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Forum: Platinen Tonertransfer mit Reichelt Katalog 2006


Autor: Ferrice (Gast)
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Hallo Leute!

Hab gestern das erste mal ein Layout aufgebügelt...

Es ist teilweise akzeptabel gewesen nur einige bereiche waren nicht
schön...

Funktioniert das Aufbügeln auch auf dem neuen Katalog?
kann ja sein das sich was am Papier geändert hat :)

Funktioniert das aufbügeln auf allen Seiten?
Egal ob sie nur SW/weiss oder farbig sind?

mfg

Autor: Dominik (Gast)
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Hey!

Ich weiß zwar net ob des mit dem neuen auch geht, aber kannst du mir
sagen wie des überhaupt geht, bitte!?!

Hab schon davon gelesen und hört sich gut an, da ich hier noch viele
kupferbeschichtete platinen hab mit denen ich sonst nix anfangen
kann...

greez

Autor: Dominik (Gast)
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Ok, hat sich erledigt. Hab grad bemerkt, dass es dazu nen Artikel gibt
ups SRY GG

Autor: Barti (Gast)
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Du druckst mit nem Laserdrucker dein Layout gespiegelt auf das Papier
und bügelst mit nem Bügeleisen den Toner auf die Platine. Bedarf
allerdings Experimente und Erfahrung.

Autor: Ferrice (Gast)
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guck mal hier unter trickkiste:

http://thomaspfeifer.net/index2.htm

weiß niemand ob es mit dem reichelt 2006er auch geht?

mfg

Autor: Christian Ess (christians)
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@Ferrice:
warum soll es nicht gehen, ist vom Papier nicht von den vorhergehenden
zu unterscheiden

Autor: Ferrice (Gast)
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Naja da es das erste mal ist das ich das mache wollte ich mich halt
vergewissern das es mit dem neuen katalog auch funktioniert.

Denke mir mal das nur ganz wenige den neuen katalog probiert haben.

mfg

Autor: 123 (Gast)
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Autor: MaG2k (Gast)
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Hallo Leute,

ich habe heute mal (zum ersten Mal) das Verfahren getestet und das
ganze mit besagtem Reicheltkatalog 2006. Ich verwende einen Brother
HL-1250. Ich kann nur sagen es geht...wen auch nur bedingt. Ich habe
die bedruckte Reicheltseite mit einem Bügeleisen aufgebügelt und dann
einweichen lassen. Ich sehe gerade das ich nur ein Bild pro Posting
anhängen kann also werden noch zwei weitere folgen. Auf diesem Bild ist
zu sehen das der Toner nicht so wirklich auf der Platiene haften wollte.
 Allerdings bin ich der Ansicht, dass ich wohl etwas zu unsanft das
Papier mit dem Finger abgeschrubbelt habe.

--- to be continued ---
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Autor: MaG2k (Gast)
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auf dem zweiten Bild ist nun ein Layout erkennbar das doch etwas besser
aussieht. Dazu ist zu sagen das, dieses und das vorher gezeigt Layout in
einem Zug entstanden sind. Sie wurden also zeitgleich aufgebügelt.
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Autor: MaG2k (Gast)
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und zu guterletzt das dritte Bild. Hier ist das eben beschriebene gut
Layout nochmals etwas mit einem CD-Marker (edding 140S) etwas
nachbearbeitet worden um die beim Ablösen entstandenen Löcher wieder
aufzufüllen! Bisher habe ich das Layout noch nicht geätzt. Wird aber
heute noch passieren. Mal sehen ob es danach auch einigermaßen
aussieht.
Alles in allem bin ich ein wenig enttäuscht denn meiner Meinung nach
ist das Belichten einer fotoempfindlichen Platine auch nicht viel
aufwendiger. Als Belichtungsgerät verwende ich einen bei Ebay
ersteigerten UV-Gesichtsbräuner. Das funktioniert allerbestens. Die
Belichtung dauert, bei einem Abstand zwischen UV-Leuchtstoffröhren und
Platine von ca. 8cm (Als auflage dient bei mir eine 6mm dicke
Glasplatte), nur 35 Sekunden. Bisher habe ich damit nur gute
Erfahrungen gemacht. Wobei ich dazu sagen muss das die Bungardplatinen
einfach die besseren sind. Bisher habe ich aber Probleme beim drucken
des Layouts auf eine Folie. Ich verwende Transparentfolie (Zweckform
3552 und 3562). Leider erzeugt mein doch schon etwas betagter Brother
Laserdrucker nicht mehr ganz so deckende Ausdrucke auf der Folie so das
ich auf meinen Tintenstrahldrucker (Canon i850) und beschichtete Folien
für Inkjetdrucker ausweichen muss. Wer mir da einen Tip geben kann, wie
ich die Ausdrucke auf meinem Laserdrucker besser und deckender
hinbekomme, dem danke ich schon mal im Voraus. Ich habe schon die
Methode mit dem doppelten Ausdruck und übereinander legen
Probiert...aber die ist sehr fehleranfällig.
Nur so als Idee und Anmerkung...könnte man nicht einen einen
Ausrangierten Laserdrucker so umfunktioneren das man mit dem Laser eine
Direktbelichtung der Platine machen könnte?????
Oder aber einen alten Tintenstrahldrucker mit einer wasserfesten und
ätzresistenten Flüssigkeit (Farbe) befüllen?

