Hallo, Ich bräuchte eure Hilfe bei meinem VC820: habe es geschafft (fragt nicht wie) mit etwas zu hoher Spannungs gegrillt. Jetzt ist mir auf der Platine ein Widerstand durchgebrannt. Dieser befindet sich auf der Oberseite der Platine (=Bestückungsseite); rechts unten mittig; Oberhalb der GND und HZVOhm Buchse. Beschriftet als R44. Mein Problem ist nun, dass das Ding so schwarz verkohlt ist (ein Bild würde wohl nicht helfen), dass ich absolut nichts mehr von diesem ablesen kann. Kann nur sagen, ein standard Metallfilm- oder Kohleschichtwiderstand ist es nicht. Bauform erinnert eher an einen tropenförmigen Kondensator. Vermutlich irgendein Hochvolt fester Widerstand. Vielleicht hat hier jemand ein Voltcraft VC820 und kann es einmal öffnen und den genauen Bauteil herausfinden versuchen? Hab das Teil jedenfalls einmal herausgezwickt mit dem Effekt, dass das Ohmmeter nun nicht mehr permanent 0 Ohm sondern ziemlich genau 1 KOhm anzeigt. Irgendwie hab ich noch Hoffnung, dass es nur diesen Widerstand erwischt hat ... Danke & vG Alram!
Aus einem anderen Forum: VC820 scheint baugleich mit Uni-Trend UT60C zu sein. Stromlaufplan anbei. Es ist ein Varistor.
cool danke! das hilft sicher schon einmal. Möglicherweise hat es auch den Bauteil daneben erwischt, der als "SG 1500V" beschriftet ist. Ist das ein Kondensator mit Nennspannung 1500V? nicht wirklich, oder? vG Alram
Danke für die Info - der nun fehlende Varistor dürfte auch dafür verantwortlich sein, dass im Ohmmeter Modus, immer gleich mal 1K angezeigt wird, obwohl nichts an COM/Ohm angeschlossen ist. Die andere Funktionen dürften - soweit ich das beurteilen kann - noch einwandfrei funktionieren. Kann mir jemand behilflich sein, einen Ersatzvaristor zu suchen? Alle Varistoren, welche ich so finden kann, haben keine Ohm Angabe ... Danke! vG
Ahhh - jetzt hab ich es erst: im Datenblatt ist wohl gemeint, dass der ab 1,1 KV öffnet. Dann sollte das Fehlen dieses Varistors ja eigentlich die Schaltung nicht beeinflussen?
Mit "öffnet" meinst du sicherlich, "zunehmend niederohmig wird"... ;-) Genau. Ein Varistor hat allerdings auch im "nicht leitenden" Zustand einen Leckstrom, und dieser wird sich bei dir momentan auswirken. Nach dem Ersetzen des Varistors wirst du daher vermutlich um eine Rekalibrierung nicht herumkommen.
d. h. einfach irgendeinen Varistor einlöten, der bei 1.1KV niederohmig wird...oder? beim C finde ich bspw.: Scheiben-Varistor S20K680 1100 V Epcos S20K680 (DB: http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/525000-549999/537572-da-01-en-SCHEIBENVARISTOR_S14K680.pdf) wäre der schon ein passender?
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