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Forum: Offtopic Laptop Modding


Autor: Rayden (Gast)
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Moin allerseits!

Folgendes:
Mein Laptop besser gesagt dessen Gehäuse, wurde im Laufe der Zeit
ziemlich in Mitleidenschaft gezogen, deswegen möchte ich ihm ein neues
verpassen.

Und nun zu meiner Frage:
Also, er hat ein DVD/CD-RW Laufwerk eingebaut.
Da ich aber dann auch DVD´s brennen möchte, würde ich ihm gerne ein
DVD-Brenner spendieren.
Ist das überhaupt möglich, oder geht das bei nem Laptop nicht so
einfach?

(weiters möchte ich eine HDD mit größerer Speicherkapazität verbauen,
und mehr Arbeitsspeicher)

Autor: Rayden (Gast)
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Edit:  aja, statt dem TouchPad würde ich gerne einen TrakBall verbauen -
ebenfalls machbar??

Autor: Manuel (Gast)
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Also HDD, Arbeitsspeicher und DVD-Brenner kann man ohne weiteres
austauschen.

TrakBall anstatt TouchPad kann ich mir nicht vorstellen, da die
Ansteuerung der beiden Geräte total unterschiedlich sein muss.

Außerdem sind die ganzen Ersatzteile wie HDD, Arbeitsspeicher und
DVD-Brenner bei einem Laptop nicht ganz billig! Ich würd mal schaun ob
sich ein neuer "billig" Laptop nicht eher rentieren würde.

Autor: Rayden (Gast)
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ok mal schauen!
und Danke für die schnelle Antwort :-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das Touchpad lässt sich i.d.R. schon durch einen Trackball ersetzen, da
Touchpads üblicherweise an der "PS/2"-Maus-Schnittstelle
angeschlossen sind. Ältere Notebooks führen diese Schnittstelle auch
noch nach "außen", so daß spätestens daran ein entsprechender
Trackball angeschlossen werden kann. Ansonsten bleibt immer noch eine
USB-Schnittstelle für derlei Dinge übrig.

Je nach Chipsatz des Notebooks gibt es Beschränkungen für den maximalen
Speicherausbau; auch ist je nach Prozessor-"Klasse" es nur
eingeschränkt sinnvoll, DVD-Brenner zu verbauen.

Prinzipiell haben Notebooks maximal zwei Steckplätze für
Speichermodule, oft müssen alte durch neue Speichermodule ersetzt
werden. Diese Speichermodule sind sogenannte "small
outline"-Speichermodule und können nicht durch Speichermodule aus
Desktop-PCs ersetzt werden.

Je nach Art des Notebooks kann es dabei zu Einschränkungen kommen:

Pentium I-Notebooks können fast nie mit mehr als 64 MByte betrieben
werden, hier ist jeder Erweiterungsversuch eh' vollkommen sinnlos.

Notebooks für Celeron/PentiumII/PentiumIII mit i440BX-Chipsatz können
mit maximal 256 MByte Speicher ausgestattet werden (da nur zwei
Speichermodule eingebaut werden können und die für den 440BX maximal
aus 128 MBit-Speicherchips bestehen können, und nur 8 Speicherchips auf
ein Notebook-Speichermodul passen).

Notebooks für Celeron/PentiumIII mit i815-Chipsatz können mit maximal
512 MByte Speicher ausgestattet werden, mehr kann der Chipsatz nicht
ansteuern.

Beim Tausch von CD-Laufwerken etc. ist auf die Form der Frontblende des
alten Laufwerks zu achten; einige Notebookhersteller ersetzen die
rechteckige Standardblende durch eigene Spezialkonstruktionen
("Design"), die nicht an neue Laufwerke angebaut werden können und
auch verhindern, daß ein Laufwerk mit Standardblende in das
Notebookgehäuse passt.

Auch ist bereits beim Kauf des Ersatzlaufwerkes auf die
Master/Slave-Konfiguration zu achten, die nämlich kann oft nicht
umgestellt werden, sondern ist ab Werk fest vorgegeben.

Notebook-DVD-Brenner sind für unter 100 EUR zu bekommen (NEC ND6650
kost' bei Alternate etwa 90 EUR)

Ein Tausch der Festplatte sollte außer bei sehr alten Notebooks
überhaupt kein Problem sein; die größte derzeit lieferbare 2.5"-Platte
hat 120 GByte Kapazität, ist aber mit knapp 200 EUR deutlich teurer als
eine 200 GByte-Platte mit 3.5".