Hat jemand mit soetwas schon Erfahrugnen gemacht?

Okay der letzte Rest gehört sicher nicht in diesen Thread aber es wäre
schön wenn sich dazu mal jemand äußern könnte!

Danke

MaG

Autor: MaG2k (Gast)
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Guten Abend Leute,

so hier nun das Ergebnis des Ätzvorganges.
Auf diesem Bild sind alle 4 Platinen erkennbar...zusehen ist das die
hälfte der Platienen unbrauchbar ist. Das war vorher aber schon klar.
Zwei der vier Platinen sind aber "brauchbar" (zwar nicht schön aber
brauchbar).
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Autor: MaG2k (Gast)
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und das ganze mal gegen Licht betrachtet. Man sieht das auch die recht
gut aussehende Platine Löcher aufweist.
Die Schlussfolgerung...wenn es nicht darauf ankommt das die Platine gut
aussieht...dann geht diese Methode. Ist auf jeden Fall noch eine zweite
Chance für beschichte Platinen die beim Fototranfsferverfahren nichts
gewurden sind. (Also nach Belichten und entwickeln Löcher im
Fotoresistlack aufweist!!!)

Alles in allem...entweder ist mein Laserdrucker schon zu betagt oder
das bügeln ist nicht die ganz optimale Methode oder aber der
Brother-Toner eignet sich einfach nicht für dieses Verfahren. Ich kann
mir jedenfalls nicht vorstellen auf diese Weise Platinen mit
TQS-Packages (mit Fine-Pitch-Struktur) herzustellen. Aber vielleicht
bringt ein Laminiergerät ja bessere Ergebnisse. Aber egal wie lange ich
aufgebügelt habe es wurde nie Besser oder schlechter. Habe von einer
Minute bei Stellung Baumwolle bis hin zu 4 Minuten gebügelt!

MaG2k

Autor: AVRNIX (Gast)
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Das Problem sind meist die Massenflächen , da die Verteilung des Toners
geringer ist. Deswegen ist es Anzuraten das die Platine, nach den
Übertrag des Toners, mit einen nicht Wasser löslichen Stift die Massen
Auszumalen. Oder Nach Artvon Thomas Pf. auf ein Bügeleisen den Toner
"aufzukochen" um eine gleichmässig Sicht zu bekommen.

habe es allerdings noch nicht ausprobiert.

Vielleicht ist es besser das Papier auf den Massenflächen drauf
zulassen(?)


Ich arbeite oft nach der Folienmethode, ohne Rubbeln, auch dort gibt es
Probleme mit den Massenflächen.

http:/www.comwebnet.de

Autor: Andreas Brede (Gast)
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Hallo Leute,

ich muss sagen das ich das Verfahren auch verwende, allerdings nicht
mit dem Reichelt Katalog!

