Hallo, sagen wir mal ein Ingenieur baut ein neuartiges Messgerät, er findet es gut und will es produzieren und verkaufen. Das Gerät läuft mit Niederspannung an einen zugekauften Steckernetzteil und eingebauten Akku. FRAGE: Welche Zertifizierungen (CE, GS, DIN, ENV, VDE, TÜV, pla, foo...) sind notwendig um das Gerät Deutschlandweit/Europaweit und Weltweit verkaufen zu können? Was kosten diese? Wer kann die abnehmen? usw... Welche Probleme sind hier noch zu erwarten?
Wenn dein Messgerät in die Kategorie "Überwachungs- und Kontrollinstrumente für ausschließlich gewerbliche Nutzung" fällt muss es nicht bei EAR gemeldet sein sondern nur du als Hersteller, und fällt es bis 2017 nicht unter RoHS (aber vermutlich willst du es auch dann verkaufen). Lieferst du es ohne Batterien aus, unterliegst du nicht der BattVerord. Aber dein Karton muss der VerpackVerord entsprechen. Bei gewerblichem Einsatz können Berufsgenossenschaftliche Haftungsfragen relevant sein, eine Prüfung nach BVG A3 vor Auslieferung nötig sein. Achte auf landessprachliche Bedienungsanleitungen mit Sicherheitshinweisen. http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.20.1
Danke, das sind schon mal die grundlegenden Infos... Merci...
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