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Forum: Offtopic und du bist raus


Autor: Beobachter (Gast)
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Wer immer noch nicht mitbekommen hat was Globalisierung heißt oder
besser gesagt heißen kann, der sollte sich heute Abend um 23:30 Uhr den
Bericht "und du bist raus" (über die Traditionsfirma Grohe) in der ARD
anschauen.

Ein Beobachter

Autor: dirk (Gast)
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Mist - was kam den da? Habe mir die Mondlandung im WDR3 angeguckt.

Autor: Beobachter (Gast)
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Läuft morgen (Mittwoch), aber den haben wir ja schon :)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ja, bei Grohe haben die Heuschrecken freudige Urständ gefeiert.

Aber das hindert BWL-Apologeten und Anhänger der INSM nicht daran,
weiterhin zu verbreiten, daß ein Zurückbomben aller sozialer
Errungenschaften auf den Zustand vor Bismarck die alleinseligmachende
Lösung sei.

Autor: Marillion (Gast)
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Soooo Weltbewegend kann das mit Fa.Grohe nicht sein.

Der späte Sendeplatz von 23:30 lässt für mich diesen Schluss zu.

Interessant ist die Frage, wer macht Grohe kaputt, wer hat dazu
beigetragen, wessen Geld soll durch die Schließung von Grohe vermehrt
werden?

Werd' mal versuchen zu Recherchieren.

Autor: Mario Schrenk (Gast)
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> Soooo Weltbewegend kann das mit Fa.Grohe nicht sein.
> Der späte Sendeplatz von 23:30 lässt für mich diesen Schluss zu.

Umgekehrt: Die wirklich informativen Sendungen laufen dann, wenn die
wenigsten zuschauen können - oder wollen  ;-)

Autor: T. Stütz (Gast)
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@Mario Schrenk

"0 190 69 69 69 RUF ! MICH ! AN !"

und was ist daran Informativ ?

:-) Gruss

PS: Stimme aber zu das manche recht Informative Sendung erst spät
kommt.

Autor: don hendi (Gast)
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0190 ist vorbei :-)

Autor: Gerd (Gast)
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Ich habe die Sendung geguckt...
Sehr interessant und sagte einiges über den Standort Deutschland!
Allerdings ist diese Methode bereits hinreichend bekannt und bei weitem
kein Einzelfall...

So etwas müsste täglich an die Bürger herangebracht werden - zur
Prime-Time! Vielleicht würde sich dann endlich mal breiter widerstand
formiert. Es muss ja nicht gleich eine Revolte ausbrechen, aber etwas
mehr Druck würde den Herrschenden nicht schaden!

Ich denke dabei immer an die Bauern in Frankreich und Italien...
Nicht umsonst sind wir die Dümmsten wenn es in der EU ums zahlen geht
und die Franzosen die, die am meisten davon profitieren.

Hat Frau Dr. Merkel nicht vor kurzen mal so "mir nix dir nix" 100
Mio. an Polen verschenkt!? Klasse! Wir haben es ja!

Aber da gibt es noch tausend andere Beispiele für "die längste
Schleimspur" Politik Deutschlands. Man denke an die Panzergeschenke an
unsere Nachbarn, oder an die MIG Deals für ein paar Kronen.

Alles klein Problem - Deutschland zahlt!

Gute Nacht!
Gerd

Autor: Marillion (Gast)
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@Marioo >Umgekehrt: Die wirklich informativen Sendungen laufen dann,
wenn die wenigsten zuschauen können - oder wollen  ;-)

Ja sicher, hab' ich nicht bestreitet, aber der Inhalt meines Beitrages
war, daß sich um diese Uhrzeit eben keine 'Weltbewewgung' auslösen
lässt.

Autor: Mario Schrenk (Gast)
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> daß sich um diese Uhrzeit eben keine 'Weltbewewgung' auslösen
lässt.

Eben. Und die Frage ist, ob daß nicht auch so gewollt ist. Nach dem
Motto: "Wir erfüllen den Auftrag zur öffentlichen Aufklärung und
politischen Weiterbildung, aber wenn es niemand sehen will, können wir
auch nichts dafür" -> Nur nicht zu viel Staub aufwirbeln.

Autor: Beobachter (Gast)
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@Gerd
Du hast völlig recht, die Sache ist nicht neu. Über Grohe wurde schon
mitte letzten jahres berichtet, etwa als Müntefering die
Heuschreckendebatte eröffnete. Dies war seinerzeit auch der Anlass für
mich einen Thread darüber hier im Forum zu starten, weil mir bis dahin
diese Methoden, über Firmen herzufallen, sie auszupressen,
teilzuschliessen, Know-How zu verlagern und anschliessend wieder teurer
weiterverkaufen in dieser agressiven Art nicht bekannt war. Dass da die
ehemalige Rot-Grüne Bundesregierung auch noch mit falschen oder
gutgläubigen Entscheidungen "mitgeholfen" hat, stimmt mich dabei
besonders traurig. Die Dinge sind aber auch recht komplex und teilweise
undurchschaubar, dass erleben wir ja gerade auch mit dem ElektroG.
Die Diskussion (in den Politik-Threads) war sehr lebhaft und teilweise
recht kontrovers und heftig aber nicht vergebens (hoffe ich).
Auch stimme ich dir völlig zu bei der Einschätzung, dass solches
Gebahren wie es Grohe wiederfahren ist, viel zu wenig in der
Öffentlichkeit bekannt ist. Statt ständig uns (und vor allem den
Nachwuchs) mit medialem Müll zu füttern, sollten viel mehr Sendungen
über wirtschaftliche Zusammenhänge zu guten Sendezeiten laufen. Es
macht aber auch keinen Sinn nur die "Katastrophen" im Fernsehen
anzubieten, sonst verzweifeln die Leute oder stumpfen ab und wollen
nichts mehr wissen und wahrnehmen. Mindestens so wichtig ist deshalb
auch das Positive zu zeigen (ja, auch das gibt es), in denen Leute
beispielsweise sich erfolgreich gegen Bürokratie gewehrt haben oder
dergleichen. Man muss aufpassen, dass es einem nicht wie machem
Polizisten ergeht. Wenn die auf nächtlicher Streife ständig nur mit
Randalierern, Betrunkenen, Gewalttätigen, Spinnern und dem sozialen
Elend konfrontiert werden, dann bekommt man womöglich das Gefühl die
gesamte Bevölkerung besteht nur aus solchen Leuten - es sei quasie der
Normalzustand. Das stimmt aber nicht! Ebenso wie nicht alle
Finanzinvestoren Heuschrecken,  Raubritter und Leuteschinder sind.

Ein Beobachter

Autor: Gerd (Gast)
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@Beobachter

Völlig richtig!
Beide Seiten der aktuellen Situation in Deutschland müssen gezeigt
werden.

Ich ertappe mich manchmal selbst dabei, dass ich positive Berichte über
Unternehmen (insbesondere Erfolgsmeldungen über Klein und Mittelstand)
„aufsauge“ und daraus neuen Mut und Kraft für meine weitere Arbeit
gewinne.
Ich bin ehrlich und sage ganz offen dass ich mich davon inspirieren und
motivieren lasse.
Diese Art von Berichte kommen bei mir an, weil es positive Signale sind
die mich trotz widriger Umstände doch wieder an irgendetwas glauben
lassen.
Und wenn es nur der Glaube daran ist das es noch Erfolgsgeschichten
gibt…

Das hört sich vielleicht blöd an, ist aber so.

Aber wie schafft man es die breite Masse vor die Kiste zu bekommt ohne
das Fußball oder Big Brother läuft?

Ich denke dass gerade Politik und Wirtschaft Themen sind, die nur dann
in das Bewusstsein der meisten Menschen rücken, wenn Sie selbst in
irgendeiner Form davon betroffen sind.

Falls Du mal auf eine Baustelle kommst dann versuche doch mal zu
beobachten wie die allgegenwärtige „Bild“ gelesen wird. Achte auf die
Seiten die bevorzugt aufgeschlagen werden…!

Seite 1  - die netten Damen links unten (dabei wird der obere Titel
nach hinten geschlagen)
Seite 4 – Mord und Totschlag als farbenprächtige Doppelseite
Die letzten 3-4 Seiten Sportberichte

Die Themen die Mühe machen (Politik und Wirtschaft) finden kaum
Beachtung.

Die Menschen sind immer noch nicht genug sensibilisiert für solche
Themen.
Klar, Stammtisch-Gequatsche und laue Sprüche beim gemütlichen
zusammensitzen am Gartengrill…
Aber echte Breitendiskussion oder formierter Widerstand sind noch lange
nicht in sicht.

Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht an was das liegt oder ob es
generell die Mentalität der Deutschen ist. Keine Ahnung. Aber ein
bisschen traurig ist das schon, denn wir sitzen ALLE im selben Boot!

Autor: Ratber (Gast)
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Moin

@Beobachter


>Dies war seinerzeit auch der Anlass für
>mich einen Thread darüber hier im Forum zu starten, weil mir bis
dahin
>diese Methoden, über Firmen herzufallen, sie auszupressen,
>teilzuschliessen, Know-How zu verlagern und anschliessend wieder
teurer
>weiterverkaufen in dieser agressiven Art nicht bekannt war.

Ja,meinereiner ist das vor 8 Jahren schon zu bewustsein gekommen aber
wenn ich das Thema mal irgendwo drauf gebracht und vorsichtig gewisse
besorgnis geäussert habe dann waren die Reaktionen immer in den
Richtungen "Ach erzähl nicht,da wird die Politik schon was gegen
unternehmen" oder "So wild ist es ja nicht denn dann wüßten wir es ja
schon" usw.



@All

Schaut euch mal die Kassen an.

Es werden seit 2 Jahren Gewinne gefahren aber man will dennoch die
Beiträge erhöhen weil der Umsatz etwas schwindet.
Bei dem Spruch war ich fast soweit mal in einer Filiale etwas Doom zu
spielen '-)
Sorry aber auf diese Ankündigung gabs überhaupt keine Raktionen.
Dreist sowas ist.

Es laufen einige Sachen die nicht richtig sind aber wie ich immer gerne
sage :

Solange der Deutsch sein Bier,Fußball,Auto,Urlaub in Spanien/Türkei und
regelmäßig was zu Pimpern hat ist ihm das egal.
Augen Zu und Hirn aus.
Erst wenn man ihm das nimmt dann geht für 3 Wochen das Geheule los bis
man ihm das wieder schöngeredet hat.

Krass sieht man das bei den regelmäßigen Benmzinpreiserhöhungen in
happigen Schritten.

Politischens Bewustsein gibt es hier nicht.
Zur Wahl wird geschnattert aber das wars dann schon.

Es ist abzusehen das es ohne Radikale änderungen in vielen Bereichen
irgendwann knallt.
Wann weiß ich nicht aber ich weiß das es knallt.

Also sag ich ,um so früher desto eher ist der Staat gezwungen den
Knochen aussem Hinr zu nehmen.

Der Werbespot "Du bist Deutschland" ist nur ein verzweifelter Versuch
hier sowas wie Patriotismus ala USA zu erzeugen und erinnert mich
irgendwie mit Schaudern an die Propaanda des letzten Reiches.

Meine Meinung zu dem Spot:

Ich durfte das Auto 60 Jahre bezahlen aber nicht fahren,nun soll ich
den Rosteimer auch noch Restaurieren.
Pfff,lass doch auseinanderfallen die Karre ,kann auch nicht schlimmer
werden.
Dann geh ich eben einige Zeit zufuß und kann ich mir dannach vieleicht
nen neuen holen den ich vieleicht selber fahren darf. '-)

So,muß zur Maloche solange ich noch darf.


PS:
Alles mit viel Sarkassmus geschrieben aber kommt von Herzen g

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Der Werbespot "Du bist Deutschland" ist nur ein verzweifelter
> Versuch hier sowas wie Patriotismus ala USA zu erzeugen und
> erinnert mich irgendwie mit Schaudern an die Propaanda des
> letzten Reiches.

Diese "Du bist Deutschland"-Spots empfinde ich als reinsten Hohn,
egal von welcher Organisation mit welcher Zielsetzung dieser Spot in
die Welt gesetzt wurde.

Wenn ich nur diese Sprüche höre "Du kannst etwas erreichen wenn Du
Dich nur anstrengst" usw. kann ich nur lachen:

Wie kann ich z.B. erreichen, dass so ein Mist wie ElektroG und EAR
nicht die Grundlage für hunderte wenn nicht gar tausende
Kleinstunternehmen zerstört?

Wie kann ich es erreichen, dass die Bundesregierung mal die Ausgaben
senkt, und nicht nur die Einnahmen erhöht?

Wie kann ich es erreichen, dass es z.B. eine Volksabstimmung über eine
Verfassung für die BRD gibt, die dann nicht nach gutdünken von
irgendwelchen Parteien alle paar Jahre aufgeweicht werden kann?

Wie kann ich es erreichen, dass die massiven Lobbyisten zurückgedrängt
werden, egal ob auf EU-Ebene oder Bundes-Ebene?

Wie kann ich es erreichen, dass meine Kinder mal eine reale Chance auf
einen Ausbildungsplatz haben und nicht hunderte Bewerbungen dafür
schreiben müssen?

Wie kann ich es erreichen, dass nicht Milliarden von Steuergeldern über
Subventionen in dubiose Taschen fließt?

Wie kann ich es erreichen, dass z.B. Firmen die schlechte Lebensmittel
wie Gammelfleich etc. verkaufen in den Knast dafür kommen?

Wie kann ich es erreichen, dass z.B. die Bundesregierung den
Parlamentsbeschluss des Deutschen Bundestages bezüglich dem Nein zu
Softwarepatenten in der EU verteidigt?

Wie kann ich die Entwicklung der BRD zu einem Polizeistaat verhindern?

[...]

Diese Liste kann beliebig fortgesetzt werden, egal ob mit großen oder
mit kleinen Problemen.

Fakt ist doch aber eins: Hier in Deutschland läuft der gemeine Bürger
nur noch gegen die Wand. Er ist praktisch zu einer Majonette
irgendwelche Intressen geworden. Und das frustiert mehr als deutlich.

Und vor einem solchen Hintergrund empfinde ich diese "Du bist
Deutschland"-Verarsche als blanken Hohn! Diese Spots machen mich
richitg wütend!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Liste mit Antworten auf Liste mit Fragen:

garnicht.
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garnicht.
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garnicht.
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Autor: Mike (Gast)
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"du bist deutschland" richtet sich ja an alle deutschen, also von a
wie angestellter bis z wie zugführer - zwischendrinn gibts noch p wie
politiker und l wie lobby-isten etc.

auch die sind angesprochen, denn sie können erreichen, wenn sie
wollen...nur wollen sie?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Warum sieht eigentlich das Logo von "du bist deutschland" aus wie ein
Hundekackhaufen?

Autor: Unbekannter (Gast)
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Man stelle sich mal vor, wie ein "Du bist Deutschland"-Spot auf einen
45 jährigen, arbeitslosen Elektroingenieur wirkt, der sich drehen und
wenden kann wie er will, aber keinen Job bekommt...

Autor: dirk (Gast)
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Kann er nicht Zeitungsaustragen gehen ? ;-)
Du bist looser von deutschland - ist besser - Weniger Freiheit mehr
Kosten.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Zeitungsaustragen nicht, aber er kann ja Spargel stechen gehen. In ein
paar Monaten ist es wieder soweit.

Ansonsten kann er ja 1-Euro-Jobs machen. Da gibt's noch viele
Möglichkeiten. Z.b. müssten mal wieder alle Verkehrsschilder in der BRD
geputzt werden, Grashalme gestreichelt, Kieselsteine sortiert und Laub
abgezählt werden.

Das hätte auch den Vorteil, dass der arbeitslose Elektro-Ingenieur
wieder tritt im Berufsleben fasst und so auf eine Festanstellung hoffen
kann....

Autor: Patrick (Gast)
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@Unbekannter,

du hast da was verwechselt. Weihnachten ist vorbei, den nächsten
Wunschzettel kannst du also erst wieder gegen Ende des Jahres Abgeben.

Klar ist doch, dass man nur etwas erreichen kann, wenn man auch was
anpackt. Allerdings hat man sich in unserem Land leider angewöhnt sich
hinzusetzen und zu jammern wie schlimm alles ist. Und veränderungen
möchte man schon gleich gar nicht.

Natürlich gibt es viele die sich den Buckel krum machen und nicht
vorwärts kommen. Es gibt aber noch viel mehr,die da sitzen und darauf
warten, dass es wieder bergauf geht.
Das abwarten unsere Probleme nicht löst, dürfte jedem klar sein

Autor: Bob (Gast)
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Sers Leute,
ich geb auch mal meinen Senf dazu. Ich denke das Problem hier in
Deutschland ist viel tiefer verwurzelt. Durch unsere moderne, liberale
Gesellschaft ist jeder nur noch mit sich selbst beschäftigt (eigene
Karriere, Selbstverwirklichung, etc.) und möchte keinen Finger krumm
machen für die Gemeinschaft.
Als Beispiel möchte ich mal auf unseren Dorf-Fußballverein eingehen.
Es wird immer schwieriger im Jugenbereich Betreuer zu finden. Und dann
sind die Eltern öfters auch nicht bereit gewissen Verbindlichkeiten
nachzukommen, die aus dem Hobby des Kindes entstehen.
Wie soll auf einer größeren Ebene ein Zusammenhalt/Gemeinschaft
entstehen, wenn dies schon im kleinen als Betreuer auf eine klar
definierte Zeit (eine Saison) nicht funktioniert.

Autor: Gaston (Gast)
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Hi!

Ich möchte hier noch mal das in Erinnerung rufen,
war kurz vor Weihnachten:

>>
Der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner beklagte den
Materialismus und Egoismus in der heutigen Gesellschaft. "Über unsere
Welt scheint eine neue Eiszeit hereinzubrechen", sagte Meisner in
seiner Predigt zur Christmette am Sonntag im Kölner Dom. "Der pure
Materialismus und Egoismus lässt die Herzen der Menschen und Völker
erstarren."
<<

Und meine Erkenntnis ist mittlerweile: "Nur ein konsumierender
Deutscher ist ein guter Deutscher!"

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Als Beispiel möchte ich mal auf unseren Dorf-Fußballverein
> eingehen. Es wird immer schwieriger im Jugenbereich Betreuer
> zu finden. Und dann sind die Eltern öfters auch nicht bereit
> gewissen Verbindlichkeiten nachzukommen, die aus dem Hobby des
> Kindes entstehen.

