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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB-ICD2 für PIC


Autor: Markus_8051 (Gast)
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Hallo Leute!

Ich habe den USB-ICD2 für den PIC gemäß dem Vorschlag von Harald
Sattler (http://www.harald-sattler.de/html/icd2_usb.htm) gebaut. Leider
funktioniert das bei mir nicht.

Der USB-Chip läuft! WinXP erkennt die Serielle Schnittstelle am USB als
COM2. Somit gibt es auch keine Probleme, sie bei MPLAB auszuwählen. Wenn
ich nun bei MPLAB ein CONNECT ausführe, schafft MPLab es aber nicht, die
Verbindung herzustellen.
Der PIC auf dem USB-ICD2 wird über den Transistor und die DTR-Leitung
eingeschaltet, danach müßte doch eigentlich auf den RX/TX-Leitungen
etwas geschehen, es passiert jedoch nichts.

Was müßte hier geschehen? Muß der PIC direkt nach dem einschalten
irgendetwas senden, oder meldet sich zuerst MPLAB. Wie kann ich
feststellen, ob der PIC überhaupt richtig programmiert ist (mit PRO
MATE II) und losläuft?
Mit welchen Versionen von MPLAB funktioniert diese USB-ICD2-Variante?
(Ich benutze MPLAB 6v60)

Ich hoffe auf Eure Hilfe,
Markus_8051

Autor: Steffen (Gast)
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Ob es mit der V6.60 Probleme geben könnte weiß ich auch nicht. Lade dir
doch mal die aktuelle runter. Mein ICD2 (ähnliches Design) liegt noch
auf dem Basteltisch, ich hoffe, dass ich morgen die fehlenden Bauteile
bekomme, dann kann ich mal nachsehen, was genau beim Anstöpseln
passiert. Ich nehme aber an, dass zuerst über DTR der PIC auf dem ICD
zurückgesetzt wird und dann die Kommunikation durch MPLAB angestoßen
wird.

Beim Original hängt an RB2 übrigans auch noch eine LED, habe aber
nichts gefunden, für was die gut ist.

Autor: Michael (Gast)
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Ich möchte mir gerade diesen ICD2 Clone nachbauen:
http://www.nebadje.org/archive/ICD2_DOC.pdf

Hat das schon irgendjemand gemacht? Welche Erfahrungen habt ihr
gemacht?

Leider sind nur die Gerber Files verfügbar? Oder hab ich da auch was
übersehen? Ich finde nämliche leider nicht den Gleichrichter B1 in der
BOM. Es soll ein Gleichrichter im SOP6 Gehäuse sein, keine Ahnung :-(
Wenn es Eagle Files oder so geben würde, könnte man ja einfach schnell
das Package ändern.


Gruß
Michael

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Steffen: Ich hatte mir auch schon die neuste Version zum Test
runtergeladen, auch damit klappt es nicht.

Ja, daß wäre echt klasse, wenn Du - wenn dein USB-ICD2 läuft - mal die
Rx/Tx-Leitungen Dir anschauen könntest.

Danke,
Markus_8051

Autor: ,,,, (Gast)
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Der Link funktioniert nicht.

Autor: Michael (Gast)
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Hmm...komisch:

Du findest es aber auf jeden Fall, wenn du auf
http://www.nebadje.org/doku.php?id=neblab:icd2clone gehst. Oder einfach
auf www.nebadje.org gehen und dann durchklicken...


Gruß
michael

Autor: Manu (Gast)
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Ich habe auch die ICD2 von Harald Sattler nachgebaut. Funktioniert seit
MPLAB 6.3 ohne Probleme bei mir.
Ich nehme an das die die Baudrate auf 19200 eingestellt hast?
Was auf den Rx/Tx-Leitungen passiert habe ich auch nicht mehr im Kopf.
Musste bei mir ein paar mal die ganze Schaltung kontrollieren, bevor
MPLAB die Firmware in den PIC runterladen wollte.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Manu: Ja sicher, die Baudrate ist richtig eingestellt - auch wenn MPLab
das zeitweise mal angezweifelt hat. Welche Version von MPLab benutzt Du
jetzt?

