>Es werden keine 0,5V sondern die komplette Spannung
>abfallen, da das ja der einzige Widerstand ist(also
>kein Spannungsteiler). Also liegt auch die komplette
>Spannung am FPGA-Pin an.
Das ist widersprüchlich, denn entweder fällt die Spannung am Widerstand
kopmlett ab, wie Du schreibst (Kurzschluss im FPGA) oder es liegt die
voll Spannung an (Unendlicher Eingangswiderstand im FGPA).
Zudem liegt hier sehr wohl ein Spannungsteiler vor, denn die
input-Zelle des FPGA nimmt selbstredend Stromauf - auch wann manche ein
FPGA als "Software" ansehen. Bei CMOS-Prozessen, "sieht" Deine
Schlatung über den Widerstand letztlich eine Gatekapazität, die
aufgeladen werden muss. Für niederfrequente Signale erhälst Du die
volle Sapnnung am Pin, da fast nichts mehr fließt. Ansonsten hast Du
noch eine Flankenverschliefen gemäß Kondensatorladekurve nach Massgabe
Deines R und der Eingangskapazität. Ist der R zu groß - bekomst Du
keine schnellen Signale mehr drüber!
Ist der R zu klein, könntest Du ein anderes Problem bekommen: Damit die
Eingangsstufe bei SPitzen nicht stirbt, sind bei den meisten Chips
interne Schutzdioden gegen GND und VDD aktiv. Sobald die
Eingangsspannung mehr als 0,5-0,7V über der Betreibsspannung liegt,
fliesst Strom. Der würde durch Deinen 22k limitiert.
Falls Du mal ein Applikation hast, die aufgrund der oben beschriebenen
Probematik zu einem zu großen R führt und die HF nicht mehr kommt,
kannst Du den Vorwiderstand mit einigen pF parallel überbrücken. Die
Signalflanke (und nur diese !) kommt dann wieder etwas kräftiger durch.
Anders herum kannst Du so sehr unsaubere und obertonreich schwingende
Signale filtern, bevor sie ins FPGA wandern.