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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik kleine LEDs ... Vorwiderstand ??


Autor: Nana (Gast)
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Hallo,

hier wendet sich eine absolute "nix-elktrotechnikerin" an euch.
Ich würde gerne einen Glasschrank mit 5 superhell-LEDs beleuchten.
Habe ein Netzteil mit ca. 5V-Ausgang. Der Hersteller gibt die Info:
Technische Daten: IF = 20 mA · UF = 3,5 V (typ.)
Wie schalte ich die LEDs am sinnvollsten und muss ich Vorwiderstände
einreihen ??

Danke !!
Nana

Autor: Richard W. (thunderstorm)
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(u versorgungsspannung - U LED) / I LED  = R vorwiderstand

Ausrechnen und vor jede LED einen Widerstand mit dem Wert löten

Autor: ,,,, (Gast)
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Spendire jeder LED einen Vorwiderstand der Größe (5V-3.5V)/20mA = 75
Ohm. Diesen schaltest du einfach in Reihe zu einer LED. Mit den anderen
LEDs machst du das gleiche, und diese 5 R-LED-Reihenschaltungen kannst
du gefahrlos parallel schalten.

Autor: johnny.m (Gast)
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Vorwiderstände müssen natürlich rein, weil sonst nix den Strom begrenzt.
Dann leuchten die LEDs nur ganz kurz...

Bei den genannten Daten braucht jede LED nen 75 Ohm Vorwiderstand.

Gruß

Johnny

Autor: Nana (Gast)
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vielen Dank !!

(5V - 3,5V) / 20mA = 75Ohm

Also 75Ohm vor jede und dann alle parallel. Richtig ??
Kann ich denn auch einen Gesamtwiderstand einsetzen ??

Nana

Autor: ich (Gast)
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Das geht nicht, einen Gesamtwiderstand bei Parallelschaltung.

Autor: Paul Momsen (Gast)
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Bei 75 Ohm bist Du an der Leistungsgrenze Deiner LED´s. Wenn das
Netzteil nicht exakt 5 V liefert und die Toleranz der Widerstände
einbezogen kann es passieren, dass die LED´s nicht lange halten.

Ich empfehle jeweils einen 100 Ohm Widerstand einzubauen, dann bist Du
bei IF = 15 mA. Das ist immer noch hell genug. So bist Du auf der
sicheren Seite.

Gruß

Paul

Autor: ,,,, (Gast)
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IF ist der nominale Flußstrom und ist keine Größe, die normalerweise in
"absolut maximum ratings" angegeben ist. Von daher besteht hier kein
nennenswertes Problem bez. der reduzierten Leuchtdauer. Selbst wenn die
Spannungsquelle mal mehr Spannung bringt, die LED wird auch bei 25mA
noch sehr sehr lange leuchten.

Autor: Paul Momsen (Gast)
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@,,,

"IF ist der nominale Flußstrom"

ist klar, aber wenn der überschritten wird verkürzt sich die
Lebensdauer einer LED. Klar kann die LED "kurzzeitig" bis 25 mA oder
mehr ab.
In diesem Fall ist das sicher nicht so kritisch.
Bei einem 100 ohm Widerstand ist von der Helligkeit zu einem 75 ohm
Widerstand kaum ein Unterschid sichtbar (betonung liegt auf sichtbar).
Und darum geht es doch bei den LED´s.

Autor: ,,,, (Gast)
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Ok, da stimme ich dir zu.

Autor: Gast (Gast)
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Noch ein kleiner Tipp  nicht alle Netzgeräte auf denen 5 Volt DC
(Gleichspannung) steht liefern sicher 5Volt. Manche billigen liefern
bei Unterlast eine deutlich höhere Spannung (spätestens langfristig
schlecht für die Lebensdauer). Auch bei einer Verpolung  kann es sein
das die "absolut maximum ratings" erreicht oder übertroffen werden
(in Sperrrichtung fällt die gesamte Versorgungsspannung an der Diode
ab).D.h. die  könnten abdampfen, also lieber mal die Polarität und die
Leerlaufspannung des Netzteils  nachmessen.
Gruß

Autor: André Kronfeldt (freakazoid)
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Vor allem wird ja auch Strom gespart bei einem höheren Widerstand ;-)

@ich:
Wieso gibt es bei Parallelschaltung keinen Gesamtwiderstand (bzw.
gemeinsamer Vorwiderstand)?

