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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welcher Mikrocontroller?


Autor: Tobias Hagemeier (Gast)
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Hi!
Ich habe ein wie sich jetzt rausstellt doch etwas größeres Projekt
geplant. Und zwar habe ich mir schon vor einiger Zeit eine größere
Menge Super-Heller LEDs bei Ebay bestellt mit denen ich eine
Raumbeleuchtung aufbauen möchte. Das ganze habe ich mir folgendermaßen
vorgestellt:
Jeweils drei LEDs (Rot, Grün, Blau) werden nebeneinander angebracht und
lassen sich per PWM in der Helligkeit regeln, so das sich mit jeweils
einer 3er-Kombination jede Farbe in (fast) jeder beliebigen
Helligkeitsstufe einstellen lässt. Mehrere (ca 100) dieser Elemente
zusammen sollen eine komplette in der Farbe einstellbare
Raumbeleuchtung ergeben, so das sich für jede Stimmung die passende
Farbtemperatur einstellen lässt. Das ganze soll über I²C oder CAN
vernetzt werden und sich zentral steuern lassen (z.B. auch
zeitabhängige Programme - ich stelle mir da den simulierten
Sonnenaufgang vor).
Mein Problem ist jetzt: Wie baue ich das ganze am besten auf? Die
Programmierung der einzelnen Mikrocontroller die die LEDs ansteuern ist
kein Problem, ich habe sowieso Erfahrungen in dem Bereich. Das einzige
was mir Probleme bereitet ist die Auswahl des (der) passenden
Mikrocontroller. Nehme ich am besten einen µC mit vielen Ausgängen und
steuere viele LEDs darüber an oder mache ich das ganze komplett modular
- mit jeweils einem Mikrocontroller pro 6 (oder noch extremer: 3) LEDs
und vernetze das ganze dann zu einem Komplettsystem?
Was ist preiswerter?
Und vor allem: Welchen Mikrocontroller nehme ich dafür am besten?
Hier mal die Anforderungen:
- Möglichst wenig externe Bauteile zur Beschaltung (bzw zentral
Zusammengefasst für alle µCs die selbe Beschaltung)
- Die Ausgänge sollten genug Power haben um die LEDs direkt ansteuern
zu können
- Taktfrequenz ist nicht so wichtig, reicht ja prinzipiell alles heute
übliche um ne gescheite PWM für die Helligkeit hinzukriegen
- I²C oder CAN, je nachdem..

Das ganze soll aufgebaut werden in einem 5x5m-Raum, d.H. beide
Bussysteme würden funktionieren, wobei I²C vermutlich die günstigere
Alternative darstellt?
Ich hoffe ihr könnt mir zu meinem etwas wirren Beitrag doch ein paar
Lösungsansätze und Tipps mit auf den Weg geben :)

Danke im Vorraus,
- Tobi

Autor: Tobias Hagemeier (Gast)
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Ich habe mir das ganze nochmal richtig durch den Kopf gehen lassen und
bin zu dem Ergebnis gekommen das mich ein Mikrocontroller für 3 (oder
6, kA) LEDs wahrscheinlich finanziell ziemlich teuer kommen wird. Also
brauche ich einen Mikrocontroller mit möglichst vielen Ausgängen die
einen Strom verkraften mit dem ich die LEDs direkt ansteuern kann. Die
anderen Vorraussetzungen bleiben natürlich: Möglichst wenig externe
Bauelemente und den entsprechende Bus-Treiber sollte er schon bieten..

- Tobi

Autor: 3 Newton (Gast)
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Öhm, mit 300 LEDs wird das aber eine sehr funzelige Beleuchtung... Hab
mir eine Schreibtischlampe aus 100 weißen gebaut und das ist ...
naja... nett...
Aber zu Deinem Problem: warum willst Du denn jedes Element einzeln
regeln? regel doch alle LEDs einer Farbe zusammen, es soll doch überall
im Raum die gleiche Stimmung herrschen, oder? Wenn nicht, teil es in 5
Teile, 5 mal 2313 und einen 2313 oder Mega 16 um die 5 seriell
anzusprechen. Aber mach Dir mal lieber Gedanken um den hohen Strom bei
kleiner Spannung bzw. Durchbrenngefahr wenn die LEDs seriell geschaltet
werden...

Viele Grüße,
3N

Autor: Jan M. (mueschel)
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Ein paar Ideen zu später Stunde von mir:

- jede LED einzeln ansteuern wird zu aufwendig / Reihenschaltung von
LED für geringere Stromstärke nötig
- µC, der das direkt treiben kann, mit der für Reihenschaltung nötigen
Spannung und billig ist: vergiss es besser

Meine Vorstellung:
Attiny13 + ULN2803 als Treiber + HC595 Schieberegister = 3,00 €
Das wären dann 8 Kanäle a 100mA, aus logistischen Gründen würde ich
aber nur 6 davon verwenden und jeweils 3-5 LED dranhängen, macht also
6-10 Dreiergruppen pro µC, was denke ich zu einem vertretbaren
Gesamtpreis führen würde

Das Bus-Problem habe ich damit zwar außer acht gelassen, aber der tiny
hätte noch 3 Ports frei, was für eine serielle Schnittstelle reichen
würde, die allerdings hier in Software bearbeitet werden müsste, was
zeitlich etwas ungünstig werden könnte (zumindest bei Leuten wie mir,
die keine PWM-LED mit weniger als 3kHz in der Nähe haben wollen)

Bei Superflux-LED, die ich hier verbaut habe, ergibt sich zudem noch
das Problem, dass mit RGB-Farben keine schönen Mischfarben zu erzeugen
sind. Ich habe deswegen noch zusätzlich gelbe LED verbaut, was den
Farbraum deutlich verbessert.

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