Die SPS verfügt über einen Hochfrequenzantifilterknopf, der nur in
Verbindung mit einem Integrierten Tiefpassfilter funktioniert. Ab einer
S7 CPU 315 ist so ein FIlter schon integriert und der Knopf befindet
sich auf der Rückseite der Ausgabebaugruppe. Bei den niederwertigen
CPU´s, wie z.B. der 300er oder auch der 222er-Reihe, muss ein solcher
Tiefpassfilter selbständig in die Ausgabebaugruppe gebastelt werden und
einen konstanten Arbeispunkt schaffen. Um dies zu erreichen, zeichne die
eine grobe Skizze der Lade-/Entladekurve (Expotentialfunktion) und bilde
das integral f(x) von der Grundfunktion mit einem 4700μF
Elektrolytkondensator. Bilde anschließend die erste Ableitung und die
daraus resultierenden Maxima und Minima, ergeben im Mittelwert den
stabilen Arbeitspunkt. Mit diesem Arbeitspunkt kannst du nun die
benötigten Widerstände zum Tiefpassfilter berechnen und alles, am
besten, in SMD-Technik bestellen. Am besten eignet sich die
Augabebaugruppe DO16xDC24V/0,5A mit der Typenbezeichnung
322-1BH01-0AA0. Der Tiefpassfilter muss, je nach verwendete Kontakte,
entweder in die obere oder untere Ausgabematrix eingelötet werden. Am
besten dazu direkt im Gehäuse der Ausgabebaugruppe, damit sich der
Tiefpassfilter nicht mit den Anschlussleitungen verhakt. Da der
Tiefpassfilter nur 2 Abgreifpunkte besitzt, müssen mehrere Filter
entwickelt werden, je nachdem, wieviel Ausgänge man ansteuern will. Der
Filter wird parallel immer über 2 Ausgänge geschalten.
Viel spaß beim Basteln
MfG Heiner