Ich nehme an, das mit dem Etikettenlöser auch Layout besser fixiert
wird. oder?


Dank nochmal!

MfG  Klaus

Autor: Dirk (Gast)
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@Klaus

Probleme mit Leiterbahnunterbrechungen hatte ich bisher nur auf Folien,
auf dem Transparentpapier nie mehr. Den Etikettenlöser bekommst Du bei
fast jedem Elektronikversender (Reichelt, Conrad, Pollin, etc.), meist
von Kontakt-Chemie ("Solvent 50"). Im wesentlichen enthält es
Orangenöl und riecht auch entsprechend. Nicht funktioniert hat bei mir
das "Solvent 50 SUPER", das wohl noch besser Etiketten lösen kann,
was aber dem Toner ziemlich egal ist ;-)

Prinzipiell scheinen sich die mehr oder weniger senkrecht auf dem
Papier haftenden Tonerpartikel durch Einsatz von Etikettenlöser
"hinzulegen", dadurch wird eine bessere Deckung auf dem Papier
erreicht. Ob die Partikel dadurch auch besser fixiert werden, kann ich
nicht sagen. Auf jeden Fall funktioniert diese Methode auch auf
normalen Folien. Vielleicht kannst Du Dein Problem mit dem Verzug ja
auch dadurch vermindern, dass Du die Folien erstmal "leer" durch den
Drucker laufen lässt und sie dadurch quasi "vorschrumpfst"?!

MfG Dirk

Autor: Olaf_K (Gast)
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Besser als Solvent50 funktioniert bei mir (HP LJ1012) der C*nrad
Tonerverdichter. Vor allem trocknet der wesentlich schneller, da
reichen ein paar Minuten, bei Solvent50 klebte der Toner auch nach
einem Tag noch.

MfG Olaf

Autor: Frank (Gast)
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Das vorschrumpfen von Folien funktioniert ganz gut, zumindest bei HP und
Zweckform Folien. Andere hab ich noch nicht getestet. Sehr saubere
Ergebnisse hab ich beim drucken auf Trägerpapier von Aufklebern
erzielt, also das Zeug das so eine wachsartige Oberfläche hat und das
übrig bleibt wenn man z.B. CD-Aufkleber benutzt. Es kommt aber darauf
an, welche Kleber man verwendet. Hier ist das Trägermaterial von HP
Labels anscheinend zu "wachsig". Besser funktionieren hier die Träger
von Pearl und Zweckform aber das kann man ja einfach ausprobieren.
Ausserdem verziehen sich diese Medien nicht.

bye

Frank

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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ok ich denke ich kauf mir nen lexmark vom saturn für 89€. Oder ich schau
bei ebay vorbei. Welcher genau es ist weis ich nicht mehr und die
website vom Saturn kann ich vergessen. Sucht mal nach laserdrucker. Da
kommt nix brauchbares

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