Gruß,
Markus_8051

Autor: Manu (Gast)
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Ich vermute das MPLAB den Bootloader anspricht und dann die Firmware
runterladen will und nicht der PIC bei MPLAB anfragt. Aber wenn du
nichts auf den Rx/Tx-Leitungen hast müsste das Problem am FT232 liegen.
Wenn du ein Oszilloskop hast, kannst du ja mal über Hyperterminal Daten
an COM2 schicken und dann wirst du sehen, ob die Rx-Leitung
funktioniert.

Zum PIC fällt mir noch ein: Beim programmieren die
Oszillatoreinstellung auf HS.

Benutze in Zwischenzeit V 7.3. Habe die ICD gerade verbunden zum Test.
Funktioniert. Auf  Arbeit habe ich immer mühe den Nachbau überhaupt
anzuwerfen, obwohl der Treiber den FT232BM erkennt.
Im Anhang siehst du noch meine Konfig.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Manu: Den FT232 habe ich getested: Ich habe den PIC rausgezogen, am
PIC-Sockel Rx und Tx gebrückt und bekomme in Hyperterm die gesendeten
Buchstaben auch wieder zurück.

Mit dem HS-Bit war eine gute Idee, habe ich kontrolliert, war aber
richtig. Der Oszillator läuft auch mit 20 MHz.
Auch Deine Konfig-Einstellungen habe ich verglichen, alles korrekt.
Danke für Deine Mühen!

Ich habe inzwischen gesehen, daß MPLab (v6.60) zuerst Daten sendet, und
dann ewig auf eine Antwort wartet. Wenn diese nicht kommt, hängt sich
MPLab weg - da fehlt wohl ein Timeout. Man kann es zwar beenden und
wieder neu starten, aber die serielle Schnittstelle wird nicht wieder
freigegeben. Man kann also nicht gleich den nächsten Versuch starten,
sondern muß zunächst den Rechner neu hochfahren.

Kann es einen Unterschied machen, ob man einen 16F876 oder 16F876A
verwendet? Soweit ich weiß, ist der A doch nur die neuere Version. Und
da ich hier nur die A-Typen rumliegen habe, habe ich halt so einen
genommen.

Markus_8051

Autor: Steffen (Gast)
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"Ich habe inzwischen gesehen, daß MPLab (v6.60) zuerst Daten sendet,
und
dann ewig auf eine Antwort wartet. Wenn diese nicht kommt, hängt sich
MPLab weg - da fehlt wohl ein Timeout. Man kann es zwar beenden und
wieder neu starten, aber die serielle Schnittstelle wird nicht wieder
freigegeben. Man kann also nicht gleich den nächsten Versuch starten,
sondern muß zunächst den Rechner neu hochfahren."

Mmmhhhh, Mist, genau da hänge ich im Moment auch. Da scheint ein
mächtiger Bug drinzustecken. Der PIC wird anscheinend nach zwei
Reset-Versuchen über DTR im Reset gehalten. Klar das dann nichts mehr
funktioniert.

ein kleiner, aber feiner Unterschied zwischen dem 16F876 und dem
16F876A liegt darin, dass der Zugriff auf den internen Flash durch den
Bootloader unterschiedlich ist. Beim F876 wird immer nur ein Word
geschrieben und beim F876A gleich 4 Stück in einem Rutsch.
Im Netz findest du aber modifizierte Bootloader z.B. unter
http://icd2clone.narod.ru/.

Mal sehen, wenn ich die bestellten 16F876A bekomme. Kann sein, dass der
16LF876A nicht so richtig funktioniert. Ist ja auch nur doppelt
übertaktet (Läuft laut Spez. nur bis 10MHz) ;-).

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Steffen: Jo, danke, das war´s. Ich hatte mal vermutet, daß der 16F876A
dem 16F876 ähnlicher ist als dem 16F877A. Deshalb hatte ich halt die
mitgelieferte BL-Software benutzt. Mit der modifizierten BL-Software
für den A-Typ läuft es jetzt.

Gruß und Danke an alle,
Markus_8051

Autor: Manu (Gast)
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@Markus
Daran habe ich jetzt gar nicht gedacht wegen 16F87x und 16F87xA. Bin
froh dasses jetzt bei dir läuft.

