Wie Windows 2000 auffrisieren??

Gast #296440
Lesenswert?

Hallo Zusammen

Habe einen PC in mein Auto gebaut. Die Oberfläche habe ich selbst mit
VB6 programmiert. Mir dauert es aber zulange, bis der PC (733Mhz,128MB)
startet (Windows 2000 SP3). Was kann ich machen. Das meiste was Google
auspuckt sind irgendwelche $§&"$% Shareware´programme , die mehr
Resourcen brauchen, als sie bringen.
Habe nur einen Link gefunden, der mich nach forne wirft:

http://www.airport1.de/fs.php?/win2ksvs.htm

Das bringt mir aber auch nur ca. 10 sec beim Start. Kann ich windows
nicht irgendwie modifizieren, dass es sofort da ist?????
Gast #296445
Lesenswert?

Habe noch ein paar Gig an Speicher herumliegen. Aber dann braucht er
wieder ewig um den Ram in eine File zu schreiben.
Habe jetzt den Ruhezustand eingeführt. Mal gucken wie das läuft. PC ist
nähmlich ohne Keyboard und Monitor.
Gast #296446
Lesenswert?

Oups, ohne Keyboard und Monitor? Und wofür hast du eine "Oberfläche"
geschrieben? Wie kommunizierst du?
Ruhezustand ist bei großem Speicher auch nervend langsam, vor allem
beim runterfahren.
Guido
Persönliche Seite #296447
Lesenswert?

Mein Notebook mit 1 G Speicher ist etwa 10..15 Sekunden nach Drücken des
Netztasters komplett aus dem Ruhezustand aufgewacht; allerdings hat das
Teil auch ein für diese Betriebsart optimiertes BIOS, das auf die
ganzen im wesentlichen unnötigen Ausgaben und Untersuchungen normaler
BIOSse verzichtet. Das Versetzen in den Ruhezustand dauert länger, aber
auch das ist immer noch schneller als normales Herunterfahren. Gemessen
habe ich die Dauer nicht, weil's mir schlichtweg wurscht ist - die
Kiste geht schließlich danach aus und fertig.

Nun lässt sich sicherlich ein sinnvoller Mittelweg zwischen viel zu
wenig (128 MByte) und viel zu viel ("ein paar Gig") an Speicher
finden - probier' einfach mal 256 MByte aus. Und verwende eine etwas
aktuellere Platte - deren Geschwindigkeit ist nämlich beim Ruhezustand
wesentlich.

Ansonsten kannst Du natürlich auch 'ne ganz andere Lösung verwenden;
mit Windows XP Embedded lässt sich ein XP-System modular
zusammenstellen, das einerseits mit recht wenig Resourcen auskommt und
nur die Treiber und Komponenten lädt, die auch wirklich gebraucht
werden. Sogar der Betrieb ohne Festplatte ist möglich; ich hab' sowas
mal mit 'ner CF-Karte gemacht, auf die dann nicht schreibend
zugegriffen wird. Das war bei meiner Anwendung auch nicht erforderlich
- Vorzug: Auf "Herunterfahren" konnte komplett verzichtet werden,
Netz aus und fertig.

Die erforderlichen Werkzeuge kann man sich problemlos als Testversion
von Microsoft herunterladen, allerdings sollte das Entwicklungssystem
sehr großzügig mit Arbeitsspeicher ausgestattet sein; mit weniger als 1
GByte würde ich das aufgrund der verwendeten sehr speicherintensiven
Datenbank nicht ausprobieren wollen.
Die mit der Testversion erzeugten Betriebssystemimages laufen
allerdings nur einige Zeit lang, danach gilt es eine Lizenz zu kaufen.
Keine Ahnung, was dafür erforderlich ist; das hat in meiner Firma 'ne
andere Abteilung gehandhabt.

Was für eine Aufgabe soll der PC im Auto erfüllen?
Gast #296448
Lesenswert?

Der PC dient rein nur zur MP3 wiedergabe. Als erstes habe ichs mit einem
MP3 CD Autoradio probiert. Irgendwann hatte ich dann wieder 70-80 CDs im
Auto rum liegen. Dannach habe ich es mit einem "DVD MP3 Radio"
propiert. Nach ein paar Monaten wieder das gleiche: zuviel DVDs im
Auto.

