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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Was soll der Jumper hier


Autor: Stefanie (Gast)
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Hallo,
könnt ihr mir sagen, was der JP3 in der Mitte des Schaltplanes für
einen Sinn hat??
Wie muss man die Kondensatoren im Netzteil dimensionieren?
Danke

Autor: Tubie (Gast)
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Jp3 muß gesetzt werden, dieser versorgt die ULN???? Cips. Sonst bleiben
die Relais aus. Schau auch bitte mal bei den treiber IC's nach, ob die
10V nicht ein wenig viel sind. Die Sicherung hat 1A. Wenn die Schaltung
mit AC versorgt wird, würde ich 2200µF im Eingang wählen und nach dem
Regler nochmal 470µF

Gruß,
Tubie

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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wenn noch die Typbezeichnung dranstünde, sind das irgendwelche ULN...
Relaistreiber?
Interessanter sind ja  JP1 und JP2, da gabs mal den
Elektor-"Fuse-Destroyer"

Autor: Tubie (Gast)
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JP2 ist der ultimative belastungstest des 7810 (gibt es den überhaupt)??
kenne nur 09 und 12

Gruß,
Tubie

Autor: crazy horse (Gast)
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@Tubie:
-ULN wird nicht extra versorgt
-10V können die locker
-nach dem Spannungsregler setzt man normalerweise keine grossen
Kondensatoren mehr.

Der Jumper muss aber gesetzt sein, um die internen Dioden zur
Abschaltspannungsbegrenzung zu nutzen. Ohne diesen Jumper geht der
Treiber beim Abschalten in den Siliziumhimmel.

Autor: DAU-xxl (Gast)
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>Jp3 muß gesetzt werden, dieser versorgt die ULN???? Cips. Sonst
>bleiben
>die Relais aus. Schau auch bitte mal bei den treiber IC's nach, ob
die

quatsch mit sosse !

JP3 legt die internen schutzdioden paralell zu den relais

Autor: Tubie (Gast)
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noch ist es ja noch garnicht sicher, ob es sich überhaupt um ULN typen
handelt...

kann ja auch irgend ein anderer Treiber sein

Gruß,
Tubie

Autor: Materialix (Gast)
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@ Tubie

Es gibt auch Spg. Regler mit 10V ...

@Stefanie
Sollten die IC's ULN sein dann ist der J3 nur dafür gedacht die
internen Schutzdioden auf Vcc zu schalten.

Gruß,
Materialix

Autor: Paul Baumann (Gast)
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ULN.. XX können es nicht sein, da die nur 16 Anschlüsse haben.

MfG Paul

Autor: crazy horse (Gast)
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nö, mit 16 Pins ist eher die Ausnahme als die Regel. 18 stimmt schon.

Autor: Harald (Gast)
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Fragt sich jetzt nur noch, warum jemand die Freilaufdioden zum abklemmen
haben will... ...als Self Destruct für die Treiber, falls die Russen
kommen?

Gruß,
Harald

Autor: Manuel B. (Gast)
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(entfernt)

Autor: Arno H. (Gast)
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Ein ULN200x besteht aus Darlingtontransistoren mit offenem Kollektor als
Ausgang. Da gibt es keine Betriebsspannung.
Da die gemeinsame Kathode der Freilaufdioden immer an die höchste zu
schaltende Spannung muss, finde ich eine Trennstelle gar nicht so
schlecht.
Stecken sollte man die Brücke bei nicht ohmschen Lasten schon.
Arno