Ähnliches Problem hier (auf dem Land) mit dem Nachwuchs für die
Freiwillige Feuerwehr und Mitglieder der FFW allgemein:

a.) Immer mehr Arbeitgeber lassen es nicht zu, dass ihre Arbeitnehmer
im Fall eines Einsatzes den Arbeitsplatz verlassen dürfen. Faktisch
bedeutet das, dass immer mehr Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren
tagsüber nicht zur Verfügung stehen.

b.) Jugendarbeit: Trotz hoher Motivation der FFW-Kameraden, die auch
viel Jugendarbeit machen, wird es immer schwieriger die Aufgaben mit
dem Berufsleben ein Einklang zu bekommen. Es geht schon los, wenn die
Jugend-Betreuer Urlaub an bestimmten einzelnen Tagen und verlängerten
Wochenenden haben wollen, damit die Jugendbetreuer mit der
Jungmanschafft an Zeltlagern etc. teilnehmen kann. Weiterhin wird es
immer schwieriger, die Arbeitszeit in Einklang mit den Übungen mit der
Jugend zu bringen. Jugendfeuerwehr abends um 20:00 Uhr ist etwas
sinnentleert...

c.) Ausbildung: Man steckt einen Haufen Arbeit in die Jugendliche, sie
werden älter, der "Verlust" durch Pupertät und Intressensverschiebung
war und ist schon immer hoch gewesen, nun kommt aber noch dazu, dass
dann die Jugendlichen, wenn sie an der Schwelle sind in den normalen
Feuerwehrdienst einzutreten (ab 18) meistens wegen Bund, Studium und
Beruf umziehen und wegfallen. Momentan ist es so, dass pro 20
Jugendfeuerwehrmitglieder ca. nur einer am Ende hägen bleibt, der Rest
zieht in eine andere Stadt oder verliert das Interesse.

Die Eltern sind hier in der ländlicheren Gegend nicht so sehr das
Problem, die sind es sowieso gewöhnt, ihre Kinder durch die Gegend zu
kutschieren da praktisch kaum sinnvoller ÖVP vorhanden. Davon abgesehen
sammeln wir die Jugendlichen eh ein, und bringen sie hinterher wieder
zurück. Die Fahrzeuge sind ja vorhanden.

Aber es stimmt schon: Das Verantwortungsgefühl der Menschen gegenüber
der Gesellschaft hat massiv abgenommen.

Was mich am meistens dabei aufregt, sind die Arbeitgeber die ihre
Arbeitnehmer nicht zum Einsatz lassen. Denen wünsche ich offen an den
Hals, dass ihre Bude abfackelt während ihre Arbeitnehmer bei ihnen
arbeiten und nicht zum Einsatz entlassen werden.

Aber dann wäre das Geschrei wieder groß, nach dem Motto: Der Staat
müsse sich darum kümmern etc. pp.

Autor: Ich (Gast)
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Moin,
Ein vorschlag für Hartz5:

Kann man nicht Arbeitslose dazu verdonnern im Monat 1liter Blut
zuspenden?
Das kann man dann Weltweit Verkaufen!

Arbeitslose  1liter Blut  5euro pro liter = Viele Euros

Das kann Deutschland helfen.


P.S. Bitte nicht ernst nehmen

Autor: Ratber (Gast)
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@Ich

Gute Idee,aber zusätzlich muß er 160 Stunden im Monat für 1€ mehr
Bedarfsweis im Hafen Ladung löschen,sich im Enrteeinsatz
bewähren,Hochwasser/Waldbrand bekämpfen usw.

Wenn er dann ausgelutscht ist wird er erschossen,verbrannnt und als
Dünger auf die Felder gestreut.
Die Kosten werden über ein "Sonderopfer Arbeitslose" vonden noch
existierenden Steuerzahlern eingefordert.

Entlassungen in Firmen werden übrigens vom Staat bezuschußt
(Finanzierung "Sonderopfer Entlassungen") weil es ja nachschub für
die obigen Dienstleistungen bringen.

Falls ein Arbeitermangel eintreten sollte so können wir ja massig Inder
usw. mit Greencard und saftigen Prämien locken (Bekommen se ja eh wieder
abgenommen wegen "Sonderopfer....." Hehehe).

Ein Perfektes System für einen Kranken Staat und so nebenbei ein
wertvoller Beitrag gegen die Überbevölkerung.





Zu obigen Bemerkungen in Punkto "Egoismus":


Ich bin Mensch,ich habe Überlebenswillen.
Wenn ich langsam nichts mehr habe dann kann ich auch nix geben.

Altes Zitat: "Mein Hemd ist mir näher...."


Je mehr der Staat uns auspresst desto perfekter sitzt die Kutte '-)

Autor: Gaston (Gast)
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Die sieben (oh!? doch so viel! ;-)) Ziele eines Heranwachsenden im 21.
Jahrhundert:

1. PC
2. Spielekonsole
3. Fernseher
4. Handy
5. MP3-Player
6. Markenklamotten
7. Geld

Über die Reihenfolge können wir noch streiten. Das Geld stammt meist
von den reichen Eltern, die wiederum von der Nachkriegsgeneration, also
ihrer Eltern, profitieren. Dieses Erfolgsmodell läuft aber so langsam
aus. Als zweiter Geldgeber ist daher immer mehr die ARGE, vormals
Sozialamt, zuständig.

Um selbst Geld zu erwirtschaften, bedarf es Bildung! Denn in diesem
Land sind keine Jobs mehr für ungelernte Arbeitskräfte vorgesehen.
Leider fällt das Bildungsniveau ständig, da Punkt 3 erheblich dazu
beiträgt. Abhilfe schaffen hier nur Eliteuniversitäten! Vielleicht noch
Ganztagsschulen, über die viel geredet wurde. Am Ende hatte man darüber
vermutlich den Faden verloren, so daß keiner mehr wußte, was eigentlich
angesagt war.

Erschreckend ist auch die Artikulationsfähigkeit. Früher hatten die
Bayern und Preußen so ihre Probleme, nun gibt es schon in den eigenen
Parteien Probleme. Babylon läßt grüßen!

So, ich close mal den Beitrag, weil mein Discounter geopened hat. <-
Auch ein schönes Thema für einen Thread :-(

Autor: Ratber (Gast)
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>Die sieben (oh!? doch so viel! ;-)) Ziele eines Heranwachsenden im 21.
>Jahrhundert:



Sag es doch einfach mit einem Wort:

"Spaßgeneration"


Wenn ich sehe das die Halbstarken Heute nichtmal rückwärts gehen können
ohne sich hinzulegen dann frag ich mich was man mit den Leuten anfangen
soll.


Kennt jemand Perry Rhodan ?
Sagt euch das Wort "Simusense" etwas ? '-)

Autor: Marcel (Gast)
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Hallo,

ich zähle mich mit 19 zu den "Halbstarken", kann jedoch rückwärts
gehen ohne mich hinzulegen ;).

Zur zeit bremst mich der Staat aus, sprich ich muss Zivildienst machen
(wahrscheinlich weil ich rückwärts laufen, und von 1-10 Zählen
kann...). Das sind verschenkte 9 Monate. Ich will studieren, und
"darf" nicht, was ist das?! Was soll das?!

>Die sieben (oh!? doch so viel! ;-)) Ziele eines Heranwachsenden im
21.
Jahrhundert:

1. PC
2. Spielekonsole
3. Fernseher
4. Handy
5. MP3-Player
6. Markenklamotten
7. Geld <

man sollte nicht alle über einen Kamm scheeren

1. Ja zum Arbeiten
2. besitze ich nicht
3. läuft max 10min am Tag, den scheiss kann man sich zu 90% nicht
angucken
4. Habe ich, fahre Motorrad, da macht das Sinn
5. besitze ich ebenfalls nicht
6. Ich kaufe das was mir gefällt, das ist meistens von H&M und
Konsorten
8. Welches Geld? Der Staat zieht einem doch alles aus der Tasche

und ich kenne genug in meinem Alter, denen es ähnlich geht. Klar, es
gibt viele (sehr viele?!) Vollpfosten in meiner Generation, aber die
gibt/gab es denke ich in jeder generation. Ich befürchte aber auch, das
es mehr wird, wenn man sich die Hauptschulen anguckt... oder die
Rauchenden Grundschüler die sich Nachts mit Erwachsenden anlegen.

Autor: hans dieter (Gast)
Datum:

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Ich bin Informatiker, naja noch nicht ganz, ich will es mal werden...
Wenn ich ein riesen Problem mit einem BS habe und es mit BugFixen und
Patches nicht wieder beheben kann, dann nutze ich die Brachial-Methode:
Formatieren und neu installieren. UND DIE URSACHE FÜR DEN FEHLER DABEI
VERMEIDEN.

Nur ist ein Land im allgemeinen kein Computer, den man einfach mal neu
installieren kann. Dazu ist dann schon etwas gewaltigeres nötig. Gute
Kanditaten dafür sind ein Krieg oder eine Revolution.
Die Revolution - es sollte eine unblutige sein - könnte vom Volk
eingeleitet werden; Jedoch wird das nichts solange die Vorgärten (so
klein sie auch sind) nicht angekratzt (sprich: verkleinert, betreten,
verschmutzt oder sonst was werden). Das liegt einfach daran, dass die
meisten Menschen faul und egoistisch sind. Und aus dieser Faulheit über
die Dinge nachzudenken, die einen selbst (oder andere) betreffen oder
betreffen könnten, resultiert eine gewisse Dummheit. Bestes Beispiel
dafür ist das widererstarken gewisser Randgruppen, die ja nicht gut
qualifizierte Äusserungen glänzen. (Eine Frage am Rande: Wie schlimm
ist es/muss es sein, wenn einem dies schon mit 10 Jahren auffällt?)
Ein Krieg wäre eine weitere Alternative, ich hoffe dass es nicht so
weit kommt. Im Endeffekt wäre am Ende die Grundlage für einen Neuanfang
dann aber besser. Und wenn gewisse Diktatoren in Vorder-Asiatischen und
Nord-Amerikanischen Ländern so weiter machen, dann wird es doch noch
dazu kommen und das nicht in ferner Zukunft.

Naja...
Vielleicht ist es auch gut so, dass ca. 30% aller Gesetze, die es auf
der Welt gibt, in Deutschland erlassen wurden.
Vielleicht ist es auch gut so, dass ein kleiner Teil der Bevölkerung
(mind. 600) über ihr eigenes Gehalt entscheiden können.
Vielleicht ist es auch gut so, dass ich in ca. 50 Jahren, wenn ich mich
dann abgeackert habe, feststelle, dass ich dann ein Sozial-Fall bin weil
ich nichts erhalte.
Vielleicht ist es auch gut so, dass immer nur an den Symtomen
herumgedoktert wird, anstatt die Ursachen zu bekämpfen.
Vielleicht ist es auch gut so, dass sich jeder als Experte deklarieren
kann und die denen auch noch glauben.

NEIN! DAS KANN NICHT GUT SEIN...

In diesem Sinne: viva la revolution!

Autor: Gaston (Gast)
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@hans dieter:
>>Ich bin Informatiker, naja noch nicht ganz, ich will es mal werden...
Viel Glück! Ich bin es bereits und habe mich schon öfters gefragt, ob
ich mein Leben nicht hätte besser gestalten können, willkommen in der
neuen Sklavengesellschaft :-(

Ein kleiner Tipp noch von mir: Schreib mit Absätzen. Wenn alles in
einem Klotz angeboten wird, dann wir es nur ungern gelesen. Ich selbst
leide schon unter diesen Verfallserscheinungen.

@Marcel: Die Bundeswehr ist nicht schlecht für mich gewesen. Ich habe
davon profitiert, auch wenn es damals nicht so aussah. Der Zivildienst
ist notwendig, dies ist jedoch systembedingt (Geldmangel). Was mich
mittlerweile stört, ist die Ungerechtigkeit der Zuweisung. Ich denke,
daß nervt Dich als einen der wenigen Pflichtigen!

>>man sollte nicht alle über einen Kamm scheren
Stimmt bei Dir!

@Rathert:
>>Kennt jemand Perry Rhodan ?
Klar kenn ich den! Kennst Du Reginald Bull? Wollte immer so eine Frisur
haben, ging mit meine blöden Haaren aber nicht ;-)

Autor: Ratber (Gast)
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>Zur zeit bremst mich der Staat aus, sprich ich muss Zivildienst machen

Ausbremsen ?

Meinste wer erster ist ist besser ?

Zu Zivildienst sach ich mal nix somst heulen se alle wieder.

Aber zum Wehrdienst kann ich was sagen.

Auch wenn einige es als Verschwendete Zeit ansehen so lernt man dort
auf  vielen Gebieten sich zu beherschen und zu unterscheiden was
wichtig ist und was nicht.

Das ist eine Eigenschaft die ich bei "Nichtgedienten" oder
"Ersatzdienstleistenden" regelmäßig (Regelmäßig = Nicht immer aber
oft) vermisse.

Ob da ein Zusammenhang besteht ? '-)

Autor: Marcel (Gast)
Datum:

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>>Zur zeit bremst mich der Staat aus, sprich ich muss Zivildienst
>>machen

>Ausbremsen ?

>Meinste wer erster ist ist besser ?

Nein, ganz bestimmt nicht. Nur leider gehen sollche sachen wie Bildung,
bei sowas völlig unter. Man wird nicht gefordert. Ich persönlich hätte
am liebsten "alles am Stück" durchgezogen. Ob Noten oder dergleichen
dadurch besser wären lassen wir dahingestellt, ich hätte es dennoch
lieber so gehabt.

>Auch wenn einige es als Verschwendete Zeit ansehen so lernt man dort
auf  vielen Gebieten sich zu beherschen und zu unterscheiden was
wichtig ist und was nicht.

Naja, ich habe mehr freiheiten als in der Schule, so geht es den
meisten Zivildienstleistenden ;)

Mfg
Marcel

Autor: Ratber (Gast)
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Nehm es mir nicht übel aber die Argumente zu
Studium-Wehrdienst-Ersatzdienst höhren sich immer an wie Bequeme
Ausreden.

Deine Antworen lassen die gleichen Argumente durchscheinen wie bei
vielen.

-Wehr/Ersatzdienst ist Zeitverschwendung.Karriere geht vor.
-Ich will mir nix sagen lassen.
-Da Lern ich nix.

Ich kann nur sagen das es auch vorteile hat.
Wer will kann dort ebenfalls Studieren und den Rest hab ich ja schon
gesagt.
Ja,aber am ende muß jeder selber sehen was er macht und wie er es
macht.


PS: Nein ich Arbeite nicht als Anwerber oder sowas. gg


Ich muß immer Schmunzeln wenn ich die unverständlichen Mienen der Leute
sehe wenn ich auf die Frage "Haben sie Handy ?" mit "Nein !"
Antworte.
Dann kommen meist die üblichen Argumente warum man es dann doch haben
sollte usw. und ich frage mich wie die Menschheit vor über 10 Jahren
eigentlich überlebt hatten oder wie sie sich überhaupt entwickeln
konnten.

Vieleicht lag es aber auch nur daran das die Leute früher nicht so
quängelig und wehleidig waren wie Heute.

Autor: crazy horse (Gast)
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Du hast auch kein Handy? Ich auch nicht. Die glauben immer, einen
Steinzeitmenschen vor sich zu haben, die breite Masse meint, ohne ginge
die Welt unter. Ich lebe prima ohne und bin heilfroh, nicht immer und
überall am "Draht" zu hängen. Selbst auf das schnurlose zu Hause habe
ich verzichtet, das hat aber mehr ordnungstechnische Gründe. Wenn es
klingelt, weiss ich wenigstens, wo das Telefon ist...

Autor: Gaston (Gast)
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>>Vieleicht lag es aber auch nur daran das die Leute früher nicht so
quängelig und wehleidig waren wie Heute.

Ich geb mal ein Beispiel: In meiner Stadt ist die ARGE umgezogen. Dort
gibt es u.a. auch ein Studentenwohnheim, eine Kindertagesstätte und
einige FH-Institute sowie etliche Firmen. Es ist am Stadtrand.

Im Vorfeld wurde hitzig diskutiert. Die "Kunden" der ARGE könnten
sich abgeschoben fühlen. Auch die Busanbindungen sind so schlecht.

Etliche Zeitungsberichte befaßten sich mit dem Thema. Sage und schreibe
500 Meter Weg, von der Haltestelle bis zum Amt, wurden als Fußmarsch
bezeichnet!!! Unzumutbar sei dies.

Wenn man da jetzt vorbei schaut, steht der ganze Parkplatz voll mit
Autos.

Ich habe auch kein Handy!

Autor: Marcel (Gast)
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>Wer will kann dort ebenfalls Studieren und den Rest hab ich ja schon
gesagt.

Das mag bei der Bundeswehr so sein, im Krankenhaus kann ich garantiert
nicht studieren. Und was bringt es mir, vorgesetzten habe ich keinen,
ich kann Arbeiten wie ich lustig bin, hauptsache die Leute bekommen
ihre sachen Pünktlich, was ich in meiner anderen Zeit mache - juckt
keinen.

Nächste Woche muss ich zur Zivi Schule, und mir Seminare wie: "Harz4 -
genau" geben, ebenfalls darf ich mir erklären lassen wie ich mich in
den ersten 2 Monaten zu verhalten habe, und wie ich eingearbeitet
werden sollte - nur so zur Info, ich bin bereits 5 Monate da ;)

>
-Wehr/Ersatzdienst ist Zeitverschwendung.Karriere geht vor.

Kommt auf die Stelle an, meine Stelle ist Zeitverschwendung, ja!

>
-Ich will mir nix sagen lassen.

Hat damit nichts zu tun, ich habe in genug Firmen gearbeitet, und das
verdammt gerne!

>
-Da Lern ich nix.

Wenn du Autofahren, Post verteilen und Briefe Stempeln als lernen
ansiehst...


Mfg
Marcel

Autor: hans dieter (Gast)
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SCHLUSS JETZT!
Es gibt in Deutschland (zum Glück) die Möglichkeit sich zwischen Wehr-
und Zivil-Dienst zu entscheiden.
Was im V-Fall wirklich geschiedt ist dann eine andere Sache (Dann ist
es sch*** egal ob du Wehr oder Zivil-Dienst gemacht hast - du wirst
einer Stelle zugewiesen, in der du Kriegs-Material oder Kreigswichtiges
Material produzierst. Punkt.)

Ich habe ein Handy. ABER: Es ist alt und stabil. Die Nummer kennen nur
ein paar wenige die sie kennen sollten. Und für alle anderen habe ich
kein Handy. Ich habe mir das auch nur als Notfall-Sender zugelegt,
meistens ist es aus (nicht standby, richtig aus!!!). Koch-Eier kann ich
mir jetzt noch nicht leisten.
Wenn ich mir die Glitschen anschaue die es heute gibt, dann müsste ich
mir ein super-extrem-outdoor dingens kaufen, damit ich in sachen
stabilität zufrieden wäre.