Mit dem neuen FTDI-Chip könnten man die Schaltung noch einfacher machen
und die Komponentenzahl reduzieren. Abschlusswiderstände, ein Quarz und
sonst noch ein paar Teile würden wegfallen.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Tja, zu früh gefreut. Es klappt doch noch nicht, bzw nur teilweise:

Es funktioniert:
- die Initialisierung (zumindest einmal)
- das Target-Device wird richtig erkannt
- Read bzw. Verify (wenn der Target-PIC mit einem anderen Brenner
programmiert wurde)
- low-voltage Programming

Es klappt nicht:
- high voltage programming
- jede beliebige zweite Operation. D.h.: man kann pro Systemstart nur
eine Operation ausführen, danach muß der Rechner neu gestarted werden.
- Target im Reset halten: Wählt man diese Funktion an, wird am MCLR-Pin
Vpp angelegt, statt GND. Deaktiviert man diese Funktion, liegt MCLR auf
Vcc, das scheint richtig zu sein.

Brauch ich doch noch eine andere Software?

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Ich habe jetzt auf der Seite von O. Stolz zum ICD2-USB gelesen, daß
MPLAB nicht mit dem FTDI-Treiber Version 1.0.2176, wohl aber mit
1.0.2154 zusammen arbeitet. Das Problem ist nur, der Rechner hier läuft
unter Win2k und da läßt sich der Treiber Version 1.0.2154 nicht
installieren.

Hat da jemand irgendwelche Erfahrungen zu gemacht?

Welche FTDI-Treiber-Version benutzt Ihr?

Gruß,
Markus_8051

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo Markus,

die V 1.0.2154, die man auf dem FTDI-Server findet ist nur die
compilierte Version für Windows XP x64. Die für Windows2000/XP habe ich
dort auch nicht gefunden. Hier gibt es aber noch eine Version:
http://www.efo.ru/doc/Ftdi/Ftdi.pl?784.

MPLAB bleibt mit dieser Version schon mal nicht (so oft) hängen. Mein
ICD2 geht aber auch noch nicht. Der PIC vom ICD antwortet zwar auf die
Anforderung von MPLAB wird aber nicht richtig erkannt. Mal sehen ob ich
das noch in den Griff bekomme. Ist übrigens mit dem von Manu auch schon
vorgeschlagenem FT232R bestückt.

Autor: Manu (Gast)
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Ich habe auf meiner XP-Maschine den 1.0.2154.0.
Vielleicht ist das der Grund warum es bei mir am Arbeitsplatz nicht
mehr lief.
Wenn es am Treiber liegt müsste es laufen mit dem alten Treiber von der
russischen Seite.
Also erlich gesagt sind mir "physische" Com-Ports lieber als die
virtuellen. Die machen weniger Probleme.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Danke für den Link auf die russische Seite.

Wie gut, daß es für Zahlen keine kyrillischen Symbole gibt :-)

Ich komme erst heute abend dazu, den Treiber auszuprobieren, dann
mehr...

Gruß,
Markus_8051

Autor: Markus_8051 (Gast)
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So, habe den 2154-Treiber von der russischen Seite getested. Stimmt,
MPLab hängt sich so schonmal nicht mehr weg. Target-Device wird richtig
erkannt, man kann auch mehrere Operationen hintereinander ausführen,
ohne das sich MPLab verabschiedet. Also: 2154 ist deutlich besser als
die neu Version.

Allerdings klappt das Programmieren noch immer nicht. Auf der
Vpp-Leitung liegen direkt nach dem "connect" die volle
Programmierspannung an - auch wenn man Low-Voltage-Programming
aktiviert hat.

Kann es sein, daß es bei der Verdrahtung von H. Sattler bei den Pins
RC0 und RC2, die ja für das Schalten der Vpp zuständig sind, einen
Dreher o.Ä. gibt?

Markus_8051

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Hallo,
ich habe mir auch das ICD2 von Herrn Sattler gebaut, mittlerweile hab
ich den icd661.hex Bootloader drauf wie hier beschrieben und den FTDI
Treiber in der Version 2154. Nur will bei mir die Firmware nicht auf
den  PIC im ICD2. Ich benutze einen PIC16F876A. Während des connectens
verliert der PIC kurzzeitig die Verbindung, ich muss neu connecten.
Danach kommt ein endloser Vorgang, wo er nichts macht. Wenn ich die
Leitungen, MCLR, TxD, RxD, RTS und CTS,  vermesse liegen auf allen ca
5V an. Ich nehme an, das dort etwas falsch ist, oder?
mfg
CR

Autor: Markus_8051 (Gast)
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So, bei mir läuft es jetzt endlich - Juhuuu!!!