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Ich denke mal JP1 und 2 machen schon Sinn, aber nicht um da einen Jumper
draufzustecken, sondern um weitere Schaltungen über 2polige
Steckverbinder zu versorgen.
JP3 MUSS gesteckt sein, sonst platzen die Treiber.
Von der Anschlussbelegung her sind es ULN2803.
Bleiben die Elkos: Hinter dem Spannungsregler reichen 10 - 100µF
Vor dem Spannungsregler rechnet man 1000µF pro Ampere Stromaufnahme.
Bei unkritischen Anwendungen(Relais) reichen 470µF pro Ampere aus.
Also ins Datenblatt der Relais schauen.
Grundsätzlich gilt: Die Kapazität hinter dem Spannungsregler muss
deutlich kleiner sein als vor dem Regler, sonst platzt das Teil.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Baku (Gast)
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Na bitte, so kommt man doch zum Ziel :-)
Auf Bauteile, die JP heissen, muss man ja nicht unbedingt immer einen
Jumper stecken... Man kann da z.B. auch 2polige Stecker draufstecken.
Vielleicht hatte der arme Eagle-Benutzer gerade nichts passendes
2poliges zur Hand, dass einfach nur J hiess, man steckt da ja nicht
drin...
Mir stellt sich (hier das vorher gesagte nur zusammenfassend) die
Sachlage folgendermassen dar:
JP1 dient entweder zur Versorgung anderer Schaltungsteile aus der
ungeregelten Eingangsspannung oder zur Versorgung der Schaltung aus
einer anderen Quelle als der krötigen Schaltbuchse.
JP2 dient entweder zur Versorgung anderer Schaltungsteile aus der
geregelten Eingangsspannung oder zur Versorgung der Schaltung aus einer
geregelten Spannung, dann wird einfach IC1 samt drumherum nicht
bestückt.
JP3, ja das stimmt... ist mir ein wenig räselhaft. Normal muss da
wirklich ein Jumper drauf, damit die Freilaufdioden in den Treibern
(und solche sind es laut Schaltplan offensichtlich) arbeiten können,
ansonsten sterben die Treiber einen frühen Tod. Warum man diese
allerdings auftrennen können sollte, ist mir schleierhaft, weil die
Relais ja direkt aus den geregelten 10V versorgt werden (welch ein
Unfug überhaupt!)
Eine andere Spannung dort anzuschliessen könnte höchstens den Sinn
haben, die Abfallverzögerung der Relais zu minimieren, indem man dort
die maximal zulässige Kollektorspannung der Treiber anlegt.

Ein Schaltplan sagt eben nicht alles, was sich der Entwickler dabei
gedacht hat.
Bei mir meckert Eagle z.B. grundsätzlich, dass meine Schaltung nicht
funktionieren würde, weil ich verschiedene Bestückungs- und
Anschlussvarianten in den Schaltplan aufnehmen musste, weil nur so das
Board zu entflechten ist.
Ein Schaltplan und eine Platine alleine erklären noch lange nicht die
vollständige Funktion, nicht umsonst ist für eine Vollständige
Dokumentation noch einiges mehr erforderlich.

Gute Nacht wünscht
Baku
(Ich muss noch ein wenig löten)

P.S.: Welch ein Glück, dass sich noch mehr als die ersten Poster
gemeldet haben, um dem armen Stefanie zu helfen.
Mir beginnt dieses Forum zu gefallen.

Autor: Vex (Gast)
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Hallo .. wird ein ULN2803 sein allerdings zu den Jumpern sag ich lieber
nix .. sieht alles so nach Kurzschluss aus ;-)
 .. falls es dir und den anderen was hilft hab ich ein Pic meiner 8
Kanal Relaiskarte beigelegt, die auch einen ULN2803 verwendet.
(Um das Register am Eingang bitte keinen Kopf machen - es dient
lediglich in meiner Schaltung zur Bus Erweiterung..Ports sparen)

Autor: Hubert (Gast)
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Das ist definitiv der Jumper, der mit Öffnen des Gehäuses geschlossen
wird, um den Selbstzerstörungsmechanismus einzuleiten.

Autor: Birger* (Gast)
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Also laut meines bescheidenen Wissens ist der CD+ Eingang beim ULN2803A
eine Möglichkeit zu testen, ob alle Ausgäng zusammen funktionieren. Es
ist ein Testeingang, der im Regelzustand unbeschaltet gelassen werden
kann. Ein Blick ins Datenblatt hilft gewaltig.

Und richtig, JP1 u. 2 sind keine Jumper zum Verbinden sondern
Spannungsabgriffe.

Autor: Conlost (Gast)
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Hallo,

>The ULN2801A-ULN2805Aeach contain eight darlington
transistors with common emitters and integral
suppression diodes for inductive loads.<

was bedeutet eigentlich "COMMON FREE WHEELING DIODES" im Datenblatt
Seite 1/8 bei Pin Connection an Pin 10?