Der Carpc wird über eine Eigenbau Fernbedienung per RS232 bedient. TFT
kommt noch nach.
Persönliche Seite #296449
Lesenswert?

Für diese Aufgabe ist ein Windows-PC ein ziemlicher Overkill, das lässt
sich auch mit 'nem Microcontroller, 'ner Festplatte und 'nem VS1001
oder dergleichen lösen.
Vorteil: Extrem schnelles Starten, geringerer Stromverbrauch &
Platzbedarf
Nachteil: Ein bisschen mehr Programmieraufwand, den aber schon hunderte
Leute vorweggenommen haben. Und natürlich Hardwareentwicklungsaufwand.
Gast #296452
Lesenswert?

Ist die Software einfach zu bedienen? Habe nicht Lust 950MB
runterzuladen, und dann kann sie nicht (für mich) ,das was ich will.

Muss mann Profi sein, oder kann mann das Programm intuitiv hernehmen?
Gast #296453
Lesenswert?

hmm wo du das mit dem rechner im auto erwähnst... nen kumpel und ich
haben mal vor jahren für unseren deutschen "roadtrip" (was macht man,
wenn man urlaub, ein auto, noch jung ist und etwas geld
zusammengeschnorrt hat -> man fährt sinnlos durch deutschland) so nen
alten rechner mit nem wechselrichter ins auto (nen alter aus den
letztem loch pfeifenden opel-astra) geschraubt und dann mit nem 4
zeilendisplay am parport und ein paar köpfen und einer alten auf dos
aufbauenden software das ding gesteuert...
war ein projekt, das wir im netz gefunden hatten...
Persönliche Seite #296454
Lesenswert?

Nein, der Platform Builder ist nicht gerade sonderlich intuitiv zu
bedienen, vor allem nicht, wenn man nicht schon sehr detaillierte
Kenntnisse über den Aufbau und die Funktion von Windows NT hat.

Dazu kommt noch die microsoft-übliche recht sparsame Dokumentation, die
einem zwar erklärt, wie man exakt dies oder jenes zu tun hat, aber einen
bereits bei kleinen Variationen im Regen stehen lässt - Grundkonzepte
werden erst recht nicht erklärt.

Obendrein: Ohne eine Lizenz wird ein damit erstelltes
Betriebssystemimage nur ein recht kurzweiliges Vergnügen.

Wenn es denn schon unbedingt ein PC sein muss (->Overkill), dann
erscheint mir ein minimalistisches Linux oder BSD mit einem
Kommandozeilen-mp3-Player deutlich angebrachter.

Sicherlich gibt es auch DOS-mp3-Player, die um eine Fernsteuerung über
was auch immer für eine Schnittstelle erweitert werden können; setzt
man ein geeignetes DOS ein (das von Windows 98 beispielsweise), dann
kommt das immerhin auch mit FAT32 klar.
Gast #296457
Lesenswert?

eine kleine frage habe ich mal.
wie versorgst du den rechner mit strom?

hast du dir ein mit 12v versorgbares netzteil besorgt (wenn ja, wo, wie
teuer und wieviel leistung) oder hast du so wie ich vor jahren ein
wechselrichter benutzt?
Gast #296459
Lesenswert?

Habe es bei Ebay für 12 Euro besorgt. Hatte zwar keine Zündung ein Aus
Logik, aber das ist für uns alle ja kein Problem, oder ;-)

Habe jetzt Windows XP aufgesetzt. Durch Ausschalten diverser Dienste
bin ich jezt auf einer Bootzeit von 57 sec.

Gibt es ein !wirklich! gutes Tuning Tool für XP ?

Ich weis. Google
Aber diese Tuning Tips von Google beziehen sich meistens auf mehr
Werbung als Nutzen
Persönliche Seite #296463
Lesenswert?

Wenn es das tut, hat Dein System irgendein schwerwiegendes Problem; ein
sauber aufgebautes System mit vernünftig programmierten Treibern und
einem anständigen ACPI-BIOS verhält sich da nämlich etwas anders (das
von mir bereits erwähnte Notebook wird von mir mehrere hundert mal aus
dem Ruhezustand erweckt, bevor ich die Notwendigkeit sehe, es mal neu
zu booten).