Und auch wenn ich in der Hochschule WLAN nutze, geht eher die Welt
unter bis ich das zu Hause nehme genauso DECT-Telefone. Das mögen
vielleicht etwas altmodische Einstellungen aber so sehe ich das nun
mal.

Auch kann ich nicht verstehen, dass Dummies, die immer Schneller,
Kleiner, Hipper für kein Geld wollen und sich dann nach den extrem
kurzen Entwicklungs-zyklen über die Massiven Bugs aufregen. (Um noch
mal auf mein Handy zurück zu kommen: Es ist jetzt 5 Jahre alt und ich
habe es bis jetzt nur 2 (zwei) mal resetten müssen. Bei höre ich immer
nur das eine neue Firmware raus und es schon wieder abgestürzt ist.)

Bla Bla Bla...
Mir reichts mit der ganzen Scheisse die hier so abgeht...

Autor: Psychologe (Gast)
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Mein Gott, wie sind denn hier einige drauf?

Die haben wohl ein unbefriedigendes Sexualleben, oder?

Autor: Ratber (Gast)
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@Crazy Horse

>Du hast auch kein Handy? Ich auch nicht. Die glauben immer, einen
>Steinzeitmenschen vor sich zu haben, die breite Masse meint, ohne
ginge
>die Welt unter. Ich lebe prima ohne und bin heilfroh, nicht immer und
>überall am "Draht" zu hängen.

Ja,genauso gehts mir auch.
Wenn ich irgendwo auf ne Baustelle komme dann weiß ich ganz genau wann
Feierabend ist.......


........Nämlich wenn das permanennte Tüdeldidü,Rängdändäng bzw. die
Tagescharts vorbei ist.*g*

>Selbst auf das schnurlose zu Hause habe
>ich verzichtet, das hat aber mehr ordnungstechnische Gründe. Wenn es
>klingelt, weiss ich wenigstens, wo das Telefon ist...

Bei mir ist es andersrum.
Wenn ich mal quatsche (Nur wenige Leute haben meine Nummer)dann daurts
oft lange und ich muß relativ oft mal annen Schrank oder inne Küche
Kafee holen.
aus dem Grund hab ich schon seit den 80ern schnurlose.
Erst Sinus 1-3,dann 11,Diverse Panasonic (Gute Teile) dann ab 96 ISDN
also Gigaset.(Die 3000er läuft Heute noch)

Ansonsten können mich allem,die was wollen mal ne Mail odern Fax
schicken gg


@Gaston

Zu ARGE usw.:

Wilkommen in der Realsen Welt ausserhalb von Schule und Uni.
Es läuft eben nicht immer wie man will.
Entweder man lebt damit oder man wird irre davon '-)

Autor: Gaston (Gast)
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@Ratber:

>>Wilkommen in der Realsen Welt ausserhalb von Schule und Uni.
Leider ist sie nicht real. Wenn es McDoof und Tiefkühlpizzen nicht
geben würde, wären einige in diesem Land schon verhungert!

Das gibt noch mal einen richtig großen Knall. Ich schätze mal, in 10-15
Jahren. Erst dann wird die Realität den Leuten gegenwärtig sein.

Autor: Stefan (Gast)
Datum:

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Interesannt das in einem Elektronik Forum ein Beitrag zum Thema einer
Wasser- und Sanitärtechnik Firma kommt ;-)

Autor: Ratber (Gast)
Datum:

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@Gaston

Wenn es so weitergeht wie jetzt dann noch viel früher gg


@Stefan

Hier gabs es schon so ziemlich alles.
such mal bei den älteren Beiträgen

Autor: Beobachter (Gast)
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@Ratber
Es durchaus noch Hoffnung. In einem recht ausführlichen Bericht über
chinesisches Schul- und Hochschulwesen beklagten sich kürzlich die
Profs bitterlich darüber, dass die Qualität der Bildung beim
chinesischen Nachwuchs arg zu wünschen lassen würde bzw. stark
nachgelassen hätte. Der Grund: Chinesen sind verspielt und es gäbe
einen starken Boom in Sachen Computerspiele, Spielhallen,
Internetcafes, in denen ein beachtlicher Teil des Nachwuchses viel
lieber seine Zeit verbringen würde als sich mit Schule und Studium zu
beschäftigen. Diese "Verwestlichung" chinesischer Kiddies und
Studenten wird mit großer Sorge im gelben Reich gesehen, ist aber nicht
aufzuhalten. First Person Shooter und Konsorten sind der totale Renner
zum Ärger und Leidwesen derer, die lieber brave Bildungsmaschinen vor
sich im Hörsaal hätten.

Vielleicht reicht der Rest der Gutwilligen und Lerneifrigen dennoch
aus, um uns mittelfristig den Garaus zu machen.

Ein Beobachter

Autor: Ratber (Gast)
Datum:

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Ob man das als Hoffnung ansehen kann bezweifel ich mal.

Bei uns machen ja auch alle alles den amis nach egal wie behämmert es
ist.

Die Chinesen ziehen nur nach.

Autor: Ratber (Gast)
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Ich nochmal.

Ja anders gesehen versteh ich jetzt was du mit "Hoffnung" meinst g

Autor: Gaston (Gast)
Datum:

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Einen Vorteil haben die Chinesen dennoch. Auch für ungelernte, oder
angelernte, Arbeitskräfte gibt es in China Arbeit. Der Großteil der
Bevölkerung ist "Ungebildet" und leistet dennoch auf seine Art zur
Wirtschaft bei. Und wenn nur eine Taste gedrückt wird, um das Teil aus
der Presse zu holen, um es dann in der ganzen Welt zu verscherbeln.

Deutschlands großer Vorteil war ja das hohe Bildungsniveau. Aufgrund
dessen hochqualitative Produkte die Nation zum Exportweltmeister
machte. Und dies nicht nur bei Stahl und Autos, sondern breitgefächert,
was einem Großteil der Bevölkerung Arbeit gab.

>>Vielleicht reicht der Rest der Gutwilligen und Lerneifrigen dennoch
aus, um uns mittelfristig den Garaus zu machen.

Fragt sich, wie lange die Leute gutwillig bleiben. Den Dummen wirds aus
der Tasche gezogen, um es de Dämlichen zu geben.

Autor: Ratber (Gast)
Datum:

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>Einen Vorteil haben die Chinesen dennoch. Auch für ungelernte, oder
>angelernte, Arbeitskräfte gibt es in China Arbeit.

Woher beziehst du diese Information ?

Wenn ich mal einfach nach "arbeitslosigkeit china" Google dann sieht
es in China genauso aus wie im großteil der Welt.

Klar,In China ist es etwas einfacher aber das liegt am
Entwicklungsstand  des Marktes.
Ijn den 50/60ern war es auch in Deutschland möglich nur mit kenntnissen
einen Job zu bekommen weil es noch Leute gab die eigenständige
Entscheidungen treffen konnten und diese auch gewtragen haben.

Heute interessierts keinen mehr was man kann.
Entscheidungen werden ausdiskutiert und man muß nur genug Papier als
Argumentationshilfe mitbringen.
Absicherung ist die devise.


Hoffentlich fangen bald auch die Handwerker mal an so zu arbeiten dann
stehen die Räder endgültig still '-)

Autor: Gaston (Gast)
Datum:

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>>Woher beziehst du diese Information ?
Ich schaue mir die richtigen Sendungen an.

>>Wenn ich mal einfach nach "arbeitslosigkeit china" Google dann
sieht
>>es in China genauso aus wie im großteil der Welt.

Ich habe auch nicht behauptet, daß es China keine Arbeitslosen gibt. Es
gibt aber dort Arbeit, die es so hier nicht mehr gibt! Und diese Art der
Arbeit, im wesentlichen Produktion, wird hier immer weniger. Z.B. AEG
oder Continental.

@Beobachter: Verwechselt Du nicht China mit Japan? Die meisten Chinesen
haben doch gar kein Geld, um sich mit Xboxen oder sonst was einzudecken.

Autor: Beobachter (Gast)
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@Gaston
Nein, es war in der Tat China. Es wurde aber aus den großen Metropolen
berichtet und nicht aus dem Hinterland. Wie du selbst sagtest, gibt es
aber wie wir alle wissen viele Chinesen bei der Bevölkerungsgröße und
dementsprechend auch viele, die es sich erlauben können höhere Schulen
zu besuchen und entsprechende Abschlüsse anstreben.

Ein Beobachter

Autor: Gaston (Gast)
Datum:

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OK. Bei den Hong Kong Chinesen könnte ich mir das vorstellen. Der Rest
wird noch aufholen.

China wird auch noch dafür Büßen!

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der
letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht
essen kann."


Es gab ein Volk auf Erden, daß schlauer war als wir!

Autor: Beobachter (Gast)
Datum:

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@Gaston
Apropos "aufholen". Friedrich Thelen von der Wirtschaftswoche sagte
heute folgendendes zur Wachstumsrate:

Deutchland prognostiziert 1,4 Prozent
China: 9,5 Prozent

Dann sagte er noch etwas von 850 Milliarden Dollar als freies Kapital
in China. Den genauen Zusammanhang dazu hab ich leider nicht
mitbekommen, es ging aber um die Energiepreise.

Ein Beobachter

Autor: Gaston (Gast)
Datum:

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@Beobachter

Da haste aber den CSU-Mann Glos noch nicht vernommen. Der hat in seinem
Wahnsinn schon 2 Prozent prognostiziert! Wer bietet mehr? ;-)

Nebenbei:
Endlich köpft Daimler auch mal die Wasserköpfe in der Verwaltung. Was
Ratber etwas versöhnlich stimmen dürfte. Ich fühle mit ihm!

Autor: Ratber (Gast)
Datum:

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>Ich schaue mir die richtigen Sendungen an.

Also was die richtige Sendung ist da kann man sich vorzüglich streiten
denn was wie mitgeteilt wird ist ja überall sache des Redakteurs bzw,
des jeweiligen Berichterstatters.
Ich setze lieber auf eine breite Quellenfront.



>Ich habe auch nicht behauptet, daß es China keine Arbeitslosen gibt.
Es
>gibt aber dort Arbeit, die es so hier nicht mehr gibt! Und diese Art
>der Arbeit, im wesentlichen Produktion, wird hier immer weniger. Z.B.
>AEG oder Continental.

Ja weil die Heuschrecken lieber dirt Produzieren wo es billiger ist und
wo der Malocher kaum Theater machen kann.
Billiglohnland eben.
Was hier nen Billigjob wäre ist dort ein gut bezahlter Job.

Das dumme ist nur das wir hier die Waren relativ Teuer kaufen sollen
die dort billig produziert wurden.
Dafür werden hier Leute entlassen die dann eh kein Geld dafür haben.
Es bleibt nur der Fette Reibach für den Unternehmer.

Du weißt worauf das hinausläuft.
Unsere so hochgeschätzten Industiellen bluten derzeit das Land aus.
Wenn hier kein Blumentopf mehr zu holen ist dann sind diese Leute
längst über alle Berge und die Bevölkerung muß dafür Bluten.

So sind wir wieder beim Eingangsthema:

Globalisierung.


Das es Rumst steht für mich seit weit über 10 Jahren fest,über das
"Wann ?"  kann ich diskutieren aber bei der derzeitigen
Geschwindigkeit dauerts eh nicht mehr lange '-)

Autor: Gaston (Gast)
Datum:

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>>Ich setze lieber auf eine breite Quellenfront.
Jede Quelle ist gerichtet, es sei denn, man erlebt es persönlich und
bildet sich seine eigene  Meinung. Aber es ist schon erschreckend. Die
Medienmanipulation ist übel.

>>Unsere so hochgeschätzten Industiellen bluten derzeit das Land aus.
Das nennt man Marktwirtschaft. Denn schließlich ist Polen z.B. auch ein
Euroland. Mit den gleichen Rechten, aber den besseren Konditionen. Ist
das etwa verwerflich?

>>Globalisierung.
So wollten das unsere Politiker. Neue Märkte erschließen. Absatz!
Export!
Der Schuß ging wohl nach hinten los :-(

Der Euro machts vor! Die Wahrscheinlichkeit, eines Tages  im
Portemonnaie eine griechische, spanische oder eine andere Münze zu
finden ist gleich.
Das gleiche wirds bald für die breite Masse im Allgemeinen geben. Also
z.B. 250 Euro im Monat, wie der polnische Genosse, zu verdienen.

Autor: Beobachter (Gast)
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@Gaston
Glos liegt mit seinen 2 Prozent möglicherweise gar nicht so daneben.
Der Geschäftsklima-Index des ifo-Instituts ist so gut wie lange nicht
mehr (etwa so hoch wie vor dem Börsencrash 2000/2001) und dieses
Institut schönt bestimmt nichts, wenn ich an deren viele schlechte
Nachrichten unter der alten Bundesregierung denke. Dieses Jahr wird
wahrscheinlich vergleichsweise gut für viele Unternehmen. Vielleicht
den Pessimismus zumindest in dieser Hinsicht mal für dieses Jahr
begraben?! Den können wir ja dann nächstes Jahr bestimmt wieder
gebrauchen, wenn die Märchensteuer dann zuschlägt :).

Ein Beobachter

Autor: Ratber (Gast)
Datum:

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>Jede Quelle ist gerichtet, es sei denn, man erlebt es persönlich und
>bildet sich seine eigene  Meinung. Aber es ist schon erschreckend.
Die
>Medienmanipulation ist übel.

Ja nur ist die Chance bei mehreren Quellen "Gerichtet" zu werden
geringer als bei wenigen.


>Das nennt man Marktwirtschaft. Denn schließlich ist Polen z.B. auch
ein
>Euroland. Mit den gleichen Rechten, aber den besseren Konditionen.
Ist
>das etwa verwerflich?

Ja,wenn man trotz Gewinnen die Personaldecke reduziert dann ist das
äusserst verwerflich denn man möchte zb, in Deutschland Teuer verkaufen
aber Produzieren möchte man es in Billiglohnländern um den Gewinn derart
in die Höhe zu treiben das es einer Hemmungslosen Gier gleicht.



>Das gleiche wirds bald für die breite Masse im Allgemeinen geben.
>Also z.B. 250 Euro im Monat, wie der polnische Genosse, zu verdienen.

Tja,dann können wir ja demnächst nach Polen ziehen denn mit den paar
Kröten sind die Preise hier nicht zu bezahlen.
Eine Globalisierung der Lebenshaltung sehe ich jedenfalls noch lange
nicht.

Wäre mal interessant wo die Firmen ihre Produkte verkaufen wollen wenn
die Staaten die sei geplündert haben Pleite sind ?

Ich bleib dabei.
Was die Unternehmen derzeit abziehen ist nichts anderes als
Ausbeutung.

Warten wir mal ab bis der große Knall kommt weils Land am Hungertuch
nagt.
Die Situation hatten wir ja schonmal mit bekannten Folgen '-)

Autor: Mike (Gast)
Datum:

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es wird nie dazu kommen, weil immer noch zuviele leute genug besizten,
um nicht knallen zu wollen. und das wird sich auch auf absehbare zeit
nicht ändern. und ein zweifler reicht schon aus, um 100te leute
umzustimmen...

Autor: Ratber (Gast)
Datum:

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>es wird nie dazu kommen, weil immer noch zuviele leute genug
>besizten,
>um nicht knallen zu wollen. und das wird sich auch auf absehbare zeit
>nicht ändern. und ein zweifler reicht schon aus, um 100te leute
>umzustimmen...

Komisch,nacher hate keiner Hitler gewählt.
Nacher war keiner in der SED
Momentan sind alle gegen Bundeswehr in Kriesengebieten aber sie ist
vorort.
Da hat wohl eine bekannte Umweltpartei die für ihre Grundsätze bekannt
ist für den Sitz einen Grundsatz geopfert.
Fast jeder Autofahrer ist gegen die Benzinpreisabzocke aber ich sehe
den Protest nur sehr Zahm.
Dann noch der Unsinn um die Zigarettensteuern.
Juckt anscheinend auch niemanden so wirklich.
Wenn es so ungesund ist warum nicht abschaffen ?
Wer opfert da seine Gesinnung dem Geld ?
usw.
Wart mal ab,wenn es kracht und der/die richtige/n mit den richtigen
Woten kommt dann greifen die Leute zu.
Die Stimmen nach einem Starken Mann werden immer lauter aber noch ist
keiner da.


Die Leute die du da ansprichts nennen sich "Politisch interessierte
Bürger" aber die gibt es meist nicht.

Der Bürger interessiert sich für Politik nur wenn es entweder was zu
sehen gibt oder wenn ihm wieder was entzogen wird.
Und dann auch nut Temporär.
richtig wach wird der Michel erst wenn das Brot ganz weg ist und dann
hat es schon gescheppert.
Nein so schnell ändert sich da nix '-)

Autor: Gaston (Gast)
Datum:

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Wobei wir mal wieder bei "das" Merkel sind. Die ist im Moment so
beliebt, weil sie noch keine Grausamkeiten begangen hat.

Also..."Du bist Deutschland", habe ich das richtig verstanden? Ich
frage lieber noch einmal, bevor ich mit beiden (früher wars mal ein)
Bein im Knast stehen werde!

Beim Thema "Initiative" hat man ja schnell und garantiert
behördlichen
 Streß, gell?


Ok. Ich bin es!
D.h. Ich bin ein Bürokrat, unbestechlich, hart und grausam.
Gesetzestexte gehen vor Erfordernis. Geschrieben ist geschrieben, und
daran wird nicht gerüttelt!

Ich habe mir den Gürtel enger geschnallt, wie es die Politer zuvor
immer propagiert haben.

wem fällt noch mehr ein?

Autor: Beobachter (Gast)
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Wer soll denn den "big bang" anzetteln und gegen wen soll er sich
richten? Die Interessen sind doch völlig verschieden verteilt und jedes
Grüppchen in unserem Land glaubt, sein Anliegen sei das Wichtigste.

Der bundesdeutsche Rentner als Anarcho im Kampf um seine
Rentenabschläge, weil er neuerdings versteuern muss? "Mehr Rente!",
müsste er schreien, aber von wem? "Die Familien sollen's halt
zahlen!", aber denen steht das Wasser bis zum Hals. Die sagen das
Gegenteil, sagen, wir müssen die heutigen Rentner durchfüttern und
gleichzeitig für die eigene Rente vorsorgen und auch noch Kinder
finanzieren - Unmöglich! Heutige Rentner bekommen zuviel aus deren
sicht. Spätere Renten werden viel kleiner ausfallen. Also Rente
runter?! Nur, Renten sind nicht annähernd gleich verteilt. Es gibt
viele, die haben weniger als das Existenzminimum (und gehen aus Scham
nicht zum Sozialamt), aber auch viele, die satt ihre Rente mehrfach im
Jahr im Ausland verprassen und es sich gut gehen lassen. Allein diese
Gruppe ist äußerst heterogen.

