Verluste bei TRIAC-Schaltung?

Gast #306376
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Hallo,

wollte mal kurz fragen von was die Verluste bei einer TRIAC-Schaltung
abhängig sind. Dort gibt es doch kein "halbes" Durchschalten wie beim
einem linear betriebenen Transistor. Oder kommt es hier auch auf die
Ansteuerung des Gates an.

Frage mich das weil ich eine Schaltung gesehen(Anhang) habe bei der ein
Kondensator auf der Gateseite eingefügt wurde um besser mit induktiven
Lasten zurechtzukommen, bei der ohmschen Varienta wurde darauf
verzichtet. Im Prinzip wird also der Gatestrom lansam hochgefahren, was
doch einverzögertes Anschneiden bewirkt aber das sollte doch den Triac
stärker belasten als wenn er weniger anschneidet.
Angehängte Dateien:
Gast #306378
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Was kann man unter Überkopfzünden verstehen, der Triac im Optokoppler
sollte doch zuverlässig sperren können. Oder soll dadurch der dU/dt des
Triacs im Optokoppler begrenzt werden?

Also ist ein Triac sehr verlustarm, wenn ichs richtig verstehe.
Gast #306379
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Wenn er im 1. / 3. Quadranten gezündet wird, also phasenrichtig wie in
Deiner Schaltung, dann ist er sehr verlustarm.

Wird er im 2. oder 4. Quadranten gezündet, schnackelt er bei einem
bestimmten Strom intern doch noch um in den richtigen Quadranten.
Das erzeugt Wärme und HF-Störungen.

Am schlimmsten ist positive Zündung bei negativer Anode.
Deshalb findet man bei einfachen Schaltungen oft nur negative Zündung -
bei positiver und negativer Anode, das ist "nur" schlimm.

Dennoch ist ein gewisser Mindest-Strom zum Zünden empfehlenswert, sonst
dauert das Durchzünden zu lange -> Verluste.

Hohe dU/dt-Werte können zum unbeabsichtigen Zünden führen.

Das RC-Glied soll auch eine Art Filter sein, damit zum Zünden des Gates
eine saubere belastbare Spannung zur Verfügung steht.

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