Messgerät selbst bauen und vermarkten - Welche Zertifizierungen ?

OP #4772910
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Hallo,
sagen wir mal ein Ingenieur baut ein neuartiges Messgerät, er findet es 
gut und will es produzieren und verkaufen. Das Gerät läuft mit 
Niederspannung an einen zugekauften Steckernetzteil und eingebauten 
Akku.

FRAGE: Welche Zertifizierungen (CE, GS, DIN, ENV, VDE, TÜV, pla, foo...) 
sind notwendig um das Gerät Deutschlandweit/Europaweit und Weltweit 
verkaufen zu können? Was kosten diese? Wer kann die abnehmen? usw...

Welche Probleme sind hier noch zu erwarten?
Gast #4772926
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Wenn dein Messgerät in die Kategorie "Überwachungs- und 
Kontrollinstrumente für ausschließlich gewerbliche Nutzung" fällt muss 
es nicht bei EAR gemeldet sein sondern nur du als Hersteller, und fällt 
es bis 2017 nicht unter RoHS (aber vermutlich willst du es auch dann 
verkaufen).

Lieferst du es ohne Batterien aus, unterliegst du nicht der BattVerord. 
Aber dein Karton muss der VerpackVerord entsprechen.

Bei gewerblichem Einsatz können Berufsgenossenschaftliche Haftungsfragen 
relevant sein, eine Prüfung nach BVG A3 vor Auslieferung nötig sein.

Achte auf landessprachliche Bedienungsanleitungen mit 
Sicherheitshinweisen.

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.20.1

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