Der OpAmp hatte keinen Masseanschluß. Deshalb hat das Schalten der Vpp
nicht richtig funktioniert.

@CR: Hmmm, meine Boot-Loader-Datei hieß etwas anders. Ich habe sie Dir
mal angehängt. Mit der läuft es halt jetzt - auch mit dem 16F876A.
MPLab Version 6.6 bis 7.3, FTDI-Treiber version 2154.

Um den FTDI zu testen kannst du ja mal den PIC rausziehen und im
PIC-Sockel die Pins Rx und Tx brücken. Dann mit Hyperterm den
virtuellen COM-Port testen.

Viel Erfolg,
Markus_8051

Autor: Manu (Gast)
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@Markus
;-) Freu mich für dich.
Wie ich zu sagen pflege: "Die Masse ist nicht nötig, aber es hilft."
:-D

Autor: Steffen (Gast)
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@Markus
Schön, dass der Clone funktioniert. Der ICD2 arbeitet übrigens immer
mit HV-Programming.

@Christian
Habe gerade mal gemessen. Nach dem Anstecken des ICDs liegen alle
Leitungen auf +5V. Nach dem erfolgreichen Verbindungsaufbau werden die
Statusleitungen (RTS/CTS und DTR) auf Masse gezogen.

@All
So, mein ICD läuft jetzt so weit auch. Wen es interessiert, hier -->
http://www.fernando-heitor.de/index.php?option=com...
gibt es die Schaltung incl. Layout mit FT232R, regelbarem
Step-Up-Wandler (MPLAB stellt die Programmierspannung selbst ein) und
Pegelanpassung durch Mosfets (Debuging von Systemen mit
Betriebsspannungen >2,4V).

MfG

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Danke für eure Hilfe, den FTDI hab ich getestet mit stochastischen
Signalen (5V einfach anlegen) und gebrückt mit einem Programm was
senden und empfangen konnte, dabei hab ich natürlich nicht die
Steuerleitungen des RS232 testen können, aber ich gehe davon aus das
diese funktionieren. Ich hab ein anderes Problem bei mir ausmachen
können. Der Oszillator für den Pic scheit nicht anzuschwingen, wenn ich
diesen vermesse stehen die Ausgänge auf 1.5V bzw. 2V. Der Oszillator vom
FTDI läuft hingegen. Weiss vielleicht jemand dazu Rat?
mfg
CR

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Steffen: Das mit der HV-Programmierung habe ich inzwischen auch
festgestellt...

@CR: benutzt du das Original-Layout vom Herrn Sattler oder hast Du ein
Redesign gemacht? Welche Werte haben bei Dir die Kodensatoren am Quarz?
Hast Du beim Programmieren des Bootloaders die Konfigurationsbits im PIC
richtig gesetzt? (Oszillator auf HS)

Gruß,
Markus_8051

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Hallo,
das Layout ist leicht verändert, konnte aber bisher keinen Fehler im
Layout feststellen. Die Oszillator Einstellungen sind auf HS, das habe
ich bereits geprüft. Der Oszillator ist ein 20Mhz Type und die
Kapazitäten sind 22pF.
mfg
CR

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Bei mir hatten die Leitungen zum Quarz (obwohl recht kurz gehalten)
schon 12pF gehabt, so daß ich nur noch 15pF als Kapazitäten bestückt
habe. Damit schwingt der Oszi auch ordentlich an.

Könnte es bei Dir auch daran liegen?

Gruß,
Markus_8051

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Also ich hab mal auf 15pF umgebaut, aber leider geht der Quarz immer
noch nicht.
mfg
CR

Autor: ,,,, (Gast)
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Probier doch mal einen anderen Quarz. Vielleicht ist er ja wirklich
kaputt oder du hast einen Obertonquarz erwischt. Ich habe bisher
ausschließlich 15pF bestückt, und es gab noch keinen einzigen Fall, bei
dem der Quarz nicht schwingen wollte.