Die Deutschen werden immer ärmer? Pustekuchen! Die Sparsummen in D-Land
sind gewaltig. Über eintausend Milliarden Euro Privatvermögen ist
vorhanden, nur dessen Besitz wird immer ungleicher bzw. konzentriert
sich immer mehr. Also vielleicht arm gegen reich? Aber wer ist reich?
Aus der Sicht eines armen Schluckers ist der Besitzer eines
Einfamilienhauses, der vielleicht sein Leben lang daran abzuzahlen hat,
ein vergleichsweise reicher Mensch (die Schulden sieht man ja erstmal
nicht). Doch kann der als vermeintlich reich geltende sich z.B. mit
einem Wofgang Grub von Trigema messen, der mit eigenem Hubschrauber
Landeplatz daherkommt? Wohl kaum! Gerade letzterer (der Trigema-Chef)
ist wiederum bekannt als einer der Unternehmer, die noch soziale
Verantwortung erst nehmen, in 30 Jahren niemanden entlassen haben und
dem Standort Deutschland auch in schwieriger Zeit die Treue hält. Er
gehört gewissermaßen zu den "Guten".

Arm gegen reich scheint also nicht so einfach hinzuhauhen.

Vielleicht eher Rebellion beim Nachwuchs nach französischem Beispiel?

Die Gefahr ist sogar latent vorhanden, gerade im Zusammenhang mit den
Migranten und deren Chanchen am Arbeitsmarkt. Aber gegen wen hat sich
der Protest in Frankreich gerichtet? Sie haben die Autos ihrer genau so
armen Nachbarn angezündet und damit das soziale Elend noch gesteigert.
Statt einer Revolution gab's Sozialterror nach dem Motto "zerstör
deine Umgebung". Und was hat's gebracht außer etwas Aufmerksamkeit?
Noch mehr soziale Demontage, Protest im eigenen Umfeld und die
Erkenntnis das Gewalt nix bringt und immer nur die falschen trifft.

Hitzköpfe hat es jedenfalls schon genug in der Welt, da braucht man nur
nach Iran zu schauen. Und wer die Lösung in der Anarchi zu finden glaubt
soll sich mal ein Leben in Ramallah vorstellen. Von  Lohnfortzahlung im
Krankheitsfall, Jahresurlaub, geregeltem Schulunterricht oder
dergleichen können die jedenfalls nur träumen.

Ein Beobachter

Autor: Ratber (Gast)
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@Gaston

Die Merkel lass ich mal aussen vor.
Das ist nen Thema für sich und ne chance sollte man ihr ja lassen
obwohl ich stark bezweifle das sie die nötige Persönichkeit für den job
hat.



>Also..."Du bist Deutschland", habe ich das richtig verstanden? Ich
>frage lieber noch einmal, bevor ich mit beiden (früher wars mal ein)
>Bein im Knast stehen werde!

Ja,das Ziel des Spots ist recht klar zu sehen.
Was man uns in 60 Jahren hat aberziehen wollen soll plötzlich zur
Staatsrettung herangezogen werden.
Ich nenne das ganz einfach Propagandistische Durchhalteparolen um mal
etwas geflügeltere Worte zu nehmen.

Das Spielchen hatte ich schon im kleinen in ner anderen Firma.
Solange die Firma gesund war waren die Arbeiter in der Produktion nur
lästiges Mittel zum Zweck.
Als dann das Management die Firma mit spinnerten Ideen und spielereien
an den Rand des Ruins getrieben hatten hieß es dann plötzlich "Wir"
müssen zusammenhalten,"Wir" sind die Firma.
Ja,Plötzlich hatte man nen Feuchten Rücken denn die "Malocher" sind
die die das Produkt herstellen was dann das Geld bringt.
Man mußte sich dann zähneknirschend eingestehen das man nur mit
Management und Verwaltung alleine nicht s verdienen kann '-)



>Beim Thema "Initiative" hat man ja schnell und garantiert
>behördlichen Streß, gell?

Was Initiativen nutzen wenn die masse sich nicht bewegen will hat man
in den letzten Jahrzehnten gesehen.
Bewegt wird nur etwas wenn alle es von alleine machen.
Wir sind eben noch nicht soweit.



@Beobachter

>Wer soll denn den "big bang" anzetteln und gegen wen soll er sich
>richten? Die Interessen sind doch völlig verschieden verteilt und
>jedes Grüppchen in unserem Land glaubt, sein Anliegen sei das
>Wichtigste.

Du hast zwar recht aber du denkst viel zu kompliziert und in die
Richtung "Konzertierte Aktion".

Das jeder nur seine Scholle sieht ist doch nur ausdruck ein undder
gleichen Sache:

Keine Kohle mehr in "Krautland"



Mit "Big Bang" ist der Punkt gemeint an dem auch der ignoranteste
Bürger,Politiker usw. nicht mehr leugnen kann daß das Land am Abgrund
steht.

Is dir nicht aufgefallen das urplötzlich die IG-Metall wieder massive
forderungen stellt und mit Kampf droht ?

Was ist mit der Frage "Warum darf der kleine Bürger den Steuerberater
nicht mehr absetzen aber alle anderen schon ?"
Will man damit den Bürger bremsen weil eben Zig Millionen kleiner
Steuerzahler doch die Finanzkraft des Landes sind und nicht die Anderen
paar figuren ?.

Eigentlich könnte man meinen das eine Firma mit ihrem größeren
Finanzvolumen die Kosten für den Berater eher verschmerzen kann als der
kleine Mann.

Najamwennes ums geld geht hat der Bundesbürger ja schonmal bewiesen das
er dem Finanzminister ne Nase drehen kann (Siehe Tabaksteuererhöhung
unter Schaamhaar-Ede).
Stell dir mal vor die Leute setzen sich selber hin und studieren die
entsprechenden Gesetze und Regelungen.
Dann könnte auch diese Sparregelung nach hinten ausschlagen.
Für mich keine Umstellung ,ich mach das seit Jahrzehnten alleine und
wenn ich entspre3chende Hilfsmittel wie Steurratgeber nicht mehr
absetzen kann dann gibts auch noch andere Quellen für das Büchlein.

Ich lebe in etwa nach der auffassung:
Las mich in ruh dann las ich dich auch in ruh.
Ärgerste mich dann ignorier ich dich.
Trittst du mir ständig auf die Füße dann werd ich fies.

Autor: Ratber (Gast)
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Sorry für den langen Beitrag.
Wollte mir das eigentlich abgewöhnen aber mit kurzen Sätzen gibts
immernoch die meisten Missverständnisse.

Autor: Beobachter (Gast)
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@Ratber
Untergangsszenarien mag ich nicht! Den kollektiven Untergang gibt es
nicht, ausser in den Hirngespinsten religiöser Eiferer und
Sektenanhänger. Oder meintest du etwa ein atomares Inferno? Wenn du das
erwartest, wozu dann noch die vielen Gedanken über Steuern und
Lohnverhandlungen?

Warum die IG-Metall jetzt wieder Forderungen stellt? Ganz einfach, sie
kennen die derzeit gute Wirtschaftslage und wollen auch etwas vom
Kuchen abhaben. Selten waren die Gewinne für viele Firmen so fett wie
zur Zeit und da ist es nur gerecht und billig, nach langer
Lohnzurückhaltung wenigstens wieder den Inflationsausgleich+ zu
fordern. So jedenfalls das Argument der Gewerkschaften.

Übrigens, auch wenn ich mich jetzt bei dir unbeliebt mache (was ich
nicht hoffe :)), die Tabacksteuererhöhung finde ich völlig korrekt. Für
mich kosten die Sch.. Glimmstengel noch viel zu wenig. Dieses Dreckszeug
bringt nachweislich Leute um und zwar in einem Ausmaß, wie es kein
anderer Stoff tut. Keine Einnahme von Steuern diesbezüglich ist so
hoch, wie der Volkswirtschaftliche Schaden der dabei entsteht. Ebenso
fand ich die Verteuerung der Alkopops völlig richtig. Dumme Kiddies,
die sich die Birne mit den bunten süßen Drinks volldröhnen und
gleichzeitig Lehrern freche Antworten geben, nur weil ihnen die Werbung
eingeredet hat, wie cool das angeblich ist, sind auf die Dauer nicht zu
ertragen. Da bestand dringend Handlungsbedarf und einiges sollte auch
noch restriktiver werden.

Ich weiss nicht, ob du gestern in der ARD die Doku "Zeit, die mir noch
bleibt" gesehen hast. Der 41-jährige darin wurde von einem Filmteam
begleitet, nachdem er seine Diagnose bekommen hatte. Er wußte, was los
ist und wem er sein Leiden zuschreiben konnte. Und er bereute, jedoch
ohne die Kraft zu haben, nein zu sagen, zum Verdruss seiner Klinikärzte
und Familie. In so einer Situation ist schluss mit lustig. DAS sind die
wahren UNTERGANGSZENARIEN.

"Nie war ich so nahe am Leben" war seine persönliche Erkenntnis. Mein
Gott, dieser nette Typ in seinen besten Jahren spürte wie schön das
Leben sein kann, wenn man erst mal begriffen hat, wie wenig Zeit einem
wirklich bleibt und wieviel Zeit man mit unwichtigem Nebenkram täglich
verplämpert. Weil er künftig Einschränkungen befürchtete, hatte er auch
noch seine Betrahlung und Chemo hinausgezögert. Eine fatale
Fehlentscheidung. Gleichzeitig aber auch eine Mahnung und Lehrfilm für
unsere Schulen gegen pupertäres Imponiergehabe (ein ähnliches Werk
zeigte damals an unserer Schule eindrucksvolle Erfolge - übrigens auch
bei mir).

Ein Beobachter

Autor: T.M. (Gast)
Datum:

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Naja, sei froh dass du nicht in so einer Situation bist. Wenn man selber
betroffen ist, schreit man auch nicht nach einer Chemo / Bestrahlung.
Zumindestens nicht, wenn man davor das Leiden von auch Betroffenen im
KKH gesehen hat. Ich spreche leider aus Erfahrung.
Aber es stimmt schon, dann wird so vieles Nebensächlich. Dieses ganzes
pessimistische Rumgenörgel zB. Jeder hat sein eigenes Glück in der
Hand. Auch hier in Deutschland zu großen Teilen noch.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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@Beobachter:
> Für mich kosten die Sch.. Glimmstengel noch viel zu
> wenig. Dieses Dreckszeug bringt nachweislich Leute
> um und zwar in einem Ausmaß, wie es kein anderer Stoff tut.

Interessant wird es, wenn man die Anzahl der durchs Rauchen jährlich
umkommenden Leute mit der Anzahl der jährlich durch terroristische
Anschläge umkommenden Leute vergleicht ...

Autor: dirk (Gast)
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Auf meiner Packung steht -> Rauchen kann tödlich sein -> kann und nicht
ist !

Noch was wenn es keine Raucher gibt , gibts dafür Steuererhöhung!

Autor: Mike (Gast)
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interessant wird es, wenn man die persönlichen wünsche der menschen
versucht zu bestimmen/vorzuschreiben.

ich war jahrelang raucher und fand es gut - war mir der folgen bewußt.
nun bin ich seit jahren nichtraucher und finde es gut.
warum wird darum so ein theater gemacht?
wenn den krankenkassen die behandlungskosten zu hoch sind für
raucher-behandlungen, dann sollen sie diese nicht mehr bezahlen.
wer vorsätzlich sich gefärdet, darf nicht damit rechnen einfach so
behandelt zu werden wie die, die sich nicht gefährden.
ganz einfach.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ganz so einfach ist die Angelegenheit nicht; Raucher schädigen ja nicht
nur sich selbst, sondern eben auch noch die, die die Raumluft mit ihnen
teilen müssen.

Das erfüllt an sich den Straftatbestand der Körperverletzung, wird aber
nicht verfolgt, weil die Tabakindustrie eine entsprechende Organisation
betreibt, die dafür sorgt, daß die Interessen der Tabakindustrie von
der jeweiligen Regierung nicht beeinträchtigt werden.

Das ist das basisdemokratische Konzept der Lobbyarbeit ...

Autor: dirk (Gast)
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@all Autofahrer : meinste der Qualm der aus dem Auto kommt ist nicht
Krebserregend ? - Da der Kat ja bei 120 Km/h abschaltet.

Und wenn man die eine Veranlagerung zum Krebs hat, dann kann man es
nicht immer auf das rauchen beziehen.

Ergo , sollte man alle PKWs und LKWs verbieten oder so Teuer machen wie
bei den Zigaretten?

Wie will man nachweisen das der jetzt vom Qualm bzw. Umweltgifte
gestorben ist?

Ich erinnere mich in den 80zigern die Schwarz das Ruhrgebiet war und
was ist mit den Spätfolgen, da ja ( wie heute noch ) der Qualm in die
Luft geblasen wird und der Staub in den Lungen kommt.

Autor: vornüber (Gast)
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Du bist Raucher, Dirk?

Autor: Bob (Gast)
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@Weiß nicht mehr genau wer
Das Dilemma mit dem Benzin
Ich habe mir letzten Sommer ein Rennrad gekauft und fahre über Sommer
jeden Tag ins Geschäft (ca. 13km). Somit spare ich Sprit und ich halte
mich topfit.
Dieses Beispiel zeigt uns mehrere Dinge.
Zum einen geht es den Leuten viel zu gut, als dass sie auf ihr Auto
verzichten. -> Ich kenne Leute die haben es nicht mal 2km zur Arbeit
und verzichten nicht auf ihr Auto, abends am Stammtisch sind sie die
ersten die über die hohen Benzinpreise schreien.

Zum anderen: Wenn viele auf ihr Auto verzichten (zumindest in
bestimmten Situationen), dann fehlt dem Staat wieder Kohle, die er
durch irgendwelche weiteren Fantasie-Steuern sowieso vom Bürger
versucht wieder reinzuholen. Ergo ein Nullsummenspiel finanziell,
darüberhinaus wird man für seine Initiative abgestraft.

Autor: dirk (Gast)
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@vornüber: Ja ich bin leider Raucher! :-(

Ich habe es mal versucht abzustellen, ging 1 Monat gut, dann habe ich
das Zittern bekommen und wurde sehr schlecjt gelaunt, jeden Respekt der
das schafft!

Aber zum Thema, es Spielt keine Rolle wo die Gifte herkommen, sondern
wie man damit umgeht.

Ich habe da ein Beispiel -> Lackierer -> Giftige Dämpfe-> Lunge kaputt
Bergbau -> Staublunge

Heute macht man sich einfach - Arzt - das kommt vom Rauchen oder
Saufen, und keiner denkt an die Tabletten die man gegen Krankheiten
schluckt die man Futtert, die können schlimmer sein!

Damit wir uns verstehen, Rauchen ist auch nicht Gesund!
Habe auch mal gelesen das Rauchen wie Herion sein kann, von den
Entzugsfolgen.

Autor: dirk (Gast)
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ich vergass zu verwähnen - auch in Lebensmittel ist Chemie drinne die
Krebs auflösen können.

Autor: Andreas (Gast)
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Mal zurück zum Thema. Ich denke, Deutschland ist fast nicht mehr zu
retten. Warum? Weil selbst ein Wirtschaftswachstum inzwischen
Arbeitslose generiert. Der Grund ist, das dieses Wachstum größtenteils
auf Produktivitätssteigerungen beruht. Eine Steigerung der
Produktivität bedeutet, mehr Güter mit weniger Arbeitskräften
herstellen zu können. Wie die vergangenen 35 Jahre(!!) gezeigt haben,
enstehen nicht in gleichem Maße neue Arbeitsplätze, wie aufgrund dieser
und anderer Bedingungen (Abwanderungen etc.) verloren gehen.

In einer Phase des wirtschaftlichen Abschwunges wird, wenn überhaupt,
nur in Maßnahmen zur Rationalisierung und Automatisierung investiert.
Dabei bleiben hunderttausende von Arbeitnehmern auf der Strecke. Wenn
nun die Wirtschaft, überwiegend wegen solcher Maßnahmen, wieder
anzieht, dann sind die Arbeitsplätze unwiderruflich weg, denn einmal
gefundene Optimierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen macht man nicht
mehr rückgängig.

Wer erstmal Opfer einer solchen Rationalisierung geworden ist, findet
aus 2 Gründen immer seltener einen neuen Arbeitsplatz:

1. ganz simpel: es sind schlicht nicht genügend Arbeitsplätze
vorhanden.
2. die Dauer, in der jemand ohne Beschäftigung ist, hat sich von 1970
bis heute vervielfacht. Und wer erstmal länger als 10-12 Monate ohne
Job ist, der ist ganz raus.

Das bedeutet: mit jeder Welle, bestehend aus konjunkturellem Abschwung,
gefolgt von einem überwiegend durch Produktivitätssteigerung bedingten
Aufschwung, wird das Heer der Arbeitslosen größer und größer.

Jetzt höre ich die Politiker immer reden, man dürfe den Kampf gegen die
Arbeitslosigkeit nicht aufgeben. Falsch. Man muß ihn aufgeben, denn
dieser Kampf ist bereits verloren!

Wir stehen an der Schwelle zu gewalltigen Umbrüchen. Statt gegen
Windmühlen zu kämpfen, sollte man sich Gedanken über alternative
Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftssysteme machen. Wir müssen
nachdenken über eine Zukunft ohne Arbeit. Und Harz4 ist sicherlich
keine Lösung.

Andreas

Autor: Ratber (Gast)
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@Beobachter

>Untergangsszenarien mag ich nicht! Den kollektiven Untergang gibt es
>nicht......

Ich rede nicht von Untergang,das solltest du schon mitbekommen haben
sondern von dem Moment wo der Staat den Offenbarungseid leisten
"muß"


>Warum die IG-Metall jetzt wieder Forderungen stellt? Ganz einfach,
sie
>kennen die derzeit gute Wirtschaftslage und wollen auch etwas vom
>Kuchen abhaben.

Hallo ?
Gute Wirtschaftslage ?

Wir haben ne hohe Arbeitslosigkeit,Überall werden Stellen in Tausender
oder gar Zehntausenderreihen gestrichen,Die Kassen des Staates sind
leer,die Sozialen leistungen gestrichen und nur die Heuchrecken pressen
noch die letzten Cent raus.
Da redest du von einer Guten Wirtschaftslage ?

