Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik netmf oder win10iot


von peter (Gast)


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Visual Studio 2017 ist für mich eine tolle Entwicklungsumgebung und C# 
eine tolle Sprache.
Nun gibt es das NETMF und Win10iot welche als "Betriebsysteme" 
eingesetzt werden können.
Wenn man keine harten Echtzeitanforderungen hat, ist das meiner Meinung 
nach eine komfortable Geschichte.
Man bedenke, dass Speicher sowie Taktung stark zugelegt haben im 
Embedded Bereich.

http://netmf-tutorial.de/reaktionszeit-raspberry-pi-windows-10-gegen-net-micro-framework-gegen-arduino/

Somit sollte es immer schwieriger werden gute Argumente gegen 
komfortable Betriebsysteme zu finden, wenn nicht gerade sehr 
zeitkritische Abläufe berücksichtigt werden müssen.

Nur auf welches der beiden Betriebsysteme sollte ich setzen für die 
Bastelei zuhause mit C#?

Ist win10iot der Nachfolger von NETMF oder haben beide ihre Berechtigung 
und werden von unterschiedlichen Quellen getrieben?
Win10iot ist wohl ein proprietäres Betriebsystem von Microsoft und NETMF 
ist scheinbar frei, aber von Visual Studio unterstützt???

Auf was sollte man setzen wenn man mit Visual Studio 2017 und C# im 
Embedded Bereich entwickeln möchte?
Laufen beide Betriebsysteme stabil?
Welche Hardwaremodule sind im Bereich < 60 Eur empfehlenswert?

von dunno.. (Gast)


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Ich kenne das netmf mit netduinos und 10iot mit dem raspberry.

Imho macht das netmf wenig sinn. Das klingt jetzt wie haten, aber in 
einer hardware die nicht viel mehr als gpio und uart hat, und halt nen 
controller im dreistelligen mhz bereich, wenn ich nicht irre, aber schon 
nicht für one wire taugt, weil es keine timings einhalten kann und 
superlahm ist, sehe ich keinen sinn

Ne. Dann lieber good old plain c, für sensoren oder so.

Ganz anders die sache, wenn wir vom rapsberry mit win10iot reden, im 
Idealfall mit display und ui.... Das macht dann wirklich spaß und sinn ?

von dunno.. (Gast)


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Sorry, nachtrag:

Der workflow mit VS, dem Win10IoT, und dem raspberry ist mittlerweile 
wirklich sehr flüssig, und macht spaß. Fast out of the box Remote 
deployen und debuggen übers netzwerk, was will man mehr..

ABER: Dokumentation ist ziemlich rar, man benötigt dann tiefer im detail 
doch etwas Durchhaltevermögen wenn es ins eingemachte geht.

Und im gegensatz zur linuxseite gibt's kaum community. Letztlich bleibt 
man doch immer mit dem gefühl dass die linux jungs mehr aus der hardware 
rauskitzeln, weil's halt viel mehr software gibt..

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