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Forum: Platinen Teuer heißt nicht immer GUT!!!


Autor: Schoaschi (Gast)
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Hi!

Da ich jetzt einige nicht so berauschende Ergebnisse beim ätzen
erziehlt habe, dachte icht mir, ich werd einmal DIE Firma nehmen,
dessen Namen ich hier schon des öfteren gehört habe. Denn wenn man so
viel gutes davon hört, dann wird doch wohl was drann sein.

Ok... da ich auch noch von Salzsäure auf Fe3Cl umsteigen wollte,nutze
ich die Gelegenheit aus und ging,zum großen C, shoppen :-)

Da ja so viele von Bungard schwärmen, kaufte ich das Fe3Cl, den
Entwickler und auch ein paar Platinen(Stückpreis einer Einseitigen
Platine:3,25Euro) dieser Firma.
Glücklicher weise dachte ich mir, probiern wir auch noch andere
Platinen(Stückpreis einer Einseitigen Platine:1,49Euro), vl taugen die
ja was.

Nunja.. daheim habe ich dann alles Vorschriftsgemäß hergestellt und
ging das ätzen auch gleich an.
Doch dann machte ich eine böse Erfahrung. Beim abziehen der Schutzfolie
bemerkte ich das die Fotoschicht etwas ungleich war. Beim Entwickeln
wurde dieser Unterschied immer deutlicher ... und nach der Ätzung
landete die Platine direkt im Mistkübel... das war eine herbe
Enttäuschung.

Danach startet ich einen Versuch mit einer No-Name-Platine und kam aus
dem staunen nicht mehr heraus. Ich verwendete das selbe Layout mit der
selben Belichtungszeit und Entwickelte mit meinem Entschichter (da der
Bungard entwickler anscheinend sehr schwach ist) und gab die Platine
dann ins Ätzgerät. 5min später zog ich eine meiner schönsten Platinen
aus dem Ätzgerät die ich jemals gemacht hatte.

Dann dachte ich, vl hab ich nur ein schlechtes bzw gutes Stück erwischt
und ätzte gleich noch einmal mit jeweils einer neuen Platine... und
wieder das selbe Ergebnis.
(Ich werd einmal versuchen, ein paar Fotos von beiden Platinen zu
machen und diese dann posten)

Diese Erfahrung zeigte mir mal wieder, dass billige Sachen nicht gleich
immer schlecht sein müssen und das ich mir keine Bungard Platinen mehr
kaufen werde.

In diesem Sinne wollte ich nun sagen, dass es auch Personen gibt die
Bungard nicht empfehlen.

mfg Schoasch

PS:
Ist es eigentlich möglich, solche Platinen zu reklamieren?

Autor: Stephan (Gast)
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Ja, warum nicht? Schicke sie einfach mal an Bungard; vielleicht bekommst
Du ja ein "Überraschungs-Entschuldigungs-Paket" :-) .

Stephan.

Autor: Holger Menges (holger)
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Hallo Schoasch,

bisher habe ich eher gegenteilige Erfahrungen gemacht.
Z.B.: Dringent Musterplatine gebraucht (vor Messe), zum nächsten
Elektroshop gefahren, dort Bungard ausverkauft. Noname genommen: Bei
dem Mist hatte sich an den Rändern und teilweise sogar in der Mitte die
Photoschicht beim abziehen der Schutzfolie gleich mit abgelöst.
Ich bekam zwar mein Geld zurück, aber ich musste Nachtschicht
einlegen.
Mit Bungard habe ich bisher noch nie schlechte Erfahrungen gemacht,
sogar Platinen, die seit einem Jahr abgelaufen waren, brachten
einwandfreie Ergebnisse. Und bei Reichelt kosten einseitige
Europlatinen nur 1,65 EUR.
Mit was hast du wie lange belichtet?
Waren die Platinen vielleicht (schon lange) abgelaufen? (Bei Bungard
Platinen steht immer das Verfallsdatum auf einem Aufkleber auf der
Schutzfolie)

Viele Grüße,
Holger

Autor: Ssss Ssssss (sssssss)
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Vorsicht, wenn du bei C kaufst guck genau aufs Ablaufdatum und auf die
Kanten!
In Dortmund liegen sie direkt unter nem Halogenspot und an
den Ecken lösen sich schon die Folien...
Dass die schon teilweise belichtet sind wundert mich da nicht.

Evtl waren die Bungard nur zu alt oder so..

