vielen Dank für die Antworten erst'mal.
Konkret geht es um Magnetspulen für Aktoren in Magnetlagern (also
dienstlich ;-)
Mir geht es darum, den Lieferanten zu überprüfen, so dass ich nicht von
falschen Vorraussetzungen ausgehe und mich bei unerwarteten Verhalten
tot suche.
Also Spulen kommen also als Luftspulen (ohne Wickelkörper) an, mit
Windungszahlen um die 800 und um die 70 (konkret 2-Spulensystem zur
Vormagnetisierung und zur Steuerung mit geringer Windungszahl bzw.
Induktivität L~n^2). Die Spulen haben äußere Abmessungen in der Größe
LxBxH (100x35x25) mm mit einer Wickelfensterbreite von 10 mm.
Danach kommen diese in den Eisenkern und werden vergossen.
Röngten ist mit vielen Auflagen verbunden (ein Freund benutzt in der
Firma Röngten zur Schichtdickenmessung von Spanplatten).
Kabelfehlermessbrücken - messen die nicht den Wellenwiderstad um Kurz-
und Erdschlüsse zu finden? Wiegen - da müsste ich wohl noch das Volumen
bestimmen um den Wicklungsfüllfaktor ausgleichen zu können, oder
übersehe ich etwas? Induktivität bestimmen - wäre wohl bei den
Luftspulen sinnvoll, da ansonsten der Eisenkern/Streuungen etc. mit
in's Ergebniss einfliessen. Als Trafo mit U1/U2=N1/N2 wäre auch eine
Möglichkeit, eben auch im Eisenkern besonders einfach zu handhaben.
Tja, "deutlich unter 1%" bedeutet, dass ich mich warm anziehen möchte
;-) Da die Dinger ja letzlich Kraft machen sollen, wo noch weitere Dinge
Einfluss haben, behaupte ich, wenigstens die Windungszahl genau prüfen
können zu müssen. Gerade die Vormagnetisierungspule macht mir da
Kopfweh, da die Durchflutung i*w ist. 10 Windungungen daneben machen da
bei ca. Theta~1500A 0.6% Fehler - noch hinnehmbar imo. In meinem
Magnetlager habe ich 16 Magnete, von denen ich gleiches
Kraft-Luftspalt-Strom Verhalten erwarte und annehme (da Baugleich).
Viele Grüße
Olaf