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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Unterschied zwischen Eichen und Kalibrieren?


Autor: Herr Waage (Gast)
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Ja, hallo, die Frage steht schon im Betreff.

Gibt es eine einfache Erklärung?

Vielen Dank!

Autor: Matthias (Gast)
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ja, kalibrieren (also einen Abgleich mit einem anderen Gerät machen, so
dass beide das gleiche anzeigen) kann und darf jeder, eichen dürfen
aber nur spezielle Einrichtungen.

Autor: Henning Schreiber (xtsi)
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"Eine interne Kontrolle von Messgeräten stellt eine Kalibrierung dar.
Sie ist im Gegensatz zur Eichung keine hoheitliche Aufgabe und kann von
jeder Person durchgeführt werden."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eichung
(Hätte man aber auch selbst finden können...)

Autor: Rahul (Gast)
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Eichen sind Bäume...

Eichen ist der Vergleich mit einem Normal, das üblicherweise im Eichamt
lagert (z.B.das Kilogramm).
Kalibrieren bedeutet, dass ein System in einen eichfähigen Zustand
gebracht wird...

Autor: Herr Waage (Gast)
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Perfekt, danke für Eure schnellen Antworten.

Autor: Tobias (Gast)
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Kalibrieren bedeutet, dass ein System in einen eichfähigen Zustand
gebracht wird...
das stimmt so nicht.

Die Begriffe Kalibrieren und Eichen werden leider oft sehr
unterschiedlich verwendet.

Kalibrieren kann man jedes Gerät. Dabei wird einzig und alleine die
momentane Genauigkeit eines Gerätes mit einem kalibrierten und auf die
Normmase zurückführbaren Normal verglichen und das Messergebnis
dokumentiert. Dies macht z.B. ein DKD Labor, das solche auf die Normale
zurückführbare Messmittel bereithält. Es hier natürlich auch möglich das
Gerät neu abzugleichen falls die Fehler zu groß sind.

Eichen ist die Überprüfung eines Gerätes mit auf die normale
zurückführbare Messmittel. Hier wird aber nur geprüft, ob das Gerät in
durch das Eichgesetz vorgegebenen Fehlergrenzen liegt. Eichen kann und
darf nur das Eichamt und dann auch nur wieder Geräte welche eine
Bauartzulassung haben. Man kann somit nicht jedes Gerät Eichen wohl
aber Kalibrieren. Geicht werden z.B. die Punpem und Preisrechner in
einer Zapfsäule. Das Eichgesetzt hat dazu festgelegt, welche
Mindestgenauigkeit das System haben muss (damit für den Kunden kein
Nachteil entsteht). Bei der Eichung wird dann "nur" festgestellt ob
das System innerhalb der vom Gesetzgeber vorgegebenen Grenzen liegt.
Ziel der Eichung ist es also nicht zu beweisen, wie gut das System ist,
sondern nur dass es innerhalb der vorgegebenen Fehlergrenzen ist. Das
klingt nun so, als sei das Eichen ja gar nicht so schwierig. Dem ist
aber nicht so. Wie schon oben beschrieben, kann nur ein, üblicherweise
durch die PTB, zugelassenes Gerät geeicht werden. Bis ein Gerät aber
eine Zulassung (Bauartzulassung) bekommt ist einiges an Arbeit
notwendig. So eine Baurtzulassung erhält man z.B. nur dann wenn man
nachweisen kann, dass das System z.B. Zapfsäule die vom Eichamt
geforderte Messgenauigkeit über eine Dauer von zwei Jahren bei allen
denkbaren Umgebungsbedingungen einhalten wird. Die Prüfstelle stellt
dazu z.B. eine Zapfsäule über Wochen in eine Klimakammer bei -35°C oder
+70°C. Nach dieser Prozedur hat eben alles noch zu funktionieren. Hat
man diese Hürde geschaft, wird das System vom Eichamt alle zwei Jahre
auf die Einhaltung der Fehlergrenzen überpüfen und wenn alles im grünen
Bereich ist, erhält das System eine Eichmarke.