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Hallo
Ich hab mittlerweile keine Quarze drauf, mittlerweile schwingt er auch
mit 20MHz, allerdings stimmt die Amplitude noch nicht ganz. Ich glaube
ich werde dein Tip annehmen und mal den Quarz tauschen.
mfg
CR

Autor: ,,,, (Gast)
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Hast du Configuration-Bits auch auf XTAL gesetzt? Wenn nicht, so könnte
das der Grund für die Amplitude sein.

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Ich benutze den HS Mode, ich glaube das dieser der richtige ist, oder?
mfg
CR

Autor: ,,,, (Gast)
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Ja, sollte passen.

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Bis jetzt habe ich noch keine Lösung gefunden, ich denke ich werde es
morgen mal mit einem neuen Quarz probieren.
Gleichzeitig habe ich noch das Problem, das der MPLAB IDE mir den
Warnung 0054, "MPLAB IDE has lost communication. Would you like to
reconnect?" anzeigt. Er verliert kurz die Verbindung zum Pic, danach
passiert aber nichts weiter.

Ich hab mir für die Programmierung des ICD2 Pics den von Lothar Stolz
empfohlenen Pic Brenner gebaut für die serielle Schnittstelle. Dieser
wird ja Low Voltage programmiert, ist das irgendwie von Belang? Die
Frage kommt daher, das der PGM Pin benutzt wird.
mfg
CR

Autor: Steffen (Gast)
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Wie der PIC programmiert wird ist eigentlich nebensächlich, so lange LVP
beim Brennen deaktiviert wird.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Hmmm, ich hätte gedacht, LVP muß aktiviert werden. Wie soll sonst der
Bootloader die neue Firmware in den PIC programmieren können?

???

Markus_8051

Autor: Steffen (Gast)
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Beim Schreiben des Flash über den Bootloader ist es egal, ob LVP oder
HVP aktiviert ist. Wenn LVP aktiviert ist, dann steht RB.3 nicht mehr
als I/O zur Verfügung. Bei beiden Varianten ist die
"Programmierspannung" VPP bzw. PGM beim 16F876(A) im Prinzip nur ein
Enable-Eingang für die Programmierung. Die notwendige Spannung erzeugt
der PIC intern.

Autor: Manfred Schäfer (Gast)
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@Steffen

Bist du dir da sicher, daß die Programmierspannung intern erzeugt
wird?
Geschieht die Programmierung nicht über den Spannungsimpuls (12-14V) am
MCLR-Eingang und bei LVP wird eine interne Ladungspumpe verwendet.

Gruß

Manfred

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Hallo,
ich hab mir ein Tool runtergeladen womit ich die Handshake Leitungen
händisch setzen kann. Ohne Pic funktioniert alles, wird jedoch der Pic
aufgesteckt, dann erreicht die RTS Leitung nichtmehr die 0V, der Low
Pegel ist dann bei ca. 4.9V und der HighPegel bei Betriebsspannung. An
der CTS Leitung kommt ein Rechtecksignal mit 13ms Highpegel und 17ms
Lowpegel. Ich kann kein Assembler lesen, sonst würde ich das mal den
Code daraufhin prüfen. Ist es eine unstabilität des Pics, ist der Pic
defekt (ich hab 2 hier, beide zeigen das gleiche Phänomen), kann der
FT232 die Leitung nicht treiben. Hattet ihr schonmal das Problem?
mfg
CR

Autor: Steffen (Gast)
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@Manfred
Der Programming Mode wird durch die 13V an Vpp aktiviert. Die Spannung
zum Schreiben des Flash wird intern (jedenfalls beim 16F876(A))
erzeugt. Auszug aus den Programming Spezifications: "To activate the
Programming mode, high voltage needs to be applied to the MCLR input.
Since MCLR is used for a level source, this means that MCLR does not
draw any significant current."

@Christian
Ich tippe bei dir eher auf einen Schaltungsfehler. Bei meinem ICD2
hatte ich erst DTR (MCLR) unnegiert angeschlossen. Da hatte ich bzgl.
des Rechtecksignales ein ähnliches Verhalten.