Gründe dafür sind

a) Löscher in den Leiterbahnen und Massefläsche
b) Festgeklebtes Papier
c) Schwierige Bügellei

Ich verwende dazu einfach die Trägerfolie von CD-Aufklebern oder
Etiketten, dies zeigte mir den Vorteil das

a) so gut wie keine löscher in Leiterbahnen und Massefläschen entsehen
b) Mehr Toner übertragen wird
c) man sieht und merkt schon beim bügeln wo man noch nachbügel muss und
wo nicht da die folie beim bügel durchsichtig wird!
d) festgeklebtes Papier gibts da einfach nicht und es ist wenn man es
so nimmt auch ein Abfallprodukt!

Mfg Andreas

Autor: Thorsten (Gast)
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Mit Reichelt-Papier habe ich eher nicht so gute Erfahrungen bei der
Tonertransfermethode gemacht. Insbesondere bei Masseflächen deckt es
halt nicht so toll. Ich bin jetzt auf "150g Premium Laser Glossy
Paper" von Zweckform umgestiegen und die Ergebnisse sind (zumindest
mit meinem Kyocera FS.1010) sehr gut (Zweckform No. 2598). Ausserdem
kann man sich damit das Aufkleben der Reichelt-Seiten auf A4-Papier
sparen, das macht gelegentlich Falten beim Druck.
Gruss,
Thorsten

Autor: AVRNIX (Gast)
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@Anderas: Das Verfahren hatte nie bei mir geklappt auf meinen HP2100
Laser, habe dann aus Frust die Klebeseite der Folie benutzt und das tat
es auch grins

Der Toner wollte einfach nicht auf die glatte Seite bleiben :(

Autor: Torsten (Gast)
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Man kann diese Methode auch wunderbar für den Bestückungsdruck
verwenden (habe ich hier schon von berichtet).
Richtig klasse wird es mit einem Farblaser (habe 3 Stück - alle bei
e-Bay für unter 80,-€ ersteigert).

Sollte mal etwas schief gehen einfach mit Aceton den Toner wieder
entfernen und nochmals bügeln.
Der Toner ist richtig kratzfest. Mit dem bloßen Fingernagel bekommt
man diesen nicht mehr herunter.

Gruß

Autor: AVRNIX (Gast)
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@Thorsten: einem Farblaser (habe 3 Stück - alle bei
e-Bay für unter 80,-€ ersteigert).

Welcher Drucker den ? Oder ist der Kyocera FS.1010 ein
Farblaserdrucker?

Autor: Torsten (Gast)
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Hier ist der Thread
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-358227.html#new
dort steht eigentlich alles drin' !

Ansonsten:
- HP-Color Laserjet 5M (ältestes Gerät > beste Ergebnisse)
- Lexmark Optra C-710
- Tektronix Phaser 750
Das sind die (Color-)Drucker, die ich habe. Sonst habe ich noch
- HP-Laserjet 5MP
- Brother HL-5140
mit denen es auch funktioniert (Brother nicht sooooo gut)

Natürlich geht es auch mit s/w Laserdruckern genauso gut.
Ich wollte nur damit sagen, dass man in Farbe mehr Möglichkeiten hat
und es (Geschmackssache) evtl. noch besser aussieht als in s/w.

Gruß

Autor: Torsten (Gast)
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Neee - der FS 1010 ist ein s/w-Laser.
Einfach mal bei e-Bay "Farblaserdrucker" eingeben.
Die die ich habe, sind alle gebrauchte - also keine Neuware.
Man sollte aber beim Stöbern gleich mal schauen, was Ersatztoner
kostet.
Dieser kann !!schon bei EINER Kartusche!! den Wert des ersteigerten
Druckers übertreffen.

Also wenn man etwas gefunden hat, was einem zusagt > erst mal schauen,
in welcher Preisklasse der Toner angesiedelt ist.
Weiter sollte man noch darauf achten, wie hoch noch die
"Lebenserwartungen" der einzelnen Komponenten ist (Fixierwalze,
Trommel/Drum, Toner, .....), denn diese schlagen auch kräftig zu Buche

Ich hatte beim HP-Color Laserjet 5M absolutes Glück:
ersteigert für 52,-€ - mit dabei: 16 (in Worten SECHZEHN)
Tonerpatronen
und eine noch verpackte Fixierwalze. Kein Versand - da Selbstabholung.
Leider schafft er nur 300 x 300 DPI - für diese Zwecke aber völlig
ausreichend.
Das Schöne ist ja, dass man auf fast alles, was kurzzeitig
hitzebeständig ist, transferieren kann.