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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Hi all,
als Selbst-Belichter und Ätzer :-) habe ich so meine Erfahrungen mit
"Big C" gemacht und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich
photobeschichtete Platinen am besten im Versandhandel kaufe. Ich, für
meinen Fall kaufe sie fast immer bei Angelika ein (Reichelt). Bungard
oder die billigere Sorte machen dabei keinen Unterschied - alle wurden
gut.
Platinen vom blauen C oder elektronik-Krämer um die Ecke waren, obwohl
von Bungard oder anderen Firmen, grundsätzlich schlecht bis
unbrauchbar.
Das fängt bei Klebstoffresten (meist an den Ränders bis 1cm in die
Mitte der Platine) an, und endet mit nicht wirklich ätzbaren Belägen,
die stellenweise bis 1/2 Cent groß sein können.  Ich vermute mal, dass
viele Geschäfte einfach nicht "frische" Ware liefern und die Platinen
nicht ordnungsgemäß lagern, oder lagern können. Damals, als Kameras
noch einen Film hatten wurden diese ja auch im Kühlschrank gelagert
:-)))
Gruß

Autor: Schoaschi (Gast)
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Reichelt ist nichts für mich, da der Versand nach Österreich etwas
teurer ist ;-)

Ich belichte micht einem selbstgemachten Belichtungsgerät(2*8W
Röhren).Ich muss zugeben, dass ich die benötige Belichtungszeit noch
nie ausgerechnet habe sondern eher nach Gefühl arbeite.
Wie kann man diese denn Ausrechnen?
Aber da ich beim Abziehen der Folie schon gesehen habe, dass die
Fotoschicht nicht gleichmäßig war, konnte der Rest nichts werden. Oder
doch?

@ssss
Das ist mir auch schon aufgefallen, darum nehme ich immer Platinen die
ganz unten im Stapel sind. Das "Ablaufdatum" war mit 31.03.2007.

Autor: Schoaschi (Gast)
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Achja.. die Belichtungszeit betrug einmal 3 min, dann 3min 30sec und
dann 4 min. Mit diesen Zeiten werden die billigen Platinen extrem
scharfkonturig und weisen keine Überätzung auf.

Autor: Dominique (Gast)
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Hey, es gibt noch mehr günstige Versandhändler:
z.B. Kessler-Elektronik und Elpro! Check da doch mal die Versandkosten!

Autor: Blackbird (Gast)
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Fast alle Conrad-Platinen sind an mindestens einer Kante gequetscht
worden. Sieht so aus, als ob auf einer Schlagschere groessere
(vielleicht auch Bungard-) Platinen auf's 160x100-Format geschnitten
wurden. Unbrauchbar.

Blackbird

Autor: Geri (Gast)
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Hallo zusammen

@Schoaschi: Ich würde das Material mal zurück schicken. Ich denke so
eine Firma wie B lässt sich hier nicht lumpen, wenn es offensichtlich
mal Mängel in der Qualität gibt.
Das Problem mit beschädigten Kanten kenne ich übrigens auch. Nicht aber
beim B-Material.

Bzgl. Belichtung:
Wenn ich eine Platine herstelle, dann schneide ich mir vom gleichen
Material immmer zuerst kleine Streifen runter, und test mit
verschiedenen Belichtungszeiten. Bei "altem" Material dauert es dann
entsprechend länger. Die Streifen ätze ich dann auch noch kurz an um zu
sehen wie gut der Entwicklungsvorgang gelaufen ist. In den meisten
Fällen wird das Ergebnis recht gut.


Beste Grüsse
Geri

Autor: Gerhard (Gast)
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Ich kann Schoaschis Erfahrungen voll bestätigen!
Der einzige Vorteil von Bunxxrd Platinen besteht darin, dass die
Fotoschicht relativ fest auf der Platine haftet. Beim Abziehen der
blauen Folie bleiben aber immer kleine schwarze Pickel von der
unterseite dieser Folie auf der Fotoschicht haften (ca.10 ... 20).
Diese muß man dann sehr mühsam und vorsichtig entfernen. Allermeistens
entstehen aber an diesen Stellen dann Löcher im Kupfer. Wer sich die
Leiterplatten genau ansieht wird feststellen, das unter der Folie immer
Luftblasen eingeschlossen sind (bei ALLEN Platinen von Reichelt). Eine
Kleiserienproduktion ist mit diesen Platinen vollkommen
ausgeschlossen.Von den Platinen-Rändern will ich erst garnicht reden.

Die besten 100 x 160 einseitigen Platinen (vom anderen Hersteller) gibt
es nach meiner Erfahrung bei Conrad, auch wenn hier was anderes
geschrieben wurde. Jede Platine ist sepatat in Plastik eingeschweist
und dadurch gut geschützt. ELV hat mir letztens 25 Platinen einfach
lose in einen Karton geschmissen, wodurch durch Tranportschaden 50%
unbrauchbar wurden (Schutzfolie durchstoßen).

Autor: Stephan (Gast)
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Da wird man wohl auch zweite-Wahl-Material bekommen können, und das dann
entsprechend verticken.

Stephan.

Autor: Schoaschi (Gast)
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@ Gerhard

Genau diese Platinen meine ich :-) Sind die billigstens dort (sogar
Hartpapierplatinen sind teurer) aber funktionieren sehr sehr gut. nur
muss man auch achten ob nicht wo ein Kratze in der Folie ist.

