Einfache Lüftersteuerung

Gast #302567
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Hallo!

Wie lässt sich mit einem mega8 eine einfache Lüftersteuerung
realisieren? Habe schon diverse Beiträge gelesen, alle handeln von
Pulsweitenmodulation. Ich bin mir jedoch nicht sicher wie ich das mit
meinem mega8 in Bascom realisieren kann, und würde gerne wissen ob es
da evtl. einfachere Wege gibt, einen 12V-DC-Lüfter in z.B. 3 Stufen
(5V, 8V, 12V) zu steuern/regeln.

Danke schonmal für eure Tips
Gast #302570
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ist immer die frage ist der aufwand berechtigt ?

und wie gross sind die bewegten leistungen ?

bei kleinen lüftern und drei stufen ist sicher die
vorschaltwiederstandsmethode  die günstigste
dazu bruchst du nur ein umschalter und 2 wiederstände.....

oo
Gast #302571
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Also, dann werde ich mich mal nach dem "Software-PWM" umschauen...kann
ich denn die +12V, die ich vom unstabilisierten Netzteil auf der Platine
hab, für die Lüfter verwenden? Also wie z.B. hier beschrieben:

http://thomaspfeifer.net/fan_speed_controller.htm

Einfach die Ausgänge über einen Darlington-Transistor an den Lüfter?
Oder muss ich das Signal vorher noch glätten?
Es reicht ja dann ein Port-Pin, um damit dann evtl. auch mehrer Lüfter
zu steuern, richtig?

Danke soweit für die Hilfe...

Und Herr Andreas Schwarz hat in diesem Thread nix gepostet, nächstes
mal nicht auf "antworten", sondern "neuer Thread"... ;-)
Gast #302573
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Das ist eine gute Frage, hab über das HW PWM noch zu wenig "Infos",
aus dem Datenblatt werde ich leider nicht schlau...ich weiß halt nur,
das es mit den Timern läuft etc...aber wie und wo genau weiß ich auch
nicht...aber bin für jede Hilfe dankbar...mir ging es aber auch eher um
die externe Beschaltung, weil das mit dem PWM-Signal sollte ich schon
hinbekommen denke ich...
Also, ein einfacher Darlington-Transistor + Glättungskondensator sollte
reichen, ja?
Gast #302575
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Also ohne Darlingt heißt, der mega8 soll den Lüfter direkt mit Strom
versorgen? Ich denke das macht er nicht mit, oder?
Eine Diode parallel? Was soll das bringen? Entweder mache ich mir damit
nen Kurzschluss, oder sie ist sinnlos in Sperrichtung...also wenn dann
in Reihe, oder?
Gast #302576
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Hallo Nils

So wie Dein Schaltplan gezeichnet ist wird es nicht funktionieren.

Es fehlen die Basis-Widerstände für die Darlington Transistoren.
Außerdem mußt Du c6 und c7 entfernen da Du damit die Transistoren
überlastest. Bei PWM wird die Motorspannung zu einem Rechteck-Signal
(mit Induktionsspitzen) und das zerstörst Du mit diesen Kondensatoren.


Schließlich solltest Du in der Zeichnung den Mega-8 berücksichtigen da
er andere Anschlüsse hat.

Überleg Dir ob Du 8 oder 10 Bit Auflösung haben willst, davon hängt ab
welcher Timer verwendet werden muß. In jedem Fall ist PWM mit Bascom
extrem einfach zu programmieren.

Michael
Gast #302577
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Hallo Michael!

Danke für die hilfreiche Antwort!
Die Zeichnung ist ja nicht von mir, sondern von der Homepage.
Die Kondensatoren sollten denke ich mal der Glättung dienen, warum ich
Basiswiderstände brauche verstehe ich zwar nicht ganz, aber könntest du
evtl. mal in etwa sagen was ich da für welche nehmen sollte? (Ich und
Transistoren, das war schon immer so eine Sache... ;-))
Wegen der PWM-Sache habe ich auf www.roboternetz.de was hilfreiches
gefunden.
Wer noch mehr (gute) Links zu Bascom und PWM hat, immer her damit!
Gast #302578
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Hallo Nils

Du darfst am Ausgang des Tramsitors nicht glätten es sei denn Du
schaltest zwischen den Kollektor und dem Kondensator eine zusätzliche
Induktivität.

Die Dimensionierung des Basiswiderstandes ist einfach.
Motorstrom/Stromverstärkungsfaktor=Basistrom. Vesuch mal 4,7 K-Ohm das
ergibt bei 5-(2*0,7Volt) etwa 750uA und ein Darlington hat meist mehr
als 1000 fache Verstärkung damit kannst Du also 750 mA schalten.

Warst Du schon auf der Homepage von MCS ? Dort sind viele Beispiele.
Ich mache alles mit Bascom und binn begeistert.
Gast #302580
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Kondensatoren zur Glättung nimmt man bei Motoren grundsätzlich nicht
(Ausnahme: Gleichspannungs-Zwischenkreis bei Frequenzumrichtersteuerung
von Drehstrommotoren, aber da ist der Kondensator ja nicht direkt im
Motorkreis). Die Ankerinduktivität ist Glättung genug, und wenn du
zusätzlich Kondensatoren reinbaust, hast du einen LC-Schwingkreis mit
den von Michael beschriebenen Folgen.

AFAIK bekommst du bei größeren Motoren (kW-Bereich) sogar schon
Probleme mit dem Kapazitätsbelag der Anschlußleitung, weshalb die
Motoren heute meist so gebaut werden, daß die Isolierung
Spannungsspitzen bis ca. Faktor 2 aushält.
Gast #302581
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Jaja, "lange" ist's her, da hatte ich das Fach
"Leistungselektronik" auch mal an der FH...nur leider vergesse ich
sowas immer so schnell...weil das was "der Mechatroniker" da
schreibt, kommt mir alles sehr sehr bekannt vor... ;-)
Werde dann mal ein wenig "rumrechnen" wegen des Widerstandes, danke
für die schnelle Erklärung!

Also brauche ich dann außer dem Darlington-Transistor und dem
Basiswiderstand erstmal keine weiteren Bauteile, richtig?
Gast #302583
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Wenn der Lüfter nach dem Abschalten des Transistors sich weiterdreht
induziert er eine Spannung, wenn die hoch genug ist zerschiesst er dir
den Transistor, daher die Diode, allerdings in Sperrichtung.
Gast #302585
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Das mit der Diode hab ich jetzt auch "geschnallt"... ;-)

Und das mit dem Darlington hatte ich nicht ganz verstanden, aber jetzt
ist ja im Prinzip alles klar, ich denke mal ich werde dann einfach mal
die Teile ordern und dann mal sehen was sich damit "realisieren"
lässt...

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