Autor: neuer (Gast)
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so habe ich mir ein forum vorgestellt.
da will eine frau 5 leuchdioden in einem schrank anbringen und gibt die
werte vor mit der man auch schon was anfangen kann.

was macht ihr davon...????he.....????

bei dem letzten vorschlag von andre... wird das ganze vorhaben für die
frau schon wieder über einen haufen geworfen.

erzählt jetzt nur nicht das ihr auch noch studiert....

scheiss blamage für euch...he.....

neuer

Autor: André Kronfeldt (freakazoid)
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@neuer:
Ich verrat Dir mal was: Mein Studium hab ich schon vor Jahren
erfolgreich beendet. Mit einer Diplomarbeit, deren Titel Du nichtmal
kapieren würdest.

Wieso wird das ganze Vorhaben über den Haufen geworfen. Wenn Du der
deutschen Sprache nicht 100%ig mächtig bist, helf ich doch gerne:

Mein Satz hat den etwas höheren Widerstand (100Ohm von Paul Momsen)
unterstützt. Das ';-)' danach sollte zeigen, daß dies nicht die
Primäraufgabe war, sondern ein (positiver) Nebeneffekt - wenn auch nur
minimal.
Zudem hat 'Gast' Recht mit seiner Aussage, daß Billignetzteile gerne
etwas mehr liefern als draufsteht - somit ist man mit einem höheren
Widerstand auf der besseren Seite.
Da das Auge Helligkeitsänderungen sowieso nicht linear wahrnimmt, wird
man auch keinen Unterschied bei 15mA oder 20mA feststellen.

Also: Erst mal informieren, bevor hier rumgeprollt wird.

Autor: johnny.m (Gast)
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Gesamtwiderstand ist nicht möglich, weil die LEDs wg.
Fertigungstoleranzen nie 100% die gleiche Flussspannung haben. Das
führt zu ner ungleichmäßigen Stromaufteilung, die u.a. bewirkt, dass
die LEDs nicht gleich hell leuchten. Vorwiderstände symmetrieren das
Ganze. Gibt noch unangenehmere Effekte aufgrund des neg. TK des
Bahnwiderstandes des LEDs.

Gruß

Johnny

Autor: André Kronfeldt (freakazoid)
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@Johnny:

Okay. Das war mir bewußt. Entschuldigung für meine ungenaue
Fragestellung. Ich ging bei bei der Aussage von 'ich' davon aus, daß
generell keine Parallelschaltung 'möglich' ist. Dem ist ja nicht so
(obwohl davon abzuraten ist).

Grüße,
Freakazoid

Autor: Gast (Gast)
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Ich spreche nicht von ein paar mVolt sondern von einigen Volt bei den
Netzteilen. Elektronikhändler verkaufen gerne völlig überdimensionierte
Netzteile von miesester Qualität und dann wird es kritisch. 5 super
helle LED kosten ja auch was.
Solltest du kein Messgerät haben, kannst du es trotzdem teste. Die
Leuchtdioden haben meist 2 verschiedenlange Beinchen da kürzere steht
meist für Minus (Kathode). Der lange für Plus (Anode). Nimm 2 LED`s und
Verbinde sie gegeneinander - also langes Bein an kurzes und umgekehrt.
Dann eine Seite ans Netzteil, an die andere Seite am besten 5 mal 100
Ohm in Serie = Reihe den letzten Widerstand dann auch ans Netzteil.
Dann nach und nach einen Widerstand weniger nehmen (oder mit einem
Draht überbrücken). Sobald eine LED glimmt oder leuchtet weist du die
Polarität (wenn beide glimmen hast du  ein AC-
Wechselspannungsnetzteil, das du so nicht verwenden solltest).  Sollte
eine LED auch mit 5 , 4 oder 3 mal 100 Ohm vorgeschaltet, sehr hell
leuchten,  unterbreche sofort die Stromzufuhr. Wahrscheinlich ist dann
die Spannung vom Netzteil zu hoch.
Gruß

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