PS. Geeichte Geräte sind immer dann notwendig, wenn in Anbhängigkeit
von der Messung eine (Straf-) Gebühr erhoben wird. Ich habe da schon
mal einen Polizeibeamten leicht irritiert, als ich den Eichschein,
seiner Geschwingkeitsmessanlage verlangte. Hat er dann doch noch
gefunden und ich hab halt meine 30 DM (ja es waren noch DM)
abgedrückt.

Gruss

Tobias
Kalibrieren

Autor: Rahul (Gast)
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... unwahr ist, dass das Eichamt auf Bäumen lebt ...

Autor: Corvus Corax (Gast)
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Hallo Hr. Waage,

zwischen dem Eichen und Kalibrieren besteht eigentlich kein
Unterschied.
Es ist nur eine andere Namensgebung für Gegenstände, die geeicht
oder kalibriert werden. Bei einer Waage spricht man halt eher vom
Eichen als vom Kalibrieren und bei Multimetern ist's genau umgekehrt.
Wenn denn eine Eichung oder Kalibrierung professionell durchgeführt
wird, so werden die zu eichenden/kalibrierenden Gegenstände mit einem
sogenannten "Normal" verglichen (sei es nun direkt oder indirekt über
Zwischennormale - bei letzterem wird das Schlagwort "rückführbar"
auftauchen). Diese richtigen "Normale" stehen häufig bei der PTB in
Braunschweig (zumindest für diverse physikalische Größen wie z.B. für
die elektrische Spannung, was ein chemisches Referenzelement ist, den
elektrischen Widerstand, usw.).
Ausserdem gibt's nach der Eichung/Kalibrierung die entsprechenden
Aufkleber (sicher schon mal bei z.B. Waagen im Lebensmittelmarkt
gesehen).
Falls ein größeres Interesse bzgl. Eichungen/Kalibrierungen besteht
einfach mal im Internet beim DKD (Deutschen Kalibrierdienst)
vorbeischauen (www.dkd.info). Ist übrigens nicht so'ne simple Sache
wie sich das manch einer vorstellen mag.
Übrigens - beides, sowohl das Eichen als auch das Kalibrieren, sind in
der Regel nicht kostenlos und es kann manchmal sogar recht teuer
sein/werden.

Als einziger Unterschied fällt mir übrigens nur der Umstand ein, dass
Eichungen i.d.R. beim "Gerät" vor Ort durchgeführt werden (d.h. das
"(Zwischen-)Normal" wird zum eichenden Gegenstand gebracht), während
Kalibrierungen üblicherweise in einem sogenannten akkreditierten Labor
durchgeführt werden (der zu kalibrierende Gegenstand wird zum
"(Zwischen-)Normal" gebracht). Diese Aussage erwuchs jedoch nur
meiner subjektiven Meinung, und kann zutreffen oder auch nicht.
Zumindest habe auch ich noch nirgends eine diesbezügliche
Begriffsdefinition gelesen oder gehört, warum oder wann man nun
explizit vom Eichen bzw. Kalibrieren spricht.

Ich selbst bin übrigens Kalibrierbeauftragter in einer Elektronikfirma
(nur um das mal nebenbei zu erwähnen).


Servus

Corax

Autor: Winfried (Gast)
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Aus der Sicht eines Eichamtes gibt es vielleicht kein Unterschied
zwischen kalibrieren oder eichen. Für alle anderen aber schon.

Eichen ist ein Wort, wa so oft falsch für's kalibrieren verwendet
wird. Eichen darf nur ein Eichamt oder irgendein anderer authorisierter
Dienstleiser. Kalibrieren ist einfach der Vorgang, den jeder durchführen
kann, um ein Gerät oder was auch immer auf irgendeine Referenz
abzustimmen.

