Hi Du,
Dünnblechschnitt habe ich noch nicht ausprobiert, steht aber auch bei
mir auf dem Zettel ;)
Aber:
pass mit den Chinakrachern auf, auch mit einigen Billigheimern mit
angeblicher Fertigung in Deutschland :
1.) Teils verbauen die gebrauchte Faserlaserquellen, ein deutscher
Anbieter gibt das auch irgendwo im kleingedruckten zu. (i.d.R. von IPG)
2.) Ob die Chinesischen durch den Zoll zu euch durchgelassen werden ist
auch fraglich.
Dazu ist das abgebildete Gerät Laserklasse 4, also nur mit Schutzbrille
Schutzwand/keinen Fenstern und Zutrittschutz. Wenn da Augenschäden
entstehen - ist die Freude groß.
Lieber was gehäustes mit vernünftigen Sicherheitseinrichtungen nehmen -
und somit dann Laserklasse 1.
Zoll:
Habe letztens eine 50W Laserquelle von Dilas im Zollamt abgeholt, der
Beamte prüfte sämtliche Warnaufkleber, das CE Zeichen ... sehr
gründlich. War aber ein reimportierter Laser eines deutschen
Herstellers, somit wurde ich nicht noch mit Bedienungsanleitung oder
Vorlage der Konformitätserklärung gequält.
Faserlaser: (z.B. IPG)
Bei diesen Faserlasern gibt es dann auch wieder verschieden Varianten :
1.)Gütegeschaltet ("Q-Switch") mit hochenergetischen Impuls verdampfen
die Dir das Material, bevor dir die Energie per Wärmeleitung im
Werkstück verschwindet. Da kannst Du auch mit geringen
Durchschnittsleitungen von 10-20W - Spitzenleistungen von 5kW erzeugen.
2.)
oder nur modulierte mehr oder minder Dauerstrichlaser, die gleichen dass
dann mit mehr Leistung aus, kosten aber dann noch mal deutlich mehr.
Die sitzen dann mit einigen 100W in Schneid und Schweißlasern.
3.) Klassische Lösungen:
Mit Wasserkühlung, die die im Fehlerfall im laserkopf in die
Optikreinläuft und heimlich still und leise gammelt - willst Du nicht
haben. Außer Du bastelst genauso gern wie ich.
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Deine mögliche strukturgröße ist dann wieder abhängig von der gewählten
F-Theta Linse. z.B. 20cm Feldgröße - 30um oder 8cm Feldgröe und ca 10um.
Eine schöne 3D ! Scanoptik von beispielsweise Scanlab mit z-Achsen
Varioscan kostet Dich mehr, als der gesamte verlinkte 2D ebaylaser.
Achja - da gibt es natürlich auch bei den standard XY-Systemen
Nachbauten aus dem Reich der Mitte.
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Ich habe hier noch einen alten "Chinalaserbeschrifter" mit einem
deutschen IPG laser und einer deutschen Scanablenkeinheit von Scanlab
herumstehen.
Sowas wie das abgebildet in Alt als rollbarer Tisch.
Die mechanische und elektrische Qualität ist bei meinem Exemplar
(gebraucht und defekt erworben) ehrlich unter aller Sau!
Auf der chinesischen Scannertreiberkarte haben sie die IC-Bezeichnungen
abgeschliffen, und beim IPG Laser die Sicherheitsfreigabeeingänge
("Interlocks") auf der extra Chinasteuerplatine fest auf 5V bzw 0V
layoutet. Also: Laser rausnehmen, Rest ist Aluminiumschrott.
Die Qualität wird jedoch über die letzten 10 Jahre nicht mehr schlechter
geworden sein.
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Die andere Seite der Medaille sind Lasersystem aus einheimischer
Fertigung. manchmal frage ich mich da- ob es noch irgendiwe überhaupt
teuerer und komplexer möglich gewesen wäre... .