Also 8000 mal pro Sekunde sollte man da schon abtasten. Aber es gibt
relativ einfache Algorithmen wie ADPCM, mit denen Du dann auf so 4 Bit
pro Sample runterkommst. Dazu sampelst Du dein Signal mit, zum
Beispiel, 10 Bit (oder mehr).
Dann brauchst Du mehrere Variablen. In eine schreibst Du dein aktuelles
Sample rein. Eine andere enthält einen "Referenzwert", das ist der
Wert, den auch der Empfänger gerade ausgibt.
Nun bildest Du immer die Differenz zwischen beiden Werten und
verschiebst den um x Stellen nach rechts, so dass Du x Stellen an
Genauigkeit verliehrst. Du schneidest dann den Wert auf einen
Wertebereich, zum Beispiel -8...+7 zu, und überträgst diesen Wert mit
beispielsweise 4 Bit. Du schiebst dann den Wert wieder zurück, und
addierst ihn zum Referenzwert. Musst Du zuschneiden, so erhöhst Du den
Wert von x um eins, so dass größere Zahlen dargestellt werden können.
Ist der Wert klein (z.Bsp -4...+3), so kannst Du x erniedrigen.
Beim Empfänger machst Du im Grunde genommen das selbe. Du hast einen
Referenzwert, und Du nimmst den übertragenen Wert, verschiebst den, und
addierst Den zu deinem Referenzwert, mit dem "x" verfährst Du genauso
wie vorher.
Natürlich musst Du beide Geräte irgendwann mal synkronisieren, das
sollte aber beispielsweise beim Klingeln möglich sein.
Zur Übertragung würde ich Dir vielleich eine symetrische Strecke
empfehlen. Du kannst beispielsweie über 2 CMOS-Inverter (sockeln, wenn
möglich) 2 Leitungen machen, die immer gegenseitiges Potential haben.
CMOS deswegen, weil man da einen schönen Verstärker hat. Dann hast Du
ein schönes symetrisches Signal. Am anderen Ende kannst Du dann
beispielsweise einen Optokoppler anschließen, der Dir daraus dann ein
asymetrisches Signal für deinen RS232 macht.
Ich glaube aber nicht, dass Du mit den nötigen 32kBits/sec Probleme
haben wirst.