Gruß

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Gibts  was neues zum Thema?

Autor: Mark Struberg (struberg)
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Hab das jetzt auch mal probiert. Für kleine @home Projekte ist das 
durchaus geeignet.

Verwendet habe ich einen sicher über 10 Jahre alten Lexmark 4039 10+, 
und die besten Resulte habe ich bekommen wenn ich einfach während des 
Drucks die Klappe des Druckers aufreiße.
Mit ein wenig gefühl kriegt man das genau so hin, daß der Toner schon 
aufgebracht ist, aber noch nicht fixiert wurde. Man muß jedoch beim 
Entnehmen des Blattes aus dem Druckerinneren ein wenig aufpassen, da der 
Toner ja nur relativ sanft am Papier anhaftet.

Autor: Ole (Gast)
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Moin!

Ich hab das ganze auch mal getestet, da mein Laser (QMS 1660) es nicht 
schafft auf Klarsichtfolie deckend zu drucken.
Und ich muss sagen: "HAMMER"
Gleich der erste Versuch war genial.
Hab dann gleich ein paar Platinen mehr gemachtund dabei folgende 
wichtige Punkte herausgefunden:
-Kupferschicht leicht anschleifen (ich mach das mit der rauhen Seite 
eines Topfschwammes
-Platine mit reinem Aceton oder Spiritus von Fett etc befreien UND dann 
auf keinen Fall mehr rauffassen. Da wo auch nur der kleinste 
fingerabdruck ist, hält der Toner nach dem Büdgeln nicht. Das mit dem 
NICHT anfassen gilt ebenso für den Ausdruck!

Wenn man diese zwei Sachen beachtet, scheint es wunderbar zu 
funktionieren.
Was man für ein Papier nimmt ist wohl abhängig vom Drucker. Ich habe 
hier so glanz-POLIERTES (das Papaier wird in der Fertigung mit Walzen so 
lange tracktiert, bis die Oberfläche fast komplett geschlossenist) 
Papier, das geht wunderbar. Alles was irgendwie beschichtet ist taugt 
bei mir nicht, da sich das im Drucker anlöst.

SMD hat nicht hingehauen, dafür sind die Ränder nicht scharf genug... 
schade.

Achja noch was, wer in EAGLE arbeitet, sollte von dem drill-aid abstand 
nehmen, da die Bohrlöcher tann teilweise gar nicht mehr freigeätzt 
werden.

Hier könnt ihr noch ein paar Bilder dazu sehen:

http://www.maschinenbau2002.de/platine/

MfG

Autor: Tobi (Gast)
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Ich hab bisher mit Reichelt Papier keine Probleme gehabt . Verwende den 
01/2004er und bin grad bei Seite 77 . :-D

Allerdings sindein paar kleine "Details" zu beachten die einem das 
Ergebnis versauen können .

- Platine muss sauber und fettfrei sein , und nicht oxydiert etc. Ich 
hab hier so ein schwarzes Reinigungsflies was eigentlich für Klempner 
zum Reinigen der Kupferrohre ist , damit geht das ganz gut .

- Ausdruck ganz normal auf das Papier aufdrucken . Hab hier einen 
Samsung ML1510 und nutzt bei dem den manuellen Einzug .
Beim drucken aber darauf achten das Tonersparen abgeschaltet und hohe 
Auflösung eingeschaltet ist .
Bei mir war es zumindest so das wenn der Drucker im Tonersparmodus 
gedruckt hatte das das ganze nicht so richtig deckend war obwohl es so 
aussah ( Masseflächen nach dem ätzen teilweise mit angefressen ) oder es 
waren nach dem bügeln + Paier entfernen schon schlechte stellen zu sehen 
wo das Kupfer zu sehen war .

- Bügeln . Ich mach das mit nem Bügeleisen das auf Baumwolle eingestellt 
ist . Als Unterlage nehme ich 1-3 Zeitungen ( Wärmeschutz des Tisches / 
Unterlage ) dann einen einfachen Einkaufsbeutel aus Stoff draufgelegt 
und die Platine mit dem Papier oben drauf in den Beutel rein und mit dem 
Bügeleisen oben drauf und das ganze ca. 1 min. bügeln .
Dabei aber etwas auf die ecken achten , die werden gerne ( zumindest bei 
mir ) zu kruz gebügelt und dann haftet der Toner dort nicht an der 
Platine . Ist zumindest das Problem bei größeren Platinen .
Allerdings sollte man auch nicht zu lange bügeln , da sonst der Toner 
anfängt zu verlaufen .

