Hallo, ich möchte derzeit ein Servoantrieb modellieren. Man kann ja als einfachste Lösung ein lineares Modell der Maschine erstellen mit diversen Vereinfachungen. Nun habe ich ja bei Servoantriebe hochdynamische Prozesse (schnelles beschleunigen, abbremsen, etc.). Daher meine Frage: Was müsste ich zusätzlich modellieren (Kreuzverkopplungen, Eisenverluste, Sättigung,...), um bspw. mit meinem Modell Messreihen eines Versuchsstandes zu verifizieren? D.h., dass das Modell so nah der Realität wie möglich entsprechen sollte. Danke!
Die Frage ist ja, was du mit deinem Modell abbilden willst, die Mechanik (Hochlaufverhalten, Drehmoment) oder das elektrische Verhalten? Für die Mechanik kannst du in erster (und zweiter) Näherung Effekte wie Wirbelstromverluste getrost ignorieren. Da sind eher die Massenträgheit des Rotors und der Last interessant. Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
Danke für die Antwort. Es geht dabei eher um hochdynamische Prozesse, d.h. ich will die Maschine bspw. schnellstmöglich hochlaufen lassen auf Bemessungsdrehzahl und anschließend wieder abbremsen am Versuchsstand. Die so gemessenen Daten möchte ich dann mit meinem Motormodell verifizieren.
Hochdynamisch ist relativ. Dafür muss man in erster Näherung nicht mal den Stromregelkreis modellieren. Und wenn man das doch tut, braucht man sich über die dort auftretenden Nichtlinearitäten keinen Kopf zu machen. Vorher sind Dinge wie mechanische Reibung und Dämpfung interessant. Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
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