Die meisten, die "eichen" sagen, meinen eigentlich kalibrieren. Das
Wort "eichen" war eines der ersten, was uns unser Lehrmeister in der
Elektronikausbildung abgewöhnt hat. Er war allergisch auf das Wort :-)

Autor: Cheffe (Gast)
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Moin,

nicht nur beim Begriff "Eichung" herrscht bei manchem Zeitgenossen
unkenntnis, sondern auch beim "Kalibrieren".

Die erste Antwort war schon mal nichts. Denn Matthias sagt, dass zum
kalibrieren ein Abgleich gehört. Und das ist eben nicht so.

Ein Abgleich bzw. Justage hat nichts aber auch gar nichts mit einer
Kalibrierung zu tun. Zwar findet häufig ein Abgleich vor einer
Kalibrierung statt, sie ist jedoch nicht zwingend.

Desweiteren gibt es auch noch die Prüfung!

Daher unterscheide man:

-Abgleich/Justage
-Kalibrierung
-Prüfung
-Eichen


mfg
Cheffe

Autor: Ulrich (Gast)
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Also Eichen ist für mich, wenn Personen irgendwelche "Messmittel" sehr
genau auf den Sollwert einstellen bzw. überprüfen
Kalibrieren ist für mich, wenn ich dieses "geeichte" Gerät dazu
verwende um an irgendwelchen Schrauben/Parametern rumdrehe bis das vor
mir stehende Objekt den gleichen Istwert wie der Sollwert liefert.

Autor: Corvus Corax (Gast)
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Nachdem ich die auf meinen Beitrag folgenden Äusserungen/Antworten nu
gelesen habe, bekam ich leider den Eindruck das es einige immer noch
nicht verstanden haben, ausser "Cheffe", der es richtig kommentiert
hat.

Wer also mit seinem Feld-, Wald- und Wiesen-Multimeter irgendwo in
einem anderen Gerät unter Zuhilfenahme eines Schraubendrehers (oder
anderen adequaten Werkzeugen), irgendwelche Messgrößen ermittelt und
daraufhin Spannungs-, Strom- oder sonstige Werte einstellt, tut auch
genau nur dieses: Einstellen oder Abgleichen aber definitiv KEIN Eichen
oder Kalibrieren!
Man kennt i.d.R. weder die absolute Genauigkeit dieser "Schätzeisen",
noch eine Zuverlässigkeitsangabe die Messwerte betreffend. Bei korrekten
Kalibrierprotokollen gehört eine Angabe der sogenannten
"Messunsicherheit" unbedingt dazu, die beschreibt wie zuverlässig ein
Wert vom Prüfmittel ermittelt wurde. Gesetzt den Fall man macht z.B.
1000 Messungen mit dem Prüfmittel (z.B. ein kalibriertes und
hochgenaues DMM), so erwartet man theoretisch immer den exakt gleichen
Messwert. Das dies in der Realität nicht der Fall ist, hat sicherlich
schon ein Jeder bei seinem 3-1/2-stelligen billig-DMM gesehen - es
"klappert" bei der letzten Stelle. Wie häufig und wie weit es nun
"klappert" ist ein Maß für die Messunsicherheit. Je grösser und
häufiger die Schwankungen, umso weniger Vertrauenswürdig ist die
Messung.