- Nach dem Bügeln einfach alles in ruhe abkühlen lassen , danach 
einweichen und alles abziehen / abrubbeln . Allerdings nehme ich keinen 
Fingernagel / Daumen sondern den Zeigefinger - leicht auf die Platine 
drücken und hin und her fahren . Währenddessen aufdas Layout achten ob 
auch in den Bohrlöchern und zwischenräumen das Paier weg ist ( wenn es 
noch nicht trocken ist sieht man es meiner meinung am besten )
Wenn nämlich noch an einigen stellen papier ist wird das ätzergebins 
nicht sonderlich gut .
Wenn man fertig ist , kurz nochmal unter laufendes Wasser gehalten um 
alles abzuspülen und dann trocknen lassen . Wenn as layout dann weiß / 
grau / schwarz aussieht ist das nicht weiter schlimm , hauptsache ist 
das kein Papier auf den freien stellen zu sehen ist .


- Und wenn einem das Ergebnis nach dem Bügeln und Papier entfernen noch 
nicht perfekt genug aussieht oder es Schadstellen gibt den toner ruhig 
mit Aceton wieder entfernen und das ganze nochmal machen oder mit einem 
Edding ausbessern . Ist immerhin besser als eine versaute Platine .

- Ätzen - wie ist jedem selber überlassen . ;-)

- Platine bohren . - Durch den Toner und das weggeätzte Material bildet 
sich eine kleine , aber dennoch ausreichende "Senke" in den Borhlöchern 
die der Bohrerspitze etwas halt gibt und man nicht so schnell 
weggrutscht . Ausserdem sieht man genau wo das Loch vom Layout her 
eigenlich sein sollte .

- Toner mit Aceton entfernen . ( damit geht's bei mir zuminedest am 
schnellsten )

Fertig . 8-)

Über die Ergebnisse kann ich mich jedenfalls nicht beschweren und die 
Lötpad's für einen AD9951 wurden mit dem Verfahren ebenfalls einwandfrei 
.

Gruß Tobi

Autor: Eduard Markus (meddie)
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Habe dieses Verfahren auch ausprobiert, nur leider ohne Erfolg und ich 
habe keine Ahnung wieso.

Habe das Layout auf eine Seite aus einer PC Zeitschrift ausgedruckt. War 
schön dunkel. Dann ca 3 Minuten gebügelt. Nach dem Bügeln war das Papier 
richtig schön dran geklebt an der Platine. Abkühlen lassen und plötzlich 
löste sich das gesamte Papier und der Toner hielt nicht.

Beim 2 Versuch das gleiche. Beim 3 Versuch lies ich nicht abkühlen und 
legte es gleich ins Spüliwasser. Dann blieb zwar der Toner dran an der 
Platine aber Stellenweise ging er trotzdem ab beim abziehen des Papiers.

Das Spilechen habe ich ca 6 mal probiert immer das Gleiche.

Habe es mit einem Lexmark Optra S2455 gedruckt. Und da ist ein Toner von 
Emstar drin.

ich wäre Euch für ein paar Tips dankbar, was ich falsch machen konnte?

LG Eddie

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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Ich vermute es liegt daran, dass dein Papier nicht so recht geeignet 
ist. Es sollte möglichst dünn und gut gummiert sein.

Ich habe auch schon mal gelesen, dass manche Refilltoner sehr schlecht 
gehen sollen, damit habe ich aber keine Erfahrungen.

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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guckt auch mal nach dem Beitrag " 1A Ergebnis mit Laminator..."

ein frisierter Laminator sorgt für genaue Hitzeeinwirkung/Zeit und
reproduzierbare Ergebnisse.

Hab selbst noch keine Erfahrung damit.

