Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Carrerabahn automatisieren?


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von wrumm-wrumm (Gast)


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Hallo,

ich würde ganz gerne mal eine Carrerabahn (kennt bestimmt jeder), die 
alten mit Schleifer, etwas aufpeppen in Form eines Computergegners. 
Ideal wäre es, wenn ich die Geschwindigkeit einmal normal durchfahren 
könnte und der Mikrocontroller gleichzeitig mitloggt, wann wie schnell 
gefahren wurde und dann eine Lichtschranke o.ä. als Rundenzeitreferenz 
nimmt.

Am besten mit Poti zur Steigerung der Gesamtgeschwindigkeit.
Mit anderen Worten: Der µC soll die anliegende Spannung (?) mitloggen 
und danach die Spannung exakt so wie mitgeloggt ausgeben - mit der 
Option, auch langsamer zu fahren, indem alle Spannungswerte gleichmäßig 
verringert werden.


Wie gehe ich sowas am besten an?

von Roland P. (pram)


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Ich denke das geht nur, wenn du auch weißt wo sich das Auto befindet, da 
sich bei einem reinen "replay" des Geschwindigkeitsprofil zahlreiche 
Fehler aufsummieren und dann eben im falschen Moment zu viel Gas gegeben 
wird.

VG Roland

von lokke (Gast)


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Es ist bestimmt besser die Geschwindigkeit zu speichern.
Es gibt zu großen unterschied zwischen Spannung und Geschwindigkeit.

von Poster (Gast)


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Ich hatte mir vor ein paar Jahren mal so eine Bahn im Baumarkt gekauft.
Da haben die Fahrzeuge unten so ein Mäuseklavier, da kann man die auf 
Automatik schalten, in drei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen.
In Kurven bremsen die selbstständig ab.

von Ich (Gast)


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von SmartNOOB (Gast)


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Ich habe mal eine automatisierte Bahn mit TinkerForge Bausteinen gebaut 
(war vor meinem Einstieg in die Welt der Mikrocontroller). Ich habe 
dafür Gabellichtschranken eingesetzt, die ich in die Fahrrinne eingebaut 
habe. Mit den neuen Autos mit schwarzem Führungsstift funktioniert die 
Erkennung auch ganz gut, mit den älteren Autos mit milchigem Stift 
scheint das Licht der Lichtschranke leider durch, sodass diese nicht 
erkannt werden.

Ich hatte allerdings das Problem, dass sich die Autos warm fahren. Fährt 
das Auto die ersten Runden automatisch, so kann es mit einer höheren 
Spannung betrieben werden. Nach einigen Runden scheint allerdings alles 
etwas leichter zu gehen, sodass ich bei identischen PWM Werten wie in 
den vorherigen Runden grundsätzlich einen Abflug reproduzieren konnte. 
Wird der PWM Wert dann gesenkt fliegen die Autos nach dem nächsten 
Kaltstart aus dem Looping. Abhilfe könnte dabei eine 
Geschwindigkeitsmessung zwischen zwei Punkten schaffen.

Man kann übrigens Prima erkennen, ob sich das Auto noch auf der Strecke 
befindet. Der Spannungseinbruch ist während der Fahrt relativ stark, 
sodass eine simple Spannungsmessung an der Stromschiene reicht, um einen 
Abflug zu detektieren. Das könnte für autonomes Fahren auch interessant 
sein, dann könnte der Computer "lernen" was das Auto kann.

von Jan K. (jan_k)


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Wir haben das mal gemacht im Rahmen einer Projektgruppe an der Uni.

Die Autos wurden mit einer Wii und Infrarotdioden optisch getrackt, in 
dem Auto selbst war noch Inertialsensorik (Gyro + Beschleunigungssensor 
und einen einfachen encoder mit IR Lichtschranke für die 
Hinterradgeschwindigkeit) verbaut.
Die Regelung lief in Matlab/Simulink realtime target.

War interessant, die Genauigkeit der Wii nach Kalibrierung ist genial. 
Etwas problematischer war die Regelung auf Grundlage der 
Inertialsensorik, weil die Daten über Funk übertragen wurden, was eine 
ordentliche Totzeit eingebracht hat.

Ist aber vielleicht alles etwas overkill für dich? Weiß nicht, wie groß 
das Projekt werden soll :)

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