Also Wilfried und Ulrich:
Kalibrieren kann nur dann ein Jeder, wenn er denn den Zugang/Zugriff
auf ein akkreditiertes Kalibrierlabor hat und dort die Kalibrierung
nach einer entsprechenden für den Kalibriergegenstand vorgeschriebenen
Kalibriervorschrift durchführt.
Jeder (übliche) Privatanwender/Hobbyist/Elektronik-Freak/... kann somit
definitiv KEINE Kalibrierung durchführen/vornehmen, sondern er kann
lediglich einen ABGLEICH oder eine EINSTELLUNG, mit der Ihm
vorliegenden "Referenz", vornehmen. Gaaaanz wichtig ist beim
Kalibrieren und Eichen die LÜCKENLOSE Rückführbarkeit zu den Normalen
(also ein Schriftstück, das die involvierten Prüfmittel und den
Prüfgegenstand genau beschreibt). Üblicherweise ist z.B. bei allen
Hand-DMM, die man als (Nicht-)Elektroniker zu Hause hat, ein solches
Kalibrierprotokoll nicht beigelegt. Erst bei Präzisions-Multimetern
jenseits der ca. 500,-Euronen-Grenze sollte ein solches beiliegen, und
der Eigentümer ist selbst dafür verantwortlich, in welchem Tonus er das
Multimeter zur Kalibrierung wieder einschickt. Meistens passiert dies in
jährlichen Intervallen.

Servus

Corax

Autor: Rahul (Gast)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Kalibrieren

Klingt weniger "wichtig", und ist in seiner Schreibweise auch nicht
so laut...

Autor: Cheffe (Gast)
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@ulrich
Das mag ja für "Dich" so sein. Dennoch gibt es klare Definitionen!

@Corvus Corax
Da fühle ich mich (als Leiter eine Prüf- und Kalibrierlabors) ja
richtig geschmeichelt ;-)

Gruß
Cheffe

Autor: Winfried (Gast)
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Also so, wie es in der Wikipedia steht, kannte ich es auch bisher.
Kalibrieren wird dort nicht mit eichen gleichgesetzt, sondern eher als
etwas, was jeder machen kann, eine Art Abgleich.

Ich hab das Gefühl, dass im allgemeinen Sprachgebrauch kalibrieren
diese weichere Bedeutung hat und das Leute, die den Eichämtern nahe
stehen, das so nicht dulden.

Beim Begriff Eichen sehe ich da keine Widersprüche, das wird zwar auch
gerne falsch verwendet, ist dann aber eben auch falsch. (siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eichung)

Autor: Rahul (Gast)
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Häufig wird doch "kalibrieren" mit "justieren" durcheinandergeworfen
(steht ja auch so im Wikipedia).

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
nach eurer erklärung wäre der Begriff Selbstkalbirieren bei einen Gerät
ja nicht zulässig oder?
Gruß
Peter

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

Corax:
>Kalibrieren kann nur dann ein Jeder, wenn er denn den Zugang/Zugriff
>auf ein akkreditiertes Kalibrierlabor hat und dort die Kalibrierung
>nach einer entsprechenden für den Kalibriergegenstand
>vorgeschriebenen Kalibriervorschrift durchführt.
>Jeder (übliche) Privatanwender/Hobbyist/Elektronik-Freak/... kann
>somit definitiv KEINE Kalibrierung durchführen/vornehmen, sondern er
>kann lediglich einen ABGLEICH oder eine EINSTELLUNG, mit der Ihm
>vorliegenden "Referenz", vornehmen. Gaaaanz wichtig ist beim
>Kalibrieren und Eichen die LÜCKENLOSE Rückführbarkeit zu den Normalen
>(also ein Schriftstück, das die involvierten Prüfmittel und den
>Prüfgegenstand genau beschreibt). Üblicherweise ist z.B. bei allen
>Hand-DMM, die man als (Nicht-)Elektroniker zu Hause hat, ein solches
>Kalibrierprotokoll nicht beigelegt. Erst bei Präzisions-Multimetern
>jenseits der ca. 500,-Euronen-Grenze sollte ein solches beiliegen,
>und der Eigentümer ist selbst dafür verantwortlich, in welchem Tonus
>er das Multimeter zur Kalibrierung wieder einschickt. Meistens
>passiert dies in jährlichen Intervallen.

Drauf zu achten ist auch das die Firma (DKD Kalibrierlabor) auch in den
Masseinheiten akkreditiert ist.

>Meistens passiert dies in jährlichen Intervallen.