@toni
"DiskonChip" ist kein Festplattenersatz, schon gar nicht für ein
Betriebssystem wie ein normales Windows. Das ist ein
Flash-Speichermedium, genauso wie eine CF-Karte. Und die überleben nur
eine definierte Anzahl von Schreibzugriffen. Bei einem normalen Windows
hat man aber überhaupt keine Kontrolle über Schreibzugriffe, vor allem
wird ein XP auf einem System mit 128 MByte Arbeitsspeicher eh die ganze
Zeit am Pagen sein - damit dürfte so ein Flash-Speichermedium nach
spätestens einer Woche Betriebsdauer komplett im Eimer sein.

Desweiteren spielt der Preis auch eine Rolle.
Gast #296464
Lesenswert?

wenn der Pc nur dazu dient musik zu speichern und abzuspielen, ist das
nicht ein bisschen überdimensioniert?

Es gibt ein reduziertes Windows2000 das in ca 5-10. sec startet. Wird
von Garmin für die großen Navis verwendet.

Wäre unter Umständen die Idee nicht einfacher einen MP3 Player mit
einer fetten Festplatte zu koppeln und die Musik darauf abzulegen? Ich
habe einen ipod mit einer mickerigen 10GB Platte bei mir eingebaut, der
ist nicht voll und es sind 7 Tage Musik da drauf bevor sich der erste
Titel wiederholt.

Wenn man da eine 60 oder 80 GB Platte ranzaubert ... Ist nur eine Idee
...
Persönliche Seite #296465
Lesenswert?

Das hatte ich auch schon nahegelegt, daß ein Windows-PC wohl etwas
massiv überdimensioniert sein dürfte, aber anscheinend ist "Habe
sämtliche Formate. Nicht nur MP3." das Grundproblem.

Das ließe sich ja durch Konvertieren allen nicht-mp3-Materials in mp3
lösen, da dann ein banaler Festplatten-mp3-Player bestehend aus 'nem
Microcontroller, 'ner Festplatte, 'nem Display, 'n paar Knöpfen und
'nem VS1001 (oder ähnlich) verwendet werden, aber der Ansatz scheint
auch nicht zu gefallen.

Das erwähnte System für Garmin dürfte Windows NT 4 embedded gewesen
sein; eine reduzierte W2K-Variante ist mir nicht bekannt. Eventuell ist
das auch nur ein Windows CE (oder wie auch immer das jetzt heißen mag).
Davon gibt es tatsächlich Varianten, die einem normalen Windows-Desktop
sehr ähnlich sehen, und es gibt auch Ausführungen, die auf normaler
x86-Hardware laufen.
Gast #296466
Lesenswert?

Es kann schon sein, das ein CARPC nur für MP3 überdimensioniert ist.
Aber habe mich für einen Car PC entschieden, weil ich einen TFT
nachrüsten werde und dann auch TV, DVD, NAVI, usw. darauf ausführen
möchte. Da wird ein ARM , oder IPOD schnell einmal auf seine Grenzen
stossen. Jetzt nicht schreien, ich weis das es vielleicht diesen oder
jenen Chip mit speziellen fähigkeiten und Geschwindigkeiten gibt, aber
diese Bastelarbeit ist dann doch ein wenig zu aufwendig.

@Rufus Lade mir gerade das Windows XP embedded herunter. Hast du es dir
heruntergeladen, oder hast du es auf DVD / CD ? Die heruntergeladenen
files wollen bei mir nur von CD / DVD aufgerufen werden. Nun ist aber
die frage, welche File zu welcher Cd gehört. Die Files DISK1.cab und
DISK2.cab sind mir noch klar. Aber die MSDE.cab und Tools.cab nicht
mehr. Auf welcher CD gehören die mit drauf?? Laut Setup müssen es sogar
4 Disc sein.
Gast #296467
Lesenswert?

Ich weiss nicht, ob noch jemand mit dem Namen "toni" hier
schreibt, drum schreibe ich jetzt "Toni V."


@Rufus
Da ich mir nicht vorstellen kann dass DiskOnChip so schlecht ist,
hier ein Link:
http://www.m-systems.com/site/de-DE/Products/DiskOnChip/
(In Bildmitte auf "Unterstützung mehrerer Betriebssysteme" klicken
=pdf.)

Ob Festplatten jeden Winter bei -20 Grad im Auto überstehen?