>Übrigens, auch wenn ich mich jetzt bei dir unbeliebt mache (was ich
>nicht hoffe :)), die Tabacksteuererhöhung finde ich völlig korrekt.
>Für mich kosten die Sch.. Glimmstengel noch viel zu wenig.

Ja da stimme ich dir zu.

>Dieses Dreckszeug bringt nachweislich Leute um und zwar in einem
>Ausmaß, wie es kein anderer Stoff tut.

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum.

Die älteste und weltweit verbreitetste Rauschdroge der Welt tötet
allein in Deutschland Jährlich dreimal soviel Menschen wie der Tabak.

Gemeint ist der Alkohol gegen den es fast keinen Schutz gibt.
(Alkohol Berauscht,enthemmt,macht nach einiger Zeit Süchtig und
schädigt den Körper.Eine Echte Droge)

Wo sind da die Steuern oder Verbote bzw. rigorosen Einschränkungen
seitens zb. der Versicherer ?
Wo sind die Programme dagegen ?
Nur wer blau beim Fahren erwischt wird der hat mit Konsequenzen zu
rechnen.
Es gibt an jeder Ecke einen schwuinghaften Drogenausschank und eine
ganze Industrie lebt davon genauso wie bei den Kippen aber von der
Alcopopaffäre,die du angesprochen hast, mal abgesehen höhre ich
nirgends was von einer Verteuerung der Alkoholpreise um die Folgen zu
finanzieren.
Wieviele Menschen werden durhc Alkoholisierte Menschen am Steuer
gefärdet oder gar verletzt/Getötet ?
Wer Trinkt schädigt sich selber und damit die Kassen,wer dann noch am
Verkehr teilnimmt oddr was unternimmt der macht es mit dem Vorsatz
andere zu schädigen.
Das erfüllt dann auch den Straftatbestand der Körperverletzung.
Interessant ist so nebenbei gesagt das die Alkoholindustrie mit
keinerlei Represalien belegt wird.
Die Bekannten Diskounfälle zeigen eine explosive Mischung.
Wo sind die Zahlen derer die ihren Arbeitgeber und damit die Wirtschaft
schädigen wenn sie mehr oder weniger angetrunken arbeiten ?
Ich hab mir die Glimmstengel fast abgewöhnt und nehme ausser zu
besonderen anlässen (Sylvester,Eigener/Fremder Geburtstag usw.) kaum
Alkohol auf.

Was mich etwas stört ist die sehr einseitige Hetzkampagne.
Schau dich mal um wie Raucher in verschiedenen Firmen drangsaliert
werden.
Zb. Telefonhausartige Raucherkabinen mit schlechter Entlüftung mitten
in der Halle um die Leute vorzuführen wie Schwerverbrecher.
Noch ist Rauchen Gesetzliche erlaubt und man zahlt Teuer dafür also
warum dieses dumme Spiel.
Weil man sich drauf eingeschossen hat.

Ja,da bin ich seit Jahrzehnten der Meinung das man dagegen was tun
sollte aber Akohol genießt den schutz Jahrttausendlanger Gewohnheiten.

Was passiert wenn man den Leuten ihre Volksdroge entzieht der sollte
sich mal mit der US-Amerikanischen Prohibition auseinandersetzen.
Da stehen sehr interesannte Sachen drinne die einem sonst nur in
verbindung mit den sogenannten harten Drogen einfallen '-)

Wenn der Staaat es mit der Gesundheit der Bevölkerung ehrlich meinen
würde dann wären Tabakwaren,Alkohol,und Kraftstoffbetriebene KFZ längst
Geschichte aber (Geld)gier ist ja bekanntermaßen schlimmer wie Reuma
'-)




@Andreas

Full Ack.

Autor: Unbekannter (Gast)
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@Dirk:

Du bist ein typsicher Süchtiger: Du suchst Ausreden, um das Rauchen
schön zu reden (Autoabgase, Lackdämpfe, Feinstaub, ...).

Kein Wunder schaffst Du es nicht, aufzuhöhren.

So lange Du das Rauchen durch die Rosarote Brille siehst, wirst Du nie
davon wegkommen. Denn das Rauchen extrem Gesundheitsschädlich ist, kann
heute als Tatsache angesehen werden. Darüber gibt es keine Diskussionen
unter Mediziner. Die Statistker liefern den Rest der Argumente.

Aber egal. Solange Du nicht selbst erkennst, dass Du süchtig bist und
es Dir selbst gegenüber zugibst und Du von alleine auf die Idee kommst,
dass Du nicht früher sterben willst als Deine Nicht-Raucher-Kollegen,
solange Du nur "für andere" aufhören willst, so lange wird es nicht
klappen.

Übrigens: Das Märchen mit den Steuereinanahmen der Tabaksteuer ist
schon längst widerlegt. In der Realität ist es so, dass der
Volkswirtschaftliche Schaden, den Raucher verursachen (Krankenkosten,
Produktivitätsausfall, etc.), ein vielfaches des Steueraufkommens durch
Tabaksteuer etc. beträgt.

Dazu gibt es inzwischen unzählige Studien, aus verschiedenen Ländern
und von verschiedenen Instituten.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ratbers Ausführungen über Alkoholismus ist weitestgehend zuzustimmen.

Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen einem
Alkoholiker und einem Raucher - der Alkoholiker mag zwar je nach
Erhaltungszustand mehr oder weniger übel riechen, aber er zwingt einem
im Gegensatz zum Raucher nicht zum "mitsaufen".
Eine "Fahne", von der man selbst besoffen wird, ist wohl noch keinem
Alkoholiker gelungen.

Alkoholiker schädigen die Allgemeinheit nur indirekt, aber nicht den im
Restaurant am Nachbartisch sitzenden Gast individuell.

Insofern sind Alkoholiker etwas sympathischer als Raucher.

Allerdings ist Alkohol in unserer Kultur sehr fest integriert; es
gibt ja wohl Regionen, in denen Bier als Grundnahrungsmittel angesehen
wird, und Wein gilt auch (je nach zugeführter Menge) als kultiviertes
Getränk.

Ein Schritt vorwärts wäre der stärker reglementierte Verkauf von
Alkohol und Zigaretten. Wie in anderen Ländern schon lange üblich,
sollten Verkaufsstellen dafür spezielle Lizenzen erwerben müssen, die
bei Nichteinhaltung der Verkaufsauflagen (Minderjährige) auch wieder
aberkannt werden.

Damit wären der Alk und die Fluppen aus dem Lebensmittelgeschäft
verschwunden, Zigarettenautomaten per se ein Ding der Unmöglichkeit
(kennt wer Schnapsautomaten?) und das Lizenzsystem würde sogar manchem
kleinen Zeitungskiosk das Überleben sichern.

Autor: dirk (Gast)
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@Unbekannter: Öhm, ich sehe, das ich süchtig bin ein, allerdings , heißt
das nicht das es andere Richtiger machen. Ich habe es zumindest
geschafft von 25 auf 15 täglich runter zukommen. :-)

Ich kämpfe mit mir weniger zu Rauchen , mir wird es zu Teuer, mit dem
Geld kann man was bessers machen : -)

Und das mit den Statisiken, weißt du bestimmt auch- traue keine
Statisik du du nicht selber gemacht hast. Denn ich glaube kaum das sich
ein Arzt sich hinsetzen tut und die Parameter Kontrolliert.

Und zu jeder Studie gibt was dagegen. ( Jetzt meine ich nicht das
Rauchen )

Aber ich sagte ja, Rauchen ist nicht gesund.
Warum wird Alkohol und Autos  etc. nicht verboten ?

Will sagen man hackt - jetzt auf das Rauchen bezogen rum  und läßt das
andere links liegen, was ist mit den Zeug im Essen ? Wer regt sich
darüber auf ? Ich habe keinen in den Supermarkt gesehen, der den
Geschäftfüher in den Hintern tritt!

Das man den Rauchern alles miss macht ist ja klar ist ja nur für seine
Gesundheit! Allerdings, ist das Richtig,dafür verhungere ich wenn ich
in 25 Jahren in Rente gehe, weil ich Gesund bin aber nicht zu Essen
kaufen kann, weil es keine Rente gibt.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Was mich etwas stört ist die sehr einseitige Hetzkampagne.
> Schau dich mal um wie Raucher in verschiedenen Firmen drangsaliert
> werden.

Raucher werden drangsaliert?  Das halte ich für ein Gerücht.

Von mir aus kann jemand rauchen, bis ihm der Qualm aus den Ohren kommt.
Aber mit einer Bedingung: Er soll es bei sich daheim in seiner Wohnung
machen, oder in der Wohnung von Raucherkumpels, oder in den
Vereinsräumen ihres Raucher-Vereins.

Das Problem mit den Rauchern: Sie sind nämlich immer der Meinung, sie
müssten die Nichtraucher mit ihrem giftigen Qualm beglücken.

Geschützt werden müssen die Nichtraucher vor den Rauchern, und nicht
umgekehrt. Denn wenn ein Nichtraucher ohne Glimmstengel im Büro neben
einem Raucher mit Glimmstengel sitzt, erleidet nicht der Raucher einen
erheblichen Nachteil, sondern der Nichtraucher!

Autor: dirk (Gast)
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Bla, bla , bla - Schaffen wir die Lärmquellen ab - kein Lärm -> gut für
die Ohren, Das Rauchen -> gut für die Lunge, usw.

Nichtraucher sind oft intoleranter als Raucher, ich Rauche nicht unter
Nichtraucher.

Ich würde dann sagen alle die ein Auto haben sollen das abschaffen, da
es Lärm macht und die Gesundheit belastet, sogar Lebensgefährlicher ist
als Rauchen! Allerdings , denke ich, würde die denken was für ein
Spinner.

Ich würde sagen alles was Qualm, Lärmt und strahlt wird abgeschafft
wegen der Gesundheit! SCHWACHSINN! Das wäre fast alles was unsere
Gesellschft ausmacht.

Und die besoffenen sind schon eine Gefahr wenn sie voll sind.

Aber wo sind den mal die Freiheiten des genusses?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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"Nichtraucher sind oft intoleranter als Raucher"

Gequirlter ... Unfug.
Wären Raucher tolerant, würden sie nicht in der Öffentlichkeit rauchen
und es gäbe rauchfreie Kneipen und Restaurants. Die aber gibt es im
Grunde genommen überhaupt nicht, und der noch mit Geruchssinn
ausgestattete normale Mensch stellt nach dem Besuch eines beliebigen
Restaurants fest, wie übel seine Kleidung stinkt.

Stellt man die Forderung nach Restaurants etc. mit atembarer Luft auf,
wird man von Rauchern angesehen, als hätte man irgendwas vollkommen
obszönes vorgeschlagen.

Ein Raucher, der in der Öffentlichkeit seiner Suchterkrankung nachgeht,
ist per se intolerant, weil er von seiner Umgebung erwartet, daß das
akzeptiert wird.

Ein gesunder Mensch, der gesund bleiben will, ist deswegen intolerant?


Rauchen ist im übrigen kein Genuss.

Das wird zwar gerne von der Tabakindustrie behauptet und von
Suchtkranken gerne wiedergegeben, aber die Industrie lügt und der
Suchtkranke kann aufgrund seiner Erkrankung keine unvoreingenommene
Beurteilung abgeben.

Sich Heroin zu spritzen, Happy-Pills zu werfen oder 'ne Linie Kokain
zu schnupfen hat mit Genuss auch nichts zu tun.

Kritisch ist hier wieder der Alkohol, ein Glas genießbaren Weins zu
trinken kann tatsächlich was mit Genuß zu tun haben ...
aber nach einer gewissen Menge und bei einer gewissen Regelmäßigkeit
ist das auch eine Suchtkrankheit.
Andererseits gibt es auch Suchterscheinungen im Umgang mit ganz
alltäglichen Dingen wie Nahrungsmitteln.

Autor: Mike (Gast)
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<Rauchen ist im übrigen kein Genuss.

na na na. aus meiner zeit als raucher weiß, das es ein absoluter genuß
ist. allein schon die bewegungen, das abspannen können, der
beruhigungseffekt, seele bäumeln lassen...und vor allen dingen die
pausen! wenn du als raucher eine raucherpause machst, sagt fast keiner
was. aber stell dich mal als nichtraucher während einer raucherpause
dazu. dann heißt es gleich, ob ich nichts zu tun hätte..
und wenn ich daran denke, was allein von kontakten/deals/tratsch in der
raucherecke zu bekommen war...

jetzt bin ich seit ein paar jahren nichtraucher, und vermissen tue ich
diese dinge schon.
dafür nervt mich jetzt extremst der gestank von dem zeug. habe ich als
raucher nie mitbekommen....
aber ich bin froh, daß ich nicht mehr rauche. allein schon das geld.
sterben müssen wir alle, und es gibt raucher, die leben länger als
sportler. also laßt es doch die raucher drauf ankommen *g

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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.

   "na na na. aus meiner zeit als raucher weiß, das es
   ein absoluter genuß ist. allein schon die bewegungen,
   das abspannen können, der beruhigungseffekt, seele
   bäumeln lassen..."

Worte eines Suchtkranken. Auch ein Heroinabhängiger auf "Turkey"
sieht das so.

Bäumeln?

Autor: Ratber (Gast)
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>Rauchen ist im übrigen kein Genuss.

Rauchen ist kein Genuss aber Alkohol schon.

Interessant.

Kann es sein das Dirk garnicht so daneben liegt ? '-)

Autor: Mike (Gast)
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>Worte eines Suchtkranken. Auch ein Heroinabhängiger auf "Turkey"
>sieht das so.

gut, dann bist du ein massenmörder. weil du heute schon bestimmt
dutzende, wenn nicht sogar 100te keime getötet hast...alles eine
ansichtssache...
habe heute döner gegessen, bin jetzt mitschuld, das kinder schaafe
ermordet worden sind...

<Bäumeln?
du hättest jetzt "schwarze fische fliegen tief" antworten müssen,
dann hätte ich dir einen kleinen schwarzen koffer per mail geschickt

Autor: vornüber (Gast)
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>>Nichtraucher sind oft intoleranter als Raucher, ich Rauche nicht
>>unter Nichtraucher.

Sind Nichtraucher deshalb intoleranter weil Sie nie unter Rauchern
rauchen? Aber Raucher dagegen so tolerant sind, bisweilen nicht unter
Nichtrauchern zu rauchen?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Du hast aber schon gelesen, daß ich das als äußerst problematisch
dargestellt habe, oder?
Das ist doch das heimtückische am Alk, daß der gesellschaftlich so
akzeptiert ist, nur wer zuviel säuft, der fällt unten aus der
Gesellschaft 'raus. Und bis kurz vor dem Fallenlassen wird der
Alkoholsüchtige von der Gesellschaft ignoriert.
Auch toll.
Und gleichzeitig werden im Fernsehen immer noch Sendungen von
Bierbrauereien "präsentiert". Und an Häuserwänden hängen
Zigarettenautomaten, an die völlig ohne Kontrolle auch Kinder
herankönnen. Und in Supermärkten stehen vor den Kassen Regale mit
"Miniaturen", nur etwas höher als die "Greifware", die das
Einkaufen mit kleinen Kindern so lästig macht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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(das letzte bezog sich auf die Äußerung von ratber)

Autor: dirk (Gast)
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Wenn einer Alki ist - hat er Kündigungschutz , es um eine Krankheit
handelt und behandelbar ist. Rauchen nicht, obwohl es von den enzug
erscheinung wie Heroin ist.

Aber mir gings nicht ums rauchen sondern, wie hier nur ums Rauchen
dreht und man überzieht das es auch andere viel Gefährliche sachen
gibt, die man einfach unter den Tisch fällt.

Warum reden wir nicht mal von den Gefahren von Autos?
ganz einfach, weil wir alle gern Auto fahren und die gefahren
vergessen!

Die meisten Gefahren, nach meiner Meinung nach gehen von der Arbeit aus
und aus den Moralvorstellungen die wir alle haben, das einen "Kaputt"
macht.

Autor: Ratber (Gast)
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@Rufus

>Und an Häuserwänden hängen
>Zigarettenautomaten, an die völlig ohne Kontrolle auch Kinder
>herankönnen.

Ja und nicht zu vergessen die Alcopops an die Jugendliche ebenfalls
ohne PRobleme drankommen.

Was soll das ?
Es geht nicht darum wie ich drankomme sondern wer wieviel säuft und da
sind Kids ganz vorne dabei.

Ich glaube das Alkoholproblem wird auch dann noch runtergespielt wenn
die Leute sich reihenweise mit ihrem Schnaps anzünden.



>Und in Supermärkten stehen vor den Kassen Regale mit
>"Miniaturen", nur etwas höher als die "Greifware", die das
>Einkaufen mit kleinen Kindern so lästig macht.

Ja,direkt neben den Schnapsminiaturen mit Fruchtwasser. '-)



Nochwas zum Genuss:

Du willst anderen allen ersntes vorschreiben was genuss ist ?

Ich finde an Alkohol überhaupt nix genussvolles aber ich rede es
anderen nicht ab.
Wenn beim alk nur um den Genuss geht warum saufen dan nicht alle
"Bleifrei"
Schmeckt angeblich genauso nur ohne die Folgen des Alkohols.
Was ist dann daran gelogen ?
Der Geschmack oder das man doch Abhängig vom Rausch ist ?

Autor: dirk (Gast)
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@Rather - hat was!

Gucken wir mal als wir "Erwachsen" wurden und den Schnaps und Bier
trank um cool und Erwachsen zu tun.

An Alkohol wir man immer dran kommen - es liegt allerdings daran was
man mit den Alkohol bezweckt.

Ein Alki säuft um zu vergessen das er Probleme hat.

Angeblich wenn jemand 1 Flasche Bier jeden Tag trinkt, zählt er als
abhänig, obwohl diese Menge als Gesund gilt.

Aber wenn ein Lackierer die Giftige Dämpfe in die Lunge bekommt, kann
er kämpfen um als Berufkrankheit vor Gericht durch zubekommen. Da ist
die aufregung recht klein.

Genuss ist Geschmack Sache

Autor: Ratber (Gast)
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>Aber wenn ein Lackierer die Giftige Dämpfe in die Lunge bekommt, kann
>er kämpfen um als Berufkrankheit vor Gericht durch zubekommen. Da ist
>die aufregung recht klein.

Tja,wie ich schon sagte.
Alkoholismus ist die älteste Volkskrankheit und die am besten
ignorierte.

Autor: Unbekannter (Gast)
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@dirk:

> ich vergass zu verwähnen - auch in Lebensmittel ist Chemie
> drinne die Krebs auflösen können.

Was ist ungesünder: Rauchen oder Essen?


