Welche Vorteile bringt es, bei einem Entstörkondensator, der parallel zum Netz ist, eine größere Kapazität zu wählen? Standard ist ja 0,1uf ... was würde es bringen 10uf zu verwenden? längere Lebensdauer? Der höhere Stromverbrauch ist mir bewusst
man würde evtl. Rundsteuerimpulse nicht mehr auf seine Aktivboxen hören, man würde DLAN in der Ausbreitung begrenzen. Dummerweise ist es nicht erlaubt, zumindest bei Ableitkondensatoren nach PE, die waren früher 1µF und müssen heute zu 0,1µF getauscht werden um durch die Ableitprüfung zu kommen.
Er dämpft niedrigere Frequenzen dann stärker und höhere Frequenzen, die die Ursache und Störenfriede bei der EMV sind, dann schlechter, es wäre also blöd. Für optimale Anpassung an das Gerät müsste man das Spektrum der Störausstrahlungen messen und einen optimalen Kondensator zu dessen Bedämpfung finden, oder zumindest einen der es unter den gesetzlichen Maximalwerten hält. Es kann sinnvoll sein, den 100nF durch einen baulich kleineren 100nF (aber ebenso ripplestromfesten) Kondensator zu ersetzen, der eine höhere Resonanzfrequenz hat, also SMD Keramik statt bedrahteter Folie.
Das Kriterium ist der FI Schalter. Bei Industrie, Haushalt und Medizin ist der FI verschieden gross. Und man moechte nicht, dass er bei zwei oder so, eingesteckten Geraeten rausfliegt. Das Stichwort heisst Ableitstrom. Deswegen ist er meist 100nF. Bei medizinischen Geraeten muss er kleiner sein. Fuer ne Filterwirkung muss dann eben noch ein Ferrit rein. Oder gleich ein PI.
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