Gast
#303331
Hallo an alle! Also ich hätte da eine schaltungstechnische Frage und zwar ist mir aufgefallen,dass bei verschiedensten Schaltungen die Spannungsversorgung von gewissen Bauteilen über einen Kondensator gegen Masse geschaltet werden. Der Sinn ist klar, es sollte Spannungsschwankungen am Eingang verringern, sowie verhindern, dass wenn kurzzeitig mehr Strom gezogen wird, die Spannung zusammenbricht... Was ich mich allerdings frage: Wieso werden so oft zwei kondensatoren parallel geschaltet? In den meisten Fällen ist das ein größerer (4,7 - 10µF) und parallel dazu ein kleiner (ca. 100nF)... Was ist die Intuition dahinter? Bei einer Parallelschaltung von Kondensatoren werden die Kapazitäten aj addiert.... und wenn da jetzt als Angabe steht , ein Blocking cap zwischen 1µ und 4,7µF sollte dazugeschaltet werden, dann schließe ich daraus, dass der genaue Wert eher unwichtig ist, sonst würde da keine so große "Toleranz" vorherrschen... Und jetzt stellt sich die Frage: Wenn der Wert ohnehin nicht kritisch ist, warum dann zu einem 1µ Kondensator noch einen 100nF dazu??? Ist doch nur unnötiger Platzverlust im Layout?! Bitte um Aufklärung! Dankeschön!
