Digitales Messgerät

Gast #315016
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Moin!
Ich möchte ein digitales Messgerät für Spannungen bauen. Dafür brauche
ich eine Messbereicheinstellung. Ich habe mir also beigefügte Schaltung
überlegt. Mit dem Schalter werden Widerstände zugeschaltet, die mit R3
die Spannung auf einen verarbeitbaren Wert runteregeln sollen. Mit dem
OP soll dieser dann wieder erhöht werden, um auch kleinere Messbereiche
zu erreichen. Da es sich um eine bipolare Messung handelt, sind die
beiden Zener-Dioden als Überspannungsschutz gegeneinadergeschaltet. Nun
meine Frage: ist das eine sinnvolle Lösung? Oder sollte man für jeden
Messbereich unterhalb der für den ADC verwertbaren +-5V einen OP statt
eines Widerstandes Schalten und dafür den OP am Abgriff entfallen
lassen? Und ist die Lösung der Zener-Dioden als Überspannungsschutz
geeignet?
MfG Eike
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Gast #315017
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Für solche Sachen nimmt man meist eine Reihenschaltung von n
Widerständen, wo man jeweils die Zwischenspannungen abgreift.

Bei den Zenerdioden musst du auf die Restströme und die kapazitive
Belastung acht geben.
Gast #315018
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Ich nehme also dies als Schaltung und versuche, einheitlich jeden
ankommenden Wert auf das gleiche Maximum zu regeln, zB 50mV. Nun wüsste
ich gerne, wie ich das bei dieser Reihenschaltung erreichen kann, wenn
ich zB Messbereie wählen will wie 500V, 50V, 5V, 0.5V, 0.05V. Letzteres
erübrigt sich, da ja das meine Verstärkungsspannung ist und die am
gesamtwidersdtand anliegt. Aber in den Verhältnissen der Widerstände
bekomme ich bei meiner Rechnung Probleme. Ist so eine logarithmische
Abstufung überhaupt möglich. Wenn ja, wie?
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Gast #315019
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Verstehe jetzt dein Problem nicht ganz. Du hast doch folgende
Teilerverhältnisse

0.05V 1:1
0.5V  1:10
5V    1:100
50V   1:1000
5000V 1:10000

Zum intuitiven Verständnis: Stell dir die Widerstände als ein großen
Drahtwiderstand vor, an dem du an verschiedenen Stellen abgreifst.
Darüber kann man jedes beliebige Teilerverhältnis hinbekommen.

Mit den Spannungsteilerregeln kannst du alles berechnen. Einziges
Problem ist, gute Werte zu finden, wofür auch real Widerstände
existieren.

Mal wenig überlegt als Schnellschuß:
100Ohm-900Ohm-9K-90K-900K-9M

Irgendwie so ging das...

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