Autor: Snoopy (Gast)
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seht mal, was ich soeben gefunden habe:
http://www.chippc.com/products/thinclients/jackpc/

glaubt ihr, reicht die kapazität aus, um zb musik zu hören und normale
arbeiten durchzuführen (also zb Briefe schreiben, im Netz surfen usw.)

Kann ja sein, dass ichs überlesen habe (mein englisch ist momentan ja
auch nicht gerade überwältigend) aber wie regeln die es da mit dem
system??
also ich mein da muss ja ne plattform oben drauf sein wie XPprof oder
so ??!!
wie sollt denn das auch funktionieren ohne system ...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Auf diesen Dingern läuft entweder ein Windows CE oder irgendein Embedded
Linux. Alleine für sich stehend sind die Teile ziemlich nutzlos; man
kann damit einen Windows-Rechner fernbedienen (Remote Desktop bei
Windows XP, Terminal Client bei Windows 2000/2003 Server oder Citrix
Metaframe) oder irgendwelche Web-Applikationen mit einem integrierten
Browser ansteuern.

Autor: Jens (Gast)
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Kleine Frage an Rufus:

> Notebooks für Celeron/PentiumII/PentiumIII mit i440BX-Chipsatz
> können mit maximal 256 MByte Speicher ausgestattet werden
> (da nur zwei Speichermodule eingebaut werden können und die für
> den 440BX maximal aus 128 MBit-Speicherchips bestehen können,
> und nur 8 Speicherchips auf ein Notebook-Speichermodul passen).

Ich habe ein Desktop-PC:

* Mainboard mit i440BX
* Micro-ATX
* PII-350
* 2 Steckplätze für PC100 SDRAM

Ein Steckplatz ist mit 256MB bestückt, der zweite mit 128MB. Ich
arbeite somit mit 384MB, dies wird auch unter den verschiedensten
Betriebssystemen bestätigt. Scheinen also doch mehr als 256MB möglich
zu sein, oder was meinst du?

Jens

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Du verwendest einen Desktoprechner.
Die darin verbauten Speichermodule sind mechanisch größer als die
SO-DIMMs von Notebooks.
Daher können auf diesen Speichermodulen 16 Speicherchips untergebracht
werden, woraus 128 MBit * 16 = 256 MByte als maximal mögliche
Speichermodulgröße resultieren.

Desweiteren haben Desktoprechner oft mehr als zwei Speichersteckplätze,
so daß mit einem 440BX-Motherboard 768 oder gar 1024 MByte
Speicherausbau möglich sind.

Da aber auf SO-DIMMs nur 8 Speicherchips draufpassen, kann ein SO-DIMM,
das aus 128 MBit-Speicherbausteinen aufgebaut ist, maximal 128 MByte
groß werden.
Notebooks haben nur zwei Speichersteckplätze, daraus resultiert die
Grenze von 256 MByte gesamt.

Wird's klarer?

Autor: Jens (Gast)
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Ja, vielen Dank!

Autor: Snoopy (Gast)
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achso, das heißt also, ich muss irgendwo ein Server beispielsweise
stehen haben ja?

Dachte mir nämlich sonst, einfach irgendwo n SAN hinzustellen um die
Dateien dort abzuspeichern - und häng den Fernseher an den "PC".

Wie gesagt - gerade mal um ein bisschen zu surfen, chatten, Briefe
schreiben, Musik hören usw ...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nee, für solch einen "thin client" bedarf es mehr als eines
Dateiservers. Ein Applikationsserver oder aber zumindest ein
fernzusteuernder PC mit Windows XP Professional (die verkrüppelte Home
Edition genügt hier nicht).

Autor: Solid Snake (Gast)
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hätte eine Frage an Rufus:

ist es möglich ein Kasten aus Plexi-Glas zu bauen um darin ein Laptop
zu verstecken? Also ich will eigendlich fragen kann ich in das
Plexi-Glas Löcher Bohren ohne das es zerbricht?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wie versteckt man einen Gegenstand in einem Gehäuse aus durchsichtigem
Material?

Plexiglas zerbricht beim Bohren nicht, es könnte eher schmelzen, so daß
der Bohrer sich festfressen kann.
Allerdings findet man mit der heute wieder funktionierenden
Internetsuchmaschine bei Eingabe der Begriffe "plexiglas bohren" auch
den einen oder anderen Hinweis, wie beispielsweise
http://www.holzland.de/info/acrylglas.htm

Autor: Solid Snake (Gast)
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danke für die Internet site die ist sehr hilfreich für mich.

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