@ KoF

Ein AT-Motherboard kannst du ganz normal, ohne Umsetzer
an eine Autobatterie anschliessen.
Man braucht ja am Stecker nur die 5V (ca.3A) für das Board
und +12V (ca.500mA) für Spannungen an der Monitorschnittstelle.
Die -12V sind nur nötig für die (seriellen) COM-Schnittstellen,
(d.h. Mausbetrieb also evtl. nicht möglich).
Es reicht also ein Spannungsbegrenzer für über 12V, und ein
Spannungsregler für 5V.
Ein Leitungsfilter für evtl. Spannungsspitzen
wäre vielleicht auch noch angebracht.
Hatte noch nie ein Board im Auto, aber stationär an
einer 12V Batterie - ist einwandfrei gelaufen (DOS)!
(Bei Computerentsorgungen gibt es genug Boards gratis zum
Experimentieren).

Bei einem ATX-Board weiss ich jetzt nichts genaueres.

...für CARPC's werden oft Mini-ITX Boards verwendet
(evtl. nicht so teuer wie embedded, bei ebay).
Persönliche Seite #296468
Lesenswert?

@Toni V.:

Ich schrieb nicht, daß "DiskOnChip" schlecht wäre, nur ist sowas
prinzipbedingt nicht für häufiges Beschreiben geeignet. Das ist eine
Eigenschaft der verwendeten Flash-Bausteine, die nur einige
hunderttausend Schreibzyklen überstehen. Das lässt sich zwar mit
ausgefeilten "wear leveling"-Algorithmen etwas reduzieren, aber auch
dann ist die Lebensdauer aus Flash-Speichern aufgebauter Massenspeicher
beschränkt.

Ein Windows, das seine Auslagerungsdatei bemüht, führt deutlich mehr
als einen Schreibzugriff pro Sekunde durch, aber selbst bei der sehr
gutmütig-konservativen Annahme von eben jenem einem Schreibzugriff pro
Sekunde ist so ein Speichermedium nach wenigen Wochen Dauerbetrieb ein
Fall für die Tonne.

Natürlich ist der Betrieb von Festplatten bei -20°C ein Problem, aber
eben ein anderes. Nicht zuletzt ist der Kostenfaktor auch etwas, was
gegen DiskOnChip oder ähnliches spricht - versuche doch mal
herauszufinden, was eine 20GByte-Version davon kostet ...

Desweiteren ist es ein sehr großer Unterschied, ob ein Motherboard an
einer (alleinstehenden) Autobatterie betrieben wird, oder ob es am
Auto-Bordnetz betrieben wird. Das Auto-Bordnetz hat einerseits i.d.R.
eine etwas höhere Spannung als 12V, und andererseits ist es sehr stark
mit Störimpulsen und dergleichen "verseucht".

Der Gebrauch einer Wandlerplatine ist übrigens auch bei Einsatz einer
sauberen 12V-Versorgung ratsam; Selbstbau ist bei den erforderlichen
starken Strömen auf dem +5V und dem +3.3V-Zweig von ATX-Netzteilen nur
sehr geübten Leuten anzuraten.


@DVBS:
Dank eines MSDN-Abonnements musste ich mich nicht mit irgendwelchen
Downloads herumschlagen, daher kann ich Dir da nicht weiterhelfen.
Gast #296469
Lesenswert?

@alle

Wenn´s nicht unbedingt Windows sein muss...Ich habe mal ein Mini-Itx
System mit einem Mini-Linux betrieben. Das ganze lief von CF. Das
Problem mit dem ständigen Schreiben auf CF wurde durch den Einsatz
einer Ram-Disk umgangen.

Wen´s interessiert: einfach nach Puppy-Linux googeln.
Gast #296470
Lesenswert?

@ rufus

Ja, das ganze ist mir schon klar, aber wenn M-Systems diese
Chips im grossen Stil verkauft und auch noch deutlich
die Freigaben für die Betriebssysteme präsentiert, müssten
es doch mehr Leute im Einsatz haben - (ich dachte natürlich
auch nur ans booten, danach wäre RAMdisk nicht schlecht sowie
Sepp.. sagt.) - na gut, vergessen wirs.

Zur Batterie: Ich sprach von AT-Boards und hab das
mit der höheren Spannung und den Störimpulsen ja angesprochen
(hab' leider deinen Link mit den Wandlerplatinen erst später gesehen)
(wollte auch noch hinzufügen das die 12V natürlich auch für HDD und
Floppy da sein müssen.)


Toni

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren