Es ist mal wieder (fast) Sommer und ich sitze (zunächst) mit Frau auf der Terasse meines WE-Hauses. Nachdem sich Madame gegen 22:30 Uhr verdrückt haben, gieße ich mir noch einen (oder zwei ...) Scotch ein und denke an die gute alte Zeit ... Wie ich schon früher mal schrieb, teile ich mir mit meinem Nachbarn (der fest in der Siedlung wohnt) den Internetanschluss. Des Nachts komme ich ab und zu auf die Idee, nach Musik zu suchen und den einen oder andern "discograpy ..." Download meinem Archiv hinzuzufügen. Nachdem die Musikwünsche also zunächst mit 12 ... 15 Mbit bedient werden, geht plötzlich nix mehr. Ohne erkennbare Ursache bewegen sich die Downloads (uploadedt.net) minutenlang um kein einziges Byte. Auch andere Webseiten, in einem zusätzlich eröffneten Tab des Firefox, finden kein Ziel (z.B. heise.de usw). Ich trenne das WLAN (hilft manchmal) und versuche mich wieder einzuloggen. Ich bekomme zwar die Verbindung ins WLAN, aber "ums Verrecken" keine IP per DHCP. Na gut, denke ich und gebe mir manuell eine passende IP. Aber trotzdem keinerlei Daten - kein heise.de und auch kein mikrokontroller.net - einfach garnix. Nach ca. 30 Minuten plötzlich wieder Verbindung und Downloads, als wäre es nie anders gewesen. Man muss dazusagen, das ist hier ein 500-Seelen-Dorf - ganz bestimmt kein Problem einer übermäßigen Kanalauslastung der WLAN-Bänder. Aber wieso stirbt hier Alles mindestens 1..2 mal pro Wochenende ohne jede erkennbare Ursache?
Wenn du vermutest, dass es mit WLAN zusammenhängt, dann teste bei Problemen im WLAN eben mal mit LAN. Blöd wenn nur kabelfreies Gerät da ist, aber der einzige Weg, das sicher auszuschliessen. Ich weiss allerdings von einem Fall, bei den uhrzeitabhängig das DSL im Uplink praktisch unbenutzbar war. Der Downlink blieb ok. Immer zur besten "Sendezeit", also wenn alle am Surfen oder Telefonieren waren. Nur nie dann, wenn der Techniker da war, denn der kommt natürlich nicht abends um 9. Auch nicht zum x-ten Mal trotz erwiesener Sinnlosigkeit. Das Ende vom Lied war ein Providerwechsel hin zum Netzbetreiber. Das Kabel blieb damit zwar samt Inhalt für die ersten paar Kilometer gleich, aber nun bekam man es in den Griff. Was genau der technische Grund war hat natürlich niemand verraten.
Du solltest zu normalen und schlimmen Zeiten mal Statistik und Logfile des Routers anschauen. Ob da was auffällt. Fehlerrate, Resyncs etc. Fritzens sind recht auskunftsfreudig, bei anderen weiss ich es nicht. Wenn IP-Telefonie, per Kabel oder DECT: Funktioniert die in der fraglichen Zeit fehlerfrei?
> Ich bekomme zwar die Verbindung ins WLAN, aber "ums Verrecken" keine IP > per DHCP. Na gut, denke ich und gebe mir manuell eine passende IP. 7390? Nach einem FB-Reboot wieder OK?
Habs herausgefunden. Mein Nachbar hat seinerseits eine Fritzbox 7362 und ich einen Zyxel NWA1100 als WLAN-Client-Bridge. Die befinden sich jeweils in den Ecken unserer Häuser, die sich am Nahesten kommen (ca. 10m). Hinter dem Zyxel habe ich mein eigenes Subnetz mit eigenem IP-Bereich, Switch, NAS, WLAN, PLC, TV usw. Immerhin kommen auf diesem Wege von den 25 MBit VDSL immer noch 10..12 MBit bei mir an, damit kann ich gut leben. Langer Rede kurzer Sinn: Nach einem Reset des Zyxel (bestimmt der erste seit 2 Jahren), lief es wieder - obwohl die Status-Page des Zyxel keinerlei Auffälligkeiten zeigte. Deshal bin ich auch erst so spät auf die Idee gekommen ...
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