Es grüsst,
Arno

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Free Wheeling == Freilauf.
Das sind die Schutzdioden, die beim Schalten von induktiven Lasten
dafür sorgen, dass die Treiber nicht durch die Rückschlagspannung
gesprengt werden. Praktischerweise ist diese Spannung genau umgekehrt
gepolt wie die Arbeitsspannung des Relais. Diese Dioden schliessen die
Rückschlagspannung kurz. Deshalb Pin 10 an die gemeinsame
Versorgung(Vcc) der Last anschliessen.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Conlost (Gast)
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Hallo,

danke für die Antwort.

Meine Frage war eigentlich an Birger* gerichtet.

Er hatte da warscheinlich das falsche Datenblatt erwischt. ;-)

Es grüsst,
Arno

Autor: Birger* (Gast)
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Ok, stimmt, man kann den Anschluss für die Freilaufdioden bei induktiven
 Lasten verwenden, aber wenn man ihn nach low zieht, sind alle Ausgänge
scharf. Also auch zum Testen geeignet.

Autor: Arno H. (Gast)
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Das Kurzschliessen von Pin 10 nach Masse ist in dieser Schaltung nicht
zu empfehlen, weil die bistabilen Relais mit 2 Wicklungen das bestimmt
nicht mögen.
Arno

Autor: Conlost (Gast)
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Hallo,

das verbinden von Pin 10 mit Masse hat einen großen Vorteil,
da dann nämlich alle Relays gleichzeitig anziehen, kann man
den ganzen Mist der sonst noch in dem IC drin ist weglassen.  ;-)

Es grüsst,
noch ein Arno

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Wenn man die Freilaufdioden nicht benutzen muss, weil z.B. nur ohmsche
Lasten dran sind, wäre es möglich an JP3 ein Signal als Meldung dafür
abzunehmen, daß "irgendein" Ausgang aktiv ist.

MfG Paul

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Nein
Da die Anode der Diode am Ausgang hängt,
wäre es nur möglich festzustellen,
dass ein Ausgang NICHT durchgeschaltet ist,
sprich ein Ausgang positives Potential führt.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Conlost (Gast)
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Ist das Signal dann 1 oder 0 wenn "irgendein" Ausgang
aktiv ist?
Oder anders gefragt, wo soll da eine 1 oder eine 0 herkommen,
wenn "irgendein" Ausgang aktiv ist?

Es grüsst,
Arno

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Die Diodenleiste in dem IC ist rein logisch gesehen ein Oder-Gatter.
Das heisst, Pin10 ist logisch null, wenn alle Ausgänge logisch null
sind, d.h. durchgeschaltet sind.
Bei der Beschaltung ist darauf zu achten, das ein Strom aus Pin10
herausfliesst.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Conlost (Gast)
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Aha, das hört sich schon ganz anders an, als das was Paul schrieb. ;-)

Es grüsst,
Arno

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Jetzt hab ich mal gezeichnet, was ich meine.
MfG Paul

Autor: Conlost (Gast)
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Hallo Paul,

danke für die Zeichnung, so kann man nur feststellen ob mindestens
eine Lampe oder was auch immer für eine Last noch am Leben ist,
weil die Dioden mit ihren Katoden alle am Pin 10 verbunden sind.

Man kann also nicht feststellen ob eine bestimmte Lampe kaputt ist
oder nicht, deshalb kommt mir diese Möglichkeit ziemlich unnütz vor.

Der eigentliche Zweck dieser Dioden ist eben, den Schaltkreis
vor Spannungsspitzen zu schützen, wenn induktive Lasten damit
geschaltet
werden.

Es grüsst,
Arno

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Tja Arno, das ist mir schon klar, wozu die Dioden "eigentlich" da
sind.
Es ging ja darum, warum der Jumper da ist.
Jetzt stell Dir mal vor, statt der Lampe wären Relais mit integrierten
Rückschlagdioden dran. Dann könnte man z.B. bei einer
Pumpensteuerung, bei der 4 Pumpen alternierend eingeschaltet werden,
feststellen ob wenigstens noch eine geht.

...in diesem Sinne

Paul

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