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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@Steffen
Meinen Fehler habe ich gestern gefunden, die Symptome habe ich bereits
seit Freitag gesehen, nur die Ursache war mir bisher unbekannt, ich
hatte vieles unter Verdacht, aber letztendlich hat sich eine Brücke vom
RxD und RTS Anschluss am FTDI herausgestellt. Ich werde es heute neu
löten und dann werde ich berichten.
mfg
CR

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Hallo,
ich habe es jetzt getestet und das Problem gelöst, ich konnte zum ICD2
verbinden und die Firmware draufmachen. Also gehe ich davon aus das es
funktioniert. Ich habe 2 unterschiedliche Firmwares getestet.
ICD661.HEX und ICD2_BL.HEX wie hier im Thread bereits erwähnt. Ein
Unterschied den ich mitbekommen hab, war, das man mit dem ICD661.HEX
sofort zum ICD2 Clone verbinden kann, die Firmware automatisch
aufgespielt wurde. Bei dem Bootloader ICD2_BL.HEX klappte dies nicht.
Man musste zuerst Download ICD2 Operating System.
Danke für eure Hilfe.
mfg
CR

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Hallo Leute,
ich muss euch nochmal stören. Ich hab zwar jetzt die Firmware auf dem
ICD2. Es klappt eigentlich auch alles wunderbar, leider sagt er mir
beim Verify "ICD0161 Verify Failed". Ich hab zwischen ICD2 Clone und
Target ein ca. 20cm langes Flachbandkabel. Ist das vielleicht zulang?
Das verbinden zum Target funktioniert dagegen tadellos.
mfg
CR

Autor: Steffen (Gast)
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Versuche es mal mit einem kürzerem Kabel. Ich habe zwar eine etwas
andere Beschaltung aber 20cm waren auch zu lang. Mit 10cm funktioniert
alles tadellos.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Hallo Christian,

Bei mir war das auch so: Verbindung zum Target klappte, er hat das
richtige Device erkannt, aber beim Programmieren gab es beim Verify
einen Fehler. Der Grund bei mir war aber nicht ein zu langes Kabel,
sondern die Programmierspannung wurde falsch geschaltet.

Gruß,
Markus_8051

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Hallo Markus,
darf ich noch fragen was du bei dir geändert hast. Ich habe die
Programmierspannung auf 13V eingestellt. Mir ist aufgefallen, bevor die
Programmierspannung anliegt, liegt eine Spannung von 14V auf !MCLR, das
kann wohl nicht richtig sein, oder?
mfg
CR

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Hi Christian,

ha, genau so war das bei mir auch. Bei mir lag es daran, daß die
negative Spannungsversorgung am OP nicht angeschlossen war :-(

Forsche da mal nach!

Markus_8051

Autor: Christian Roßberg (rossi)
Datum:

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Hallo Markus,
danke für den Tipp, das hätte mir natürlich auffallen müssen. Es geht
jetzt aber alles wunderbar :-). Danke für eure Hilfe. Jetzt hab ich
auch einen Draht untendrankleben ;-).
mfg
CR

Autor: Harald Sattler (Gast)
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Hallo Jungs!

Ich lese mit Schrecken, dass jedes dritte Posting was mit
"Schaltungsfehler" oder fehlenden Verbindungen zu tun hat (ok, nicht
wirklich jedes Dritte ;-)
Habt ihr eure Schaltungen nach meinem Layout erstellt, oder sind das im
Wesentlichen Lochrasterplatinen mit Drahtverbindungen?
Nach meinem besten Wissen und Gewissen sind alle Leitungen auf meinem
Platinenlayout drauf. Zumindest auf dem, das online liegt :-)
Hat jemand gegenteilige Beweise? Ich hoffe nicht... ;-)

Das mit der FW-Version hat mir Starkeeper mitgeteilt. Ich verwende
diesen Treiber (s. Anhang) für die Kommunikation zwischen ICD2 und
MPLAB V 7.1. Vollkommen problemfrei (klar, ist ja der 2154er).

Ich werde einen entsprechenden Hinweis auf meiner Seite aufnehmen,
damit nicht jeder Nachbauer über das gleiche Problem stolpert. danke
nochmal an Starkeeper (falls er hier mitliest) für den Tipp!

Gruß
Harald

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo Harald,

wenn du Lust hast, kannst du einen Link zu meiner Version
http://www.fernando-heitor.de/index.php?option=com......
mit auf deiner Page aufnehmen. Kann noch etwas mehr in Anlehnung an das
Original ist aber etwas komplizierter und wegen der SSOPs nicht
unbedingt jedermanns Sache, könnte aber für so manchen interessant
sein.