Ein VDA Audit findet alle 2 Jahre statt, deshalb duerfte die Praxis
wohl meistens bei einem zwei Jahresinterval liegen. Eine spezifierte
Zeitangabe der Intervale gibt es nicht, somit liegt es im ermessen der
Firma. Theoretisch koennten somit Geraete alle 5 Jahre nur kalibiriert
werden.

Unterschiede gibt es sogar bei der Kalibierung. In diesem Bereich wird
nochmal zwischen DKD Kalibrierung und Werkskalibrierung unterschieden.

Interessant und recht schwierig ist die ganze Problematik bei Rohde &
Schwarz Geraeten. Kaum ein DKD Kalibrierlabor besitzt eine
Akkreditierung aller SI Einheiten. Interessant ist das nichtmal der
Hersteller der dieses Geraet entwickelt hat die Geraete kalibrieren
darf bzw. manchmal die Werkskalibierscheine die beim Kauf bei sind
anerkannt werden.

Das Thema ist sehr weitreichend und in sehr vielen Punkten auch nicht
richtig spezifiziert.

Gruß,
Dirk

Autor: Corvus Corax (Gast)
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@Peter:
Bei Deiner Frage beziehst Du Dich sicherlich auf die wie auch immer
geartete Anzeige von elektronischen Geräten, die evtl. in der Lage sind
eine (wie sie es selbst nennen) Eigen- oder Selbstkalibrierung
vorzunehmen.
Formell ist das, wie wir ja nun alle aufgrund der vielen Posts wissen,
im deutschen "Hoheitsgebiet" nicht die korrekte Bezeichnung, für das
was da tatsächlich intern in den Geräten abläuft.
Meine Beobachtung dabei ist, dass diese (falsche) Begriffsverwendung
häufig als Übersetzung aus dem Englischen kommt. Insbesondere die
Amerikaner sprechen viel lieber von "calibration" als z.B. von
"adjustment", was die Sache eigentlich korrekter beschreibt.
Ich vermute hier eher eine "politische" Motivation - in dem Sinne,
dass sich "calibration" einfach professioneller anhört. Denn seien
wir doch mal ehrlich, wenn uns ein Gerät anzeigt, das es gerade
"abgleicht" hört sich das nicht so professionell an als wenn es
gerade "kalibriert"!?!

@Dirk:
Deine zusätzlichen Infos/Erläuterungen sind natürlich alle richtig. Bei
meiner Angabe des Kalibrierintervalls konnte ich nur meinen subjektiven
Eindruck weitergeben. Unsere Endkunden sitzen häufig in der
Automobil-Zulieferindustrie und denen scheint eine jährlicher Tonus
gerade gut genug zu sein. Eine gesetzlich Regelung/Vorschrift, wie Du
ja ebenfalls erwähnt hast, gibt es nicht. Die nutzende Firma
entscheidet hier selbst, wann es mal wieder nötig ist.

Servus

Corax

Autor: Gast (Gast)
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Klar! Rohde & Schwarz Geräte sind halt das "Non Plus Ultra", was die
Genauigkeit betrifft. Aus diesem grunde will R&S auch nicht daß jedes
"Wald und Wiesen" Labor diesen Geräten ein "Pass" Siegel vergibt
(und R&S will auch etwas verdienen). Damit ist diese extreme vorgabe
seitens R&S auch verständlich. Da R&S Geräte auch im Medizinisch und
Militärischen Bereichen genutzt werden hat man dafür auch verständnis
(sowie Fluke/Philips/HP...aber kein NoName).

Autor: ,.,. (Gast)
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also ein Waage und die Zapfsäule sollte schon geeicht sein - der
Füllstrich am Bierglas reicht mir kalibriert...

Autor: Holger D. (Gast)
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Bitte lesen: Die müssen sich ja auskennen.

http://www.dkd.info/de/_fragen.htm


Gruß
Holger

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