> Angeblich wenn jemand 1 Flasche Bier jeden Tag trinkt, zählt
> er als abhänig, obwohl diese Menge als Gesund gilt.

Bitte die Quelle dafür nennen, dass eine Flasche Bier am Tag gesund
wäre.


> Ich würde dann sagen alle die ein Auto haben sollen das
> abschaffen, da es Lärm macht und die Gesundheit belastet,
> sogar Lebensgefährlicher ist als Rauchen!

  [...]

> Die meisten Gefahren, nach meiner Meinung nach gehen von der
> Arbeit aus


Tödliche Arbeitsunfälle im Jahr 2004: 645

(Quelle: Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften
http://www.hvbg.de/d/pages/statist/unfall/au/tod.html)


Verkehrstote im Jahr 2004: 5.842

(Quelle: Statistisches Bundesamt
http://www.destatis.de/basis/d/verk/verktab6.php)


Vorzeitige Todesfälle wegen Rauches jährlich: ca. 110.000

(Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
http://www.bzga.de)


> Nichtraucher sind oft intoleranter als Raucher

Ein Raucher und ein Nicht-Raucher sitzen auf einer Parkbank. Der
Raucher zündet sich eine Zigarette an.

Der Nicht-Raucher frägt den Raucher: "Würden Sie bitte in Ihrer
Wohnung rauchen, und nicht in der Öffentlichkeit?"

Der Raucher antwortet dem Nicht-Raucher: "Würden Sie bitte in Ihrer
Wohnung nicht rauchen, und in der Öffentlichkeit rauchen?"

Wer ist intolerant?

Autor: dirk (Gast)
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hast du mal nachrichten über Lebensmittel gesehen?
(Gammelfleisch) oder Zusatzmittel in Lebensmittel ( E Reihe )?
oder Generzeugnisse?

Auf der Dauer beides! - Wer die Disposition zu Krebs hat, steigt die
Wahrscheinlichkeit an Krebs zusterben durch Rauchen!

Frage deinen Arzt oder gucke Diverse Gesundheitsendungen.

Das letzte ist was für den Popo.

Warum fährst du Auto, du behinderst Leute die über die Strasse gehen,
Kinder müssen auf Autofahrer aufpassen, wieso nicht umgekehrt.
Der vergleich zieht nicht!  Oder hättest du gern das man dir über die
Füsse fährt?

Bitte gebe mir mal die genauen gesichtpunkte an die zur diesen
Statistiken führten ( Randbedingungen ).
Da kann man dazu nicht lesen, man fragt nur war er Raucher, ah!
deswegen der Krebs. Aber wenn sagt nö man ist Nichtraucher, und stirbt
an Lungenkrebs dann soll es Erblich sein.

Kannst du mir sagen wieviel tote NACHWEISLICH auf rauchen beziehen?
Das gibts nicht! Es ist eine Hochrechnung und kein Nachweis.

Siehe Bundestagwahl, was da rausgekommen ist.

Und wo steht mit anerkennen von Krankheiten, die Berufbedingt sind.
Wenn einer vom Haus fällt, ist es dramatisch, aber wenn jemand sich
vergiftet, das dauert lange Zeit, die man Beweisen muß das es darauf
beruht.

Stichwort Amalgan! Gibts dazu auch eine Statistik, wieviel Leute dazu
beschwerden hatten?

Damit eins klar ist, rauchen ist gefährlich und sollte abgeschafft
werden!

Aber jetzt sind wir wieder beim rauchen :-(

Autor: dirk (Gast)
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Autor: Ratber (Gast)
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>Vorzeitige Todesfälle wegen Rauches jährlich: ca. 110.000
>(Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung



Ja leider steht da nicht wieviele Fälle gesichert sind.
Da man ja bei Rauchern gerne übertreibt sollte man vorsichtig sein.
Wenn ich da an die Bzga Zahl für 2000 denke (500'000) dann denke ich
das die Hälfte näher an der Warheit ist.


Im übrigen fehlt da nochwas.

40'000 durch Alkohol




PS:

Nichtraucher schädigen den Staatshaushalt '-) g (Scherz)

Autor: Billie (Gast)
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Ja Nichtraucher leben länger also sollten sie auch mehr Rentenbeiträge
zahlen

Autor: Ratber (Gast)
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Hehehe,naja das Aufrechnen bringt nur nix.

Ich stell mir nur gerne vor was passiert wenn die Leute plötzlich das
Qualmen einstellen.

Man lebt gesünder,keine Frage aber man lebt im schnitt auch länger.

Neben mehr Rentenbeiträgen ,wie du angerissen hast,würde die
Tabakindustrie nebst Zigarrenläden usw. wegfallen also mehr
Arbeitssuchende.
Der Gesundheitsaparat (Müßte doch eigentlich Ungesundheitsaparat heißen
denn wenn keiner Krank wird dann gäbe es den Verein nicht)wäre auch um
einige Ärtzte ärmer und die Industrie drumrum mit weniger Umsatz
gesegnet was wieder Arbeitsplätze kostet.
Dem gegenüber steht dann eine höhrere Produktivität und eine längere
Lebensarbeitszeit aber ohne Die Steuern aus dem Komplex gleicht sich
das in etwa aus.
Woher die zusätzlichen Arbeitsplätze kommen sollen ist mir aber
schleierhaft.
Vieleicht woanders denn wer keine Kippen kauft der kauft was anderes
Vieleicht mehr Alkohol.
Vieleicht frisst er auch einfach mehr.


Tja und da die vielen Arbeitslosen Geld kosten hat sich das mit dem
Wirtschaftlichen Schaden durchs Qualmen auch soweit erledigt.

Unterm Strich liegen die Problem ganz woanders.

Die Kosten Steigen,Die Löhne Fallen,Absicherungen fallen weg und
Arbeitsplätze wandern auch ab.

Wo liegt da der Fehler ? '-)

Autor: Mike (Gast)
Datum:

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<Die Kosten Steigen,Die Löhne Fallen,Absicherungen fallen weg und
<Arbeitsplätze wandern auch ab.

<Wo liegt da der Fehler ? '-)

Kein Fehler. Entwicklung nennt man das. Als sie hier noch von Baum zu
Baum gesprungen sind, war im arabischen Teil das kulturelle und
wirtschaftliche Zentrum. Juristik, Landwirtschaft, Medizin, Handel etc
war da unten weit ausgebildet, und hier in europa saß noch der
Urmensch. ca 2000 Jahre später war es andersrum, da sprang man da
untern von baum zu baum und hier wurde die atombombe und raumfahrt
entwickelt. und jetzt dreht sich das blatt ganz einfach..

Autor: Michael (Gast)
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Mal abgesehen davon, dass dieses Thread mit den letzten Beiträgen ein
wenig vom eigentlichen Thema abgekommen ist, möchte ich noch mal mein
Beitrag zum ursprünglichen Thema geben.

Ich habe diesen Thread aufmerksam verfolgt, und ich muss sagen, mir
fällt die Sichtweise doch zu negativ aus. Das hört sich ja an, als
stünde Deutschland kurz vorm Zusammenbruch und man wartet nur noch auf
den großen Knall. Was sollen denn da andere Länder in Afrika o.ä. sagen
:-) Da bin ich anderer Meinung. Sicherlich hat Deutschland große
Probleme, und das in vielen Bereichen. Aber wäre es nicht ein Fehler,
vor diesen Problemen zu erstarren anstatt sie zu versuchen zu lösen.

Es ist ja nicht so, dass z.B ein Land wie Schweden, zu dem
hinaufgeschaut wird im Bildungsbereich, keine Probleme hätte. Die
hatten ganz ähnliche Probleme im Bildungsbereich wie wir, und okay, sie
haben sie mittlerweile gelöst. Aber warum sollten wir das nicht auch
schaffen.

Mir ist die Sehensweite einzelner in Deutschland oft zu negativ, zu
pessimistisch! Natürlich muss man über Probleme reden und diskutieren,
aber irgendwann muss dann auch Schluss sein und man muss sich einfach
mal was trauen. Ich denke, wenn jeder im Kleinen jeden Tag versucht
sein Bestes zu geben, ist uns schon viel geholfen!!

Und zum schluss noch ein kurzes wort zur Globalisierung. Man hört oft
das Vorurteil, die Globalisierung vernichtet Arbeitskräfte, unsere
Industrie blutet durch die Globalisierung aus. Aber ist es nicht auch
so das wir ganz erheblcih von dieser Globalisierung profitieren,
ichsgae nur Stichwort Exportweltmeiser! Zudem möchte doch hier keiner
mehr ernsthaft mit Billiganbietern aus Südostasien mithalten wollen,
wenn es darum geht, "anspruchslose" Massenartikel herzustellen. Dafür
hat jeder für sich hier viel zu große ansprüche an sein Lebensstandard,
den keiner von uns mehr missen möchte. Und wenn ich mir die
Umweltprobleme in China anschaue, möchte ich nciht tauschen.

Also meiner Me3inung brauchen wir alle ein bischen mehr Optimismus,
natürlich haben wir Probleme, natürlich muss man auch darüber
diskutieren, aber wenn jeder im Kleinen versucht, sein Bestes zu geben,
glaube ich ganz fest daran, das Deutschland auch in Zukunft eine sehr
gute Chance hat.

Gruß
Michael

PS: Ich denke, Deutschland ist besser, als wir es wahrhaben wollen!

Autor: Mike (Gast)
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<ichsgae nur Stichwort Exportweltmeiser
genau. hergestellt, entwickelt und versendet in einem billiglohnland
von einer deutschen firma. da hast du deinen "exportweltmeister"

<Zudem möchte doch hier keiner
<mehr ernsthaft mit Billiganbietern aus Südostasien mithalten wollen
von möchten kann keine rede sein. müssen! und was du da als
billiganbieter titulierst, gibt es seit mitte der 90er nicht mehr.
dein "billiganbieter" ist deswegen für dich "billig", weil sein
produkt nicht 3stellig kostet, sondern gerade mal 2 stellig. aber du
verwechselst "billig" mit preiswert. großer unterschied.
ich sage nur 4kanal-fernbedienung/empfanger mit 128bit-rollcode,50m
Reichweite, klein, schnucklig, energiesparend zu 14 euro der satz.
das ist nicht billig, sondern preiswert...und so schaut es aus.

<Dafür
<hat jeder für sich hier viel zu große ansprüche an sein
<Lebensstandard,
<den keiner von uns mehr missen möchte.
mein dvd-plavyer hat vor 2 jahren mich 49€ gekostet, kommt von einem
deiner "billiganbieter" läuft seit jahren mehre stunden am tag (ich
liebe musik-mp* auf dvd*g) und (toi toi toi) hält......alles klar was
ich meine?

<Und wenn ich mir die
<Umweltprobleme in China anschaue, möchte ich nciht tauschen.
genau, weil du ja bei dir zu hause absolut direkt und tagtäglich
betroffen bist, oder was?

<aber wenn jeder im Kleinen versucht, sein Bestes zu geben,
<aglaube ich ganz fest daran, das Deutschland auch in Zukunft eine
<sehr gute Chance hat.
na das ist doch was. wenn die ferien vorbei sind und du in der schule
deinen "mein schönstes ferienerlebnis"-aufsatz schreibst, dann hast
du ja schonmal einen schönen abschluß-satz

träumer gibt es, oh mann...

Autor: Michael (Gast)
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Ich möchte das jetzt nicht bis ins kleinste Detail ausdiskutieren, aber
ich bin der Meinung, das uns ein bischen mehr Optimismus manchmal
richtig gut tun würde.

<Dafür
<hat jeder für sich hier viel zu große ansprüche an sein
<Lebensstandard,
<den keiner von uns mehr missen möchte.

Damit meinte ich, dass hier keiner mehr für 2€ die Stunde arbeiten
möchte und auf sämtliche soziale Absicherung verzichten möchte. Ich
denke, das ist hier ein bischen verloren gegangen, das Bewusstsein, was
man eigentlich alles in Deutschland hat, einfach weil man es als
Selbstverständlcih ansieht. Natürlich muss man sich dabei auch fragen,
ob man das alles wirklich noch braucht (Stichwort: alle möglichen
Versicherungen usw. ) Aber ich denke letztendlich möchte keiner von uns
darauf noch verzichten. Die Konsequenz ist, das wir nie mit einem
Billiglohnland mithalten können und halt eben auch nciht wollen, dafür
nämlich müssten wir unseren Lebensstandard stark einschränken. Was uns
bleibt, sind Sachen herzustellen, die die anderen nicht können,
innovativ zu bleiben. Nicht zu vergessen das deine DVD irgendwann mal
in Deutschland entwickelt wurde, und in den ersten Jahren, als sie neu
war, damit gutes Geld verdient wurde.


<Und wenn ich mir die
<Umweltprobleme in China anschaue, möchte ich nciht tauschen.
genau, weil du ja bei dir zu hause absolut direkt und tagtäglich
betroffen bist, oder was?
Auch das passt zum Thema, vieles was wir hier haben, ist uns gar nicht
mehr bvewusst, das wir es haben, weil es für uns selbstverständlich
ist. Ich bade z.B gerne im Sommer in der Weser, sehe aber auch, das es
nciht selbstverständlich ist, das nicht überall das Wasser so sauber
ist, dass man darin Baden kann.

Meine Einstelling ist die, dass es nichts bringt, vor bestehenden
Problemen, die Deutschland natürlich hat, zu resignieren, sondern
optimistischer und selbstbewusster in die Zukunft zu schauen. Warum
sollten wir die Probleme nicht lösen können?!

PS: Ich bin kein Schüler, schon lange nicht mehr :-)

Autor: Michael (Gast)
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PPS: Nicht zu resignieren, sondern mit einer gesunden Protion Optimismus
an die Probleme heran zu gehen, gilt natürlich nciht nur im Großen,
sondern auch im Kleinen!

Autor: Karl Müller (Gast)
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<Meine Einstelling ist die, dass es nichts bringt, vor bestehenden
<Problemen, die Deutschland natürlich hat, zu resignieren, sondern
<optimistischer und selbstbewusster in die Zukunft zu schauen.

und das bringt welchen erfolgt? Mit einem lächeln sterben, oder was?
es ändert absolut nichts an der problematik, wenn wir alle optimistisch
durch die gegend wanken wenn es keinen anlaß dazu gibt.
alles andere ist nur unrealistisches waldorf-gelaber.
wenn ich keinen cent in der tasche habe, keine aussicht auf mehr geld,
dann soll ich also optimistisch und selbstbewußt zu lidl/aldi/etc gehen
...und dann? bekomme ich da was umsonst weil ich da so optimistisch und
selbstbewußt hingehe, oder wie?

erkläre doch mal genau, was das bringen soll.

bekannte von mir ist frisöse. sie bringt 630 netto bei 200h arbeit nach
hause. das sind 3,30/h. nicht ganz deine 2€.
50km östlich (polen) wäre sie mit diesem gehalt überbezahlt.
was sagst du lieber Michael, zu dieser Dame? Einfach selbstbewußt und
optimistisch in die Zukunft schauen? Die Wunderwaffe kommt? Armee Wenk
holt uns raus oder was?


>PS: Ich bin kein Schüler, schon lange nicht mehr :-)

schlimm genug....

Autor: k06 (Gast)
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Ich dachte mir ich geb mal meinen Senf dazu !

Die ganzen Demokraten die da oben auf ihren Thronen hocken,
mit ihrer Limousine zur Arbeit fahren,
jeden Tag im 5 Sterne Restaurant essen;
Die interessieren sich bestimmt nicht für die Zukunft unseres
Landes oder warum kleine Unternehmen zugrunde gehen!
Wahrscheinlich ist das Motto:
,,Ich verdiene mir ne goldene Nase, lebe reich und wenn ich sterbe
kommt ein anderer".Ein Teufelskreis.

Noch etwas zu dem Argument das Politiker große Gehälter haben,
weil sie so nicht betechlich seien:
Ein Politiker dem was an seinem Land und seinem Volk liegt wird niemals
bestechlich sein!!!

Wenn diese hochnäsigen Politiker mal aus ihrem Regierungsviertel raus
gehen würden, könnten sie sehen wie es uns geht.
Überall irgendwelche Banden, Drogendealer und sonstige Kriminelle.
In den Schulen (meist Hauptschulen mit hohem Ausländeranteil) gibt
es Tag für Tag Schlägereien.Kein Wunder, wenn die Jugendlichen
diese sexistischen und gewaltverherrlichenden Lieder von Aggro Berlin
hören.Im Fernsehen läuft für die Jugend auch kein besonders
Intelligenzförderndes Programm.Die kommen von der Schule und schauen
sich irgendwelche perversen Talkshows an.Keine Kinder-Keine Zukunft.
Aber die Politiker interessieren sich nur für irgendwelche verdrehten
Machtwahlen, lächeln in die Kamera und fliegen ab und zu mal nach
Amerika um George Bush in den A**** zu kriechen.

Wenn das so weitergeht haben wir bald Amerikanische Verhältnisse.

Autor: Icke (Gast)
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Um Gottes Willen, bloß kiene amerikanischen Verhältnisse !
Irgendwie habe ich die Amis gefressen.
Ich habe beruflich auch viel mit den Ami's zu tun. Also mein Eindruck
ist, immer einer große Klappe, wir sind die Schönsten, die Größten und
sowieso....
Aber wenn es dann mal konkret wird, wirklich mal zugesagtes
einzufordern, dann ganz klein mit Hut...und bla, bla, bla

Aber es ist auch unsere amerikanische Konzernführung, die mir
unmißvetsändlich vermittelt, das es nur um Aktionäre geht, kein bischen
mehr um die Produkte, die bei uns erdacht und produziert werden, damit,
womit sich der Deutsche Ursprung einen Namen gemacht hat. Der
Mitarbeiter sei das höchste Gut, Arbeitssicherheit vorne und hinten,
alles bla, bla. Wird er dann entlassen, kräht kein Hahn mehr nach ihm,
und was aus ihm wird....

Es ist zum kotzen, das sich alles so ums Geld dreht, und Deutschland
mitten drin, und zockt die eigene Bevölkerung ab wo es nur geht.
Gute Nacht

Autor: Ratber (Gast)
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@Mike

>Kein Fehler. Entwicklung nennt man das. Als sie hier noch von Baum zu
>Baum gesprungen sind, war im arabischen Teil das kulturelle und
>wirtschaftliche Zentrum. Juristik, Landwirtschaft, Medizin, Handel
etc
>war da unten weit ausgebildet, und hier in europa saß noch der
>Urmensch. ca 2000 Jahre später war es andersrum, da sprang man da
>untern von baum zu baum und hier wurde die atombombe und raumfahrt
>entwickelt. und jetzt dreht sich das blatt ganz einfach..