MfG
Steffen

Autor: Harald Sattler (Gast)
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Hi Steffen,
ok, mache ich beim nächsten Update der Seite (das letzte Update habe
ich gerade hinter mir und jetzt geht´s in die Heia ;-)

Hast du den Link auf Fernandos Forum absichtlich verstümmelt? Kann ich
auf meiner Seite den Link komplett angeben?

Gruß
Harald

Autor: Steffen (Gast)
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Ähhm, wie verstümmelt?
Das macht die hiesige Forensoftware so, da kann ich auch nichts dafür.
Natürlich kannst du den Link komplett angeben.

Na denn, gut Nacht und eine erfolgreiche Woche.

MfG
Steffen

PS: der letzte Satz ist übrigens an alle gerichtet.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Harald: Keine Angst, es lag bei mir NICHT an einem Fehler in Deinem
Layout, vielmehr an einem Problem mit Eagle: Ich hatte Deinen
Schaltplan genommen, diesen noch um zwei LEDs erweitert (Rx und
Tx-Kontrolle) und ihn in SMD umgesetzt. Dabei habe ich auch den OPV
gewechselt und die negative Versorgungsspannung vergessen... . Einen
Hinweis auf die Treiberversion 2154 auf Deiner Seite hielte ich aber
für sinnvoll. Auch eine Anmerkung, daß man einen anderen Bootloader für
der -A Typ des PICs benötigt wäre praktisch.

Was ist mit der LED an PGM/RB3. Diese hat bei mir bisher noch nie
geleuchtet. Hat die eine Funktion? Ist das auch abhängig von der
BL-Software?

Gruß,
Markus_8051

Autor: Harald Sattler (Gast)
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Hi Zusammen!
@Markus: Da bin ich aber beruhigt :-)
Die Zusatzinfos: Alles schon gestern abend wie gewünscht in
vorauseilendem Gehorsam passiert :-)

Die rote LED leuchtete bei mir ebenfalls noch nie.
Kleine Anekdote am Rande: Als ich mal die Vermutung nachprüfen wollte,
ob ich eventuell die LED falsch herum eingesetzt habe, habe ich mir
mein Mobo geschrottet :-((
Ich bin ziemlich sicher, dass ich keinen Kurzschluss produziert habe
(nebenbei bemerkt sollte USB einen Kurzschluss abkönnen), aber als ich
mit der Messleitung des Multimeters an das LED-Beinchen kam, gab es
einen kleinen Blitz (sagt man "Funke"? ;-) und dann ging der Rechner
aus... Neues Motherboard rein und schon ging er wieder.
Als nächstes habe ich einen HUB dazwischen geschaltet.

Wenn einer zu dem LED-Thema was beitragen kann, ich bin interesiert.

Gruß Harald

Autor: Steffen (Gast)
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Die LED an RB3 "flackert" während der Kommunikation von MPLAB mit dem
ICD2. Als Software habe ich momentan die aktuellste auf der Homepage
verfügbare drauf. Mit der bei MPLAB V6.6 beiliegenden hat die LED aber
auch schon geleuchtet. Angeschlossen ist sie identisch mit dem
Schaltplan von Harald. Einziger Unterschied wäre, dass ich 470-Ohm
Vorwiderstände eingebaut habe. Das sollte aber nichts ausmachen.

In der Originalschaltung ist noch eine LED an RB2 angeschlossen. Die
scheint aber ohne jegliche Funktion zu sein.

Autor: Christian Roßberg (rossi)
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Hallo,
ich bin der Meinung ihr habt mit LVP programmiert und somit ist der Pin
RB3/PGM nichtmehr benutzbar, wenn ich das LVP richtig verstanden habe.
@Harald
Wegen des Layouts kann ich jetzt nicht nachvollziehen, auf deiner
Website sieht das Layout allerdings richtig aus.
mfg
CR

Autor: Juergen (Gast)
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HAllo,
habe ebenfalls das USB ICD2 von Harald Sattler. Es läuft auch,
allerdings nur das Programmieren. Das Debuggen geht nicht. Er meldet
immer einen Fehler im Output Fenster dass er nicht in den Debug Mode
kann. HAt jemand ne Idee? Wie gesagt Programmieren geht einwandfrei.

Hardware: USB ICD2, Pic16F876A
PIC: PIC18F4450

Danke

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