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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannung messen/sensen


Autor: Rüdiger (Gast)
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Hallo,
ich möchte eine Spannung im Bereich +/- 10mV messen, mit einer
Genauigkeit von 100nV. Das heißt, die übliche Methode des
Spannungsteilers funktioniert nicht, auch deswegen, weil die Meßstelle
nicht belastet werden darf, also muß der Sensor sehr hochohmig sein,
mind. wie bei einem guten Meßgerät.
Ausgewertet wird das mit einem ATMega8, wobei mir im Prinzip egal ist,
ob der Sensor schon A/D wandelt. Ich möchter allerdings keinen
zusätzlichen Quarz neben die Meßstelle stecken müssen...
Gibt es sowas, und wenn ja, was?
vielen Dank,
Rüdiger

Autor: Christian Fasthuber (fasti)
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Hi!

Ich würde das ganze mit einem OPV verstärken und dann mitm ATMega A/D
wandeln. Zum OPV siehe www.elektronik-kompendium.de

mfg

Fasti

Autor: Unbekannter (Gast)
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> 10mV messen, mit einer Genauigkeit von 100nV
 ~~~~~~                                ~~~~~~~

Haha, 100 dB, darf man mal lachen?


> also muß der Sensor sehr hochohmig sein,
                          ~~~~~~~~~~~

Schon mal über das Spannungsrauschen des Eingangswiderstandes
nachgedacht? Schon mal über Thermospannungen nachgedacht? Schonmal über
Elektromagnetische Einstrahlungen nachgedacht?

Ganz einfach, kurz und schmerzlos: Vergiss es!

Was willst Du damit überhaupt machen?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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100nV? Genaugikeit? Hört sich an wie Tiny + 24V

Autor: Rüdiger (Gast)
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Sorry,
ich meinte 100uV...
Ob das überhaupt geht weiß ich nicht; ich will die Offsetspannung am
Eingang eines OPV zwischen invertierendem Eingang und Masse im
laufenden Betrieb messen.
Rüdiger

Autor: Branko Golubovic (Gast)
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Ich würde ATmega16, 32 oder 128 nehmen mit dem Gain 200 und
Vref=4,096V.Messbereich ist in dem Fall +/- 20.48mV und die Auflösung
ist  4µV.
Villeicht hilft dir das mehr:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-260506.html#new

Branko

Autor: Profi (Gast)
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@Unbekannter: nanana, warum so vorlaut.
Zumindest 100nV Auflösung geht schon, z.B. INA114 (high prec.
Instr.Amp.) mit Gain=500 (0..10mV -> 0..5V) und einen ADS1252 (24-bit
ADC) dahinter.
Und ein "bisschen" Kompensation, Kalibrieren und Filtern im µC.

Theoretisch 0,596nV pro Bit ;-) , naja, die unteren 6 Bits sind eher
random, dann bleiben immer noch 38,14697265625 nV pro Bit.
Das geht sehr gut bei mir mit 18 bit.
Ist allerdings kein Home-Projekt.

Während des Wandelns den µC schlafen lassen, dann stört er die Bits in
der "Spannungs-Waage" wenig.

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