Beamer zu laut

Gast #291532
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Hallo.
Das ist hier villeicht nicht das richtige forum, aber da heir hunderte
bastelfreaks rumklicken poste ichs mal hier.

Ich hab mir vor nem halben jahr nen Beamer (Epson) angeschafft.
Nun hab ich mir gedacht, kann ich das teil bei mir im keller an die
decke hängen und n kleines heimkino einrichten. gesagt...getan. Nur
leider ist der Beamer, wenn leise stellen im film sind, viel zu laut
und stört. Hat jemand ein paar tipps für mich wie ich das teil leiser
bekommen könnte, ohne dass das teil überhitzt ?

Gruß, Jenz
Persönliche Seite
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Nicht unter die Decke hängen? Wärme steigt bekanntlich nach oben, und
sammelt sich unter der Decke. Da einen Apparat hinzuhängen, der selbst
schon schwierig zu kühlen ist, kann suboptimal sein.

Miss mal mit 'nem Thermometer die Temperatur unter Deiner Kellerdecke.
Und zwar nicht, wenn Du gerade zwei Tage lang nicht im Keller warst,
sondern wenn Du mit Deinen drei Kumpels schon 'ne Stunde lang dem
"Beamer" zugesehen habt ...
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bau das teil doch in eine kiste ein (5 seiten, vorne nix), gib dem
ganzen einen ansaugschacht der am lüfter endet aber woanders beginnt
und dämm die kiste innen mit filz o.ä.
dann wirds zwar u.umständen in der kiste noch ein bissel wärmer, aber
wenn der lüfter eh nich geregelt ist, dann is soviel headroom noch
drinne. und explodieren sollte er nicht, da eine übertemp-sicherung auf
jeden fall drinnen sein sollte (gerät schaltet sich ab). dann weißte
zumindest, dasses so nicht geht.
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Hallo Jenz,

eine bedämpfte Kiste ist eventuell doch gar keine schlechte Idee - mit
aktiver Belüftung. Luft Ein-/Ausstrom über (natürlich ebenfalls
bedämpfte) Innenteile umlenken - vielleicht so:
           ^
|--------|  ---|
|        |---- |
|              G
|  BEAMER      L
|              A
| ----|        S
|---  |--------|
    ^
Belüftung vielleicht über zwei leise 12cm Lüfter im Ausstrom (Schall
gegen die Decke). Gab schon mal ganz ähnliche Selbstbauprojekte zum
Dämmen von lärmenden PCs der Athlon-Generation, vielleicht findet
Google hier noch etwas. Wird in jedem Fall aber nicht ganz klein - aus
kleinem und schnellen Luftstrom wird ein breiter und langsamer.

Viele Grüße, Eric
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Hi,
hushbox nennt man so ne Kiste in der der Beamer ruhiggestellt wird. Ich
würd mal hier vorbeischauen: www.beisammen.de
Das ist ein Heimkinoforum und da gibt´s Tipps und Bauvorschläge.

Rainer
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schön zu sehen, daß man einfach mal ne weile nich ins forum gucken muß,
dann werden die ganzen "wasn-das-fürn-scheiß?"-antworten (die es ja
immer gibt) von anderen entkräftet... ;-)
dank an eric für sein post, etwa so hatte ichs gemeint, kann aber nicht
so gut malen.

also ich habe dergleichen bereits in einem club praktiziert, funzt
wunderbar, die lampe lebt noch. und dort isses sehr viel wärmer als in
den meisten kellern, die ich kenne. allerdings wurde hier auch etwas
mehr geld in ein gerät mit geregeltem lüfter investiert. wenn die
oberflächenstrahlung so wichtig ist, kann man ja den lüfter auch gleich
weglassen und das ding konvektionskühlen. nicht in jedem fall, wo die
geräteoberfläche warm wird, ist dies auch mittel zum zweck. sonst hätte
der beamer wohl eher ne alu-oberfläche, oder?

headroom ist ein allgemein üblicher ausdruck für den verbleibenden rand
bis zu einem oberen limit. dieses kann in der digitalen audiotechnik die
0-db-grenze sein, in der schaltungstechnik der maximale strom oder
leistung, in der mechanik die belastbarkeitsgrenze oder was auch immer.
beim immobilienkauf (lieber Wegstaben Verbuchsler) meinetwegen auch die
deckenhöhe. in diesem fall meinte ich die maximale umgebungstemperatur,
um noch ausreichend kühlen zu können.

alle klarheiten beseitigt?
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@Klaus
und warum sagst du dann nicht "maximale Umgebungstemperatur" ? Bist
du dir sicher daß du mit eingeschmissenen Englssch-Brocken mehr Zuhörer
erreichen kannst (oder die angesprochenen Zuhörer besser erreichst)?
"allgemein üblich" mag vielleicht für die audio-Fraktion gelten, die
auch nicht wissen daß ein Verstärker "Verstärker" heißt, sondern
"Amplifier".

Das ist jetzt kein direkter Vorwurf an dich, aber fällt mir überall
auf: Da wird "ohne Not" und "ohne nachdenken" irgendwelches Zeugs
mit eingepflochten, weils ja so schön kompetent klingt oder was weiß
ich.