Ach du meinst es wird hier so wie da ?

Danke aber darauf kann ich verzichten


@Michael

> Nicht zu resignieren, sondern mit einer gesunden Protion Optimismus
>an die Probleme heran zu gehen, gilt natürlich nciht nur im Großen,
>sondern auch im Kleinen!

Ja,das hab ich mir ano 96 auch gesagt und mir überlegt ob ich mir ne
neue Karre kaufe oder meinen alten noch einige Jahre länger trete und
das Geld anlege.

Ich hab letzteres getan.
Ob es bald kein ausreichende Rente mehr gibt oder ob man demnächst bis
70 Arbeiten kann juckt mich nicht mehr.
Also alles Entspannt.
Aber die meisten haben die Möglichkeit eben nicht.

@Icke

>Um Gottes Willen, bloß kiene amerikanischen Verhältnisse !

Zuspät,die haben wir doch schon seit Ende der 50er.
Jeden Dreck macht man hier nach.
Bis ende der 70er war Grafitti sogut wie unbekannt,heute wird alles
vollgeschmiert was frei ist.

Jüngeres Beispiel:

Nachdem die Fetten US-Kinder vor drei Jahren noch für Schlagzeilen
sorgten so rollt Heute die Fettwelle in Germany.

>Ich habe beruflich auch viel mit den Ami's zu tun. Also mein
Eindruck
>ist, immer einer große Klappe, wir sind die Schönsten, die Größten
<und sowieso....

Ja,ich auch und ich hab seit Jahrzehnten immer einen netten Spruch
dafür.

Die meisten Amis entwickeln sich nur bis zum 14. Lebensjahr.
Danach wachsen se nurnoch '-)

>Es ist zum kotzen, das sich alles so ums Geld dreht, und Deutschland
>mitten drin, und zockt die eigene Bevölkerung ab wo es nur geht.
>Gute Nacht

Ja eben.
Davon red ich ja die ganze Zeit.

Bin mal gespannt wann die letzten ihre Rosa brille für nen stück Brot
tauschen und aufwachen. ggg

Autor: Beobachter (Gast)
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Oha! Ich wollte eigentlich keine Raucher-NR Diskussion lostreten, aber
Ratber schrieb ja etwas vom "Unsinn um die Zigarettensteuern", darum
gebe ich etwas verspätet auch noch mal ein paar Gedanken zur Diskussion
über Volksdrogen zu besten:

Natürlich gibt es ebenfalls einen großen volkswirtschaftlichen Schaden
bedingt durch Alkoholmissbrauch. RTL hat in seinen Nachrichten vor ein
paar Wochen dazu Zahlen angegeben, die wie folgt lauten:

Volkswirtschaftlicher Schaden durch Alkohol: 20,6 Mrd. EUR
Volkswirtschaftlicher Schaden durch Rauchen: 16,6 Mrd. EUR

Quelle und Zeitraum wurde nicht angegeben bzw. ist mir nicht mehr im
Sinn. Fantasiezahlen sind es aber bestimmt nicht, die wären leicht zu
wiederlegen und würden dem Ruf von Peter Klöppel (den ich als guten
Moderator schätze) ebenfalls abträglich sein.

Der für mich entscheidene Unterschied zwischen Alkohol und Nikotin ist
aber folgender: Alkohol kann zwar missbraucht werden, er muss es aber
nicht. Viele Millionen Menschen trinken einfach ihr Glas Wein, ihr Glas
Bier, ihren Äppler usw. ohne jemals ein medizinisches Problem zu
bekommen. Ein generelles Alkoholtabu (von einem Verbot möchte ich
erstmal nicht sprechen, sonst gibts noch eine Diskussion über die
Prohibition und deren Folgen:)) würde gerade diesen vernünftigen und
problemlosen Umgang mit Alkohol betrafen, nur weil andere Zehntausende
ständig über die Strenge schlagen (um es milde auszudrücken). Trotzdem
ist es sehr wichtig darauf hinzuwirken, den Nachwuchs (Kinder, Schüler)
möglichst vom Alkohol fernzuhalten (soweit dies gelingt) und die Gesetze
entsprechend danach auszurichten (Preisgestaltung, Werbeverbot,
Kontrollen usw.).

Nikotinkonsum in Zigarettenform ist immer ein Missbrauch, mindestens an
der eigenen Gesundheit, meist auch an der Gesundheit anderer
(Passivrauchen). Es gibt beim Zigarettenrauchen durch Lungeninhalation
kein "je mehr Zigaretten, desto gefährlicher" und auch kein "je
milder die Zigarette, desto ungefährlicher".  Bereits wenige
Zigaretten täglich über einen gewissen Zeitraum bedeuten ein enormes
Risiko, später ein Lungenkarzinom zu bekommen. Darin ist sich der
überwiegende Anteil der Fachärzte einig. Das Problem dabei ist, dass
diese Krebsart im Vergleich zu vielen anderen Krebsarten nur sehr
schwer therapierbar ist, eine Heilung ist nach aktuellem Stand sogar
überhaupt nicht möglich. Von 5 Patienten mit einem festgestellen LK ist
nach einem Zeitraum von 5 Jahren nur noch einer am leben. Viele andere
Krebsarten haben da eine deutlich bessere Bilanz vorzuweisen. Selbst
Passivrauchen wird mittlerweile als große Gefahr angesehen, weil im
Nebenstrom der Zigarette, bedingt durch die geringere Temperatur beim
Abbrand, sich sehr aggressive Stoffe bilden, welche die umgebenden
Personen dann inhalieren.

Nach meiner Erfahrung lässt sich kein Raucher von einem Nichtraucher
überzeugen, es sein zu lassen. Das ist ein hoffnungsloses Unterfangen.
Einsicht kann nur durch die eigene Gruppe, nämlich die Raucher selbst
erfolgen. Der nahezu beste Therapeut ist der (leider) an Lungenkrebs
erkrankte Langzeitraucher. Hat man auch nur EIN solches Schicksal mit
all seinen Begleitumständen (Verlauf der Krankheit, Rückbetrachtung,
verbleibende Restzeit und -Lebensqualität) mal ausführlich
kennengelernt, sei es auch nur dokumentarisch, dann kommt die Einsicht
automatisch, jedenfalls bei gesundem Menschenverstand. Wenn dann der
Betroffene nach eigener Aussage auch noch bitterlich sein Verhalten
bereut und das den Zuhörern als Warnung für ihr Leben mitgibt, dann
zeigt das Wirkung.

Mit der Qualmerei aufzuhören ist übrigens nie zu spät. Dieses
großartige Organ Lunge reinigt sich tatsächlich selbst, es braucht
"nur" ca. 15 Jahre dafür, dann sind die ganzen Zigaretten bedingten
Teerablagerungen wieder abgebaut. Gleichzeitig hat man 15 Jahre lang
die Kohle für die Kippen eingespart. Da kommt ein hübsches Sümmchen
zusammen, das man doch wunderbar für schicke Schaltungen oder sonstwas
investieren kann.

@T.M.
Du hast recht, die Entscheidung ist wirklich der Horror. Trotzdem hätte
er besser daran getan auf die Ärzte zu hören, die ihm dringend
Bestrahlung+Chemo angeraten hatten. Er ist diesem Rat auch einige
Monate später gefolgt, leider hatte der Tumor da bereits stark in
andere Organe getreut. Auch Hyperthermie konnte da nicht mehr viel
ausrichten. Es war seine Entscheidung, aber es war keine gute
Entscheidung. Ich wäre jedenfalls sehr vorsichtig den Rat der Fachärzte
zu mißachten. Und auf die sog. sponate Selbstheilung zu setzen, ist wie
auf einen Sechser mit Zusatzzahl zu warten. Aber bloß keine Diskussion
an dieser Stelle über Heilungsmethoden, dieses Faß möchte ich hier
nicht aufmachen, das gehört nicht in diesen Thread.

@Rufus
Das ist ja die Absurdität, das sich die Menschen stärker durch Terror
bedroht sehen, als durch sog. Alltagsgefahren. Mal abgesehen von
schweren Krankheiten kommen die Menschen vor allem im Straßenverkehr um
und das jeden Tag (oder werden neuerdings von einstürzenden Dächern
erschlagen).

@dirk
Es gibt vielfältige andere Belastungen in unserer Umwelt, da stimme ich
dir zu. Diese Belastungen sind aber im allgemeinen bei weitem nicht so
gefährlich, wie die ca. 1500 Stoffe, die im Zigarettenrauch sind, und
direkt in unser Atemorgan eingebracht werden (Zigarettenrauch enthält
u.A. Blausäure) und dort die Zellen angreifen. In unserem Körper
subsummieren sich Gifte aus der Umwelt, den Lebensmitteln, der
Arbeitswelt, dem Hobby, dem besagten Laster usw. Sollten wir da nicht
froh sein wenigstens dort, wo wir selbst eingreifen können, uns
Schadstoffe vom Leib zu halten? Die heile Welt gibt es nicht, aber ein
paar Dinge können wir schon selber tun.

@Andreas
Dein Text gefällt mir! Ich glaube aber nicht an radikale Umbrüche. Wenn
man so zurückblickt gab es auch in der Vergangenheit (aus damaliger
Sicht) scheinbar ausweglose Krisen. Ich erinnere nur an die Ölkrise und
das damalige Sontagsfahrverbot (die Leute glaubten jetzt ist Schluss mit
Öl und trotzdem gab es nur Einschränkungen und nicht den Ruf nach Abkehr
vom Öl). Nach meiner Beobachtung stehen wir nicht vor radikalen
Umbrüchen, sondern befinden uns bereits in einem Zeit der andauernden
Umgestaltung. Die Sozialsysteme werden neu ausgerichtet, hoffentlich
einigermaßen gerecht. Die Arbeitswelt wird sich auf höhere
Produktivität einrichten. Es wird wohl ein Kombilohn-Modell kommen. Die
Beschäftigung wird eher stagnieren oder leicht sinken. Das ist aber
stark brachenabhängig, die Industrie baut eher noch ab,
Dienstleistungen werden mindestens dieses Jahr zunehmen, bzw. tun dies
bereits (wegen WM)).

@Ratber
Es ist wirklich so, dass es dem überwiegenden Teil der Wirtschaft
derzeit gut geht. Dass daraus keine neuen Jobs entstehen ist ein seit
Jahren beobachteter schlimmer Begleitumstand. Dennoch ist es wahr, der
IFO-Geschäftsklima Index (über 5000 befragte Unternehmen geben
Auskunft) ist nur einer von vielen Messmethoden, die die satte
Auftragslage bestätigen. Allein der DAX liegt wieder bei fast 6000
Punkten und zeigt steil nach oben. Wo auch immer derzeit ein
Unternehmenssprecher sich über die Auftragslage auslässt, man sieht die
Herren in schickem Grau freudig in die Kamera lächeln. Vorbei sind die
trüben Minen von letztem Jahr, als selbst abwärtstrendige Prognosen
noch in den Keller geredet wurden. Wie gesagt, eine Kehrtwende am
Arbeitsmarkt leitet niemand daraus ab. Dennoch sollten wir froh sein,
wenn die schlechte Stimmung erstmal aufhört. Probleme gibt es doch
trotzdem en Mass.

Lasst uns ein Apfelbäumchen pflanzen (Michael macht das gerade für uns
:)), auch wenn morgen der Atomkrieg beginnt. Oops, jetzt hör ich besser
auf.

Ein Beobachter

Autor: Ratber (Gast)
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@Beobachter


> Fantasiezahlen sind es aber bestimmt nicht, die wären leicht zu
>wiederlegen und würden dem Ruf von Peter Klöppel (den ich als guten
>Moderator schätze) ebenfalls abträglich sein.

Das ist ja das schöne beim Rauchen.
Die Zahlen sind weder zu bestätigen noch zu wiederlegen.

Damit man mal versteht wie die 100'000 für 2004 zustandenkommen sollte
man mal schauen woraus die bestehen.
Die meisten Fälle sind Lungenkrebs.
Tja,ob der Lungenkrebs vom Rauchen kommt oder vieleicht auch vom Ruß
den die Dieselfahrzeuge in die Umwelt blasen und bei dem jeder
"mitraucht".
Das Ruß ebenfalls hochgradig Krebserregend ist scheint aber wesentlich
weniger zu jucken.
Deswegen bin ich sehr Mistrauisch bei den Ursachen denn die Medizin ist
in diesem Punkt sehr Spekulativ.
Genauso beim Feinstaub der derzeit in aller Munde ist.

Un nun zu den Zahlen des http://www.bzga.de.

Für 2000 haben die bei Tod durch Rauchen satte 500'000 angegeben.
also bei aller Liebe aber diese Zahl halte ich für reichlich
überzogen.

Ich bin selber 2001/2002 wegen einem andauernden Reizhusten zum Doc.
Die erste frage war "Rauchen sie ?"
Wie soll ich das Verhalten deuten ?

Was ich damit sagen will ist das man hinterfragen sollte und besonders
bei gerade gehypte Themen.

Wenn ano 2000 wirklich eine Halbe Million am Rauchen krepiert sind dann
hätte man schon längst Alarm geschlagen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen.
Das Rauchen schädlich ist steht ausser Frage.
Nur schmeckt es fade wenn man als Prügelknabe herhalten muß aber
gleichzeitig zur Steuermilchkuh herangezogen wird wie beim Benzin.
Das nennt man dann Doppelmoral.

Solange die Zigaretten Legal sind und solange ich Steuern Zahle solange
lasse ich mich nicht "mehr" als Buhman hinstellen wie alle anderen
auch.




>Es ist wirklich so, dass es dem überwiegenden Teil der Wirtschaft
>derzeit gut geht. Dass daraus keine neuen Jobs entstehen ist ein seit
>Jahren beobachteter schlimmer Begleitumstand........usw.

Ja,alles schön und gut aber was nutzt das dem Staat ?

Wenn die Firmen immer mehr Arbeit auf weniger Leute verteilen dann
vergisst man das man mit der Kohle und dem Produkt herzlich wenig
anfangen kann wenn zuviele nicht mehr kaufen können.
Der Zustand ist ohne Zweifel Wirtschaftsschädigend.
Wenn es so weiterläuft dann stehen am Ende alle auf der Straße und
keiner kann mehr das Produkt kaufen.
Die Firma geht dann pleite.
Sinnigerweise hat sich das Management bis dahin natürlich reich
entlohnt und ist weg.(Siehe zb. Elsa für ein kleines Beispiel).

Die Telekom wirft geplant knapp 30'000 raus.
Viele Automobiolhersteller sind auch dabei sowie die Banken.
Die Kasen hab ich schon erwähnt.
2004 und 2005 Reingewinne in Milliarfdenhöhe aber die Beiträge sollen
steigen und die Leistungen fallen.
Von Konsolidierung keine Rede mehr.

Ich weiß nicht aber bin ich der einzige der eine Gefahr in diesem
Handeln sieht ?

So,un nu Spazierengehen wink

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo Beobachter.

Auf Deinen Beitrag möchte ich mal antworten. Die Ölkrise, die Du
ansprichst, hatte ihre Ursache in einer bewusst vorgenommenen
Verknappung, um einen stark fallenden Ölpreis abzufangen. Was dermaßen
gedrosselt wird, kann auch wieder "entdrosselt" werden. Später war
der Krieg Hauptverursacher. Es gibt jedoch einen Punkt, ab dem lässt
sich nicht mehr eingreifen, nämlich dann, wenn die letzten Ölreserven
gefördert werden und sogar schon vorher, nämlich wenn der Bedarf die
maximalen Förderkapazitäten übersteigt. Auf diesen Punkt bewegen wir
uns langsam zu.

Ähnliches passiert gerade auf dem Arbeitsmarkt. Dadurch, daß man
Arbeitsprozesse durchrationalisiert und automatisiert, fallen deutlich
mehr Arbeitsplätze weg, als neue entstehen. Man kann hier nicht
eingreifen, denn die Politik kann keine Arbeitsplätze schaffen.

Du schreibst, die Beschäftigung wird stagnieren. Das ist richtig, wird
aber wohl nur auf einen sehr überschaubaren zeitlichen Rahmen
zutreffen. Ich habe mir vor einiger Zeit die Mühe gemacht und mir die
Arbeitslosenentwicklung seit 1960 angeschaut. Tatsächlich ist es so,
daß die Arbeitslosenquote, wenn man die Zahlen mal mittelt, seit dem
permanent steigt. Wenn man sich dir fortschreitende technische
Entwicklung anschaut, welchen Grund gibt es, anzunehmen, das dieser
Prozess längerfristig gestoppt wird? Ist es nicht viel realistischer,
anzunehmen, das sich der Arbeitsplatzabbau sogar noch beschleunigen
wird? Spätestens wenn die Arbeitslosen eine kritische Masse
überschritten haben, sind auch Kombilohnmodelle, wie etwa von Prof.
Sinn (vom ifo Institut) gefordert, kaum noch bezahlbar, weil für deren
Finanzierung diejenigen, die noch Arbeit haben, übermäßig belastet
werden müssten. Wird statt dessen die Wirtschaft belastet, wandert sie
ab.

Auch der Dienstleistungssektor kann den Verlust an Arbeitsplätzen
langfristig in keiner Weise ausgleichen. Darauf hast Du ja selbst
hingewiesen, als Du die WM als kurzfristiges Ereignis genannt hast.
Vorraussetzung für ein breites Angebot an Dienstleistungen sind
Industriearbeitsplätze, um Dienstleistungen im gewerblichen Bereich
nachzufragen, und, ganz allgemein, Arbeitsplätze, bzw. Arbeitnemher, um
Dienstleistungen, die im häuslichen Bereich nachgefragt werden könnten,
überhaupt erst bezahlen zu können. Ein Harz4 Empfänger wird bestimmt
nicht dazu beitragen, diesen Sektor auszubauen. Also: keine Industrie =
keine Dienstleistung!

Jeremy Rifkin, ein sehr bekannter US-Ökonom, prophezeit sogar eine
Zukunft ohne Arbeit. Zumindest die Erwerbsarbeit, wie wir sie heute
kennen, wird in der Zukunft so nicht mehr existieren. Arbeit wird einem
kleinen Teil höchstqualifizierter und hochmobiler Menschen vorbehalten
bleiben (was übrigens sehr Familienfeindlich ist), die Frage ist darum:
was macht der Rest?

Schlechter qualifizierte Arbeitsplätze werden automatisiert oder in
Billiglohnländer ausgelagert. Wird die Arbeit dann auch in Polen oder
Tschechien zu teuer, wird sie nach China verschoben. Und bis einfache
Arbeit dort zu teuer ist, ist sie hier vollständig automatisiert und
fällt damit als menschlicher Produktionsfaktor ganz weg.

