Gewerkschaften ruinieren Deutschland

Gast #299989
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Ich muss hier mal kurz meinen Unmut bekunden!

Ich habe gerade in den Nachrichten gesehen, dass das
AEG-Waschmaschinenwerk in Nürnberg Ende 2007 dicht gemacht wird. Die
1700 Arbeitsplätze werden nach Polen und nach Italien "transferiert",
da der Standort Deutschland zu teuer ist.
Die Nachricht direkt danach lautet, dass die IG Metall für die nächste
Tarifrunde wieder mal 5% mehr Lohn durchdrücken will. Wie weit weg von
der Realität sind diese dämlichen Funktionäre eigentlich?
Da kommt mir wirklich fast das Abendessen wieder hoch.

Andreas
Gast #299993
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icke bringt es auf den Punkt. Lasst die mal machen. Irgendwann wird
einer nach dem anderen von nem Attentäter niedergestreckt. Dann werden
die von ganz allein kleinlauter.

Mir ist es echt schleierhaft, wie man in so einem Arbeitsmarkt immer
mehr fordern kann...und das ja noch bei teilweise eingeschränkter
Arbeitszeit. Was ist an einer 40h-Woche so schlimm.

Woah..da hast du ein Thema aufgegriffen...........
Gast #299997
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Macht Euch doch nicht porös oder zellophansinnig. Am Besten, man kauft
von der Abfindung Aktien der Firma, aus der man gerade geflogen ist.
Eines Tages werden die "Herren", die solche Entscheidungen fällen
merken, daß Waschmaschinen keine Waschmaschinen kaufen.

Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte!!!!

Erwin
Gast #299998
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Kannst du das für mich nochmal genauer erklären wo der Vorteil ist wenn
man Aktien von der firma kauft die einen rauswirft?

Wenn man wikrlich gut ist und man wird gekündigt dann gehts der Firma
schlechter und Aktienwert sink.

Wenn man gekündigt wird weil man zu schlecht ist sollte man das Geld
zum Leben verwenden weil man so schnell keinen neuen Job mehr findet...
Gast #299999
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Wenn der Rausschmiss von einigen tausend Mitarbeitern den Aktienkurs
steigen läßt (siehe Daimler), dann könnte das schon Sinn
machen...:o))))

Die Gewerkschaftfunktionäre machen es doch auch nicht anders..Nur denen
ist nicht beizukommen (Stichwort: Insidergeschäft).

Gruß icke
Gast #300001
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..und noch eins- wenn man wirklich gut ist, findet man sich mit 1000
anderen Guten trotzdem auf der Straße wieder.

Es gilt die alte Volksweisheit: Da staunt der Flachmann und der Wunde
leiert sich!

Erwin
Gast #300002
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Ich bin der Meinung, dass nicht die Gewerkschaften sondern etliche
Manager Deutschland ruinieren, indem sie trotz hoher Gewinne tausende
Menschen entlassen und Standorte schließen. Dieses Verhalten
verunsichert die Bürger und führt so zu einer weiteren Schwächung der
Binnennachfrage. Die Unternehmen sollten wieder mehr Verantwortung für
Deutschland übernehmen und nicht nur ihre Gewinne maximieren.

Angesichts der Entwicklung in den letzten Jahrzehnten bin ich froh,
dass es noch Gewerkschaften gibt, die sich dem entgegenstellen.
Natürlich haben diese teilweise etwas überzogene Forderungen. Diese
Forderungen werden aber meist nur aus Verhandlungtaktischen Gründen
gestellt. Im laufe der Verhandlungen kommt es dann doch zu einem
angemessenen Kompromiss.
Gast #300003
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@Gast,

im Management werden ziemliche Fehler gemacht, in anderen Bereichen
aber auch, oder arbeitest DU fehlerfrei...ich nicht...
 Denk doch mal drüber nach, wer eigentlich Arbeitgeber in Deutschland
ist....Die Gewerkschaften geben vor die Arbeitnehmer zu vertreten aber
in welchem Umfeld ?
Ich seh das Hauptproblem in der fehlenden Konsequenz sowohl bei
Managern als auch Gewerkschaften.
Der kleine Firmeninhaber (Kleinfirma, Handwerker, Freiberufler etc.)
hat für alles was er tut die Birne hinzuhalten und passt auch so gut er
kann auf...Was aber passiert den Managern, Politikern , Funktionären
????? Im allerschlimmsten Fall gehen diese mit königlichen Abfindungen
in den "wohlverdienten" Ruhestand mit 45.....

Na ob uns das weiterbringt ?????

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