Das klingt dann für mich so wie die Beipackzettel in der Pillendose. In
der wirt in blumigen Worten erläutert, daß man davon "Pickel" bekommt.
Allerdings steht da nicht "Pickel", sondern etwas deinem "headroom"
vergleichbares. Schon hats "keiner" richtig verstanden.
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also headroom is nun wirklich mittlerweile rum. es heißt doch auch
"logic analyzer" und nicht "logischer analysator". "reflow" und
nicht "rückfluß"-löten. und smd is ja nun auch nicht gerade deutsch.
cmos,pin,pullup,cpld,buffer,display,isp.....
-> alles angeber-und-protz-fremdworte?
....daß gerade hier in einem controller und elektronik-forum
berührungsängste mit englischen vokabeln auftreten, überrascht mich
dann doch.
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Oder man stellt sich einfach die Frage, ob ein "Beamer" überhaupt
notwendig ist. Ein großer Fernseher erfüllt den gleichen Zweck und
erzeugt definitiv keinen Lärm. Also biete das Teil bei eBay an und
werde glücklich!
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Nö, hat er nicht. Ich lege allerdings auch keinen Wert auf solche
Spielereien. Wenn ich Kinogefühl möchte, dann gehe ich ins Kino.

Nur um wieder dummen Kommentaren vorzubeugen: ich bin tolerant, jeder
soll das machen, was er möchte.
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Son Homekino is schon was nettes....und ins Kino geh ich trotzdem noch,
wenn ich Kinofilme sehen will.
Klar, wenn Du mit deinem fernseher zufrieden bist, is das OK. Ich hab
dafür keinen fernsehr. (und bis jetzt auch keinen tuner für meinen
beamer)
Gast
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Also heirt mal die Ultimative BastelIdee:

AVR mißt aktuellen Schalpegel, und regeld den Lüfter für dei 3 - 4
Sekunden runter unter die Hörbarkeitsgrenze, wenn die Temperatur noch
im normalem Bereich liegt ;)
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Ja, für die Kiste wär das wirklich eine denkbare Lüfterseteuerung. Denn
an Beamer selber will ich nix öffnen.
1. Garantieverfall
2. werd ich damit die Lebensdauer der Lampe senken, und die ist
wirklich RICHTIG Teuer. (jenseits der 100 Euro)

ich glaub ich bau mir ne sperholzkiste, in die ich innen mit dämmmatte
auslege/ausklebe und dann Belüfte.

Was ist eigetnlich mit Antischall ? is sowas schwer zu machen ? oder
könnte ich da einfach nen µC nehmen, der schnel das gegengeräusch
berechnet...oder kann ich evtl einfach ne gegenschallaufnahme
abspielen, da der lüfterton relativ konstant ist ?
Gast
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Die Kiste is jetzt fast fertig.
In der Kiste sind 2 "12 cm" Lüfter, die einen Guten Luftstrom
herbeizaubern. Ich hab das Teil mal 20 sekunden ohne die lüfter laufen
lassen und man merkt sofort, dass die Luft über dem Beamer (ca.8cm)
viel wärmer wird...
Im inneren der Kiste sind Dämmmatten und vorn an der Linse eine
Glasscheibe von einem Bilderrahmen.

Nun hab ich mir vorgenommen, da man die 12 cm lüfter bei der vollen
betriebsspannung (12v) doch hören kann die sache zu regeln.

2 Möglichkeiten stehen zur verfügung:

-Ein Temperatursensor, der die Temperatur aufnimmt und somit die
Drehzahl steuert.

-Ein Mikrofon (und ein Temp. Sensor) das den Geräuschpegel wahrnimmt
und somit den Lüfter bei leisen scenen runterregelt (sofern die
aktuelle Temperatur das zulässt).

die 2. Methode würd ich bevorzugen, schon allein um zu wissen, ob ich
sowas kann (und narürlich wegem lerneffekt).

Jetzt wollt ich mal fragen, ob es überhaupt möglich ist.
Die Regelung vom Lüfter  erfolgt wahrscheinlich am einfachten durch
PWM. Nur wie ermittel ich den Geräuschpeglen (vom gesamten
Frequenzband) ?

Mfg Jenz
Gast
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>Nur wie ermittel ich den Geräuschpeglen (vom gesamten Frequenzband) ?
das wäre zu aufwendig, interessant ist va. der bereich zwischen
2..4kHz, da ist das gehör am empfindlichsten.
ergo: wenn in diesem bereich laut->lüfter aufdrehen
      wenn leise->lüfter bremsen

prinzipschaltung: billigmikro ausm ghettoblaster->verstärken
->filterschaltung mit opv (bandpass)->ausgangsignal ist deine
stellspannung für den lüfter.
pwm ist evtl. "zuviel des guten", die meisten lüfter lassen sich auch
gut direkt über die betriebsspannung "dimmen". muste halt ein wenig
experimentieren und das richtige arbeitsfenster finden. bei einem
12V-lüfter sind das üblicherweise 6...14V.
mit einem fet im linearbetrieb (anfang der ausgangkennlinie) kannst du
dann schön mit deiner stellspannung die lüfterspannung bedienen. fet
vorsichtshalber kühlen.

>Ein Temperatursensor, der die Temperatur aufnimmt und somit die
>Drehzahl steuert

geht genauso, dann hängste halt nen ptc/ntc (wies beliebt) in den
abgasstrahl des beamers->opv zum verstärken/levelshiften->weiter siehe
oben. ich würde diese methode bevorzugen, da sicherer.
bedenke auch, daß 2x12cm-lüfter auch mit halber kraft mehr luft
wegschaffen als der mini-quirl im gerät. also mußt du die auch nicht
gar so sehr treten.

viel erfolg!

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