Spannungsteiler für LCD3310

#315623
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Hallo Max,

ein Widerstand lässt sich berechnen nach der Formel

R=U/I

Mit anderen Worten, die Spannung, die über ihn abfallen soll geteilt
durch den Strom, der durch ihn hindurchfließt.

Ich denke, dass Du ersteinmal diese Daten ermitteln musst, bevor
Du rechnen und bauen kannst?

Bernhard
#315625
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>Ich habe einfach mal 1,2k genommen und es funktioniert

Methode "Versuch und Irrtum"  :)

Da haste ja nochmal Glück gehabt, dass Dir nichts zerschossen ist.

Besser wäre es gewesen, wenn Du ein einfaches regelbares Netzteil und
ein Multimeter verwendet hättst, um die Daten zu messen und
anschließend zu berechnen.

Diese beiden Geräte sollten auf keinem Experimentier-Platz fehlen.

Kostenpunkt, wenn man sich eineges selber baut: unter 20 Euro

Bernhard
Gast #315627
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So Hallo nochmals,

mich würde doch mal interessieren welcher Widerstand am besten wäre.

Ich habe also 2,8V am LCD und es fließt ein Strom von 0,458A
wenn ich dies nun ausrechen komme ich auf einen Wert von ~6 Ohm.
Stimmt das oder habe ich mich verrechnet??
Das ist ja doch ein anderer Wert als 1,2kOhm...
#315628
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>Ich habe also 2,8V am LCD und es fließt ein Strom von 0,458A

Was ist das für eine Spannung?
Ist es die Spannung für die Beleuchtung?
Fließt der Strom wirklich durch den Widerstand?
Wie hoch ist die Ausgangs-Spannung Deines Netzteiles?
Wie hoch ist der Spannungsabfall über dem Widerstand?
"0,458A" oder 0,458mA Ablesefehler ?
Hättest Du einen Schaltplan?

Ich weiß, Fragen über Fragen. Nur Du möchtest ja auch konkrete
Antworten  :)

Stell Dir vor, Du wärst in einer fremden Stadt, rufst einen Freund an,
weil Du den Weg nicht kennst, sagst ihm aber nicht genau wo Du Dich
gerade befindest. Aber er soll Dir genau sagen, wie Du Dein Ziel finden
kannst, welches Du ihm auch nicht veraten hast ;)
Gast #315629
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Also ich habe ein Labornetzteil das 2.8V für die Versorgung(keine
Beleuchtung)liefert. Das Messgerät zeigt bei laufendem LCD einen
Stromverbrauch von 458mA an.

Ich habe gedacht, dass ich die 458mA nehme um den Spannungsteiler zu
berechnen. Ich habe 5V und muss also 2.2V "verbraten".
Offensichtlich kann ich nicht den Strom von 458mA und die 2.2V nehmen
um diesen Widerstand zu berechnen.

Irgendwie habe ich da einen Denkfehler...nur weiß ich im Moment nicht
wo(;

Ich hoffe das waren alle Angaben
Gruß MAx
#315630
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Es ist alles etwas sehr seltsam....

Damit 500mA durch einen 1,2KOhm fließen können bräuchtest Du ein
Spannung von ca. 600 !!! Volt

Um von 5V auf 2,8V zu gelangen musst Du 2,2V "verbraten",
bei 0,458A Strom ergibt sich ein Widerstand

R=U/I = 2,2V/0,458A = 4,8 Ohm

Du hast aber einen R von 1200 Ohm.

Irgendwo liegt ein grundlegender Fehler, denn die Praxis weicht zusehr
von der Theorie ab.

Mögliche Fehler:
- falsch abgelesener/gemessenner Widerstandswert
- falsch abgelesener/gemessenner Stromwert

Versuche mal die Ursache für diese Abweichung zu finden.

Messgerät fehlerhaft?

Ich persönlich suche immer sehr konsequent nach der Ursache solcher
Probleme, sobald ein Ergebnis nicht plausibel ist.

In Deinem konkreten Beispiel ging's ja nochmal gut, warum auch immer,
wird es auch das nächste mal so sein?

Bernhard
Gast #315632
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"Ich persönlich suche immer sehr konsequent nach der Ursache solcher
Probleme, sobald ein Ergebnis nicht plausibel ist. "

So gehts mir auch.Das ganze funktioniert zwar, aber ich weiß nicht
warum... Ich werde das ganze nochmals überprüfen aber der Widerstand
ist definitiv 1,2K Ohm.
Bis dann. Ich werde dann mal messen gehen (:
#315633
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@Christian Schoch

>...nimm einen Längsregler...

Da gibt es viele Möglichkeiten, eine stabilisierte oder unstabilisierte
Spannung zu erzeugen.

Aber Max "kämft" gerade noch mit den Grundlagen der Elektronik, und
gerade diese sollten in allen Lebenslagen beherrscht werden,

einen IC per Katalog bestellen und laut Anleitung irgendwie
schaltungstechnisch verdrahten, das könnte auch ein nicht so technisch
versierter, gel?
#315636
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>es fließen laut Meßgerät 4.2mA

...grins....

Ich vermute, dass Du nur einen Widerstand verwendet hast und dieser
liegt in Reihe zu Deinem Verbraucher (Display)?


Solange sich der Strom nicht ändert, bleiben alle Spannungen konstant,
aber sollte aus irgend einem Grund Dein Verbraucher etwas mehr oder
Weniger Strom ziehen, dann stimmen die Spannungswerte nicht mehr. Schon
mal darüber nachgedacht?
Gast #315637
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Achso,

ich dachte ich sollte nur überprüfen,ob das Meßgerät funktioniert. Ja
ich habe natürlich nur einen genommen.

ABER du hast geschrieben:
"Was ist das für eine Spannung?
Ist es die Spannung für die Beleuchtung?
Fließt der Strom wirklich durch den Widerstand?
Wie hoch ist die Ausgangs-Spannung Deines Netzteiles?
Wie hoch ist der Spannungsabfall über dem Widerstand?
"0,458A" oder 0,458mA Ablesefehler ?
Hättest Du einen Schaltplan?"

und ich antworte noch es sind 458mA
NUr dummerweise habe ich das kleine "m" übersehen es sind also ca.
0.4mA

Danke nochmals (:

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