Gruß
Andi

Autor: Eduard Markus (meddie)
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ich habe gestern einen weiteren versuch gestartet. diesmal mit reichelt 
papier. wieder erfolglos. diesmal hat der toner gehalten, aber es waren 
einzelne stellen, dabei da hat der toner gar nicht gehalten. aber waren 
auch ca 50 % wo der toner extrem gehalten hat. also auch mit finger 
nagel nicht abzu bekommen.

ich dachte evtl. das ich mit dem bügeleisen nicht gleichmäßig die hitze 
verteilte. aber dann wäre es am rand oder in der mitte es sind aber 
wirklich einzelne stellen.

ich werde mal die tage in einem copyshop ein paar ausdrücke machen 
lassen. mal sehen wie es dann wird.

danke

lg eddie

Autor: Mark Struberg (struberg)
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ich hatte anfangs ein ähnliches Problem. Jetzt nehme ich ein 
Schneidebrett aus Holz als Unterlage, darüber lege ich ein glattes 
Geschirrtuch und lege die Platine mit der Cu Schicht nach UNTEN drauf. 
Drüber kommt noch  Das Bügeleisen stelle ich auf Baumwolle und bügle 
etwa 2:30. Bei der Methode brauchts ein wenig länger, da man die 
komplette PCB erhitzen muß.

Das wichtigste ist aber: mehrmals versuchen und nicht aufgeben!
Ich habe als ich von meinem alten Lexmark4019 auf einen HP P2015DN 
gewechselt bin einen ganzen Abend verbraten bis ich wieder alles optimal 
eingestellt hatte.

LieGrü,
strub

Autor: Eduard Markus (meddie)
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von Aufgeben ist nicht die Rede.

Ich hatte vor einem Jahr schon 5 Platinen mit dieser Methode gemacht. 
Sie waren nicht so schön wie hier manche abgebildete. aber immerhin 
waren sie gut und brauchbar.

nun habe ich den alten laserdrucker nicht mehr mit dem ichdas damlas 
gemacht habe.

aber ich werds weiter versuchen irgendwann haut es schon noch hin.

lg eddie

Autor: lightninglord (Gast)
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Hallo
ich hab mich heute auch mal Entschlossen so einen Tonertransfer zu 
wagen.

Drucker: LP4018
Papier: Reichelt 2006
Gebügelt mit Muttis Bügeleisen

Dafür das ich einfach mal so ins Blaue geschoßen hab kam doch was raus. 
Ich bin mir nicht sicher woran es liegt, aber ich denke ich hab etwas zu 
kurz gebügelt, naja aber das was hebt, das hebt recht gut, ich konnte 
das papier mit der Zahnbürste entfernen ohne das der Toner noch mehr 
schaden nahm.

Aber ich bin glücklich das es schonmal überhaupt ein Ergebnis gab, mal 
sehen wie ich das noch verfeinern kann, ich werd einfach mal auf alles 
mögliche ( zb Backpapier ) Drucken und etwas länger Bügeln.

Grüße lightninglord

Autor: g36c (Gast)
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Hallo

wollte auch mal was dazu schreiben,
ich hab jetzt mittlerweile schon 6 mal mit Tonertransfer Leiterplatten 
hergestellt.

naja man bracht ein bisschen übung, von meinen 6 Platinen konnte ich 
gerade 2 richtig verwenden. (hab auch probleme mit den Masseflächen bei 
Reicheltpapier). Aber die Conradplatinen sind das allerletzte da lößt 
sich der Kleber ab und man kann das Kupfer abziehen

ich hab auch bemerkt dass man die Platine ziemlich lange bügeln sollte, 
da sonst das Layout lückenhaft übertragen wird. Ich bügle meine PLatinen 
immer so 5 - 8 Minuten.

ich finde die Metode sau gut, zwar nicht ganz so gut wie fotobelichten, 
aber fotobelichen soll ja ziemlich schwer sein, wegen der 
Belichtungszeit deswegen ätze ich meine momentanen Projekte mit 
Tonertransfer.

Mfg G36C

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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lightninglord wrote:

> Dafür das ich einfach mal so ins Blaue geschoßen hab kam doch was raus.

Ja, aber nichts brauchbares.

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Mit pollin Papier gehts auch und mit Kunststoffklebefolie
http://www.comwebnet.de -> Thema -> Tonertransferverfahren

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