Das ist keine "Digital-", sondern eine klassische
"Analog"-Gegentakt-Endstufe.
Die Ts können nie beide leitend werden, da die Emitterspannung des
oberen Ts um einen Diodendrop (ca.0,7V) niedriger ist als seine
Basisspannung. Da diese auch an der B des unteren Ts anliegt, der aber
erst zu leiten beginnt, wenn die B-Spannung 0,7V unter seiner
E-Spannung liegt, entsteht das obere Oszillogramm.
Der OpAmp vergleicht Ein- und Ausgang und steuert die Ts so an, dass
oben genannter Effekt kompensiert wird (s. unteres Diagramm).
Besser verständlich wäre es, wenn die Spannung am Ausgang des OpAmp
auch noch angeigt wäre. Die schaut in etwa so aus:
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hier ist ein Sprung um 1.4 Volt, damit nach dem oberen der
untere T leitend wird.
Beim Umschalten entstehen kleine Verzerrung, und die Kunst ist u.a.,
diese unter allen Betriebsbedingungen (Aussteuerung,
Versorgungsspannung, Frequenz, Last, Temperatur, ...) minimal zu
halten.