Ein weiters Problem steigender Produktivität und daraus resultierender
steigender Arbeitslosenquote ist die Tatsache, daß mehr und mehr
produziert wird, sich aber immer weniger Menschen diese Produkte
leisten können, zumal die Märkte in vielen Bereichen schon jetzt
gesättigt sind. Können sich aber die Menschen die Produkte nicht mehr
leisten, müssen sie aufgrund der Marktgesetze billiger werden. Also
müssen die Produktionskosten herunter gefahren werden, sprich: die
Produktivität gesteigert werden. Fällt Dir was auf?

Das alles hat nun nichts mit Pessimismus zu tun. Es scheint mir beinahe
zwingend zu sein, eine Folge der sehr neoliberalen Politik, der
Globalisierung und eben der immer schneller fortschreitenden
technischen Entwicklung. Und wir stehen wirklich erst am Anfang dieses
Prozesses. Leider! Denn solange die Meinung "wer arbeiten will, findet
auch was" nicht aus den Köpfen verschwunden ist, solange werden
Arbeitslose stigmatisiert und drangsaliert. Wir müssen uns darauf
einstellen, daß immer mehr Menschen keine Arbeit haben werden. Und wir
werden uns überlegen müssen, wie man ein würdiges Leben führen kann,
an Kultur etc. teilnehmen kann, ohne ein aus Erwerbsarbeit
resultierendes Einkommen zu haben.

Gruß,
Andreas

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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"die Politik kann keine Arbeitsplätze schaffen."

O doch, das kann sie. Zumindest theoretisch.

Nur will das keiner, weil dann der öffentliche Dienst noch mehr
Beschäftigte hätte.

Autor: dirk (Gast)
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@Andreas: Sehr gut , die gedanken hatte ich auch schon.
Aber was machen wir den mit den Leuten die auf der Strasse stehen?

Alle in den öffentchen Dienst als 1€ Jobber wird ja nicht gehen.

Sollten das Sozialsystem erstmal in der EU Kompatibel machen und
Und die Lohnhöhe anpassen?

Was müsste geschehen damit Deutschland bzw EU zur keinen Revolution
kommt wird ( als letzten Schritt). Krieg kann ja keine Lösung sein!

Autor: Heiner (Gast)
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@Ratber


"Tja,wie ich schon sagte.
Alkoholismus ist die älteste Volkskrankheit und die am besten
ignorierte."

"40'000 durch Alkohol"

Ich finde das Alkohol kein so großes Problem ist wie das Rauchen.
Es wird genausoviel getrunken wie Geraucht aber die Sterblichkeit liegt
deutlich niedriger.

Autor: Michael (Gast)
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Das hört sich doch schon viel besser an, wie sich der Thread
weiterentwickelt hat :-) Genau das wollte ich mit meinen Beiträgen
anregen. Das wir uns in einem Umwandlungsprozess an allen möglichen
Ecken und Enden befinden, denke ich, sollte mittlerweile jedem klar
sein. Das sich dieses nicht mehr rückgängig machen lässt, denke ich,
ist auch klar. Aber nun geht es darum, vor diesen Veränderungen nicht
zu resignieren, sondern zu versuchen, das Beste für uns (damit meine
ich Deutschland) daraus zu machen. Dafür ist es natürlich notwendig,
über die zukünftige Entwicklungsrichtung zu dikutieren, aber bitte
nicht nur in einem negativen Unterton. Denn letztendlich hat ein
Umwandlungsprozess in der Regel nicht nur negative
Begleiterscheinungen, sondern bietet auch völlig neue Möglichkeiten.
Vielleicht ergeben uns in der Zukunft für uns ganz neue Möglichkeiten,
die wir alle an dieser Stelle noch nciht absehen können. Und zuletzt
sollten wir auch sehen, das wir bei weitem nicht die Einzigen sind, die
Probleme haben, die meisten anderen Industrieländer haben ganz ähnliche
Probleme wie wir!


Gruß
Michael

Autor: Ratber (Gast)
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@Heiner

Tja,es kommt drauf an wie man den Schaden an der wirtschaft beziffert.

Es Rauchen ca. 20 Millionen Bundesbürger.(Stand 2003)
Jährlich sterben rund 110'000 Menschen am Rauchen.
3'400 durch Pasivrauchen.
Raucher geben ca. 30 Milliarden fürs rauchen aus.
Der Wirtschaftliche Schaden liegt bei geschätzten 12 Milliarden.
(Zahlen von mehreren Quellen und Teilweise nur 2003)

Interessante Anteile der Raucher.(Leider nur Zahlen aus 2002)
26% aller Seelsorger rauchen.
28% bei Richtern
29% Architekten
30% Ärtzte
43% Aphotheker
45% Krankenschwestern
53% Sportlerer.
Man sollte meinen das Ärtzte,Krankenschwestern,Aphotheker und
Sportlerer es wissen müssten aber wie überall predigen einige Slters
und saufen Sekt '-)

Zitate:

"Die Hälfte aller Raucher sterben an ihrer Sucht."
Aha 50% von 20 Millionen sind also 110'000.Da hab ich in Mathe wohl
nicht richtig aufgepasst.

"Ein Raucher verbraucht in seinem Leben etwa 5000 Euro mehr
medizinische Ressourcen als ein Nichtraucher."
Nur mal so fürs gedächtnis.


"Ein Kleinkind kann an einer einzigen verschluckten Zigarette
sterben."

Ja ,an einem Tampon auch.

"Raucher verursachen 46% häufiger Verkehrsunfälle als Nichtraucher."
Interessant.
Dann dürfte Quote bei Drogenabhängigen und Säufern nahezu bei 700%
liegen.




Nun zum Alkohol.


Jährlich sterben rund 42'000 Menschen an Alkohol.

Die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland wird auf 1,5 Millionen
geschätzt. 2,4 Millionen sind durch Alkoholmissbrauch gefährdet.
Insgesamt konsumieren 7,8 Millionen Deutsche Alkohol auf riskante
Weise.
Bei Alkohol ist die Erkennung und Terapierbarkeit besser so das es
"relativ" (Ich sagte "RELATIV") selten zum Tode führt.

Apropos Terapie.

Überall im Lande gibt es Terapieeinrichtungen (Auch Säuferheilanstallt
genannt)die sich über die Kassen bzw. die Kumunen finanzieren also von
allen Steuerzahlern.
Eine Terapie kostet im schnitt. 145€ /Tag bei min. 6 Wochen für die
erstterapie also ca. 6000€.
Meist sind noch folgesitzungen und die Beratung fällig.

Die wirtschaftlichen Kosten, die durch die Schäden des Alkoholkonsums
verursacht werden, werden auf 40 Milliarden Euro pro Jahr
gechätzt.(Arbeitsausfall,Noteinsätze,Unföälle usw.)


Wie man sieht überleben Alkoholiker zwar öfters aber der Witschaftliche
Schaden ist unübersehbar höher je nach Quelle.

Wärend der Raucher noch Arbeiten kann liegt der Säufer oft mit gelben
Schein zuhaus.


Wenn ich jetzt Lungenkrebs bekomme,ist das dan eine folge des
Rauchens,Mitrauchens,Am Diesel-Ruß,dem Benzol beim Tanken oder der
Umstand das ich fast 20 Jahre in einem Gebäude gearbeitet habe das
Klimatisiert und mit Asbest verseucht war ?


Wie ich oben schon sagte:
Beides ist Käse aber ne Einseitige Hexenjagt finde ich nur Typisch und
bestätig mich in der Meinung das die meisten Leute ein recht
merkwürdiges Weltbild haben.

Mal eine Gedächtnisstütze und frage für dich:

Helmut Kohl sagte mal "Recht muß recht bleiben und besonders vor
Gericht"

Klingelt da irgendwas bei dir ?

Autor: Andreas (Gast)
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Könnt ihr für das Thema rauchen mal einen neuen Thread aufmachen?  Das
hat in diesem irgendwie nichts zu suchen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> "Die Hälfte aller Raucher sterben an ihrer Sucht."
> Aha 50% von 20 Millionen sind also 110'000.
> Da hab ich in Mathe wohl nicht richtig aufgepasst.

Nein, das ist Dir wohl wirklich durch die Lappen gerutscht. Die 11000
sterben jährlich, aber ein Raucher hat durchaus eine längere
Lebenserwartung als nur ein Jahr. Deshalb funktionieren die Zahlen
auch.

Na? Wird's klarer?


PS: Warum zitierst Du den korrupten Dicken?

Autor: Ratber (Gast)
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@Rufus


20 Mio Raucher derzeit.
Davon stirbt die Hälfte an den Kippen

Gehen wir davon aus das man im Schnitt mit 15 anfängt und das der
Raucher merklich früher als üblich stirbt.
Sagen wir mal mit 60.

Dann verteilen sich die 10 Mio auf das Alter zwischen 15 und 60 also 45
Jahre.
Macht pro Jahrgang 222'222 Leute die im Schnitt mit 60 Sterben und das
Jährlich.

Stimmt ja nun garnicht.

Dann geh ich mal aufs Ganze.
Startalter 0 (Also ab Geburt Glimmstengel.
Endalter Lebenserwartung -1 Sekunde (Minimaler verfrühter Tod durch
Rauchen).
Natürlich ist die Lebenserwartung für Nichtraucher in einer Rauchfreien
Umwelt höher.
Ich nehme mal 80 Jahre.

Jetzt verteilen sich 20 Mio. Frühsterber auf 80 jahre.
Und ich komme immernoch auf 125'000 Pro Jahr im Schnitt was sich aber
schon fast mit obiger Zahl deckt.
Dummerweise ist das aber unsinn denn Raucher sterben ja früher.



Du kannst es drehen und wenden wie du willst aber die Zahlen sind nicht
mal Ansatzweise Deckend oder auf Deutsch "An den Haaren
herbeigezogen"

Wenn ich das mal etwas angleiche dann halten sich beide im Groben
Waage.




>PS: Warum zitierst Du den korrupten Dicken?

Für Heiner.
Ich warte da noch auf ne Antwort von ihm deswegen jetzt nix weiteres
dazu.

Autor: Ratber (Gast)
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Hoppla,zu schnell gesendet.

worauf ich oben hinaus wollte war das die Zahlen nicht stimmig sind.
Dabei rede ich nichtmal vonden üblichen Abweichungen.

Es geht darum das die Situation ziemlich verzerrt ist.

Frag mal den Finazminister wieviele Leute Rauchen,der erzählt bestimmt
was anderes. '-)

Autor: Ratber (Gast)
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@Andreas

>Könnt ihr für das Thema rauchen mal einen neuen Thread aufmachen?
Das
>hat in diesem irgendwie nichts zu suchen.

Yo,hast recht.
Bin fertig,
Führt eh zu nix

Autor: rebs88 (Gast)
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Sollten wir mal nicht zum Thema zurückkommen

Siehe erster Beitrag!

Autor: Ratber (Gast)
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Ich hab doch schon ja gesagt.

Autor: Kallinski (Gast)
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Hallo! heute Nachmittag habe ich mir Euren  "thread" vollständig
durchgelesen. (Bis auf die ausführlichen Ausflüge zur
Nichtraucher-Thematik war der Thread für mich sehr spannend. Ich teile
mit den Autoren das diffuse, latente Bauchgefühl, dass es zu einem
"großen Knall" , dem 'big bang' -, kommen wird. Und ich denke, ein
großer Teil der Bevölkerung hat inzwischen mit uns dieses latente
Gefühl um den Einsturz, / Untergang oder Knall, der "alles verändert“.

Doch niemand hat so recht eine Vorstellung davon, was kommen könnte,
wenn es zu einem Knall kommt. Ich würde hier daher gerne in Vorführung
des bisherigen Threads um die spannende  Frage aufwerfen was  ungen
über das Wie und dessen Konsequenzen.

Ich will gern einmal versuchen soweit es mir möglich ist ein Bild zu
zeichnen, dass ich mir im Falle eines Knalles vorstellen kann. Es
bleibt Aber fest zu halten, dass mir der Knall wird nicht eine Ursache
haben. Er wird auch (so schätze ich) eher nicht nur den Geldmarkt
kollabieren lassen oder  das Wirtschaftssystem anderswie lahm legen in
Form eines Kollapses allein.
eher vorstellen kann ich mir einen "langsamen Knall" - und damit
einhergehend:

### enorm stark zunehmender Druck von Lieferanten außerhalb Europas von
denen Europa abhängig ist (was heute bereits mit dem Ölmarkt geschieht
könnte sich über weitere Produktsegmente erstrecken, die wir in
Eigenversorgung nicht beziehen können aber abhängig sind)
### wirtschaftlicher Druck durch Missachtung der Patentrechte durch die
weniger industrialisierten Staaten, die dann zu noch geringeren Preisen
Produkte über Schwarzmärkte nach Europa importieren -
### Wirtschaftskriege, Sanktionen, blank ausgesprochene Machtpolitik
um "Dingliches"
### Steigerung der Kriminalität - nicht zuletzt durch Herausbildung der
Zweiklassengesellschaft an dessen unteren Ende die durch
Arbeitslosigkeit von der aktiven Teilnahme am Gemeinschaftsleben
zunehmend abgeschnittene und von der Gesellschaft ignorierte
Bevölkerungsteile aktiv rebellieren - Gettoisierung und neue Macht der
Strasse von unten  - das heißt : Verbrüderung und Klanbildung - Clubs
und zunehmend rechtsfreie Zonen die von der Polizei nicht mehr
kontrolliert werden können
### totaler Verfall des Gefühls von Verpflichtungen und Bindung an den
Staat und seine Organe,  Selbstständigkeit als reine Notwendigkeit der
Selbsterhaltung nur noch im Eigeninteresse und ohne Beteiligungen an
den staatlichen oder gesamtgesellschaftlichen Zielen, von denen man
sich betrogen fühlt. Und in der Folge eine Interessenvertretung mit
Zielen die nur für sich ganz allein dienen und evtll. den Mitgliedern
der eignen kleinen privaten Interessengruppierungen.  Das wäre so zu
sagen eine art Gegenbewegung im Kleinen die der Globalisierung direkt
und im Kleinen entgegensteht und die die Gewalt auf die Strasse bringt
um die eigene Interessen in rechtsfreien Räumen durchzusetzen.
### Korruption, zunehmender Zerfall und zunehmende Machtlosigkeit der
europäischen Union – ein Europa ohne gemeinsame Interessen, ohne
gemeinsame Linie –

Aber das alles macht noch nicht den großen Knall! – das wäre Siechtum –
aber geredet und erwartet wird der „große Knall“ - viele scheinen den
großen Knall zu erwarten – und kaum jemand das Siechtum zu befürchten.
Was übrigens wiederum dazu führt das das Leben heute ausgekostet wird
und das Leben nach dem Motto ausgerichtet wird: „Besuchen Sie Europa,
solange es noch geht“ – Pläne werden nicht getroffen, die Rente
interessiert wenige Junge Leute überhaupt, weil keiner dran glaubt,
dass das System bis dahin überhaupt noch stehen wird, . –

Ich frage mich also mit Euch heute einmal: –  WIE kommt der große Knall
genau daher – wird es ein großer Knall? wie sieht die Welt danach aus?

Liege ich richtig oder liege ich falsch mit meinen  ’Visionen’  … Und
habe ich wichtige Punkte einfach nicht auf dem Radarschirm? Habe ich
etwas übersehen?
Eure Gedanken interessieren mich,  ! Liebe Grüße und hoffentlich
friedvolle Tage?

Kallinski

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Weia.

Autor: Mike (Gast)
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nix knallen, da hast du schon recht.
es wird ein normales abflachen der konjunktur/gesellschaftsstrukturen
geben und das war es dann.

was die auflösung der sozialen strukturen angeht, da habe ich auch so
meine überlegungen. vielleicht wird es dazu mal kommen, daß es keine
bestechung mehr von beamten geben kann, weil der staat sie nicht mehr
bezahlen kann. und somit die bürger selbst die polizei( oder ähnliches)
bezahlen müssen, damit sie von ihr geschützt werden....

ich jedenfall male mir nichts gutes aus für deutschland, dafür ist
einfach zu viel im argen....

Autor: Ratber (Gast)
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@Kallinski


>### Wirtschaftskriege, Sanktionen, blank ausgesprochene Machtpolitik
>um "Dingliches"

Das haben wir schon seit über 15 Jahren.
Sparringspartner: USA<->Europa.
Es wird zwar weitgehends der Deckel drauf  gehalten aber was da
manchmal abgeht ist schon starker Tobak.



Zum Knall:

Ich weiß nicht aber ich habe nie von endzeitstimmung geredet.
Warum bekomm ich das dann post Mortem in den Rachen gelegt ?

Mit dem Knall meine ich den Punkt an dem sich die Politik,die
Verwaltungen oder sonstige Ordnungsstrukturen nicht mehr Fadenscheinig
herausreden können,wo es keine Möglichkeit mehr gibt sich die Vorgänge
schönzureden.

Es gibt ja einige Faktoren die man sich nicht wegreden kann und die die
meisten schon spüren.
Die Firmen entlassen wie verrückt,dazu drehen die Arbeitgeber derzeit
stark am Rad und zwar gleich mit dem Akkuschrauber im 2. Gang.
Arbeitsplatzschutz schwindet,mit der steigenden Arbeitslosigkeit wird
man auch stärker erpressbar.
Das hat man an den plötzlich stark gefallenen Krankmeldungen gesehen.
Es sind immer Blaumacher dabei aber man sieht auch mehr Leute die
offensichtlich krank zur Arbeit gehen.
Apropos Krank:
Die Kassen zahlen momentan soviel wie die KFZ-Versicherer.
Allgegenwärtig die Rotstiftpolitik bis auf die unterste Ebene.
Aber noch sind die Kassen nicht ganz leer.
Noch kann man mit dem kümmerlichen Rest Pokern.


Das Ende oder der  Knall ist eben der Moment wo man ganz öffentlich
eingestehen muß das der Staat auf Kollisionskurs mit dem Eisberg ist
und man Ursachen anspricht die zwar jeder kennt aber deren Diskussion
man bis jetzt krampfhaft verweigert oder abbiegt.

Das ist der Moment der kommt wenn man nicht sehr bald die Notbremse
zieht.
Wenn es soweit abwärts gehen muß das man gezwungen ist zu handeln dann
wird man ein sehr langes Tal des Elends durchwandern müssen.

Eines weiß ich aber,wenn es soweit ist dann sind die Verantwortlichen
längst mit dem Köfferchen über alle Berge oder verweigern die Aussage.
Hat bis jetzt ja auch immer gut funktioniert. '-)

So,bin auf 2m

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