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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik UART + Quarz


Autor: Christian S (Gast)
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Hallo,
dass man wenn man über den UART sendet, einen Quarz benutzen sollte,
habe ich ja schon mitbekommen. Meine Frage währe jetzt: Wie kritisch
ist es wenn ich die Geschwindigkeit runtersetze und nur noch mit
2400Baud sende.
Was würdet Ihr mir empfehlen?
soll ich trotzdem einen Quarz verwenden oder kann ich meinen Tiny2313
mit internem Quarz laufen lassen?

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Autor: Michael (Gast)
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Meine Erfahrungen sind, daß der Tiny2313 keinen internen Quarz besitzt.
Ein rel. proz. Fehler wird auch durch Frequenzteilung nicht kleiner.
Ein keram. Resonator wäre eine Alternative zum Quarz. Rechnet sich aber
auch erst in Stückzahlen.

Autor: ,,,, (Gast)
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Ich lasse alle meine ATmegas mit dem internen 8MHz laufen und arbeite
mit 38400 Baud. Meine PICs laufen mit intern 1MHz und die UART schaft
fehlerfrei 9600 Baud. Keine Ahnung, wie sich das ändert, wenn ich die
Schaltung in Sibirien oder Afrika betreibe.

Autor: Tom (Gast)
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Ich habe meinen Tiny2313 mit der internen Taktquelle betrieben und 9600
Baud waren kein Problem. Wenn ich mich recht erinnere war auch noch
mehr möglich.

Gruss

Autor: Christian S (Gast)
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naja ist ja keine kritische sache die ich da mache, Probiere ich es halt
mal aus. Danke mal für eure Antworten!

Autor: peter dannegger (Gast)
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"Meine Frage währe jetzt: Wie kritisch ist es wenn ich die
Geschwindigkeit runtersetze und nur noch mit 2400Baud sende."


Da ist überhaupt kein Unterschied, der Fehler bleibt gleich.

Mit Quarz oder Resonator bist Du immer auf der sicheren Seite.

Gerade beim Software Entwickeln hat man genug Probleme, da sollte man
sich nicht unnötig weitere Problemquellen aufhalsen.


Bei hohen Baudraten kommt natürlich noch der Teilerfaktorfehler hinzu,
da man nur durch ganze Zahlen teilen kann.

Bei Quarzen läßt sich dieser Fehler aber elegant umgehen, indem man
Standardquarze verwendet (7,3728MHz, 11,0592MHz usw.).


Peter

Autor: Detlef Wilken (Gast)
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Ich habe ebenfalls schon verscheidene Baudraten mit dem internen
Oszillator erreicht. Aber man kann keinesfalls davon ausgehen, dass es
eine Stunde später immer noch funktioniert.

Ich habe schon erlebt, dass die Kommunikation abends noch
funktionierte, am nächsten morgen nur noch wirres Zeug lieferte (obwohl
ich den Aufbau nicht verändert habe). Kann durchaus sein, dass eine
veränderte Raumtemperatur die Ursache war. Seit dem Zeitpunkt arbeite
ich mit einem 7,3728 MHz - Oszillator.

Ich kann nur jedem empfehlen, auf der HW als erstes einen externen
Oszillator (oder Quarz, oder...) aufzulöten. Man kann sich viel Zeit
sparen.

Gruß
Detlef

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Autor: Michael (Gast)
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Wenn Du nicht auf Stromverbrauch achten muß, nimm doch einfach 16MHz
Quarze (einen/µP :-). Der Prozessor ist dadurch schnell, Baudraten bis
57,6kBd sind kein Problem und auch die Timer lassen sich mit
ms-Auflösung betreiben. Was soll's.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> nimm doch einfach 16MHz

Ja, manchmal geht es, oft aber nicht...

...

Autor: Michael (Gast)
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>>Ja, manchmal geht es, oft aber nicht...

Da ich 293kBd nie verwende, hat es bei mir immer geklappt :-)

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