Autor: Objektif (Gast)
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Hallo,

Ich verwende seit lange Zeit keine B****** Platinen mehr. Ich habe fast
alle Platinenhersteller getestet (Bungard, Isel, usw.) Am besten waren
für mich die Platinen die ich jetzt verwende. Teilweise habe ich
Platinen die knapp 1 Jahr alt sind und immer noch perfekt sind.
Preise sind auch gut. etwa 30% günstiger als Bungard-Preisen und
perfekte Service.

Da ich keine Werbung machen will, kann ich Name nicht nennen. Aber wer
ausprobieren will, dem kann ich per E-Mail Name und Homepage nennen.

Ich verstehe nicht warum viele immer noch Bungard sagen. Es gibt auch
andere Hersteller. Man muß nur suchen!
Bungard ist gut aber zu teuer! Warum Bunggard,wenn andere der genau
sogut wie Bungard und 30% günstiger ist?

MfG

Autor: Horst-Otto (Gast)
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> Da ich keine Werbung machen will, kann ich Name nicht nennen.

Gehts noch? Wenns geheim ist, dann hättest Du Dir den Beitrag sparen
können. Ansonsten poste gefälligst die vollständigen Informationen.

Autor: ,,,, (Gast)
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> Da ich keine Werbung machen will, kann ich Name nicht nennen.

Völlig für den Arsch. Das hier ist doch ein Forum, welches auch dem
Erfahrungsaustausch dient. Wenn du gute Erfahrungen mit einer Firma
gemacht hast, dann nenne sie doch. Werbung schadet nicht, schließlich
ist das ganze Forum hier Werbung für Atmel denn jeder zweite Thread
beinhaltet AVR.

> Es gibt auch andere Hersteller. Man muß nur suchen!

Für mich ist in greifbarer Nähe Bungard und Isel, und dabei hat Bungard
die Nase um Längen vorn und 100% der Platinen haben auf Anhieb
funktioniert. Also gibts nichts zu suchen!

Autor: Objektif (Gast)
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Hallo,

Komisch! Wenn man hier eine andere Hersteller nennt, dann heißt es
Werbung, wenn man keine Namen nennt ist auch falsch!

Nun gut:

www.welisch.de

MfG
Objektif

Autor: ,,,, (Gast)
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Liefern die auch an Privat? Hab jetzt kein Bock, da ne Anfrage
anzuleiern.

Autor: tomafa (Gast)
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@Schoaschi

Ich hatte die gleichen Probleme mit Bungard von Conrad SCS Wien.

Ich bestelle jetzt bei http://www.distrelec.at.
(liefern auch an Privat)

Dort bekomme ich für 11 Euro eine 5er Packung 160x100
Original von Bungard eingepackt in einem schwarzen Karton.

auf meinem 2x8 Watt Belichter 3 min belichten,
1,5 min im Entwickler und fertig zum Ätzen.

mfg

Tomafa

Autor: Schoaschi (Gast)
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Danke für die Info... werd ich vl auch mal probieren.

Autor: phagsae (Gast)
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@Schoaschi

Möglicherweise hast du 2 wichtige eigenschaften der Bungarts
übersehen.
Die brauchen fast doppelte Belichtungszeit als herkömmliche LP.
Und die müssen ( und können) auch länger im Entwickler bleiben.

Ich hab ein isel Belichter und da brauchen die ca 4min10 statt
2min20 wie zB die Reichelt Teile.

Die Einfärbung ist lange nicht so kräftig wie bei anderen LP also auf
keinen fall zu früh aus dem Entwicklerbad.
Diesbezüglich halten die einiges aus.
So kann man eine fertig entwickelte LP schon mal 5 min im Entwickler
lassen ohne das sich die Bahnen in kleine wolken auflösen


Ich verwende die zwar selten ( meist sind meine selbstgeferigten LP
nicht so anspruchsvoll ) aber wenns knifflig wird dann nur damit.

So als guten Mittelweg gibts dann noch die vom Bürklin.
Nicht so erstklassige Eigenschaften wie bei Bungart.
Abers anders als beim Reichelt sehr gleichbleibende Qualität / einzeln
in Papierhülle verpackt und saubere Beschichtung.

Ich denke du hattes einfach pech beim Kauf oder hast wirklich nicht
lange genug belichtet.

Phagsae

Autor: A. N. (netbandit)
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Ich habe mir mal ein 10er Pack Bungard Platinen (doppelseitig) bestellt.
Weiß gar nicht mehr bei welchen Versandhaus. Die waren noch
orginalverpackt. Da waren 2 Platinen bei wo der Fotolack
Unregelmäßigkeiten auswies. Wenn man die Schutzfolie abgezogen hatt
konnte man sehen das eine Seite des Fotolacks heller war als die
andere.

Die Platinen sind gleich in den Müll gelandet, ansonnsten hatte ich nie
Qualitätsprobleme mit Bundargplatinen.

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