Schleifring zur Stromübertragung - Idee?

OP #4810811
Hallo zusammen,

ich habe so einen Drehteller mit 6V Syncron Motor, der sich dreht. Auf 
den Teller soll eine Objekt, welches Strom benötigt. Also suche ich eine 
gute Idee, 5V / 100mA mgl unterbrechungsfrei auf den Teller zu 
übertragen. Zum Glück dreht der SM ein Außenritzel, in der Mitte ist 
also Platz für alles mgl. Erste Idee war ein Nagel in der Mitte und ein 
runder Ring drum herum, beide mit zwei Federstahldrähten kontaktiert - 
geht, ist aber trotz rel. hohem Anpressdruck nicht unterbrechungsfrei. 
Hm. Natürgemäß baue ich sowas gerne aus "vorhandenem" - any ideas? Einen 
Platinenring mit zwei Schleiferbahnen habe ich leider nicht...

Klaus.
Gast #4810820
Klaus R. schrieb:
> - any ideas?

Koax-Antennenstecker? Aber ewige Kontaktsicherheit gibt es bei keinem 
Schleifkontakt. Man könnte auch Akku laden und Gerät aus Akku speisen 
od. wie bei der elektr. Zahnbürste induktiv mit Verlusten die Leistung 
übertragen.
Gast #4810821
Klaus R. schrieb:
> Einen
> Platinenring mit zwei Schleiferbahnen habe ich leider nicht...
>
> Klaus.

Dann mach dir doch einen, grad in Eagle 3 konzentrische Kreise mit 
Isolation drumherum.

Alternativ könnte man dicken Draht im Kreis biegen.
OP #4810827
...hm hm hm. Es ist erschreckend, aber eine Platine ist einfach am 
naheliegndsten und vermtl am Besten, das gebe ich zu. Das ganze darf 
auch nicht beliebig hoch aufbauen, 10mm max. - vll säge ich also aus 
Hartpapierplatine einen Kreis und zirkel die einmal mit dem Metalzirkel 
bis es eine Trennung gibt - das gaht mit der BoMa schneller als ich 
Eagle offen hab und die Pampe angeührt ist.

EDIT: Ich vermute die Magie liegt in "Fläche" und Federkontakten mit 
"Fächern", vll klaue ich die aus alten Potis.

Klaus.
Gast #4810875
Mache, wie schon vorgeschlagen, eine Scheibe mit 2 konzentrischen Ringen 
aus Platinenmaterial. Als Schleifer bieten sich Relaiskontakte aus alten 
(Post)  Rundrelais an.

Zeno
Gast #4811177
Jens K. schrieb:
> Ein Trafo, bei dem sich die Sekundärspule drehen kann, geht auch. Siehe
> Videorekorderkopf.

War schon genannt, siehe: Royer Converter

Falk B. schrieb:
> Ein einfacher Klinkenstecker in Mono reicht, billig,
> robust, einfach.

Aber nur wenn man den Teller wirklich genau zentrisch bohren kann.
OP #4811971
...die Idee mit dem Klinkenstecker ist SEHR gut, aber ich wage inständig 
zu bezweifeln, dass sich das bei der labelligen Geschichte zentrieren 
lässt - und wenn, gibt es bestimmt Verspannungen im Laufkranz und dann 
Geräusche. Vorteil: Ich hätte alle Teile schnell verfügbar :) Aber ich 
machs mit den Schleiferbahnen - auch weil ich glaube, dass der Kontakt 
nochmal besser sein wird.

Klaus.
Gast #4811992
Klaus R. schrieb:
> ie Idee mit dem Klinkenstecker ist SEHR gut, aber ich wage inständig
> zu bezweifeln, dass sich das bei der labelligen Geschichte zentrieren
> lässt

Wenn es die Bauhöhe zuläßt, nimm 6,3mm, da wird das ganze stabiler und 
robuster.
Gast #4811995
E-Motor zerlegen und die Kohlebürsten benutzen. Die Lager kann man auch 
gleich weiter benutzen. Der Kommutator muss dann natürlich zwei 
durchgängigen Schleifringen weichen, aber Kohlebürsten sind fast 
unschlagbar in dem Job...

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